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Infos zum Persönlichen Budget im Sonderangebot

Logo: Halt Leichte SpracheKASSEL (KOBINET) Mensch zuerst, das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, zieht Mitte August in neue Büroräume um. Um das Bücherlager vorher möglichst zu verringern, bietet die Organisation in einem Sommer-Sonderangebot ihren Ring-Ordner mit 8 Heften zum Persönlichen Budget in Leichter Sprache statt für bisher 19,50 nun für 14,50 plus Versand-Kosten an.

Vor 40 Jahren

Logo der Kampagne für ein Gesetz zur Sozialen TeilhabeBONN (KOBINET) Was Hans-Günter Heiden von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) noch kurz vor seinem Urlaub ausgegraben hat, klingt richtig gut. Mittels eines Bundestagsantrages setzte sich die CDU/CSU für ein Bundesleistungsgesetz und einkommens- und vermögensunabhängige Leistungen für behinderte Menschen ein. Das Problem ist nur, dass dies vor 40 Jahren war, so dass die Betroffenen noch heute auf die Umsetzung des Antrages warten.

Petition hat 50.000er Marke geknackt

Constantin GroschHAMELN (KOBINET) Die bei change.org eingestellte Petition von Constantin Grosch „für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen auch für Menschen mit Behinderungen“ hat nach der Berichterstattung über dessen Situation in SPIEGEL ONLINE und in der taz in den letzten Tagen viele weitere UnterstützerInnen gefunden und die 50.000er Marke geknackt.

Apps für blinde Menschen

iphone OberflächeBONN (KOBINET) Die Technik macht es möglich, dass blinde Menschen die Welt der Zeitungen entdecken und sich in Städten orientieren können. Heiko Kunert berichtet im Inklusionsblog der Aktion Mensch über neue technische Lösungen für ein selbstbestimmteres Leben.

Erschreckende Bilanz zum Umgang mit Pflegebedürftigen

Claus FussekMüNCHEN (KOBINET) Die Bundesinitiative Daheim statt Heim weist auf ein neues Buch von Claus Fussek hin. Claus Fussek ist Diplom Sozialpädagoge und arbeitet für die Vereinigung Integrationsförderung in München. In seinem neuen Buch „Es ist genug – Auch alte Menschen haben Rechte“ beschreibt er zusammen mit dem Pflegeexperten des Südwestrundfunkts Gottlob Schrober die Missstände in der Pflege im Umgang mit Pflegebedürftigen.

Mittlerweile mehr Behinderte in eigener Wohnung als im Heim

Guntram SchneiderMüNSTER (KOBINET) In Nordrhein-Westfalen leben nach neuesten Zahlen mittlerweile mehr Menschen mit Behinderungen in der eigenen Wohnung als in Heimen oder anderen stationären Einrichtungen. Innerhalb von zehn Jahren hat sich ihre Zahl verfünffacht: von rund 10.000 im Jahr 2003 auf heute mehr als 50.000, heißt es aus dem nordrhein-westfälischen Sozialministerium.

Noch 63 Tage bis zur Bundestagswahl

Stephan HeymMAINZ (KOBINET) Heute sind es noch 63 Tage bis zur Bundestagswahl. Die kobinet-Nachrichten sprachen mit dem Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz über die Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen und seine Beweggründe für die anstehende Wahl.

Pflege-Forderungen an die Politik

Logo des Bündnisses BERLIN (KOBINET) Das Bündnis für gute Pflege hat heute in Berlin seine Forderungen an die Politik Abgeordneten des Deutschen Bundestages übergeben. Die Veranstaltung auf dem Alexanderplatz war vorläufiger Abschluss der Kampagne eines breiten Bündnisses, dass sich für eine spürbare Verbesserung der Situation der Betroffenen einsetzt.

Ein Musterbeispiel für barrierefreie Architektur

Grafik zeigt Barrierefrei-PrüfzeichenKOPENHAGEN (KOBINET) Das „zugänglichste Gebäude der Welt“ fand die Frankfurter Rundschau (FR) in Tastrup , einem Vorort der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Das „Haus der Behindertenorganisationen“ sei ein Musterbeispiel für moderne und barrierefreie Architektur, schreibt Hannes Gamillscheg in seinem gestrigen FR-Artikel „Knöpfe im Geländer“.

Inklusion in Baden-Württemberg aus anderer Sicht

Britta SchadeSTUTTGART (KOBINET) Am Donnerstag hatten die kobinet-nachrichten eine Presseinformation der baden-württembergischen Sozialministerin Katrin Altpeter über eine Fachtagung zur Inklusion aufgegriffen. Britta Schade vom Stuttgarter Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Stuttgart hat sich nun zu Wort gemeldet und ihre Eindrücke von der Fachtagung und zur angestrebten Inklusion in Baden-Württemberg geschildert.

Bayern verdoppelt Blindengeld für Taubblinde

Daumen hochMüNCHEN (KOBINET) Der bayerische Landtag hat die Einführung eines erhöhten Blindengeldes für taubblinde Menschen beschlossen. Für taubblinde Menschen wird das Blindengeld in Höhe von monatlich 535 Euro auf 1.070 Euro verdoppelt, und zwar rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres.

Sieg in erster Instanz

Ingo KarrasSENFTENBERG (KOBINET) Einen Sieg in erster Instanz hat Ingo Karras erreicht. Ihm war als Leiter des Studienzentrums für barrierefreie Lehre und Forschung von der Hochschule Lausitz gekündigt worden, nachdem er öffentlich seinen Arbeitgeber kritisiert hatte. Das zuständige Arbeitsgericht hat die Kündigung für unwirksam erklärt. Bis zu einer endgültigen Entscheidung über eine mögliche Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg wurde der Arbeitgeber verpflichtet, den Mitarbeiter zu den bisherigen Bedingungen weiter zu beschäftigen.

Wieder eine verpasste Chance

Dr. Sigrid ArnadeUNBEKANNT (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat den Entwurf der Muster-Beherbergungsverordnung heute als „verpasste Chance“ und „geplante Verschärfung des Mangels“ kritisiert. „Die Regelungen des Entwurfs beziehen sich nicht auf bestehende Beherbergungsbetriebe, sondern auf neue Bauvorhaben“, so ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade in ihrer Stellungnahme an die Bauministerkonferenz. „Obwohl bekannt ist, dass bei Neubauten eine barrierefreie Ausgestaltung kaum Mehrkosten verursacht, wird dennoch die Zahl der barrierefrei durch rollstuhlnutzende Personen zu erreichenden Betten auf (mindestens) ein Prozent begrenzt.“

Außer Spesen nichts gewesen?

H.-Günter HeidenUNBEKANNT (KOBINET) H.-Günter Heiden verteidigt die Bundesregierung gegen böse Zungen. Der Pressesprecher der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland kommentiert heute zwei Inklusionstage, die Mitte Juni in Berlin stattfanden. Er fragt sich, ob außer Spesen nichts gewesen sei. Immerhin waren die Behindertentoiletten der Tagungsstätte nicht zu verschließen. Der Inklusion wurde somit freudig Tür und Tor geöffnet. Rückfragen zu weiteren brisanten Insider-Informationen blieben kobinet bisher verwehrt, weil Heiden inzwischen zu einer Urlaubsreise aufgebrochen ist.

Kein Mensch darf gezwungen werden, in einem Heim zu leben

Logo des ZsL StuttgartSTUTTGART (KOBINET) Das Zentrum selbstbestimmt Leben behinderter Menschen in Stuttgart (ZsL) hat vor kurzem eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl mit den Wahlkreiskandidatinnen und kandidaten aus Stuttgart durchgeführt. Dabei wurde nicht nur deutlich, dass die Inklusion ein langer gesamtgesellschaftlicher Prozess ist, sondern auch deutlich gemacht, dass kein Mensch gezwungen werden darf, in einem Heim zu leben.

Das Runde soll wieder ins Eckige

Fußball im NetzFRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Auch wenn viele noch gar nicht so richtig auf Fußball eingestellt sind, heute Abend rollt das runde Leder wieder in der 2. Fußballbundesliga und damit beginnt auch die schon traditionelle Tipprunde des Frankfurter Clubs Behinderter und ihrer Freunde. Wer mitmachen will, kann sich noch bis 18.15 Uhr eintragen und seine Tipps abgeben, ohne wichtige Punkte zu verlieren.

Rückenwind für Kampagne aus Rheinland-Pfalz

Logo: Für ein Gesetz zur Sozialen TeilhabeMAINZ (KOBINET) Die Kampagne für gesetzliche Regelungen zur sozialen Teilhabe behinderter Menschen bekommt Rückenwind aus Rheinland-Pfalz. Sowohl die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz als auch das Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung in Rheinland-Pfalz unterstützen das Bündnis einer Reihe von Behindertenverbänden.

Recht auf Einzelzimmer soll weiter vorenthalten werden

Logo des SoVDDüSSELDORF (KOBINET) Aus Anlass der Ersten Lesung des Gesetzes zur Novellierung des Wohn- und Teilhabegesetzes sowie des Landespflegegesetzes im Landtag von Nordrhein-Westfalen, die Landesvorsitzende des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Nordrhein-Westfalen e.V. Gerda Bertram für das Recht auf ein Einzelzimmer ein.

Pride Parade im nächsten Sommer

Pride Parade am 13. Juli 2013 in BerlinBERLIN (KOBINET) Wer an der ersten Berliner Disability + Mad Pride Parade in Berlin teilgenommen hat, hofft darauf, dass der bunte Umzug zwischen Hermannplatz und Kottbusser Tor nicht die letzte Parade gewesen ist. Auf der Parade-Website werben zahlreiche Fotos und die Redebeiträge der Veranstalter.  

Selfpedia will helfen

Verdienstkreuz für KrauthausenBERLIN (KOBINET) Raul Krauthausen, Bundesverdienstkreuzträger und Sozialhelden-Gründer aus Berlin, hat heute über ein neues Projekt informiert. Selfpedia soll für Hilfe sorgen bei Problemen rund um das Thema Behinderung. Die Flut an Anfragen von Hilfesuchenden führte zu der Idee, eine neue Plattform zu gründen, auf der sich Menschen gegenseitig austauschen und mit Rat zur Seite stehen können. Zusammen mit Timo Hermann wurde die „FrageAntwortCommunity rund um das Thema Behinderung“ ins Leben gerufen.

Sozialstaat gegen Constantin

Plakat bei der Pride Parade: Recht auf SparenHAMELN (KOBINET) „Bewegungsunfähiger Student: Sozialstaat gegen Constantin„, unter diesem Titel hat SPIEGEL ONLINE einen Bericht über die Situation des 20jährigen Jura Studenten Constantin Grosch aus Hameln veröffentlicht, der eine Petition gegen die Anrechnung des Einkommens und Vermögens gestartet hat, die mittlerweile von über 41.000 Menschen unterstützt wird.

SAP hat Aktionsplan zur UN-Konvention

Logo von SAPWALLDORF (KOBINET) Das Walldorfer Softwareunternehmen SAP hat vor kurzem einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet und veröffentlicht. Darauf hat Olaf Guttzeit vom UnternehmensForum, das sich u.a. für die Entwicklung von Aktionsplänen von Unternehmen einsetzt, die kobinet-nachrichten hingewiesen.

Umsetzung der Inklusion in Baden-Württemberg

Katrin AltpeterSTUTTGART (KOBINET) Mit einer großen Fachtagung von Betroffenen, Experten und politischen Entscheidungsträgern ist am Montag die Verwirklichung der Inklusion in Baden-Württemberg in die nächste Runde gegangen. Im Mittelpunkt stand die Diskussion, wie die Empfehlungen des von Verbänden, Betroffenen und Angehörigen erarbeiteten „Impulspapiers Inklusion“ umgesetzt werden können.

Modellprojekt für Demenzkompetenz im Krankenhaus

Wappen von Rheinland-PfalzMAINZ (KOBINET) Um die Situation von an Demenz erkrankten Menschen während eines Krankenhausaufenthaltes zu verbessern, hat das rheinland-pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie gemeinsam mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG) ein einjähriges Modellprojekt, an dem sich acht Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz beteiligen, gestartet.

Gespräch auf der Wartburg

Die Wartburg bei EisenachEISENACH (KOBINET) Die Wartburg gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe und ist gegenwärtig in der Lutherdekade Ziel vieler Besucher. Maik Nothnagel war jetzt mit dem Burghauptmann verabredet. Der Abgeordnete der Linken im Thüringer Landtag wollte wissen, wie Besucher, die in ihren Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind, auf die Wartburg kommen können und was im Hinblick auf das 500-jährige Reformationsjubiläum im Jahre 2017 dazu noch getan werden muss. Seine Mitarbeiterin Karin May aus Eisenach berichtet heute für kobinet über den Besuch auf der Wartburg.

Phil Hubbes Kalender 2014

Titel von Phil Hubbes Kalender 2014MAGDEBURG (KOBINET) Der Cartoonist Phil Hubbe hat seinen Kalender 2014 veröffentlicht. Wie inzwischen fünf Bücher erschien auch dieser Kalender im Oldenburger Verlag Lappan. Die 13 farbigen Blätter kosten 13,95 Euro. Hubbe (Jahrgang 1966) zeichnet regelmäßig für mehrere Tageszeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Nach Abitur, Grundwehrdienst, abgebrochenem Mathematikstudium, Schichtarbeiter im Keramikwerk und Wirtschaftskaufmann hat der Magdeburger 1992 aus der Zeichnerei einen Beruf gemacht.

Golf inklusiv in Paderborn

Wappen von Nordrhein-WestfalenPADERBORN (KOBINET) In Paderborn ist mit Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen ein inklusiver Golfplatz entstanden, den der nordrhein-westfälische Sozialstaatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer gestern im Rahmen seiner Inklusionstour besucht hat.

Ohne Handicap Urlaub machen

Logo des Gästehauses So wie duLAUBENHEIM (KOBINET) Im Gästehaus „So wie Du“ im rheinland-pfälzischen Laubenheim bei Bad Kreuznach können Menschen mit und ohne Handicap Urlaub machen. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat das Gästehaus im Rahmen ihrer Sommertour unter dem Motto „Auf neuen Wegen zum Erfolg“ besucht.

Neue Daten zu Krebserkrankungen

Christine ClaußDRESDEN (KOBINET) Sachsens Gesundheitsministerin Christine Clauß hat gestern den Bericht „Krebs in Sachsen“ vorgestellt, der kürzlich vom Gemeinsamen Krebsregister der ostdeutschen Bundesländer (GKR) veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse machen deutlich, dass bessere Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu immer längeren Überlebenszeiten führen.

Hausaufgabenheft vermittelt das Thema Inklusion

Logo der Aktion MenschBONN (KOBINET) Rechtzeitig zum neuen Schuljahr stellt die Aktion Mensch ein kostenfreies Hausaufgabenheft zur Verfügung: Der Organisationshelfer richtet sich an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren und bietet ihnen auf 104 Seiten viel Platz, um Schulaufgaben oder Termine festzuhalten. Darüber hinaus führt das Heft auf kindgerechte Weise an die Themen Vielfalt und Inklusion heran.

Funkübertragungsanlagen für mehr Barrierefreiheit im Urlaub

Wappen von Mecklenburg-VorpommernSCHWERIN (KOBINET) Der Verein „Haus der Begegnung Schwerin“ übernimmt die Anschaffung von mobilen Funkübertragungsanlagen, sogenannten Tourguides. Geplant ist, dass der Verein die unterstützenden Hilfen an Interessierte verleiht, technisch wartet und den Umgang mit der Technik schult. Dafür erhält der Verein eine finanzielle Unterstützung durch das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus von Mecklenburg-Vorpommern.

Pannwitz-Blick noch aktuell

Der Pannwitzblick - Titel des TaschenbuchsBERLIN (KOBINET) Ist der Pannwitzblick noch aktuell? Diese Frage will das Gen-ethische Netzwerk am 4. August in Berlin nach einer Vorführung des gleichnamigen Films von Didi Danquart diskutieren. Das Netzwerk gehört zu dem Bündnis, das die Pride Parade am vergangenen Samstag vorbereitet und weitere Veranstaltungen geplant hat. Der Regisseur und Autor des 1991 entstandenen Dokumentarfilms „Der Pannwitzblick“ kommt zur Diskussion in das Kreuzberger Kino fsk am Segitzdamm. Der „Pannwitzblick“, so wird die Veranstaltung angekündigt, lag nicht nur der Aussonderung und Selektion im Nationalsozialismus zugrunde lag, sondern prägte auch in der Zeit danach die Sicht auf Behinderung als an eine Normalität anzupassende Abweichung.

Pride Parade in Chicago

Karen MeyerCHICAGO (KOBINET) Zur 10. Disability Pride Parade in Chicago werden am kommenden Samstag 1500 Menschen mit und ohne Behinderungen erwartet. Das berichtete die Fernsehstation ABC7 mit einem Feature von Karen Meyer. Die von Geburt an gehörlose Journalistin arbeitet seit 1991 bei dem Nachrichtensender, der die Nummer 1 in der Stadt ist. Für kobinet ist diese Meldung eine Gelegenheit, auf das ultimative Video in 6:37 von der Berliner Pride Parade hinzuweisen, das ein Freundeskreis gedreht hat.

Pflege-Bündnis in Niedersachsen

Adolf BauerHANNOVER (KOBINET) Der Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen hat heute zur Teilnahme an der Kundgebung des Bündnisses für gute Pflege morgen auf dem Schlossplatz in Braunschweig aufgerufen. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, hier ein machtvolles Signal zu senden, das in Hannover und Berlin ankommt, so Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.

Terror der ‚Normalen‘ brechen

Theresia Degener bei ihrer Aktion zum Abschluss der Pride ParadeBERLIN (KOBINET) „Wir sind bunt und frech!“ In dieser kurzen Formel fasste Prof. Dr. Theresia Degener all das zusammen, was sich gestern bei der ersten Pride Parade in Deutschland zeigte. Als Beweis zertrümmerte sie nach ihrer beeindruckenden Rede auf der Abschlusskundgebung am Kottbusser Tor per Fuß ein Holzbrett mit der Aufschrift „Terror der ‚Normalen'“. Das betonte heute die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die auf ihrer Webseite die Rede von Theresia Degener dokumentiert.

Vor 80 Jahren wurde im Reichstag das Erbgesundheitsgesetz beschlossen

ErbgesundheitsgesetzWIEN (KOBINET) Am 14. Juli 1933 wurde das Erbgesundheitsgesetz (Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses) im Deutschen Reichstag beschlossen. Rund 400.000 Menschen wurden zwangssterilisiert.

„Das Gesetz diente im nationalsozialistischen Deutschen Reich der sogenannten Rassenhygiene. Zur Begutachtung eines Sterilisationsverfahrens wurden formal rechtsförmig agierende ‚Erbgesundheitsgerichte‘ geschaffen.“, informiert Wikipedia.

Pride Parade im Fernsehen

ISL-Team mit TrompeteBERLIN (KOBINET) Die Pride Parade war heute kurz im Fernsehen. Die Abendschau des Rundfunks Berlin-Brandenburg informierte im ersten Nachrichtenblock über das Ereignis an einem Tag, da Aktionen der Neonazis gegen Asylbewerber und solidarische Demonstrationen für die Flüchtlinge Öffentlichkeit und Polizei beschäftigten. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland blies bei der Parade ins Horn für ein längst fälliges Gesetz zur sozialen Teilhabe.   

Zur Parade als Spenden-Krüppel

Spenden-Krüppel Matthias Vernaldi traf am Hermannplatz eine Bekannte aus dem KiezBERLIN (KOBINET) Zur Pride Parade heute in Berlin hat sich Matthias Vernaldi als Spenden-Krüppel verkleidet. Wer eine oder mehrere Münzen in seinen Kescher am Rollstuhl warf, durfte dem Ex-Kommunarden aus dem thüringischen Hartroda über den Kopf streicheln. Der Mondkalb-Redakteur (um nur eine seiner ehrenamtlich ausgeübten Aktivitäten zu nennen) lebt in Neukölln. Hier hat Vernaldi die früh umstrittenen, heute allseits geschätzten Sexybilities ins Leben gerufen. Am Hermannplatz traf er eine Bekannte aus dem Kiez wieder, die für die Sexworkers an der Parade teilnahm.