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Noch viel für Inklusion in Niedersachsen zu tun

Annetraud Grote
Annetraud Grote
Foto: Staatskanzlei Niedersachsen

Hannover (kobinet) Annetraud Grote, die Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, nimmt das 15jährige Jubiläum des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 zum Anlass, erneut zu betonen, dass die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) noch besser in Niedersachsen umgesetzt werden muss. Sie führt aus: „Die UN-BRK beinhaltet ein unverzichtbares Menschenrecht. Sie ist demnach auch in Niedersachsen vom Land und von den Kommunen in allen Bereichen umzusetzen. Ich möchte Mut machen, dass vieles möglich ist und vieles erreicht werden kann, wenn der Wille da ist – und dabei hilft uns die UN-BRK.“

Auf behinderte Menschen hören und Menschenrechte sicherstellen

Logo Liga Selbstvertretung
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Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Am 26. März 2009, ist das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen (UN-Behindertenrechtskonvention) in Deutschland in Kraft getreten. 15 Jahre nach diesem wichtigen Schritt für die Menschenrechte behinderter Menschen muss die LIGA Selbstvertretung feststellen, dass in der Praxis und bei der Gesetzgebung immer noch viel zu wenig auf die behinderten Menschen selbst gehört wird. Zudem gehe der Blick auf die Menschenrechte angesichts der oft dominierenden Interessen von Dienstleistungserbringern und Kostenträgern häufig verloren, so dass Exklusion in Deutschland immer noch Standard ist und Inklusion oftmals mühsam erkämpft werden muss. Deshalb veröffentlichte die LIGA Selbstvertretung zum 15jährigen Jubiläum der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Deutschland Stimmen von behinderten Menschen, die aus Deutschland bei der Erarbeitung der Menschenrechtskonvention in New York dabei waren.

Hubert Hüppe sieht Inklusion auf dem Rückzug

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten, Mann mit vollem weißem Haar, weißem Hemd mit Schlips und dunklem Anzug
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

BERLIN (kobinet) Fünfzehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) macht Deutschland nach Einschätzung des ehemalige Behindertenbeauftragten der Bundesregierung und Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe, im Bereich der Inklusion eher Rückschritte als Fortschritte. Bund, Länder und Kommunen haben, nach Hüppes Worten, in ihren Anstrengungen zur Umsetzung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen inzwischen deutlich nachgelassen oder sie sogar eingestellt.

Aktion Mensch: Zu wenig Fortschritte bei Barrierefreiheit und Inklusion

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Am 26. März 2009 – also vor 15 Jahren – trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Die Intention war, die Bedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu schaffen. Die derzeitige Realität ist stattdessen geprägt von einer strukturellen Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und erheblichen Barrieren im Alltag. Zu diesem Missstand hat die Aktion Mensch nun eine internationale Vergleichsstudie vorgelegt. Die Aktion Mensch appelliert vor diesem Hintergrund an die Politik, aber auch an die Wirtschaft und Zivilgesellschaft, dringend gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, um Verbesserungen in die Wege zu leiten.

Bremen auf dem Weg zu verständlicher Sprache

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Bremen (kobinet) Dass eine gut verständliche Sprache für alle Menschen hilfreich ist, darin sind sich die meisten einig. Vor allem wenn es um Verwaltungsangelegenheiten geht, wird dies besonders wichtig. Denn wer ist nicht schon einmal beim Ausfüllen eines Formulars ins Schwitzen gekommen. Davon abgesehen, dass die Formulare häufig in viel zu kleiner Schrift gedruckt sind, ist die Verwaltungssprache oft besonders schwer zu verstehen. Dabei läuft man leicht Gefahr, dass man etwas falsch ausfüllt. In Bremen soll dies durch allgemeine und spezielle Aus- und Fortbildungsangebote für die verschiedenen Bereiche der Verwaltung gezielt verbessert werden. Das übernimmt das „Kompetenzteam Bürger*innenservice und Kommunikation“ das im Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ) der Freien Hansestadt Bremen angesiedelt ist. Dies erfuhren Ottmar Miles-Paul und Susanne Göbel im Gespräch mit Ulrike Bendrat, die zusammen mit ihrer Kollegin Leonie Lübker für den Bereich Verständliche Sprache zuständig ist.

Bündnis Zusammen für Demokratie

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) Am 21. März 2024 wurde das Bündnis „Zusammen für Demokratie“ in Leben gerufen. Dies teilte der Lesben- und Schwulenverbund (LSVD) mit, der eine von rund 50 Organisationen ist, die das Bündnis ins Leben gerufen haben. Ziel des Bündnisses ist die Stärkung der Demokratie durch die Unterstützung des Engagements der Zivilgesellschaft.

Katrin Langensiepen und Dennis Sonne in Köln

Plakat für die Veranstaltung am 25. März 2024 in Köln
Plakat für die Veranstaltung am 25. März 2024 in Köln
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Köln

Köln (kobinet) Die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen und der Landtagsabgeordneten Dennis Sonne sind heute, en 25. März 2024 ab 18:00 Uhr zu Gast im Arbeitskreis Soziales der Kölner Grünen. Die Veranstaltung findet in Präsenz in der GRÜNEN Kreisgeschäftsstelle (Ebertplatz 23, Köln) statt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landesvereinigung InklusionsGRÜN statt. Anlass ist der 15. Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März, an dem die beiden Grünen-Politiker*innen auch einen Empfang in Köln besuchen werden.

ENIL-Vorschlag für Sozialdienstleistungen für behinderte Menschen

ENIL-Veranstaltungsankündigung für den 9. April 2024
ENIL-Veranstaltungsankündigung für den 9. April 2024
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) Im Jahr 2024 wird die Europäische Kommission einen Rahmen für herausragende Sozialdienstleistungen für Menschen mit Behinderungen veröffentlichen, der auf dem bestehenden Europäischen Qualitätsrahmen für Sozialdienstleistungen aufbauen wird. Das Europäische Netzwerk für selbstbestimmtes Leben (ENIL) hat seine Mitglieder und akademische Expert*innen aus seinem Forschungsnetzwerk für selbstbestimmtes Leben konsultiert und einen detaillierten Vorschlag erarbeitet. Dieser Vorschlag für den Rahmen der Europäischen Kommission für herausragende Sozialdienstleistungen für Menschen mit Behinderungen wird am 9. April 2024 im Europäischen Parlament in Brüssel, Raum A5E1, 14:00-16:00 Uhr vorgestellt. Gastgeberin ist die Europaparlamentsabgeordnete Katrin Langensiepen von Bündnis 90/die Grünen.

Gemeinsam Leben – gemeinsam lernen: Kein Jubiläum zum Feiern

Kirsten Ehrhardt vor dem Kanzleramt mit Schild Inklusive Bildung Jetzt am 27.2.24
Kirsten Ehrhardt vor dem Kanzleramt mit Schild Inklusive Bildung Jetzt am 27.2.24
Foto: Kirsten Ehrhardt

Stuttgart (kobinet) Am 26. März 2024 gilt die UN-Behindertenrechtskonvention seit 15 Jahren in Deutschland. „Es ist kein Jubiläum zum Feiern, denn aus unserer Sicht ist vor allem der Artikel 24 – inklusive Bildung – von einer Umsetzung noch weit entfernt. Das sehen auch der Behindertenbeauftragte Jürgen Dusel und die Monitoringstelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte so und attestieren ‚dringenden Handlungsbedarf‘. Den sehen wir auch und vor allem in Baden-Württemberg.“ Dies teilte Kirsten Ehrhardt vom Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg Gemeinsam leben – gemeinsam lernen mit.

Kampagne zur Bundesinitiative Barrierefreiheit gestartet

Titelseite mit dem Namen der Kampagne und dem Abbild einer Frau, die  winkt
Deckblatt des Magazins „Deutschland wird barrierefrei“
Foto: BMAS

BERLIN (kobinet) In der vergangenen Woche wurde eine Kampagne zur Bundesinitiative Barrierefreiheit gestartet. Ziel dieser Kampagne ist es, dafür zu sensibilisieren, dass Barrierefreiheit nicht nur ein Menschenrecht ist, sondern gut für alle Menschen ist und darüber hinaus auch wirtschaftliche Vorteile bringt. Die Kampagne steht auch in Zusammenhang mit dem Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März.

Mehr Teilhabe und inklusiven Sport vor Ort ermöglichen

Genante Personengruppe auf einer Bühne vor dem blauen Schild #Zusammeninklusiv
Auf dem Parlamentarischen Abend von Special Olympics Deutschland wurden starke Botschaften formuliert (l-r): Christiane Krajewski, Jenifer Sprenger, Svea Glaß (Athletin und Teilhabe-Beraterin) Nancy Faeser, Martin Köhler
Foto: SOD / Juri Reetz

BERLIN (kobinet) Der Einladung von Special Olympics Deutschland zum Parlamentarischen Abend in die Hauptstadtrepräsentanz der Telekom waren mehr als 200 Personen gefolgt. Der Abend dieses 21. März stand ganz im Zeichen der Ziele von Special Olympics Deutschland, die Zukunft nachhaltig inklusiv zu gestalten und mehr Teilhabe im und durch Sport für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung vor Ort zu fördern.

Mehr Tempo bei Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Logo: Selbst Aktiv
Logo: Selbst Aktiv
Foto: AG Selbst Aktiv

Hannover (kobinet) Vor 15 Jahren hat die Bundesrepublik Deutschland am 26. März 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention völkerrechtlich verbindlich ratifiziert. Die Konvention entstand aus der Erfahrung, dass Menschen mit Behinderungen weltweit nicht ausreichend vor Diskriminierung und Ausgrenzung geschützt wurden. Ein Meilenstein in der Behindertenpolitik der keine Pause, sondern mehr Tempo zur gemeinsamen Umsetzung mit der Zielgruppe der Menschen mit Behinderungen benötigt, so die Aussage von Karl Finke, Co-Bundesvorsitzender der AG Selbst Aktiv behinderter Menschen in der SPD. Nicht alle Hausaufgaben seien erledigt, positive Ansätze gelte es aufzugreifen, zu verstärken und kritische Umsetzungsdefizite gemeinsam zu bewältigen.

Deutscher Gehörlosen-Bund erfreut über gehörlose Bundestagsabgeordnete

Symbol Gebärdensprache
Symbol Gebärdensprache
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

Frankfurt am Main (kobinet) „Der Einzug von Heike Heubach aus Stadtbergen bei Augsburg als taube Bundestagsabgeordnete in den Deutschen Bundestag ist ein großartiger Schritt für die Gebärdensprachgemeinschaft in Deutschland. Sie ist für einen anderen Bundestagsabgeordneten von der bayerischen SPD-Landesfraktion nachgerückt, der seit dem 14. März 2024 ein anderes neues Amt im Bundestag übernommen hat. Wir vom Deutschen Gehörlosen-Bund gratulieren Heike Heubach mit großer Freude zum Einzug in den Bundestag als erste taube Bundestagsabgeordnete in der Geschichte des Deutschen Bundestages. Es bedeutet eine neue Ära der erhöhten Sichtbarkeit für Gehörlosigkeit und der Nutzung der Gebärdensprache innerhalb des deutschen Bundestages. Die Präsenz von Heike Heubach wird zu einem gesteigerten Bewusstsein für die Kommunikation in Deutscher Gebärdensprache und auch mittels den Gebärdensprachdolmetschenden im Bundestag führen“, heißt es in einer Presseinformation des Deutschen Gehörlosen-Bund (DGB).

Rechte von behinderten Menschen oder der Unterschied zwischen Theorie und der oftmals traurigen Praxis

Logo ForseA e.V.
Logo ForseA e.V.
Foto: ForseA e.V.

Hollenbach (kobinet) Ein Hauptgebiet des Bundesverbandes Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA e.V.) besteht in der Beratung von Menschen mit Assistenzbedarf. Die vielfältigen Erfahrungen in der Beratungsarbeit veranlassten den Verband zu einer Zusammenfassung. Darin wird aufzeigt, dass die Gleichheit im Recht, wie sie diesen Menschen unter anderem im Artikel 12 der Behindertenrechtskonvention zugesichert wurde, in der Praxis kaum wahrzunehmen ist.

Austausch zu inklusionspolitischen Themen in Münster

Ein  junger Mann sitzt im Rollstuhl, zwei Frauen, drei Männer stehen daneben und dahinter
Die Abgeordneten Dennis Sonne und Benjamin Rauer mit Vertretern der KSL
Foto: KSL.Münster

MÜNSTER (kobinet) Beim Austausch zwischen dem Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Münster (KSL.Münster) und den Landtagsabgeordneten Dennis Sonne und Benjamin Rauer der Grünen Fraktion ging es vor allem darum, wieder der Landtag in Nordrhein-Westfalen aktuell über Inklusion spricht.

Saisonabschluss der Rollstuhlbasketballer am Samstag in Köln

Rollstuhlbasketballer im weißen Dress mit Ball auf der Spielfläche
RBC Koeln99ers gegen ING Skywheelers in der Sporthalle Bergischer Ring, in Koeln (Nordrhein-Westfalen)
Foto: Gero Mueller-Laschet

KÖLN (kobinet) Nach der Niederlage in Hannover gilt es für die Kölner 99ers im letzten Heimspiel gegen die ING Skywheelers mit einer guten Leistung vor heimischer Kulisse die Saison 2023-2024 zu beenden und sich auf das bevorstehende EuroCup 1 Finale vorzubereiten. Die 99ers empfangen am Samstag, dem 23. März die bereits als Absteiger feststehenden ING Skywheelers aus Frankfurt. Tipp Off in der Sporthalle am Bergischen Ring ist 17.00 Uhr.

Aufschlag, Satz und Spiel beim Tischtennis-Turnier der Lebenshilfe Bayern

Tischtennisplatten in einem Raum an  welchen Männer mit blauem und schwarzem Dress gegeneinander  spielen
Die Spieler aus Nördlingen (in Blau) erkämpfen sich am 16. März den Südbayerischen Meistertitel 2024 – hier gegen die Münchner.
Foto: LHB

ERLANGEN (kobinet) Unter dem Motto „Aufschlag, Satz und Spiel“ hat das 40. Landesweite Tischtennis-Turnier der Lebenshilfe Bayern stattgefunden. Bei diesen Wettkämpfen eroberten sowohl die Damen als auch die Herren bei den Südbayerischen Meisterschaften 2024 in Vohburg jeweils den ersten Platz in der ersten Liga. Weiter geht es mit den Nordbayerischen Meisterschaften am 18. Mai in der Frankenland-Halle in Ebersdorf.

Neue Cannabisregulierung überwindet die schädliche Prohibition

Cannabis-Pflanze
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Foto: public domain

Berlin (kobinet) Zur heute am 22. März 2024 erfolgten Abstimmung im Bundesrat zum Cannabisgesetz erklärten Maria Klein-Schmeink, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und Kirsten Kappert-Gonther, Mitglied im Gesundheitsausschuss der Grünen, dass nun die Teillegalisierung von Cannabis Wirklichkeit wird. „Mit dem Cannabisgesetz stellen wir erstmals Gesundheits- und Jugendschutz in das Zentrum der Drogenpolitik. Nach intensiven Gesprächen mit den Ländern ist es gelungen, das Gesetz durch den Bundesrat zu bringen. Nun ist der Weg frei für den Aufbau legaler Alternativen für erwachsene Konsumierende.“ Die neue Cannabisregulierung überwinde nach Ansicht der Grünen-Politikerinnen die schädliche Prohibition.

Bundesbehindertenbeauftragter und Menschenrechtsinstitut veröffentlichen Empfehlungen zur Inklusion

UN-Behindertenrechtskonvention
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Foto: BIZEPS Wien

BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf den 15. Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland fordern der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, und das Deutsche Institut für Menschenrechte Bund, Länder und Kommunen auf, sich stärker für die Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen einzusetzen.

Winkende Hände für erste gehörlose Bundestagsabgeordnete

Heike Heubach
Heike Heubach
Foto: Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) „Winkende Hände für erste gehörlose Abgeordnete“, so titelt der Nachrichtensender ntv einen Bericht über die Begrüßung von Heike Heubach als erste gehörlose Bundestagsabgeordnete in der Plenarsitzung des Deutschen Bundestags vom 21. März 2024. „Heute schreiben wir tatsächlich Geschichte, wenn ich das mal so sagen darf. Wir haben die erste gehörlose Abgeordnete, die sich hier für ihren Wahlkreis einbringen wird“, wird Bundestagspräsidentin Bärbel Bas zur Eröffnung der Sitzung im ntv-Bericht zitiert. Und so wurde die neue Abgeordnete auch von einer Reihe von Bundestagsabgeordneten mit winkenden Händen als Symbol für Applaus in der Gebärdensprache begrüßt.

Fernsehbeitrag auf alex: Was passiert nach der UN-Staatenprüfung?

Symbol Information

Berlin (kobinet) Vom Online-Nachrichtenmagazin EU-Schwerbehinderung haben die kobinet-nachrichten einen TV-Tipp für heute, den 22. März 2024 um 19:00 Uhr bekommen. Im Alex-TV (über Kabel regional, Sattelt europaweit) wird ein 105 Minuten langer Beitrag zum Thema „UN-Behindertenrechtskonvention – Was passiert nach der UN-Staatenprüfung?“ gesendet.

BSK im Dialog befasste sich mit Aktionsplan für inklusives Gesundheitssystem

Bild von den Podiumsteilnehmenden bei BSK im Dialog am 15.3.2024
Bild von den Podiumsteilnehmenden bei BSK im Dialog am 15.3.2024
Foto: BSK

Berlin (kobinet) Am 15.März 2024 lud der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) zu seiner alljährlichen Diskussionsrunde „BSK im Dialog“ – dieses Jahr in der Landesvertretung des Saarlands beim Bund – nach Berlin ein. Bei dieser Gesprächsreihe diskutieren Politiker und Verbandsvertreter gemeinsam mit dem Publikum über Themen, die für Menschen mit Behinderung von Bedeutung sind, heißt es in einer Presseinformation des BSK. Es kann unterschiedliche Hindernisse geben, die Menschen den Zugang zur Gesundheitsversorgung erschweren. Um dies zu ändern initiierte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Erstellung eines Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitssystem, heißt es im Bericht des BSK über die Veranstaltung.

Über 190 Verbände fordern Schutz vor Diskriminierung für behinderte Menschen in Migrationspolitik

Kleines Mädchen mit einer Gehhilfe
Kleines Mädchen mit einer Gehhilfe
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die jüngsten Gesetzesverschärfungen im Asyl- und Einbürgerungsrecht verletzen nach Ansicht des Berliner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (BZSL/BNS) die körperliche Unversehrtheit und Demokratiefähigkeit von Geflüchteten und Migrant*innen mit Behinderungen. Daraufhin wurde am 15. März 2024 ein Brandbrief mit politischen Forderungen an die Integrationsministerkonferenz gerichtet, der von über 190 Fachverbänden und 80 Einzelpersonen unterzeichnet wurde. Das Ziel sei, mit einem vielfältigen Bündnis ein langfristiges Signal für die „unsichtbare und vergessene Gruppe von Geflüchteten und Migrant*innen mit Behinderungen“ zu setzen. Die Unterzeichnung ist noch bis zum 5. April 2024 per E-Mail an [email protected] möglich. Alle Informationen und barrierefreien Übersetzungen des Briefes gibt es auf der BZSL-Website.

Kinderrechte achten – Chancengleichheit und Inklusion fördern

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) „Kinderrechte achten – Chancengleichheit und Inklusion fördern!“ So lautet ein aktuell erschienener Beitrag der Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann im bildungsklick. „Die NRW-Landesregierung hat sich bewusst für die Beteiligung der Förderschule am Startchancen-Programm entschieden. Ist das zielführend? fragt Brigitte Schumann im Teaser zu ihrem Beitrag.

Martina Puschke liest auf der Leipziger Buchmesse

Martina Puschke
Martina Puschke
Foto: Weibernetz

Leipzig (kobinet) Heute, am 22. März 2024 um 16 Uhr steht das Thema Intersektionalität und Gewalt im Programm der Reihe „Leipzig liest“ im Rahmen der Leipziger Buchmesse. Martina Puschke vom Verein Weibernetz wird aus ihrem Beitrag „Umfassender Schutz vor Gewalt gegen Frauen mit Beeinträchtigungen“ lesen. Der Artikel ist 2023 im Sammelband „Intersektionalität und Gewalt“, herausgegeben von Katja von Auer, Christiane Micus-Loos, Stella Schäfer und Kathrin Schrader, im Unrast Verlag erschienen.

Nicht-Invasiven Pränataltest: Auf Bremer Bundesratsinitiative folgt Bundestagsdebatte

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Aus Anlass des heute am 21. März begangenen Welt-Down-Syndrom-Tags weist der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen Arne Frankenstein, gemeinsam mit der Bremer Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz sowie der Landesfrauenbeauftragten von Bremen, auf eine nahende Debatte im Bundestag zum weiteren Umgang mit dem Nicht-Invasiven Pränataltest (NIPT) als Kassenleistung hin. Seit Juli 2022 können Schwangere nach Rücksprache mit der behandelnden Gynäkologin oder des behandelnden Gynäkologen den NIPT auf Trisomie 13,18 und 21 als Kassenleistung erhalten. Seitdem ist die Zahl der Inanspruchnahme dieser Tests deutlich gestiegen.

Menschen mit Down-Syndrom müssen uneingeschränkt dazugehören

Mann mit weißem Haar im dunklen Anzug mit weißem Hemd und schwarzem Schlips
Pressefoto von Hubert Hüppe
Foto: René Golz

Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen Welt-Down-Syndrom-Tags am 21. März 2024 fordert der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss Hubert Hüppe, die Inklusion für Menschen mit Down-Syndrom in Deutschland zu gewährleisten: „Menschen mit Down-Syndrom müssen von Anfang an selbstbestimmt und uneingeschränkt in allen Lebensbereichen teilhaben können. Sie müssen gleichberechtigt mit anderen alle Menschenrechte und Grundfreiheiten genießen können“, betonte Hubert Hüppe.

Andreas Winkel wird neuer Landesbehindertenbeauftragter in Hessen

Flagge von Hessen
Flagge von Hessen
Foto: public domain

Wiesbaden (kobinet) Nach dem Regierungswechsel von schwarz-grün zu schwarz-rot in Hessen steht nun auch ein Wechsel bei der Position der bzw. des Landesbehindertenbeauftragten an. Die neue sozialdemokratische Sozialministerin Heike Hofmann hat am 20. März 2024 bekannt gegeben, dass die bisherige Landesbehindertenbeauftragte Rika Essen den durch Andreas Winkel ersetzt wird.

Deutscher Hörfilmpreis 2024 in Berlin verliehen

Bild zum Deutschen Hörfilmpreis 2024
Bild zum Deutschen Hörfilmpreis 2024
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Am 19. März 2024 wurde in Berlin der 22. Deutsche Hörfilmpreis vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben, erstmals moderiert von Nadine Heidenreich. Insgesamt 21 Produktionen waren in sechs Kategorien nominiert, wie es in einer Presseinformation des DBSV heißt. In der Kategorie „Spielfilm – Kino“ ging der Preis für die beste Audiodeskription (AD), die ADele, an das Beziehungsdrama „Roter Himmel“ von Regisseur Christian Petzold, der auch persönlich zur Preisverleihung in die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom gekommen war. Schauspielerin Sina Martens hielt die Laudatio und überreichte den Preis an Alexander Fichert von audioskript. Mit ihm freute sich das Audiodeskriptions-Team, vertreten durch Petra Kirchmann, Peter Winter, Olaf Koop, Ulrike Hübschmann, Maria Bartels und Jörn Steinhoff.

Wahl zum Europäischen Parlament ist eine Richtungswahl

Hände mit heller, dunkler und schwarzer Hautfarbe auf der Europa-Fahne
Europa für Alle – unabhängig von der Herkunft
Foto: Pixabay/Ralphs_Fotos

Berlin (kobinet) Nicht nur behinderte Menschen und ihre Verbände blicken mit Spannung, aber auch mit Sorge auf die am 9. Juni 2024 anstehende Wahl des Europäischen Parlaments. Denn dort werden wichtige Entscheidungen gefällt, die auch für das Leben in Deutschland und vor allem für den Zusammenhalt der Gesellschaft wichtig sind. Nun hat sich auch der 36. Verbandstag des Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) mit der anstehenden Wahl während einer Tagung in Berlin unter dem Motto „Wir für Alle“ mit der anstehenden Wahl befasst. Der LSVD fordert in seinem Beschluss zur anstehenden EU-Wahl im Juni ein „Coming-out für Europa“. In den letzten Wochen hatte der LSVD den kandidierenden Parteien Wahlprüfsteine zur EU-Wahl zugeleitet, um deren Einsatz für LSBTIQ*-Rechte für Wähler*innen transparent zu machen.

Reportagereihe “Methoden und Konzepte der Behindertenhilfe“ Heute: „Fachtag «Entwicklungsfreundliche Beziehung nach Senckel / Luxen»“®

Roter Bus
Stephan Laux sitzt in seinem umgebauten, roten Campingbus.
Foto: Stephan Laux

Villmar – Weyer (Kobinet) Auf der Tour, während der Reportagereihe, “Methoden und Konzepte der Behindertenhilfe“, war ich am 19.03.2024, nach Marburg eingeladen. Ein, für die Behindertenhilfe geschichtsträchtiger, Ort. Denn hier wurde 1958 die Lebenshilfe, als Elternverein, gegründet.

Save the Date! Ausstellung Ralph Milewski „Rear Seat Diaries“ /Perspektiven in Bewegung Kunsthalle Kalkwerk, Schaumburgerstr.19 65549 Limburg an der Lahn

Ankünigung Ausstellung
Ankündigung für eine Ausstellung der Fotos von Ralph Milewski
Foto: Ralph Milewski

Villmar – Weyer (Kobinet) Die Serie „Rear Seat Diaries“ offenbart eine bemerkenswerte Perspektive auf die Umgebung aus dem Blickwinkel eines Rollstuhlfahrers, die sich im Heck seines Autos befindet. Durch die Linse von Milewskis Kamera, fest installiert an seinem Rollstuhl, werden die Bilder während der Fahrt aufgenommen, wodurch eine einzigartige Dynamik und Bewegung entsteht, die den Betrachter in eine Welt der Fließbewegung entführt.

Dr. Andreas Jürgens mit Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet

Dr. Andreas Jürgens im Rollstuhl sitzend dahinter stehend LWV-Präsident, Beigeordnetem und Landesdirektorin
Dr. Andreas Jürgens bei der Auszeichnung mit der LWV-Ehrenplakette in Gold
Foto: Uwe Zucchi

KASSEL (kobinet) Der erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen, hat sich jahrzehntelang haupt- und ehrenamtlich mit beispiellosem, großem Einsatz für die Interessen des LWV sowie behinderter und sozial benachteiligter Menschen engagiert. Für seinen vorbildlichen Einsatz zeichnet der LWV Hessen ihn mit der Ehrenplakette in Gold aus. LWV-Landesdirektorin Susanne Selbert und Präsident Friedel Kopp verliehen ihm die Plakette in der Sitzung der LWV-Verbandsversammlung

Medienallianz und Athleten schreiben Geschichte

Collage mit mehreren Fotografen und  Reportern zeigt dieses breite Medieninteresse
Großes Interesse der Medien gegenüber Athletinnen und Athleten sowie ihren Leistungen während der Special Olympics Nationalen Spielen in Thüringen
Foto: SOD / Sarah Rauch

BERLIN (kobinet) Nach dem Erfolg der Medienallianz bei den Special Olympics World Games Berlin 2023 schlossen sich auch für die Nationalen Winterspiele in Thüringen die 11 größten Sport berichterstattenden Medien Deutschlands zusammen. Ziel dieser Medienallianz war, die Athletinnen und Athleten sowie ihre Wettbewerbe in Thüringen zu begleiten und gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung zu schaffen.

Walter-Picard-Preis 2024 geht an Chor All Inklusiv

Gruppe von acht Männern und Frauen auf einer Bühne
Bei der Preisverleihung
Foto: Uwe Zucchi

KASSEL(kobinet) Der Chor All Inklusiv der Regionalen Diakonie Rheingau-Taunus hat als Musterbeispiel für gelungene Inklusion den Walter-Picard-Preis des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen erhalten. Neben dem Preisgeld von 5.000 Euro erhielten die Sängerinnen und Sänger eine Urkunde und eine Skulptur. Diese trägt den Titel „Adhäsion“ und zeigt zwei Körper, die aneinanderhaften und zu einem verschmelzen. ur.

ICE4 #137 mit Lift in Berlin getauft

Alexander Ahrens bei der Taufe des ICE4 #137 in Berlin
Alexander Ahrens bei der Taufe des ICE4 #137 in Berlin
Foto: ISL

Berlin (kobinet) „Ganz großer Bahnhof mit Wissing und Bahn. Letzter #ICE4 geht auf die Schiene. Er bietet 4 Rollstuhlstellplätze, 3 Stufen (!), einen Rufknopf für #SpontanesReisen und einen internen Hublift. Dieser muss jetzt endlich in Bewegung kommen, um Reisen für alle möglich zu machen“, das schrieb Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), der bei der Einweihung des ICE4 #137 mit Taufe am 19. März 2024 in Berlin mit dabei war, auf X. „Warum ist der Zuglift wichtig? Eigentlich nicht! Aber da Stufen überwunden werden müssen, da die Züge von der Bahn / Siemens auch im Jahre 2024 noch nicht stufenlos sind…, wird der Lift wichtig“, schrieb Alexander Ahrens zur Einordnung auf der Plattform Barrierefreie Bahn.

Lösung für Leistungen für behinderte Abgeordnete in Bremen

Symbol Paragraph

Bremen (kobinet) Das Bremische Abgeordnetengesetz wurde nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen zügig geändert. Nun werden dort die erforderlichen Assistenzleistungen für behinderte Abgeordnete rückwirkend geregelt. Darüber berichtet Henry Spradau für die kobinet-nachrichten.

VdK freut sich über ordentliche Rentenerhöhung

Symbol Prozentzeichen

Berlin (kobinet) Die Renten in Deutschland steigen zum 1. Juli um 4,57 Prozent. Das teilte das Bundessozialministerium am 19. März 2024 mit. Dazu sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Die Rentenerhöhung von fast 4,6 Prozent ist eine gute Nachricht und viel besser als die zunächst angekündigten 3,5 Prozent. Endlich liegt die Anpassung jetzt über der Inflationsrate, die für 2024 mit 2,3 Prozent erwartet wird. Die Kostensteigerungen werden nun für Rentnerinnen und Rentner etwas weniger schmerzhaft. Das ist ein längst überfälliger Ausgleich, denn in den letzten drei Jahren blieb die Rentenanpassung weit hinter der Inflation zurück. Daher müssen jetzt weitere Schritte folgen.“