Veröffentlicht am 08.09.2025 06:54 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild zur Petition Foto: change.org
Wiesbaden (kobinet) Die Stadt Wiesbaden plant, behinderte Kinder ab 2026 in Containern direkt neben der Schiersteiner Autobahnbrücke (A643) unterzubringen – unmittelbar am Rhein, in Randlage, zwischen Autobahn, LKW-Verkehr, Altlasten und Gewerbeflächen. „Wir waren vor Ort und haben festgestellt: Die Umgebung ist erschütternd! Statt Teilhabe und Inklusion zu fördern, wird Stigmatisierung und Marginalisierung verstärkt. Unterschreibt jetzt und teilt diese Petition. Denn: Kein Kind – und schon gar nicht Kinder mit Behinderung – darf in Containern direkt neben einer Autobahn aufwachsen und lernen.“ So heißt es in einer Petition, die auf change.org veröffentlicht wurde und den Titel „Skandal in Wiesbaden: Behinderte Kinder sollen direkt neben die Autobahn ziehen“ trägt. Sie hat bereits fast 4.000 Unterstützer.
Veröffentlicht am 08.09.2025 06:46 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Berlin (kobinet) Im Vorfeld des Welttages der Suizidprävention am 10. September 2025 hat der Verein Aspies, die bundesweite Selbstvertretungsorganisation autistischer Menschen, einen Aufruf verfasst, mit dem die Aufmerksamkeit auf die Menschen im Autismus-Spektrum als besonders gefährdete Gruppe beim Thema Suizid gerichtet werden soll. Der Verein weist darauf hin, dass Studien zufolge autistische Menschen etwa achtmal häufiger Suizid begehen als die Allgemeinbevölkerung. Angesichts dieser dramatischen Situation stellt der Verein Aspies fünf Forderungen auf:
Veröffentlicht am 08.09.2025 06:36 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Lukas Huber Foto: BIZEPS
Wien (kobinet) Über Generationen wurde der Gebrauch der Gebärdensprache im Unterricht systematisch unterbunden und durch den sogenannten „Oralismus“ ersetzt. Am 16. Juli 2025 hat die Hamburgische Bürgerschaft – getragen von SPD, CDU, Grünen und der Linken – eine formelle Entschuldigung für das jahrzehntelange Unrecht gegenüber gehörlosen Menschen beschlossen und zugleich Aufarbeitung, Unterstützungsleistungen sowie die Initiative für einen bundesweiten Entschädigungsfonds angekündigt. Dieser parteiübergreifende Beschluss setzt Maßstäbe im deutschsprachigen Raum. Darüber und was Österreich nach diesem historischen Schritt tun sollte, berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS mithilfe eines Kommentars von Lukas Huber, dem Generalsekretär des Österreichischen Gehörlosenbundes und Leiter des Gehörlosenverbandes Niederösterreich.
Veröffentlicht am 07.09.2025 23:17 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Kolumne
Besorgt darüber, dass auch uns Behinderten das kriegstüchtige Mindset verpasst wird Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet) Was augenblicklich noch ausgeschlossen scheint, könnte morgen schon ernsthaft erwogen werden. So wie der Vorschlag des Ökonomen Marcel Fratzscher, Rentner im Rahmen eines sozialen Pflichtjahres auch zu einer Art Handlangerdienst bei Aufgaben der militärischen Landesverteidigung heranzuziehen. Viele aus der heutigen Rentnergeneration besäßen aus der Zeit ihrer Wehrdienstleistung entsprechende Grundkenntnisse. Warum also sollten nicht auch Beschäftigte in „Werkstätten für behinderte Menschen“ (WfbM) Zulieferarbeiten aus Aufträgen der Rüstungsindustrie verrichten? Nur mal so ein Gedankenspiel: Die Verarbeitung von Munitionsbaumwolle zur Granatenproduktion wird derzeit händeringend nachgefragt. Ich könnte mir vorstellen, dass Munitionsbaumwolle ein haptisch angenehmer Werkstoff ist, bei dessen Verarbeitung Behinderte in Werkstätten kostengünstig einen Fertigungsschritt übernehmen könnten.
Und überhaupt, Behinderte generell könnten sich an der Heimatfront sicher vielfältig für eine beschleunigte Kriegsertüchtigung nützlich machen – der Fantasie auf diesem Feld stehen jedenfalls keine Barrieren im Weg.
Einerseits. Andererseits betrachte ich als intellektueller Beobachter die Angelegenheit noch von einem anderen Standpunkt aus. So pfiffig wie mit unserer Fantasie, so wach sollten wir Behinderte auch Gebrauch von unserem Verstand machen. Und bei dessen barrierefreiem Einsatz stellen sich sogleich Bedenken ein gegen die Kriegstüchtigkeitsrhetorik, mit der wir täglich überschüttet werden. Worum es sich dabei handelt, lest ihr im nachfolgenden Essay, der zuerst in der kobinet-Literaturbeilage erschienen ist. Lust auf Denken? Na also, los geht es (und als Autor stehe ich selbstverständlich für Verständnisfragen und Einwände in der Kommentarspalte zur Verfügung).
Veröffentlicht am 07.09.2025 12:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Ein Engel Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Das, worauf es ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
Veröffentlicht am 07.09.2025 06:09 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom vollen Veranstaltungssaal Foto: Fenja Ganter
Vallendar (kobinet) „Bewohnervertretungen vernetzen!“ Das war das Thema der großen Jahreskonferenz eines gleichnamigen Projekts. Bewohnervertretungen aus ganz Rheinland-Pfalz waren eingeladen, zwei Tage lang miteinander zu arbeiten und sich auszutauschen. Fast 90 Teilnehmer, Bewohnervertretungen und ihre Unterstützungspersonen, folgten der Einladung und kamen am 28. und 29. August 2025 nach Vallendar ins Tagungshaus Marienland, wie es in einem Bericht von Jeanine Wein heißt, der Leiterin des Projektes bei der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Rheinland-Pfalz.
Veröffentlicht am 07.09.2025 06:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sören Pellmann – 2021-NEU Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag
Berlin (kobinet) „Die für die Behindertenpolitik zuständige Bundesministerin Bärbel Bas (SPD) scheint den Geist der in Deutschland seit März 2009 geltenden UN-Behindertenrechtskonvention noch nicht verstanden zu haben“, erklärte der Abgeordnete Sören Pellmann, Vorsitzender und behindertenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf seine schriftliche Anfrage zur Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen und ihren Organisationen in die Arbeit der unlängst eingesetzten sogenannten Sozialstaatskommission.
Veröffentlicht am 06.09.2025 08:09 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Corrina Rüffer Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Zu einer Antwort der Bundesregierung auf die schriftliche Frage zur Ausbildung von Assistenzhunden hat sich Corinna Rüffer, die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, mittels einer Presseinformation zu Wort gemeldet. Sie kritisiert, dass seit mehr als einem Jahr in Deutschland keine Prüfungen für neue Assistenzhunde mehr abgelegt werden können. Diese Hängepartie gehe nach Angaben der Bundesregierung auf die Grünen-Anfrage hin weiter, weil Innenminister Dobrindt und Wirtschaftsministerin Reiche von der CDU sich als Blockierer hervortun.
Veröffentlicht am 06.09.2025 07:32 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des BSK Foto: BSK e.V.
Berlin (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) unterstützt jeglichen Protest gegen die Kürzungsrhetorik und stetig erstarkende Angriffe auf den Sozialstaat durch Kanzler Merz und seine CDU/CSU. Daher ruft der Verband zur Teilnahme aller BSK-Mitgliederinnen und -Mitglieder insbesondere aus der Region Berlin und Brandenburg sowie von allen Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen an der folgenden Aktion auf. Am 9. September 2025 findet ab 12.00 Uhr eine Demo gegen die von Friedrich Merz angedachten Kürzungen bei der für Menschen mit Behinderungen sehr wichtigen Eingliederungshilfe vor dem Kanzleramt in Berlin statt. Organisatorin ist Lisa Behme, die im Juni 2025 eine Petition mit dem Namen „Friedrich Merz, kürzen Sie nicht bei der Teilhabe! #TeilhabeIstKeinLuxus“ ins Leben gerufen hat. Sie konnte bereits über 210.000 Unterschriften sammeln.
Veröffentlicht am 05.09.2025 11:03 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Die Fahrt zur Schule gehört zum Lernen Foto: Pixabay/GraphicsGuruji
BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert die nur sehr unzureichende Umsetzung des Rechts auf Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland. Eine Analyse der Kinderrechtsorganisation auf Grundlage von Befragungen der Landesregierungen zeigt auf, dass die derzeitig gültige EU-Aufnahmerichtlinie zum Bildungszugang vielfach nicht eingehalten wird.
Veröffentlicht am 05.09.2025 10:24 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Symbol Fragezeichen Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
BERLIN (kobinet) Noch bis zum 21. September 2025 führt die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte eine bundesweite Online-Befragung für Eltern mit dem Titel „Mein Kind in der Schule: Unterstützung und Barrieren im Schulalltag von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf“ durch und freut sich über rege Beteiligung. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Praktische Hürden beim Zugang zur inklusiven Schule“ will die Monitoring-Stelle mehr über den Schulalltag von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Behinderungen, Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen erfahren – unabhängig davon, ob Kinder eine allgemeine Schule oder eine Förderschule besuchen.
Veröffentlicht am 05.09.2025 08:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat für die Disability Pride Demo am 27.9.2025 in Kassel Foto: Disability Pride Demo Kassel
Kassel (kobinet) Am 27. September 2025 beginnt ab 14:00 Uhr vor dem Rathaus in Kassel eine Disability Pride Demo, die nach einer Kundgebung zum Kasseler Friedrichsplatz führt. Dort findet dann die Abschlusskundgebung statt. Heute, am 5. September, findet ab 15:00 Uhr Im WohnGeStein in der Kölnische Straße 94 in 34119 Kassel eine Kreativwerkstatt zur Vorbereitung der Disability Pride Demo statt.
Veröffentlicht am 05.09.2025 08:02 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Banner zur Tagung zu gerechten Löhnen in der Persönlichen Assistenz Foto: ZSL Nord
Kiel (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord) lädt zur Online-Fachtagung „Gerechte Löhne für persönliche Assistenz durchsetzen“ am 30. September 2025 von 11:00 bis 15:00 Uhr ein. Die Veranstaltung setzt ein starkes Zeichen für die Rechte behinderter Arbeitgeber*innen die mit Persönlicher Assistenz leben, wie es in der Ankündigung des ZSL Nord heißt.
Veröffentlicht am 05.09.2025 07:52 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des DVBS Foto: DVBS
Marburg / Saarbrücken (kobinet) Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) am Deutschen EDV-Gerichtstag vom 10. bis 12. September 2025 in Saarbrücken. Justitia, das Symbol der Justiz mit Schwert und Waage, trägt eine Augenbinde – sie urteilt ohne Ansehen der Person und ist blind. Wie aber sieht der Arbeitsalltag für blinde oder sehbehinderte Beschäftigte in der Justiz aus? Für blinde und sehbehinderte Menschen, die als Richter, Staatsanwältinnen, Rechtspfleger, Urkundsbeamtinnen oder Mitarbeiter der Geschäftsstellen in der Justiz arbeiten, ist die Barrierefreiheit der Informationstechnik von zentraler Bedeutung, heißt es in einer Presseinformation des Verbands.
Veröffentlicht am 05.09.2025 07:43 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Geld für Exklusion Foto: Ralph Milewski
Berlin (kobinet) Anstatt eine nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sicherzustellen, setzt die Regierungskoalition vermehrt auf kurzfristige Darlehen. Der Bundesrechnungshof kritisiert dieses Vorgehen – zu Recht, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Die Koalition legt keinen Wert auf eine nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Stattdessen setzt sie auf Darlehen, um aktuelle Defizite zu überbrücken. Das ist keine Lösung für die strukturelle Unterfinanzierung der Systeme, sondern verstärkt lediglich die Probleme in der Zukunft.“
Veröffentlicht am 05.09.2025 05:20 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Dresden (kobinet) „ÖPNV für alle – Anspruch und Wirklichkeit für Seh- und Gehbehinderte. Verkehrsbeobachtung und Simulation an einem Verkehrsknoten“, so lautet der Slogan für einen Mitmach-Versuch im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche und der Grunaer Nachbarschaftstage 2025 in Dresden. Die Aktion findet am 17. September 2025 von 15:30 bis 16:30 Uhr an der Haltestelle Zwinglistraße der Linien 1, 2, 44, 61, 64 und 85 in Dresden statt. „Doppelhaltestellen sind praktisch, da sie das Umsteigen erleichtern. Allerdings ist der Wegeraum auf den Bahnsteigen oft recht eng und in sog. Stoßzeiten unübersichtlich. Mit einer gewissen Ruhe und Erfahrung meistern wir das und kommen rascher und mit möglichst wenig Aufenthaltszeiten in das gewünschte Anschluss-Verkehrsmittel – alle. Wirklich alle? Zumindest Menschen mit Geh- oder Seheinschränkungen sind nicht ganz so flink und so kommt es nicht eben selten vor, dass Bahnen bzw. Busse aus der zweiten Reihe dann ganz einfach an ihnen vorbeirauschen“, heißt es im Aufruf für die Mitmach-Aktion.
Veröffentlicht am 04.09.2025 23:22 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten Foto: ht
Staufen (kobinet) Ehe ich zu meiner eigentlichen Nachricht komme, um es spannend zu machen, die Frage: Werden wir Deutsche rechtzeitig imstande sein, uns auf Augenhöhe mit führenden Kriegsherren wie Putin und Netanyahu am Menschheitsverbrechen Krieg zu beteiligen? Dies fragt sich die Politik hierzulande täglich und geradezu obsessiv. „Die russische Arme sammelt seit mehr als drei Jahren Kampferfahrung in der Ukraine“, liest man in der NZZ (Neue Züricher Zeitung vom 28.08. 2025). Ob man sich da noch Freiwilligkeit leiste könne – gemeint ist, es jungen Menschen anheim zu stellen, ob sie das kriegerische Tötungshandwerk erlernen wollen oder nicht – und nicht sofort eine Wehrpflicht her müsse, um nicht „wertvolle Zeit zu verschwenden“. Der Kommentar in der taz (Tageszeitung aus Berlin) tritt am selben Tag ein wenig auf die Bremse mit den Worten, „dass wie früher junge Männer künftig zur Musterung gezwungen werden sollen, ist zwar nicht gerade ein zivilisatorischer Fortschritt und auch nicht, dass sie wieder zwangsweise das Töten von Menschen lernen sollen“. Doch Fortschritt hin oder her, es werde wohl darauf hinauslaufen, so der taz-Kommentar, das verpflichtende Lernen zum Menschentöten.
Veröffentlicht am 04.09.2025 17:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Dr. Harry Fuchs Foto: privat
Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett hat am 3. September 2025 das Gesetz zur Anpassung des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze, das sogenannte SGB VI-Anpassungsgesetz, beschlossen. Damit wird die berufliche Teilhabe verbessert und es werden weitere Voraussetzungen dafür geschaffen, dass mehr Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen in Fachkrafttätigkeiten kommen. Des Weiteren werden Maßnahmen umgesetzt, die zur digitalen Transformation, zur Rechtsvereinfachung und zum Bürokratieabbau beitragen, wie es in einer Presseinformation des Bundesministerium für Arbeit und Soziales heißt.
Veröffentlicht am 04.09.2025 13:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
info schwarz Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Die unabhängige Nominierungskommission des Grimme-Instituts hat je drei Finalist:innen in neun Preiskategorien für den Deutschen Radiopreis 2025 ausgewählt. In diesem Jahr hatten insgesamt 153 Radioprogramme ihre 448 Favoriten eingereicht. Aus den Nominierten kürt die Grimme-Jury die Preisträger:innen, denen bei der Verleihung am 11. September 2025 prominente Laudator:innen einen Deutschen Radiopreis übergeben. Eine Ausnahme bildet die zehnte Kategorie Beste:r Newcomer:in, in der die Nominierungskommission in diesem Jahr die Top 15 Nachwuchstalente aus allen Bewerbungen ausgewählt hat, wie es in der Ankündigung heißt.
Veröffentlicht am 04.09.2025 12:47 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
JLL und Inklusionsfit beim Kooperationsstart in Berlin Foto: Inklusionsfit Institut
WIESBADEN (kobinet) Jones Lang LaSalle (JLL) und das Inklusionsfit Institut verfolgen mit ihrer kürzlich gestarteten strategischen Partnerschaft die Absicht, die Eignung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Sinnes- oder Mobilitätseinschränkungen sowie für neurodivergente Menschen von außen sichtbarer als bisher zu machen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Büros in Deutschland sichtbarer, barrierefreier und integrativer zu gestalten. Herzstück bildet dabei die Audit-Matrix des Inklusionsfit Instituts, die sieben Dimensionen umfasst – von Mobilität über Sehen, Hören und Neurodivergenz bis hin zu digitaler Barrierefreiheit. Ausgehend von gemeinsamer Büronutzer und Bestandshalter wollen sie für inklusive Flächen sensibilisieren und bei der praktischen Umsetzung dieser Anliegen zu beraten.
Veröffentlicht am 04.09.2025 12:31 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Wappen Niedersachsen Foto: Gemeinfrei, public domain
HANNOVER (kobinet) Erstmals werden im Rahmen eines Modellvorhabens an der Akademie Sonnenwinkel in Bad Essen Sozialpädagogische Assistentinnen und Sozialpädagogische Assistenten mit der Zusatzqualifikation „Hilfen zur Erziehung“ ausgebildet. Auf diese Weise sollen gezielt Fachkräfte für die stationären erzieherischen Einrichtungen gewonnen werden. Denn eine der aktuell größten Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe ist die Fachkräftesicherung und -gewinnung. Beides sind wesentliche Voraussetzungen für die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit sowie für einen effektiven Kinderschutz.
RONSE (kobinet) Die deutsche Mannschaft hat am vierten Tag der Para Radsport-WM in Ronse (Belgien) zwei weitere Medaillen gewonnen. Maike Hausberger und Michael Teuber sicherten sich im Straßenrennen jeweils die Bronzemedaille. Damit hat das Team insgesamt fünf Silber- und acht Bronzemedaillen gewonnen.
Veröffentlicht am 03.09.2025 07:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
ISL Foto: ISL
Berlin (kobinet) Heute, am 3. September 2025, soll im Bundeskabinett der Referenten-Entwurf des SGB VI-Anpassungsgesetzes behandelt werden – ohne dass die Belange von Menschen mit Behinderungen ernsthaft berücksichtigt worden wären: Die verpflichtende Einbindung von Behinderten-Verbänden wurde karikiert, eigentlich begrüßenswerte Ideen greifen zu kurz und drohen bestehende Ungleichheiten im Reha-Prozess eher zu zementieren, denn aufzulösen. So die Kritik der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am geplanten Gesetzesvorhaben der Bundesregierung.
Veröffentlicht am 03.09.2025 07:49 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Poster zu Braille in Chemnitz Foto: Braille Checker Chemnitz
Chemnitz (kobinet) Wie sichtbar ist Braille eigentlich im eurer Stadt? Wir bei Braille200 freuen uns immer sehr, wenn wir in freier Wildbahn auf Braille-Beschriftungen stoßen. Wie oft das aber tatsächlich vorkommt, variiert von Stadt zu Stadt ziemlich stark. Anja Pfaffenzeller und ihre Schülerinnen und Schüler sind der Frage, wie sichtbar Braille im Stadtbild von Chemnitz ist, gründlich nachgegangen. Ihre Ergebnisse haben sie in einem eindrucksvollen Plakat festgehalten. Wir sind begeistert von dieser spannenden Idee und hoffen, dass sie viele Nachahmer inspiriert“, heißt es vonseiten der Initiative Braille 200 der Europäischen Blinden Union, die in Kooperation mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) anlässlich des 200. Jubiläums der Brailleschrift durchgeführt wird.
Veröffentlicht am 03.09.2025 07:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Arne Frankenstein Foto: Tristan Vankann / fotoetage
Bremen (kobinet) „Arne Frankenstein ist seit fünf Jahren Landesbehindertenbeauftragter. Ein Amt, in dem man sich nicht langweilt – denn es gibt noch mehr als genug zu tun, um Behinderungen abzubauen und zu vermeiden. In der neuen Folge von ‚Hinten links im Kaiser Friedrich‘ berichtet Arne Frankenstein über Defizite in der Stadtplanung, über alltägliche Diskriminierung und bezieht Position zum Konflikt um die Gestaltung der Straßenbahnhaltestellen Domsheide. Aber die Folge dreht sich auch um die UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutsche Bahn, um Frankensteins Leben mit einer 24-Stunden-Assistenz und die Bürgerpark-Tombola.“ So heißt es in der Ankündigung des Bremer Politik-Podcast des Weser-Kurier.
Veröffentlicht am 03.09.2025 07:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Fahne Österreich Foto: public domain
Wien (kobinet) Am 1. September vor zwanzig Jahren wurde ein historischer Schritt gesetzt. „Die Aufnahme der ÖGS in die Verfassung war ein historischer Schritt für die gehörlose Community“, hält Helene Jarmer, Präsidentin des Österreichischen Gehörlosenbundes im Interview mit dem österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS zu 20 Jahre Anerkennung der österreichischen Gebärdensprache in der österreichischen Verfassung fest. Die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) wurde am 6. Juli 2005 durch eine Novelle des Bundes-Verfassungsgesetzes (B-VG) beschlossen und trat mit 1. September 2005 als eigenständige Sprache in Kraft. Seitdem steht in Artikel 8 Absatz 3 B-VG (BGBl. I Nr. 81/2005): „Die Österreichische Gebärdensprache ist als eigenständige Sprache anerkannt. Das Nähere bestimmen die Gesetze“, wie es im BIZEPS-Bericht heißt.
Veröffentlicht am 03.09.2025 04:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild mit Hinweis auf die REHACARE mit Aufschrift „Wir sind dabei von selbstbestimmt leben Foto: ZsL Köln
Düsseldorf (kobinet) In zwei Wochen beginnt die REHACARE in Düsseldorf. Traditionell sind dort auch eine Reihe von Behindertenverbänden mit Ständen und Ansprechpartner*innen vertreten, so auch aus dem Bereich Selbstbestimmt Leben. „Wir sind dabei! Ihr findet uns vom 17. – 20. September 2025 gemeinsam mit @autonomleben1984, @akse_aktivundselbstbestimmt, @isl_ev und @bifos_ev in Halle 6, Stand G05 bei der @rehacare_messe in Düsseldorf. Wir freuen uns auf eure Besuche!“ So heißt es in einem Eintrag auf Instagram des Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen.
Veröffentlicht am 02.09.2025 10:54 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Michael Kiessling MdB Foto: Thomas Trutschel
BERLIN (kobinet) Mit Beginn des Herbstes 2025 haben sich bereits auch für dieses Jahr viele schöne Erinnerungen an Reisen, viele Fotos und bleibende Eindrücke angesammelt. Bei vielen Reisenden ist das jedoch ebenso mit der Frage verbunden: „Wie wird es nun mit dem barrierefreien Reisen in Deutschland weitergehen ?“ Bis zum dritten Weltgipfel des barrierefreien Tourismus, der im italienischen Turin stattfinden wird, sind es nur noch vier Wochen. Mit den Reiseerinnerungen sind häufig ebenso erste Gedanken an weitere Reisen verbunden. Vom bewährten System „Reisen für Alle“ in Deutschland war immer wieder einmal zu hören oder zu lesen – darunter aber auch mit der Aussage verbunden: Nach der Insolvenz der NatKo wird weiter am Erhalt dieses Informationssystems gearbeitet. Ja, und dann haben wir inzwischen eine neu gewählte Bundesregierung. So ist es interessant, zu erfahren, welche Ziele sich diese neue Bundesregierung in diesem Thema stellt. Dazu hat uns das Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender der AG Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Kießling unsere Fragen beantwortet.
Veröffentlicht am 02.09.2025 10:34 von Stephan Laux in der Kategorie Meinung
Angelika Eckly sitzt auf ihrem Rollator vor der Porta Nigra in Trier
https://www.youtube.com/watch?v=wAKSHGbZXes Foto: Peter Kunz
Villmar – Weyer (kobinet) Der Aktivist und Fotograf Peter Kunz redet nicht gerne über Inklusion. Er macht einfach. So hat er auch einfach Frau Ecklys Ausflug nach Trier beobachtet. Nicht kommentiert, nicht gewertet, nicht pädagogisch begleitet. Und keinen Imagefilm für eine Sondereinrichtung gedreht.
Veröffentlicht am 02.09.2025 10:00 von Oliver Gruber in der Kategorie Meinung
Inkludierte Würde Foto: Oliver Gruber
Berlin (kobinet) Dieses Essay lädt ein, Inklusion als innere Bewegung zu erfahren – nicht als Pflicht oder Regel, sondern als Resonanz aus dem Herzen. Es öffnet den Blick auf die unsichtbare Kraft des Mitgefühls, die aus dem Inneren heraus Begegnungen verwandelt, verbindet und Gesellschaft formt. Jeder Schritt in Richtung Würde wird damit zugleich ein Schritt in Richtung Menschlichkeit.
Veröffentlicht am 02.09.2025 09:56 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Weitsicht auf Wanderung Foto: Schwarzwaldverein Pfalz – Weitsicht e.V.
CARLSBERG-HERTLINGSHAUSEN (kobinet) Vereinsleben und gemeinsame Unternehmungen in Vereinen nehmen in Deutschland einen wichtigen Platz in der Gesellschaft ein. Das ist auch beim „Schwarzwaldverein Pfalz Weitsicht e.V.“ so. Dieser Verein ist ein Natursportverein, der sich auch für die Umwelt einsetzt. Neben den Natursportangeboten bietet auch dieser Verein alles rund um die Kultur, wie alte Stätten und neue Städte oder Museen. Dennoch ist dieser Verein etwas anders als viel weitere Vereine. Der Schwarzwaldverein Pfalz Weitsicht hat zu Beginn des Jahres 2025 auf der Mitgliederversammlung seinen Namen geändert sowie die Vorstand und den Vereinszweck ergänzt. Somit ist er vermutlich der erste Wanderverein mit einem Fachwart für Inklusion. Dieser ist seit seinem 40. Lebensjahr vollständig erblindet und kann mit seinen langjährigen Erfahrungen die Ideen und Ziele der Vereinsarbeit kompetent unterstützen.
Veröffentlicht am 02.09.2025 07:52 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat zur Demo am 6. September 2025 in Mannheim für barrierefreie Toiletten Foto: Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit Rhein-Neckar
Mannheim (kobinet) Die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit Rhein-Neckar veranstaltet am Samstag, den 6. September 2025, auf dem Mannheimer Paradeplatz eine Kundgebung für mehr öffentliche und barrierefreie Toiletten in Mannheim. Kundgebungsbeginn ist um 12:00 Uhr. „Expert:innen in eigener Sache erläutern, warum sich in Mannheim die Situation öffentlicher und speziell barrierefreier Toiletten deutlich verbessern muss. Aktuell gibt es im ganzen Mannheimer Stadtgebiet nur 13 mit Euroschlüssel rund um die Uhr zugängliche öffentliche und barrierefreie Toiletten. Wenn es schnell gehen muss sieht es also schlecht aus“, beschreibt Heinrich Schaudt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, die Situation in Mannheim.
Veröffentlicht am 02.09.2025 07:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Tastatur Foto: H.T.
Hamburg (kobinet) Acht von zehn Menschen in Deutschland haben schon einmal einen digitalen Vorgang – etwa eine Produktsuche oder einen Online-Kauf – abgebrochen. Grund dafür: Die Website, App oder digitalen Inhalte waren nicht verständlich oder bedienbar. Dies ist das Ergebnis des repräsentativen Reports „Barrierefreiheit im Netz: Wie digitale Hürden Kunden kosten“, für den AccessiWay mit Unterstützung des Meinungsforschungsunternehmens Civey 2.500 Konsument:innen befragt hat.
Düsseldorf (kobinet) 26 Nichtregierungsorganisationen aus Nordrhein-Westfalen (NRW) haben ein Positionspapier entwickelt, um einen gemeinsamen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt zu leisten. Darin finden sich sieben Punkte zur Stärkung von Demokratie und Gerechtigkeit in NRW. „Nur, wenn unsere Gesellschaft zusammenhält und gemeinsam an den Herausforderungen und Krisen unserer Zeit arbeitet, können diese bewältigt werden. Diese Voraussetzung für eine zukunftsfähige Gesellschaft wird durch zunehmende Spaltungs- und Polarisierungstendenzen gefährdet“, heißt es zur Erläuterung des Positionspapiers, das auch von der Organisation Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev) unterstützt wird.
Veröffentlicht am 02.09.2025 07:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
BMAS Foto: BMAS
Berlin (kobinet) Die Diskussion um die Zukunft des Sozialstaates beherrscht das Ende des Sommerlochs auf Bundesebene vor allem mit harschen Worten aus den Reihen der CDU/CSU über bevorstehende Kürzungen im sozialen Bereich. Unter Leitung von Abteilungsleiter Nermin Fazlic (BMAS) hat sich nun am 1. September 2025 die bereits angekündgite Kommission zur Sozialstaatsreform konstituiert. Die Kommission soll Vorschläge zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Sozialstaats erarbeiten. In seinem Grußwort betonte Staatssekretär Dr. Michael Schäfer vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dass seine Erwartungen an die Kommission, den Sozialstaat leistungsfähiger, bürgerfreundlicher und effizienter zu machen, hoch seien.
Veröffentlicht am 02.09.2025 06:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Bernkastel-Kues (kobinet) In vielen Städten und Gemeinden ist es noch nicht selbstverständlich, dass es dort Behindertenbeiräte und -beauftragte gibt. Die Stadt Bernkastel-Kues hat vor kurzem vermeldet, dass diese nun erstmals einen Behindertenbeauftragten berufen hat: Frank Schäfer, der sich schon seit vielen Jahren behindertenpolitisch engagiert und selbst einen Rollstuhl nutzt, übernimmt dieses Amt im Rahmen seines ehrenamtlichen Engagements. „Es geht mir nicht darum, Sonderwünsche durchzusetzen“, betont Frank Schäfer, „Menschen mit Behinderung wollen nur ganz normal am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, wie alle anderen auch.“
Veröffentlicht am 01.09.2025 18:57 von Ralph Milewski in der Kategorie Nachricht
Newsletter Ableismusforschung Foto: Ralph Milewski / KI generiert
Duisburg/Essen (kobinet) Das Netzwerk „Ableismusforschung intersektional“ hat seinen zweiten Newsletter veröffentlicht. Er enthält aktuelle Informationen, Veranstaltungshinweise und Publikationen.
Veröffentlicht am 01.09.2025 10:26 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Gemeinsam für Deutschland arbeiten Foto: Pixabay/Ralphs_Fotos
HANNOVER (kobinet) Immer mehr Menschen sind einsam und haben das Gefühl, dass der Zusammenhalt untereinander weniger wird. Deshalb startet der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen im Rahmen seiner Kampagne „Für mehr Miteinander“ zahlreiche Aktionen, die für mehr Zugehörigkeit sorgen sollen. Außerdem macht er dabei deutlich, was sich politisch ändern muss, damit das Miteinander in der Gesellschaft wieder gestärkt wird. Einsamkeit betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern zunehmend auch Kinder und Jugendliche – viele fühlen sich abgehängt.
Veröffentlicht am 01.09.2025 10:03 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
SOD Logo Saarland 2026 Foto: SOD Saarland
BERLIN (kobinet) Ab heute können sich interessierte Ehrenamtliche für das Volunteer-Programm der Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026 bewerben. Das Sport-Event findet vom 15. bis 20. Juni 2026 im Saarland und im französischen Forbach statt und bringt über 4.000 Athletinnen und Athleten mit und ohne geistige Beeinträchtigung sowie bis zu 100.000 Zuschauern zusammen. Das Sport-Event eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige in Bereichen wie der Organisation, Rahmenprogramm, Wettbewerbe, in der Medienarbeit und mehr. Schlüssel-Volunteers übernehmen Koordinationsaufgaben, Fachhelfende mit medizinischen oder sportlichen Kenntnissen sind insbesondere im Gesundheitsprogramm sowie bei den Wettbewerben tätig. Bewerberinnen und Bewerber können sich außerdem als Volunteer-Gruppe anmelden: Schulklassen oder Vereine sind als Team im Einsatz, um die Nationalen Spiele gemeinsam zu erleben. Insgesamt werden bis zu 2.500 Volunteers gesucht.