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überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine in Leipzig

Plakat Ausstellungseröffnung in Leipzig
Plakat Ausstellungseröffnung in Leipzig
Foto: ABiD

Leipzig (kobinet) Am 13. Januar wird um 15:30 Uhr die inklusive Wanderausstellung „überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine“ in der Volkshochschule Leipzig im Beisein von Gästen feierlich eröffnet. Hierzu lädt des Projekt „INKuLtur – für Inklusion und kulturelle Teilhabe“ in Kooperation mit dem ABiD-Institut Behinderung & Partizipation und Partnerorganisationen aus der Ukraine ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wie es in der Presseinformation zur Ausstellungseröffnung heißt. Die Ausstellung kann vom 13.01. bis 10.02.2023 montags bis samstags von 7.30 Uhr bis 21.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Volkshochschule Leipzig, Löhrstr. 3-7, in 04105 Leipzig besichtigt werden.

Gemeinsam verschieden sein

Kreis, der mit weiteren bunten Kreisen angefüllt ist.
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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Wir sehen alle anders aus, haben verschiedene Talente und unterschiedliche Bedürfnisse. Damit wir in einer Gesellschaft gleichberechtigt miteinander leben können, brauchen wir Inklusion. Was das genau heißt? Und wo wir Inklusion noch einbringen müssen? Das erklären wir dir“, heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.

Umverteilung unter den Rentnern löst nicht das Problem

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzler, fordert in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, die Renten langsamer steigen zu lassen und besonders hohe Renten künftig abzuschmelzen. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „Der Vorschlag von Frau Schnitzler klingt wie eine doppelte Rentenkürzung. Diese Umverteilung unter den Rentnern löst aus meiner Sicht nicht das Finanzierungsproblem in der Rentenversicherung. Wir brauchen vielmehr eine grundsätzliche Reform der Rentenversicherung, indem wir alle Erwerbstätigen, also auch Beamte, Politiker und Selbstständige in die Rentenversicherung einbeziehen. Mehr Beitragszahler, die gleichzeitig höhere Beiträge zahlen, führen zu mehr Einnahmen in das gesetzliche Rentensystem.“

Abschlusstagung zu 15 Jahre Frauen-Beauftragte in Einrichtungen im Livestream

Logo: Frauen-Beauftragte in Einrichtungen
Logo: Frauen-Beauftragte in Einrichtungen
Foto: Weibernetz

Berlin (kobinet) Der Verein Weibernetz lädt nach 15 Jahren erfolgreicher Projekte zum Thema Frauenbeauftragte in Einrichtungen zur Abschlusstagung nach Berlin ein. Heute, am 9. und morgen am 10. Januar werden neben Frauenbeauftragten aus ganz Deutschland und vielen Wegbegleiter*innen Bundesministerin Lisa Paus sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel und Ninia La Grande erwartet. Die Tagung wird gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen – Starke.Frauen.Machen. e. V. veranstaltet und im Livestream übertragen.

Hoffnung auf viele gute Nachrichten zur Inklusion im Jahr 2023

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Über 100 gute Nachrichten zur Inklusion hat das NETZWERK ARTIKEL 3 im Jahr 2022 in dem gleichnamigen von der Aktion Mensch geförderten Projekt verbreitet. Der Koordinator des Projektes, Ottmar Miles-Paul, erhofft sich für 2023 ebenfalls viele gute Nachrichten zur Inklusion, über die im Rahmen des Projektes berichtet werden kann. Denn bei all dem, was in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion noch nicht rund läuft und verändert werden muss, gibt es auch einiges zu berichten, was erreicht wurde und Vorbildcharakter hat, findet der Projektkoordinator.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth baut Engagement für Inklusion aus

Claudia Roth
Claudia Roth
Foto: Claudia Roth/Kristian Schuller

Berlin (kobinet) Etwa 13 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Beeinträchtigung. Für sie soll es weniger Barrieren geben. Zu diesem Zweck bringt sich Kulturstaatsministerin Claudia Roth aktiv in die „Bundesinitiative Barrierefreiheit – Deutschland wird barrierefrei“ ein, die am 1. Januar 2023 gestartet ist. Kulturstaatsministerin Claudia Roth erklärte dazu: „Das Thema Inklusion ist für mich ein wichtiges Anliegen in unserer Gesellschaft und ein wesentlicher Bestandteil der Kulturförderung des Bundes. Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und die Barrierefreiheit in Kultur und Medien ist unser Ziel. Daher begrüße ich die vom Bundeskabinett beschlossene ‚Bundesinitiative Barrierefreiheit – Deutschland wird barrierefrei‘.“

Vierter Teilhabeverfahrensbericht veröffentlicht

Logo der BAR
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Foto: BAR

Frankfurt am Main (kobinet) Auch im Jahr 2021 wurden knapp 2,8 Millionen Anträge bei den Rehabilitationsträgern gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Anzahl der gestellten Anträge auf Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe damit auf einem konstanten Niveau. Im Durchschnitt dauerte es 22 Tage, bis eine Entscheidung über einen Antrag vorlag, wobei 83 Prozent der entschiedenen Anträge vollständig oder teilweise bewilligt wurden. Darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) im Zusammenhang mit dem vierten Teilhabeverfahrensbericht hin, der im Dezember 2022 für das Jahr 2021 veröffentlicht wurde.

Aktuelle Forderungen der Lebenshilfe an die Politik

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderung brauchen Unterstützung – damit alle gleichberechtigt teilhaben können. Die aktuell wichtigsten Forderungen der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen und Familien hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Parasportliche Leistungen weiterhin kaum bekannt

Frau mit Dicker Jacke und Pudelmütze auf einem Bootssteg im Winter. Stützt sich auf Gehstöcke. An Beinen Orthesen
Foto von Tina Deeken
Foto: Tobias Prüßner

HANNOVER (kobinet) Wer nach sportlichen Leistungen fragt, bekommt, nicht nur von Kindern, sehr schnell Antworten zu den Fußballmannschaften der ersten oder zweiten Bundesliga, dem Skispringen oder anderen Sportarten über welche die Medien regelmäßig berichten. Sport, der von Menschen mit Behinderungen ausgeübt wird, ist da relativ selten dabei. kobinet möchte deshalb hier und heute einmal Tina Deeken vorstellen.

Verlängerung des Berliner Programms zur Arbeitsplatzunterstützung

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Berlin (kobinet) Berliner Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhalten weiterhin mehr Unterstützung für die Einstellung oder die Ausbildung von Menschen mit Behinderung. Das im Jahr 2021 neu eingeführte Programm wird bis zum 31.12.2024 verlängert. Das haben die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit vereinbart. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die besonders betroffene schwerbehinderte Menschen einstellen, erhalten über das Arbeitsmarktprogramm zusätzlich zum bekannten Eingliederungszuschuss eine Zuweisung (Arbeitsplatzunterstützung) in Höhe von 20 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts.

Mit dem Rollstuhl in den ICE 4 oder?

Frank und Karin vom Wir-Rad-Antrieb
Frank und Karin vom Wir-Rad-Antrieb
Foto: Wir-Rad-Antrieb

Neumünster (kobinet) „Mit dem Rollstuhl in den ICE 4 oder?“ So lautet der Titel des ersten Podcast von Frank und Karin, in dem die Erlebnisse von der Zauberbärin und von Frankyman mit der Bahn sehr anschaulich geschildert werden. „In dieser ersten Folge wird erzählt, was am 22.12.22 am Bahnhof Neumünster passierte und warum es so problematisch ist mit einem Rollstuhl in und aus einem ICE zu kommen“, heißt es in der Ankündigung des Podcast auf YouTube. Und es geht auch darum, was die beiden vom Wir-Rad-Antrieb sonst noch so erleben.

Nachrichten zur Behindertenpolitik zum Anhören

Logo: Ohrfunk
Logo: Ohrfunk
Foto: Ohrfunk

Berlin (kobinet) Auf der Seite der Podcasts von Ohrfunk.de gibt es wieder einige neue Angebote zum Anhören und Herunterladen. Vor allem die von Stefan Müller aufgezeichnet Nachrichten aus der Behinderten- und Sozialpolitik bieten einen Überblick über die Berichterstattung der letzten Wochen zu diesen Themen.

Wo die Ursachen liegen

Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben
Logo des zdf
Foto: Pixabay/2247188

MAINZ (kobinet) Eben erst hat es in Berlin Krawalle gegeben und schon wird bei der Suche nach den Ursachen dafür gleich über Integration debattiert. Statt der häufig zu hörenden rassistischer Parolen nach der Silvesternacht braucht es aber bessere soziale Arbeit und mehr Teilhabe bei der Integration. Das jedenfalls fordert der Politikwissenschaftler Ozan Zakariya Keskinkılıç in einem Beitrag des Zweiten Deutschen Fernsehens (zdf)

Deutschland muss Vorbild in Sachen Partizipation und Selbstvertretung werden

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Berlin (kobinet) Deutschland muss nach Ansicht der LIGA Selbstvertretung Vorbild in Sachen Partizipation und Selbstvertretung werden. Das fordert Ottmar Miles-Paul, Sprecher des Bündnisses von bundesweit agierenden Selbstvertretungsorganisationen behidnerter Menschen, die sich in der LIGA Selbstvertretung zusammengeschlossen haben. Vor allem im Hinblick auf den 2025 in Berlin stattfindenden und von Deutschland und Jordanien auszurichtenden Global Disability Summit müsse Deutschland in diesem Bereich endlich eine Vorbildfunktion einnehmen, anstatt der internationalen Entwicklung hinterherzurennen. Aber auch die anstehende Staatenprüfung Deutschlands durch den Fachausschuss zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im August oder September 2023 müsse Anlass sein, den Motor für mehr Partizipation und Selbstvertretung in Deutschland nun so richtig anzuwerfen.

Fast 200.000 Unterschriften für Mindestlohn in Werkstätten

Lukas Krämer vor der Kamera
Lukas Krämer vor der Kamera
Foto: Lukas Krämer – change.org

Trier (kobinet) „Ich habe 6,5 Stunden am Tag in einer Werkstatt gearbeitet. Diese Werkstattart macht in Deutschland acht Milliarden Umsatz im Jahr. Dennoch zahlt man mir und meinen Kolleg*innen für unsere Arbeit nur 1,35 Euro die Stunde. Es ist für niemanden möglich, davon zu leben, weswegen wir dann auch Grundsicherung vom Staat brauchen. Das kann man mit uns machen, weil wir eine Behinderung haben“, das schreibt Lukas Krämer in seiner Petition mit dem Titel: „#StelltUnsEin – Ich fordere den Mindestlohn für Menschen in Behindertenwerkstätten„, die er auf change.org eingestellt hat und die bereits von fast 200.000 Menschen unterzeichnet wurde.

Ferda Ataman fordert weitreichende Reform des Antidiskriminierungsrechts

Ferda Ataman
Ferda Ataman
Foto: Sarah Eick

Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsbeauftragte der Bundesregierung Ferda Ataman fordert gegenüber dem Tagesspiegel eine weitreichende Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), um Betroffene besser vor Diskriminierung zu schützen. „Unser Antidiskriminierungsrecht ist leider zahnlos“, wird die Antidiskriminierungsbeauftragte im Bericht des Tagesspiegel zitiert.

BSVH bietet Kompaktkurs zum Thema „Sehverlust“

Sehtest von Tim Reckmann | a59.de

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY 2.0 .

HAMBURG (kobinet) Mit dem Älterwerden steigt die Zahl jener Menschen, welche von Augenerkrankung und somit einem Sehverlust betroffen sind. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) bietet in diesem Jahr einen 10 wöchigen Kompaktkurs für davon Betroffene in Hamburg an. In diesem Kurs erfahren die von Sehverlust Betroffenen alles was ihnen hilft, dass auch dann das Leben so eigenständig wie möglich selbst zu organisieren.

In Deutschland angekommen

Frau in rosa Dress im Elektrorollstuhl danebem steht ein Mann mit Streifen-Shirt und umgehängter Tasche
Larysa Vorona mit Ehemann Yuryj
Foto: privat

KIEL (kobinet) Nach den russischen Angriffen mussten sehr viele Ukrainer ihr Land verlassen. Viele von ihnen gingen dorthin wo sie Bekannte und Freunde haben, zum Beispiel nach Kasachstan. Fast acht Millionen Menschen haben nach Angaben des Flüchtlingshilfswerkes der UN (UNHCR) die Ukraine in Richtung Europa verlassen. Mehr als eine Millionen davon hat Deutschland aufgenommen. Darunter sind auch Menschen mit Behinderungen. „Kobinet“ wollte wissen, wie es diesen Menschen geht, die hinter den Zahlen stehen, was sie denken – und hat einige von ihnen gefragt.

Rückrundenspiele im Rollstuhlbasketball starten am Wochenende

Basketballspieler in weißem und blauen Trikot mit Ball
Beim Spiel gegen den BBC Münsterland
Foto: Gero Müller-Laschet

KÖLN (kobinet) Mit dem Spiel der Köln 99ers gegen den aktuellen Tabellenfünften, dem BBC Münsterland, starten am Sonnabend der Woche um 17:00 Uhr am Bergischen Ring. die Rückrundenspiele der ersten Bundesliga im Rollstuhlbasketball.

Audio-Braille-Rätsel zum Geburtstag von Louis Braille

DBSV in Punktschrift
Grafik zeigt Logo des DBSV in Punktschrift
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Zum Welt-Braille-Tag am 4. Januar hat sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) dieses Mal etwas besonderes einfallen lassen. „Mit einem Braille-Rätsel feiern wir den Geburtstag von Louis Braille, der am 4. Januar seinen 214. Geburtstag hat. Ob Louis Braille sich hätte vorstellen können, wie kryptisch vertonte Brailleschrift klingt? Hören Sie sich dieses Audio-Braille-Rätsel an und finden Sie heraus, welcher Satz in Brailleschrift hier vertont ist“, heißt es zum Audio-Braille-Rätsel des DBSV auf dessen Internetseite. Einsendeschluss ist der 14. Januar.

CDU/CSU fordert mehr Unterstützung bei chronischem Erschöpfungssyndrom

Nach rechte zeigende Pfeile in Schwarz, Rot und Gel. Darunter die Worte CDU/CSU Franktion im Deutschen Bundestag
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Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion

Berlin (kobinet) Die Fraktion der CDU/CSU im Deutschen Bundestag fordert Hilfe für Patient*innen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und deren Angehörige. Die Versorgungslage der betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen sei von Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit geprägt. Das Schicksal vieler Menschen werde schlichtweg übersehen, heißt es in einem Antrag (20/4886) der Fraktion, über den der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet.

Zweiter Zwischenbericht zum Entgeltsystem in Werkstätten

Deckblatt 2. Zwischenbericht Werkstattentgelt
Deckblatt 2. Zwischenbericht Werkstattentgelt
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Die Diskussion über die Ausgestaltung eines inklusiven Arbeitsmarktes und über die Bezahlung in Werkstätten für behinderte Menschen weit unter Mindestlohn steht 2023 ganz oben auf der politischen Tagesordnung. Der zweite Zwischenbericht zur Studie zu einem transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bietet dazu einige Informationen. Dieser wurde im Herbst 2022 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht. Wie bereits beim ersten Zwischenbericht wartet auch der zweite Zwischenbericht mit interessanten Zahlen und Fakten auf.

NITSA fordert Aufhebung der Einkommens- und Vermögensanrechnung

Logo Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz
Logo Nitsa
Foto: NITSA e. V.

Karlsruhe (kobinet) Das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) vermisst im Entwurf des Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts der Bundesregierung einen entscheidenden Baustein zur Herstellung von Gleichberechtigung von behinderten Arbeitnehmer*innen und ihren Kolleg*innen. „Im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention fordern wir die Aufhebung der Einkommens- und Vermögensanrechnung für Leistungsempfänger der Eingliederungshilfe“, heißt es in der Stellungnahme der Organisation zum Entwurf für das Gesetz, das in den nächsten Monaten im Bundestag beraten wird.

IGEL-Podcast mit Sabine Lohner zur Brailleschrift: 6 Punkte in Bewegung

Sharepic: IGEL-Podcast mit Sabine Lohner
Sharepic: IGEL-Podcast mit Sabine Lohner
Foto: IGEL Media

Bad Segeberg / Frankfurt (kobinet) „6 Punkte in Bewegung“, so titelt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) die aktuelle Ausgabe. Anlass ist der Geburtstag von Louis Braille, der die Brailleschrift, also die Schrift, die blinde Menschen nutzen, erfunden hat. Im Gespräch mit Sabine Lohner geht es aber nicht nur um die Wichtigkeit der Brailleschrift. Die Frankfurterin liebt das Lesen und hat bei der letzten Frankfurter Buchmesse beispielsweise eine Lesung im Dunkeln durchgeführt.

Konzentration der Ausgleichsabgabe auf Beschäftigung auf allgemeinem Arbeitsmarkt

Logo Liga Selbstvertretung
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Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Die Konzentration der Mittel aus der Ausgleichsabgabe auf die Förderung der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist ein Ziel des Entwurfs der Bundesregierung für ein Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts. Die LIGA Selbstvertretung begrüßt diese Initiative der Bundesregierung durch die hoffentlich sichergestellt wird, dass Werkstätten für behinderte Menschen und andere aussondernde Einrichtungen zukünftig keine Mittel mehr aus der Ausgleichsabgabe bekommen und diese zielgerichtet zur Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingesetzt werden.

Verena Bentele ist Sprecherin des Bündnisses Kindergrundsicherung

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, Verena Bentele, ist seit dem Jahreswechsel die neue Sprecherin des Bündnisses Kindergrundsicherung für 2023 und 2024. Sie übernimmt das Amt von ihrem Vorgänger Michael Groß, Präsident des AWO Bundesverbandes. „Ich freue mich sehr darüber, dass ich in den nächsten zwei Jahren als Sprecherin des Bündnisses Kindergrundsicherung der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen eine deutliche Stimme geben kann. Die Zukunft von Kindern darf nicht von der finanziellen Situation der Eltern bestimmt werden. Jedes Kind, das in Deutschland aufwächst, hat ein Anrecht auf eine unbeschwerte Kindheit jenseits von Armut und fehlenden Möglichkeiten für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe“, erklärte Verena Bentele.

Wie kam Louis Braille vor über 200 Jahren auf die Idee der Blindenschrift?

Symbol Fragezeichen

München (kobinet) Louis Braille verlor bereits im Alter von drei Jahren sein Augenlicht. Sein Vater, ein Sattler, brachte ihm ein paar Jahre später das Alphabet mittels erhabener Buchstaben bei. Mit zehn Jahren kam er ins Pariser Blindeninstitut und der intelligente Junge beschäftigte sich intensiv mit Schrift und deren Umsetzung. Lange bevor es Informatik gab, war er ein Wegbereiter und hat einen Code entwickelt. Die Punktschrift. Zum Geburtstag von Louis Braille, dem Erfinder der Blindenschrift, am 4. Januar schildert der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) wie Louis Braille vor über 200 Jahren auf die Idee der Brailleschrift kam.

Barrierefreiheit auch Thema für gerech­­te und nach­­hal­­ti­­ge Transforma­­ti­on

Symbol Information

Kassel (kobinet) Am 2. Februar findet ein Vorbereitungsworkshop im Kasseler Science Park statt, bei dem Wissenschaftler:innen des neuen Promotionskolleg JUST „Just and sustainable transformation. Gerechte und nachhaltige Transformation“ über die Leitlinien ihrer Forschungsschwerpunkte diskutieren werden. Das Kolleg ist eingebettet in das neue wissenschaftliche Zentrum der Universität Kassel, dem Kassel Institute for Sustainability, das sich umfassend mit den Herausforderungen einer zukunftsfähigen Entwicklung im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beschäftigt (Sustainable Development Goals – SDG). Die sozial ökologische Barrierefreiheit am Beispiel der urbanen Freiraumplanung ist dabei ein Kernthema, das vorrangig durch: Prof. Dr. Marianne Hirschberg und Prof. Dr. Stefanie Hennecke betreut wird.

Behinderte Arbeitgeber*innen in Berlin erfolgreich

Foto Geld
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Gemäß einer Fachlichen Weisung der Berliner Sozialsenatorin Katja Kipping vom 23.11.2022 können behinderte Arbeitgeber*innen in Berlin die bei ihnen angestellten Persönlichen Assistent*innen nach Entgeltgruppe 5 des Tarifvertrags der Länder (TV-L) entlohnen. Dies gilt rückwirkend ab dem 01.01.2022. Grundlage hierfür ist eine für diese Form der Assistenz-Erbringung bisher einmalige Tarifeinigung. Dies teilt die Arbeitsgemeinschaft der Arbeitgeber*innen mit Persönlicher Assistenz (AAPA) mit.

Greta Thunberg wird heute 20

Greta Thunberg beim Glastonbury Festival (Juni 2022)
Greta Thunberg beim Glastonbury Festival (Juni 2022)
Foto: Raph_PH – Glastonbury2022 (218 of 413)

Stockholm (kobinet) „Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg wurde am 3. Januar 2003 in Stockholm geboren und ist eine schwedische Klimaschutzaktivistin. Ihr Einsatz für eine an den Erkenntnissen der Wissenschaft orientierte, konsequente Klimapolitik findet weltweit Beachtung. Die von ihr initiierten ‚Schulstreiks für das Klima‘ sind inzwischen zur globalen Bewegung Fridays for Future (FFF) gewachsen. Mit den Schulstreiks möchte sie erreichen, dass Schweden das Klima-Übereinkommen von Paris einhält. Als Repräsentantin der internationalen Klimaschutzbewegung wurde sie 2019 mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet und vom US-Magazin Time als bislang jüngste Person zur Person of the Year gewählt“, heißt es auf Wikipedia über Greta Thunberg, die heute 20 Jahre alt wird. Greta Thunberg ist zudem offen damit umgegangen, dass sie Autismus hat und hat damit auch das Bewusstsein zu diesem Thema mitgeprägt.

Neues Betreuungsrecht stärkt Recht auf Selbstbestimmung

Symbol Paragraph

Mainz (kobinet) Mit der Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts, die am 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist, wird das Betreuungsrecht bundesweit umfassend neugestaltet. Ziel der Gesetzesreform ist es, die Selbstbestimmung und Autonomie unterstützungsbedürftiger Menschen im Vorfeld und innerhalb einer rechtlichen Betreuung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu stärken. Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer sollen möglichst nur dann bestellt werden, wenn dies zum Schutz der Betroffenen erforderlich ist. Ein selbstbestimmtes Leben der Betroffenen soll insbesondere mit dem neuen Instrument der „erweiterten Unterstützung“ gefördert werden. Darauf weist der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer hin.

Vier Landtagswahlen im Jahr 2023

Symbol Information

Berlin (kobinet) Im Jahr 2023 stehen vier Landtagswahlen an, wie aus den Hinweisen des Deutschen Bundestages hervorgeht. Den Auftakt macht die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin am 12. Februar. Am 14. Mai wird in Bremen die Bürgerschaft gewählt. Im Herbst stehen dann noch Landtagswahlen in Bayern und Hessen an.

Sozialrechtliche Ansprüche in der Energiekrise

Bild von einem Bildschirm auf dem vier Personen zu sehen sind
Online-Konferenz
Foto: Pixabay/Maiconfz

HANNOVER (kobinet) Aufgrund der Energiekrise können Ansprüche auf Sozialleistungen entstehen – welche das sind, darauf wollen die Referenten Frank Rethmeier und Fridtjof Ilse am 26. Januar 2023 in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr in ihrem Online-Vortrag „Energiekrise – Sozialrechtliche Ansprüche?“ des Landesverbandes Niedersachsen im Sozialverband Deutschland (SoVD) eine Antwort geben. An der Zoom-Veranstaltung können SoVD-Mitglieder und auch Interessierte teilnehmen, die sich bis zum 23. Januar 2023 angemeldet haben.

IGEL-Monats- und Jahresrückblick zur Behindertenpolitik

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Wie du in diesem Podcast erfährst, dass auch der Inklusator noch was lernen kann“, so hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang die mittlerweile 90. Episode des Podcasts getitelt. Zum Jahresbeginn hat Sascha Lang den gut 54minütigen Podcast mit einem Monats- und Jahresrückblick zur Behindertenpolitik mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul veröffentlicht. Dabei ging es aber nicht nur um Vergangenes, sondern auch darum, was uns behindertenpolitisch 2023 erwarten könnte.

Landesteilhabebeirat setzt sich für inklusives Schulsystem ein

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Die Verbesserung der schulischen Inklusion und die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes waren Schwerpunkte des rheinland-pfälzischen Landesbeirats zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in seiner vergangenen Sitzung. In seinen Beschlüssen hat der Landesteilhabebeirat Empfehlungen an die rheinland-pfälzische Landesregierung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen formuliert. Unter anderem fordert der Landesteilhabebeirat ein Gesamtkonzept für ein inklusives Schulsystem.

EU-Schwerbehinderung mit Neujahrsgrüßen und Ausblick zur Behindertenpolitik für 2023

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Nachrichtenportal zur Sozial- und Behindertenpolitik EU-Schwerbehinderung veröffentlichte zum Jahresbeginn einen Beitrag mit Neujahrsgrüßen und einem Ausblick zur Behindertenpolitik für das Jahr 2023 von einigen behindertenpolitischen Sprecher*innen der Bundestagsfraktionen.

Gute Vorsätze? Direkt umsetzen!

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Du möchtest in diesem Jahr ehrenamtlich aktiv werden? Dann setze deine guten Vorsätze direkt um und finde ein passendes Projekt in unserer Engagement-Plattform. Von Jugendprojekten, über Sportaktivitäten bis hin zu interkulturellen Begegnungen – hier ist für jede*n was dabei!“ So heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.

Kinderhilfswerk fordert Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

BERLIN (kobinet) Zum Jahresbeginn fordert das Deutsche Kinderhilfswerk von Bund, Länder und Kommunen, in diesem Jahr die Kinderrechte endlich umfassend zu einer Leitlinie von Politik, Rechtsprechung und Verwaltungshandeln zu machen. Der Aufnahme von Kinderrechten im Grundgesetz kommt aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes besondere Bedeutung zu.

Momentaufnahme 289

Junge Frau steht mit hochgehobenen Armen vor dem Sonnenuntergang
Sunshine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Jeder Tag ist der Anfang eines Lebens, jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit. (Rainer Maria Rilke)

Das ändert sich im neuen Jahr

Sharepic des BMAS: Das ändert sich 2023
Sharepic des BMAS: Das ändert sich 2023
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Herzlich willkommen im neuen Jahr 2023. Das wünscht die Redaktion der kobinet-nachrichten all ihren Leser*innen. Um den Start ins neue Jahr und den Durchblick für eine ganze Reihe von Änderungen in der Behinderten- und Sozialpolitik zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Liste mit den wichtigsten Änderungen mit dem Start des neuen Jahres zusammengestellt, wie beispielsweise mit der Einführung des Bürgergeldes.