Veröffentlicht am 20.09.2025 08:27 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast mit Laura-Maria Strehl aus Frankfurt Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Frankfurt (kobinet) „Frankfurt im Herzen – Visionen für eine inklusive Gesellschaft“, so lautet der Titel des aktuellen Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zu Gast beim Inklusator Sascha Lang ist diesmal die 22-jährige Laura Maria Strehl. Sie brennt nicht nur für Inklusion, sondern auch für Frankfurt, wo sie sich in verschiedenen Bereichen engagiert. „Sie baut Communities, räumt Barrieren aus dem Weg und zeigt: Begegnung wirkt“, wie es in der Ankündigung der aktuellen Episode des IGEL-Podcasts heißt.
Veröffentlicht am 20.09.2025 05:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Zukunftswege Preisverleihung 2025 an Accee Foto: Mirco Liege
Frankfurt / Nürnberg (kobinet) „Dieser Preis gebührt unserem gesamten Team“, freuen sich Andrea Seeger und Kristin Feuerstein. Die Geschäftsführerin und die Inklusionsberaterin durften am Abend des 18. September 2025 in Frankfurt am Main stellvertretend für den Fachdienst Access – Inklusion im Arbeitsleben den Zukunftswege-Preis 2025 der Commerzbank-Stiftung entgegennehmen. Der Zukunftswege-Preis gehört zu den höchstdotierten Auszeichnungen für berufliche Teilhabe in Deutschland. Prämiert werden mit ihm gemeinnützige Organisationen aus zwei Kategorien, die sich in besonders überzeugender, kreativer und wirksamer Weise um die Integration benachteiligter Jugendlicher bemühen. Access – Inklusion im Arbeitsleben ist nun eine davon.
Veröffentlicht am 19.09.2025 14:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Europa für Alle – unabhängig von der Herkunft Foto: Pixabay/Ralphs_Fotos
KÖLN / THESSALONIKI (kobinet) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat erstmals eine Kooperationsvereinbarung mit mehreren Partnerorganisationen aus dem Raum Thessaloniki unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, die Zusammenarbeit im Bereich der Inklusion von Menschen mit Behinderungen nachhaltig auszubauen und ein Zeichen für europäische Solidarität zu setzen.
DÜSSELDORF (kobinet) Kritisch hat sich der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen zur angekündigten Preiserhöhung des Deutschlandtickets um fünf Euro ab dem Jahr 2026 geäußert. Dabei hatten CDU und SPD im Koalitionsvertrag ursprünglich vereinbart, das Ticket für mindestens drei Jahre zum Preis von 58 Euro anzubieten. Der VdK NRW warnt: Eine Preissteigerung trifft vor allem Menschen mit geringem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit Behinderungen hart. Diese Bevölkerungsgruppen sind ohnehin häufig von Armut bedroht und auf bezahlbare Mobilitätsangebote angewiesen. Besonders in NRW ist die soziale Lage alarmierend: Über 20 Prozent der 15- bis 65-Jährigen gelten als armutsgefährdet.
Veröffentlicht am 19.09.2025 13:43 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Kinderrechte Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Zum morgigen Weltkindertag fordern das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland von Politik und Gesellschaft mit Nachdruck, die in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte der Kinder vollständig Wirklichkeit werden zu lassen. Dafür müssen die Interessen und Belange von Kindern und Jugendlichen sowie ihre aktive Beteiligung in politischen Entscheidungsprozessen umgesetzt werden – in Deutschland und in der internationalen Zusammenarbeit der Bundesregierung.
Veröffentlicht am 19.09.2025 08:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Corinna Rüffer Foto: Corinna Rüffer
Berlin (kobinet) Der Bundeshaushalt für das Jahr 2025 wurde diese Woche im Bundestag engagiert diskutiert und beschlossen. Wer die Debatten zu den verschiedenen Themenbereichen verfolgt hat, konnte dabei nicht viel zur Behindertenpolitik hören. So ging es auch der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, weshalb sie ihren Redebeitrag in der Diskussion des Haushaltsplans des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf das Thema Inklusion fokussierte. „Wir diskutieren hier seit einer Stunde, und kein Mensch hat über Inklusion, Barrierefreiheit und behinderte Menschen geredet. Das gab es noch nie“, begann die Grünen-Politikerin ihre Rede am 17. September 2024 im Plenum des Deutschen Bundestages.
Veröffentlicht am 19.09.2025 07:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Arnade Foto: ISL e.V.
Berlin (kobinet) Eine Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe muss auf der Basis faktenbasierter Analysen erfolgen. Die Ergebnisse der BTHG-Evaluation und der Teilhabeverfahrensberichte der BAR bieten hierfür eine tragfähige Grundlage. Vielfach ist neuerdings von immensen Kostensteigerungen in der Eingliederungshilfe die Rede. Fakt ist aber, dass es bei der Eingliederungshilfe seit 2018 Kostenzuwächse, die auf Leistungserweiterungen für Menschen mit Behinderungen zurückzuführen sind, nur im einstelligen Prozentbereich gibt. Der weitaus überwiegende Teil der Kostensteigerungen ist vielmehr auf Tarifsteigerungen, die allgemeine Kostenentwicklung, steigende Fallzahlen, den demografischen Wandel und ineffektives Verwaltungshandeln zurückzuführen. Dies betonte Prof. Dr. Sigrid Arnade unter anderem in ihrem Statement für den Deutschen Behindertenrat beim Stakeholder-Gespräch mit der Kommission zur Sozialstaatsreform, das am 12. September 2024 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales stattfand.
Veröffentlicht am 19.09.2025 07:43 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Dr. Martin Theben Foto: privat
Berlin (kobinet) „Behinderte Menschen stoßen auf viele Barrieren, wenn es darum geht, ihre Sexualität auszuleben“, wird der Rechtsanwalt Dr. Martin Theben in einem Beitrag der Tageszeitung taz über ein Bündnis gegen das von der CDU geforderte Sexkaufverbot zitiert. Für Menschen mit Behinderungen gebe es die Möglichkeit, Unterstützung durch Sexualassistenz zu erhalten. Ein totales Sexkaufverbot würde jedoch auch diese Form der Arbeit betreffen, betonte Martin Theben, der dem Bericht zufolge seine eigene Sexualität in der Jugend nur mithilfe von Sexarbeit ausleben konnte. Ein Bündnis für legale Prostitution hat sich dem taz-Bericht zufolge zusammengetan und eine breite Faktensammlung präsentiert.
Veröffentlicht am 19.09.2025 07:03 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Meinung
nimmt die Rückkehr der soldatischen Männlichkeit ins Visier.
Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet) Ich zitiere Klaus Theweleit: „Die politischen Reden geschehen mit großer Selbstverständlichkeit im Irrealen.“ Das soll heißen: Real ist das blutige Gemetzel des Krieges, die zerfetzten Körper und so weiter.
Veröffentlicht am 19.09.2025 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
info schwarz Foto: Susanne Göbel
Hamburg (kobinet) Am 1. Oktober ist Weltseniorentag. Doch das ist kein Grund zu feiern, viele Seniorinnen und Senioren sind von vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen. Der aktuelle 9. Altersbericht der Bundesregierung zeigt, dass Teilhabe vor allem am Geldbeutel, an der Bildung und an der Gesundheit hängt. Expertinnen und Experten fordern daher neue, barrierefreie Zugänge zum Beispiel zu Kultur. „Bei Anruf Kultur“ bietet genau das: eine kostenfreie und für alle bundesweit erreichbare Alternative.
Veröffentlicht am 18.09.2025 15:17 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Flashmob auf der REHACARE 2025 Foto: ISL
Düsseldorf (kobinet) Mit einem Flashmob haben gut 50 Menschen mit verschiedenen Behinderungen bei der derzeit in Düsseldorf stattfindenden Messe für Rehabilitation und Pflege REHACARE ihren Protest gegen Kürzungen und entsprechende Diskussionen bei den Leistungen für behinderte Menschen zum Ausdruck gebracht. Zwischen Halle 6 und Halle 7 haben sie sich am Nachmittag des 18. September 2025 mit Schildern wie „Teilhabe ist kein Luxus“, „Kein Abbau! Kein Verzicht! Inklusion ist Menschenrecht!“ oder „Herbst der Reformen! Winter der Inklusion“ versammelt, wie Wiebke Schär von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) den kobinet-nachrichten mitteilte.
Veröffentlicht am 18.09.2025 12:33 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Ein Herz für Sportmöglichkeiten für alle Foto: Pixabay/GDJ
FRECHEN (kobinet) Am Sonntag, dem 20. September 2025, startet der Deutsche Behindertensportverband (DBS) die dritte „SportWoche für Alle“. Bis zum 27. September wird es dann mit 375 Angeboten von mehr als 200 Vereinen bundesweit die dritte und bisher größte „SportWoche für Alle“ geben. Ziel der Aktionswoche ist es, die Vielfalt des Sports für Menschen mit Behinderung sichtbar zu machen, Berührungsängste abzubauen und neue Angebote anzustoßen.
Veröffentlicht am 18.09.2025 12:20 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Paragraf Paragraph Zeichen Foto: H. Smikac
DÜSSELDORF (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat kürzlich seinen bewährten Rechtsratgeber „18 werden mit Behinderung“ umfassend aktualisiert. Der Ratgeber berücksichtigt den Rechtsstand von September 2024 und gibt einen Überblick darüber, welche Rechte und Pflichten Menschen mit Behinderung mit Erreichen der Volljährigkeit haben.
Veröffentlicht am 18.09.2025 10:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Ottmar Miles-Paul Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) „Wer Selbstbestimmung nicht will, findet Wege, diese zu verhindern – auch wenn das mehr kostet.“ Dieses Motto trifft auf die derzeitige Situation in Berlin in Sachen Finanzierung der Persönlichen Assistenz für behinderte Menschen zu, wie aus einem Bericht des Tagesspiegels hervorgeht. Während der Personalmangel in der Behindertenhilfe beklagt wird, werden in Berlin diejenigen bestraft, die selbst Verantwortung übernehmen, Personal suchen und dieses selbst bei sich anstellen, um selbstbestimmter mit Persönlicher Assistenz leben zu können. Ihre Beschäftigten bekommen dabei wesentlich weniger Geld, als wenn die Assistentinnen und Assistenten bei ambulanten Diensten beschäftigt sind und dort die gleiche Tätigkeit ausüben. Und billiger ist es allemal, weil diejenigen, die ihre Assistenz selbst organisieren, keine Miet- und Regiekosten für die Organisation der Assistenz haben. Dass dies der Berliner Verwaltung ein Dorn im Auge ist und so die Selbstbestimmung behinderter Menschen massiv beeinträchtigt wird, darüber schüttelt kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul den Kopf, wie in seinem Kommentar zu lesen ist.
Veröffentlicht am 18.09.2025 07:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Fanpost für die kobinet-Redaktion Foto: Irina Tischer
Bulle, Schweiz (kobinet) „Juhu, ich habe am Wochenende an der WCMX-(Skate mit dem Rollstuhl)-Weltmeisterschaft teilgenommen und bin Zweite geworden. Ich bin also Vizeweltmeisterin in WCMX geworden, zu meiner großen Überraschung, denn alle Riderinnen waren gut.“ Dies teilte die Kletteraktivistin Cécile Lecomte den kobinet-nachrichten mit. Hinter der Abkürzung WCMX verbirgt sich Rollstuhl-BMX oder Rollstuhl-Motocross. „Wir skaten im Skatepark mit dem Rollstuhl und machen Tricks, Figuren mit dem Rollstuhl. Drop-in (steile Rampe runterfahren), Grinden (auf einer Metallstange rutschen und das Gleichgewicht halten), Springen, die Treppe runterfahren, tanzen etc.“, erklärt Cécile Lecomte die Sportart.
Veröffentlicht am 18.09.2025 07:29 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Ausstellung „Von Schutzräumen und Tatorten“ auf der Rehacare 2025 Foto: AbleismusTötet
Düsseldorf (kobinet) „Wir sind mit unserer Ausstellung ‚Von Schutzräumen und Tatorten‘ auf der REHACARE! Obwohl der erste Tag gerade erst angefangen hat, haben wir schon viele beeindruckende Gespräche geführt und Diskussionen angeregt. Auch diverse Berichte von Gewalt in Einrichtungen waren dabei“, so heißt es in einem Facebook-Post vom 17. September 2024 von AbleismusTötet. Die Initiative zeigt bei der internationalen Fachmesse für Rehabilitation und Pflege noch bis zum 20. September 2024 die neu entwickelte Ausstellung über Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe und steht für Gespräche zur Verfügung.
Veröffentlicht am 18.09.2025 07:14 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo LVR Original 2000×808 Foto: LVR
Köln (kobinet) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat geprüft, inwieweit das aus den Niederlanden bekannte „Keukentafelgesprek“ (Küchentischgespräch) auf die Bedarfsermittlung im Rahmen der Eingliederungshilfe übertragen werden kann. Ziel ist eine lebensweltnahe, partizipative Beratung, bei der im häuslichen Umfeld gemeinsam mit der leistungsberechtigten Person und ihrem sozialen Umfeld konkrete Teilhabeziele erarbeitet werden. Die Analyse zeigt nach einem Bericht des LVR: Das Modell passt fachlich gut zu den Regelungen in Nordrhein-Westfalen und der Praxis beim LVR, etwa durch seine starke Personenzentrierung, Sozialraumorientierung und Einbindung von Peer-Beratung. Darüber informiert eine Vorlage für den Sozialausschuss des LVR vom 9. September 2024.
Veröffentlicht am 18.09.2025 07:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Bei der Generaldebatte zum Haushalt warb Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundestag für sein Reformprogramm. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „Wenn der Bundeskanzler auf einen Herbst der Reformen einschwört, darf das nicht zu einem Herbst des Kahlschlags werden. Sinnvolle Reformen mit Augenmaß, die etwa zu einer Stabilisierung der Sozialversicherungen führen, begrüßt der VdK ausdrücklich. Wir brauchen Reformen, die unseren Sozialstaat funktionstüchtig und gerechter machen, keine Leistungskürzungen aus Prinzip. Nur so lässt sich die Ankündigung von Friedrich Merz erfüllen, einen neuen Konsens der Gerechtigkeit schmieden zu wollen.“
Veröffentlicht am 17.09.2025 22:12 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten Foto: ht
Staufen (kobinet) Ist ein echter Schocker in Sachen „abnehmende Lesekompetenz“ als Folge der digitalen Medienrevolution: die faktenbasierte Meldung nämlich, dass ein Drittel der Bevölkerung inzwischen aus Analphabeten besteht.
Veröffentlicht am 17.09.2025 10:53 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Weibernetz Foto: Weibernetz
Kassel (kobinet) Das Bundesjustizministerium will Frauen besser vor häuslicher Gewalt und Femiziden schützen und deshalb das Gewaltschutzgesetz (GewSchG) reformieren. Der aktuelle Referentenentwurf sieht zwei zusätzliche Maßnahmen vor: die sogenannte elektronische Fußfessel für Gewalttäter und verpflichtende Kurse der Täterarbeit. Das reicht dem Weibernetz nicht. Es erläutert in einer Stellungnahme, warum. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz fordert seit langem eine Reform des Gewaltschutzgesetzes, denn Frauen mit Beeinträchtigungen können einige Schutzmaßnahmen, wie die Wegweisung des Täters aus der eigenen Wohnung, häufig nicht nutzen. Jetzt soll das Gesetz geändert werden, allerdings mit ganz anderen Maßnahmen wie der elektronischen Fußfessel und verpflichtender Täterarbeit.
Veröffentlicht am 17.09.2025 10:46 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Info blau Foto: Susanne Göbel
DÜSSELDORF (kobinet) Ein Schwerpunkt des Informationsangebots der Landesregierung Nordrhein-Westfalen auf der diesjährigen Rehacare sind praxisnahe Beispiele zur barrierefreien Arbeitsplatzgestaltung. Zudem stehen Expertinnen und Experten für Fragen zur Inklusion in das Arbeitsleben, zur Barrierefreiheit und zu Unterstützungsangeboten bei Pflegebedürftigkeit zur Verfügung.
Veröffentlicht am 17.09.2025 10:13 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo der Lebenshilfe Foto: Lebenshilfe
OSNABRÜCK (kobinet) Die ehemalige Hauptschule Innenstadt soll zu einer modernen Stadtbibliothek und Begegnungsstätte weiterentwickelt werden. Die Lebenshilfe Osnabrück begrüßt diese aktuellen Überlegungen und hofft darauf, ein barrierefreies „Haus des Wissens“ im Zentrum Osnabrücks zu gestalten. Das könnte zu einem offenen, inklusiven Ort für alle werden – mit Raum für Begegnung, Teilhabe und Miteinander.
Veröffentlicht am 17.09.2025 09:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Roland Arnold und Jürgen Lewandowski bei der Preisverleihung Foto: CanVanCan
Pfronstetten-Aichelau (kobinet) Große Ehre für Roland Arnold, Gründer und Geschäftsführer der PARAVAN GmbH: Für seine Autobiografie „Genial gezündet – Der Gamechanger der Fahrzeugindustrie mit meiner Drive-by-Wire-Erfindung“ wurde ihm im Rahmen des Motorworld Buchpreises 2025 der Ehrenpreis in der Kategorie Biografie verliehen. Die Jury zeigte sich laut einem Bericht der PARAVAN GmbH tief beeindruckt von der außergewöhnlichen Lebensleistung des schwäbischen Tüftlers und Unternehmers.
Veröffentlicht am 17.09.2025 09:01 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Postkarte für barrierefreie Arztpraxen Foto: NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW
Düsseldorf (kobinet) Heute, am 17. September 2025, benennen die Sprecherinnen des Netzwerks Mädchen und Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung Claudia Seipelt-Holtmann und Gertrud Servos im Rahmen einer Veranstaltung auf der Rehacare zentrale Hürden in der Gesundheitsversorgung. Zudem erörtern sie konkrete Handlungsansätze aus der Praxis der Netzwerk-Frauen. Veranstaltungsort ist die Vortragsbühne im „Treffpunkt REHACARE“ in Halle 6/G 33. Zudem weist das Netzwerk auf die gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe gestartete Mitmachaktion „Medizinische Versorgung für alle!“ hin.
Bargteheide (kobinet) „Meine Geschichte im BSK ist noch keine zehn Jahre alt. Alles begann mit dem Bahnhof meiner Heimatstadt Bargteheide. Vor genau zehn Jahren, am 1. August 2015, wurde das 150-jährige Bestehen des Bahnhofs Bargteheide gefeiert. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Hamburg–Lübeck, die täglich von rund 60.000 Menschen genutzt wird. Der Anteil der Pendler daran ist groß. In Bargteheide wären 5300 Berufstätige ohne die Bahn und den Bahnhof aufgeschmissen. Das war für mich der Anlass, einen Leserbrief an das Hamburger Abendblatt und an die örtliche „Markt“-Zeitung zu schreiben. Darin bemängelte ich trotz allem Respekt für den altehrwürdigen Bahnhof, dass der leider nicht barrierefrei ist. Vor 150 Jahren baute man nämlich noch Bahnhöfe mit Bahnsteigen, die nur 38 cm oder weniger oberhalb der Schienenoberkante hoch waren – halb so hoch, wie heutzutage üblich.“ So beginnt die Geschichte von Andreas Reigbert, die dieser anlässlich des 70. Jubiläums des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) mit dem Titel „Alles begann mit einem Bahnhof – und dem Wunsch nach Veränderung: Warum Andreas Reigbert zum BSK kam und was in zehn Jahren daraus gewachsen ist“ verfasst hat.
Hamburg(kobinet) Hamburg(kobinet) Vor 200 Jahren erfand der Franzose Louis Braille die Brailleschrift. Dieses Schriftsystem eröffnete blinden Menschen weltweit den Zugang zu Bildung, Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe. Anlässlich dieses Jubiläums wird vom Museum der Arbeit und dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg die Ausstellung „Louis Braille – 200 Jahre Blindenschrift“ angeboten. „Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Blindenschrift von den historischen Anfängen bis zur heutigen Nutzung. Zahlreiche Hands-on-Stationen laden zum Mitmachen ein“, heißt es in der Ankündigung.
Veröffentlicht am 16.09.2025 15:23 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
BERLIN (kobinet) Die Berufsförderungswerke (BFW) in Deutschland haben jetzt die Agenda REHA 2030 präsentiert und verstehen diese als ein wegweisendes Positionspapier, das konkrete Impulse für die Politik der 21. Wahlperiode des Deutschen Bundestages setzt. Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der Transformation der Arbeitswelt fordern die BFW eine stärkere politische Unterstützung für die berufliche Rehabilitation.
Veröffentlicht am 16.09.2025 12:54 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
LWV Hessen Foto: gemeinfrei
KASSEL (kobinet) Das Diakoniezentrum Gerber 15 im Offenbacher Mathildenviertel für wohnungslose Frauen und Männer ist fertiggestellt. Neben 24 hellen und freundlichen Apartments mit eigenem Bad und Küchenzeile sowie elf Clearingbetten gibt es hier zahlreiche Angebote für Menschen in Not – von der Teestube über den Kleiderladen bis hin zu Beratungsstellen und dem Ambulant Betreuten Wohnen.
Veröffentlicht am 16.09.2025 12:46 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Zeit fairer sportlicher Wettbewerbe Foto: Niclas Breves
SAARBRÜCKEN (kobinet) Mit einer festlichen Eröffnungsveranstaltung in der Gebläsehalle in Neunkirchen haben die Landesspiele Saarland 2025 für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ihren offiziellen Start gefeiert. Mehr als 800 Gäste, darunter Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Betreuer, Familienangehörige und Vertreter aus Politik und Gesellschaft sowie Partner von Special Olympics Deutschland, erlebten einen inspirierenden Abend voller Emotionen und inklusiver Höhepunkte. Der Abend begann mit einem stimmungsvollen Fackelzug durch die Innenstadt von Neunkirchen.
Veröffentlicht am 16.09.2025 12:33 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Prothesen können hilfreich sein Foto: MARTIN MAGUNIA, BONN
LEIPZIG (kobinet) Die therapie DÜSSELDORF wird zum dritten Mal zum Branchentreffpunkt im Westen Deutschlands. Sie findet am 19. und 20. September 2025 statt und mit 144 Ausstellern – rund 45 Prozent mehr als bei der letzten Ausgabe – präsentiert die Messe in Halle 6 ein deutlich erweitertes Angebot: neueste Geräte und Anwendungen für Therapie und Rehabilitation, Training und Fitness sowie Gesundheitsprodukte für den Behandlungsalltag.
Veröffentlicht am 16.09.2025 09:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wahlzettel mit Kreuz Foto: ISL
Düsseldorf (kobinet) Die Wählerinnen und Wähler haben am Sonntag, dem 14. September 2025, entschieden, wer sie zukünftig in den Kommunalparlamenten von Nordrhein-Westfalen vertritt. Behindertenpolitik und vor allem die Partizipation behinderter Menschen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention darf vor Ort nicht nur auf das Engagement in Behindertenbeiräten beschränkt sein. Behinderte Menschen müssen auch in den Parlamenten und in den Verwaltungen das Geschehen mitprägen. Dies ist eine Erkenntnis einer Online-Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte mit der Universität Siegen zu kommunalen Aktionsplänen, die am 12. September 2025 online stattfand. Wie es nun konkret in den nordrhein-westfälischen Kommunalparlamenten aussieht, dazu haben die kobinet-nachrichten drei Rückmeldungen erhalten.
Veröffentlicht am 16.09.2025 09:08 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde
Berlin (kobinet) Heute beginnt im Deutschen Bundestag die Debatte über den Bundeshaushalt 2025, der am 29. November 2024 beschlossen werden soll. Die Haushaltsdebatte ist sozusagen die Königsdisziplin des Parlaments, denn damit wird festgelegt, welche Schwerpunkte und vor allem welche Finanzmittel für die einzelnen Politikfelder bestimmt werden und welcher finanzielle Handlungsspielraum der Regierung eingeräumt wird. Daher dürfte für behinderte Menschen vor allem die Debatte der Etats für die Bereiche Arbeit und Soziales sowie Gesundheit interessant sein. Diese Debatten sind nach dem derzeitigen Zeitplan, der sich allerdings meist etwas verschiebt, für Mittwoch, den 13. November, ab 18:40 Uhr vorgesehen und können live über das Parlamentsfernsehen auf www.bundestag.de verfolgt werden.
Veröffentlicht am 16.09.2025 07:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Berlin (kobinet) Der Berliner Senat hat am 18. Juni 2025 einen Entwurf zur Änderung des Lehrkräftebildungsgesetzes vorgelegt. Über diesen wird das Abgeordnetenhaus voraussichtlich im kommenden Plenum am 25. September 2025 entscheiden. Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) des Deutschen Instituts für Menschenrechte nahm dies zum Anlass, den Gesetzentwurf einer systematischen Normenprüfung zu unterziehen. Dabei werden sowohl die geplanten Änderungen als auch die bestehenden Regelungen des Lehrkräftebildungsgesetzes auf ihre Vereinbarkeit mit der UN-BRK überprüft.
Veröffentlicht am 16.09.2025 07:33 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Zeichen für schwerhörig plus blind Foto: Christine Andorfer
Wien (kobinet) Am 26. September 2025 um 15 Uhr veranstaltet die ÖHTB-Beratungsstelle für taubblinde und hörsehbeeinträchtigte Menschen eine öffentliche Kundgebung vor dem Parlament in Wien. Ziel der Veranstaltung ist es, auf bestehende Lücken in der Versorgung und Unterstützung taubblinder Menschen aufmerksam zu machen. Ein zentrales Anliegen ist die bundesweit einheitliche Anerkennung und Finanzierung der Taubblindenassistenz (TBA) in Österreich. „Sie ermöglicht Kommunikation, Mobilität, Information und Teilhabe – ein Menschenrecht, das bisher nicht ausreichend garantiert wird“, betont Barbara Latzelsberger, Leiterin der ÖHTB-Beratungsstelle, wie es in einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS heißt.
Veröffentlicht am 16.09.2025 07:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sigrid Arnade bei der Kletteraktion mit dem Rollstuhl und Seilen Foto: H.-Günter Heiden
Berlin (kobinet) Dass Prof. Dr. Sigrid Arnade als gelernte Tierärztin keine Angst vor großen Tieren hat, das hat sie bei ihren behindertenpolitischen Aktivitäten immer wieder bewiesen. Dass sie auch keine Höhenangst hat, das zeigte sich bei einem Klettertraining, das die Umwelt- und Behindertenrechtsaktivistin Cécile Lecomte vor Kurzem für die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung organisiert hat. Die Aktionen von Cécile Lecomte, die sich zusammen mit anderen Aktiven schon von Brücken abgeseilt und andere Kletteraktionen durchgeführt hat, um auf die Menschenrechtsverletzungen behinderter Menschen und auf Barrieren hinzuweisen, hatte Sigrid Arnade mit großem Interesse verfolgt. Sie wollte nun aber selbst erleben, wie es ist, in hohen Lüften mit ihrem Rollstuhl zu schweben. Denn man wisse ja nie, welche Aktionsformen bei der schleppenden Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland und den drohenden Verschlechterungen bei der Teilhabe behinderter Menschen noch nötig sind, berichtete Sigrid Arnade den kobinet-nachrichten.
Veröffentlicht am 16.09.2025 06:10 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Oldenburg in Holstein (kobinet) Am Freitag, den 10. Oktober 2025, findet in Oldenburg in Holstein der zweite Ostholsteiner Tag der Inklusion statt. Unter dem Motto „Ein Tag für ALLE“ lädt die Veranstaltung zu Begegnung, Austausch und gemeinsamer Aktivität von 10:00 bis 17:00 Uhr in die Mehrzweckhalle am neuen Schulcampus, Am Kuhof 1, in 23758 Oldenburg in Holstein, ein. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr das Thema „Übergang von Schule zu Beruf“. Am Nachmittag werden u. a. Ottmar Miles-Paul und Sabine Lohner mit einer Lesung aus dem Roman „Zündeln an den Strukturen“ zu Gast sein, die anschließend von einer Theatergruppe szenisch als Mitmachtheater begleitet wird.
Veröffentlicht am 15.09.2025 09:40 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Neues Logo von Handicap International Foto: HI
Berlin (kobinet) Der am 15. September veröffentlichte Streubomben-Monitor 2025 zeigt, dass die Zahl der Opfer 2024 erneut angestiegen ist. Neue Angriffe mit Streumunition wurden durch Länder wie Myanmar, Russland und Syrien gemeldet. Durch diese Waffen getötete oder verletzte Menschen gab es in neun Ländern, die meisten davon in der Ukraine. Anlässlich des Austritts von NATO-Mitglied Litauen aus dem Streubomben-Verbotsvertrag verurteilt die Hilfsorganisation Handicap International (HI), Mitherausgeberin des Monitors, die zunehmende Akzeptanz von Streumunition.
Veröffentlicht am 15.09.2025 09:29 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
„Stopp! Wo kommst du nicht voran?“ Foto: MDR
MAGDEBURG (kobinet) Arztpraxen in Deutschland sind längst nicht für alle zugänglich – das ist als allgemeines Problem bekannt. Die Sendung des Mitteldeutschen Rundfunks „Sachsen-Anhalt heute“ hat jetzt erneut mit einem Fernsehbeitrag aufgezeigt, welche Auswirkungen das auf Patientinnen oder Patienten hat, die mit einem Rollstuhl einen Arzt aufsuchen möchten. Für sie ist nicht die Antwort auf die Frage entscheidend, ob sie im gewünschten Zeitraum einen Termin erhalten können, sondern ob sie denn überhaupt in die Praxis kommen können. So gibt es Bürgerinnen und Bürger, die faktisch keine freie Arztwahl haben.
Veröffentlicht am 15.09.2025 07:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des BSK Foto: BSK e.V.
Krautheim (kobinet) „Wir feiern sieben Jahrzehnte Engagement für Menschen mit Körperbehinderung, Austausch und gelebte Inklusion. Begleitet wird das Jubiläum von einer Mini-Inklusions-Messe, die spannende Einblicke in Hilfsmittel, Dienstleistungen und Angebote rund um Teilhabe und Selbstbestimmung bietet.“ So heißt es in der Ankündigung der Feier zum 70-jährigen Jubiläum des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), die am 13. September 2025 in Krautheim stattfand. Mit dabei war auch der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel. Der BSK hat die Veranstaltung über YouTube ausgestrahlt, wo sie nun auch im Nachhinein verfolgt werden kann.