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Ja zur 5. Antidiskriminierungsrichtlinie

Ja zur EU-RichtlinieBERLIN (KOBINET) Die Abgeordnete der Grünen im Europäischen Parlament Elisabeth Schroedter wirbt mit einem Plakat unter dem Motto „Grünes Licht für Toleranz: schwarz-gelbe Blockade lösen“ für ein Ja zur 5. Antidiskriminierungsrichtlinie der Europäischen Union. Darin sind auch Regelungen für einen barrierefreien Zugang zu Dienstleistungen und Produkten vorgesehen.

Justitia urteilt blind

Gebäude des BundesratsUNBEKANNT (KOBINET) und arbeitet künftig blindengerecht. Das sogenannte E-Justice-Gesetz („Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten“) wird morgen den Bundesrat passieren und damit die letzte Hürde nehmen. Dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) ist es gelungen, wichtige Anliegen behinderter Menschen in diesem Gesetz zu verankern.

Wiener Gebärdensprach-Kongress

Webbanner des BildungskongressesUNBEKANNT (KOBINET) Der Österreichische Gehörlosenbund veranstaltet am 12. und 13. Juli im Congress Center der Messe Wien einen großen Bildungskongress unter dem Titel „Gebärdensprache macht stark – Empowerment durch Mehrsprachigkeit“. Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind der Schlüssel zur Teilhabe an der Gesellschaft, am Arbeitsleben und für die persönliche Entwicklung, so die Veranstalter. Der Bildungskongress soll eine Bestandsaufnahme und Impulse für Innovationen vor dem Hintergrund der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung liefern. Im Zentrum des Kongresses steht der Austausch über das Thema Inklusion im Allgemeinen und inklusive Bildung im Besonderen.

Ideenschmiede für die Inklusion in der Kommune

SIEGEN (KOBINET) Die Städte und Gemeinden haben nach Auffassung des nordrhein-westfälischen Sozialministers Guntram Schneider eine Schlüsselfunktion bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Dies betonte der Minister beim Besuch der Universität Siegen. Das dortige Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste sei mit seinen vielfältigen Forschungsprojekten eine „Ideenschmiede“ für die kommunale Umsetzung der Inklusion.

Noch 80 Tage bis zur Bundestagswahl

Martin ZieroldBERLIN (KOBINET) Martin Zierold hat sich nicht nur vor kurzem für die große Demonstration für die Gebärdensprache in Berlin engagiert, seit Oktober 2011 ist der von Geburt an Ertaubte Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung in Berlin Mitte selbst in einem Parlament für die Grünen aktiv. Wenn in 80 Tagen der Deutsche Bundestag gewählt wird, erwartet Martin Zierold vor allem, dass der Inklusionsanspruch ernst genommen wird.

Handlungsbedarf bei phoenix

Hubert HüppeUNBEKANNT (KOBINET) Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung begrüßte heute, dass phoenix auf die Kritik sofort reagiert hat und nun das Gespräch mit den Verbänden suchen will. „Dies ist ein gutes Zeichen für gehörlose Menschen. Allerdings ist nicht akzeptabel, dass der Sender sich nicht klar dazu bekennt, das Angebot dauerhaft fortzuführen. Indem phoenix in der Pressemitteilung formuliert, Tagesschau und heute journal ‚zunächst‘ weiter in Gebärdensprache auszustrahlen, erweckt der Nachrichtensender den Eindruck, dass er sich noch ein Hintertürchen offen halten will“, so Hubert Hüppe. Es müsse jetzt genau verfolgt werden, wie der Sender weiter entscheidet.

phoenix: Gespräche mit Gehörlosenverbänden

Logo von phoenixUNBEKANNT (KOBINET) Der Ereignis- und Nachrichtenkanal phoenix hat auf die Kritik reagiert, die Einblendung von Gebärdensprachdolmetschern bei Tagesschau und heute journal ab 8. Juli einzustellen. Der Bonner Sender sucht jetzt das Gespräch mit den betroffenen Verbänden.

Grüne: Gebärdensprache ist Menschenrecht

Grüne im BundestagBERLIN (KOBINET) Die Grünen haben heute das Vorhaben kritisiert, die Übersetzung von Tagesschau und heute journal in Gebärdensprache einzustellen. Der behindertenpolitische Sprecher Markus Kurth und Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik in der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, erklärten: „Dass Phoenix mit der Ausweitung des Angebots an untertitelten Sendungen auf die Übersetzung der Nachrichtensendungen in Gebärdensprache verzichten möchte, ist ein Schlag ins Gesicht gehörloser Menschen. Dies als Steigerung der Barrierefreiheit zu verkaufen, ist absurd.“

Gehörlos telefonieren

Telefongespräch wird in Österreichische Gebärdensprache gedolmetschtUNBEKANNT (KOBINET) RelayService heißt der österreichweit einzigartige Telefonvermittlungsdienst, der aufgrund der großen Nachfrage ab sofort erweiterte Öffnungszeiten anbietet. Wie kobinet heute aus Wien erfuhr, haben hier seit Mai 2012 gehörlose, schwerhörige und sprechbehinderte Menschen die Möglichkeit, kurze Telefonate mit hörenden Menschen abzuwickeln. Der Dienst kann für private und berufliche Angelegenheiten genutzt werden. Im Ernstfall können auch Notrufe getätigt werden.

Phoenix missachtet Behindertenrechte

Maik NothnagelUNBEKANNT (KOBINET) Mit der Entscheidung, ab 8. Juli den Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern bei den Nachrichtensendungen „Tagesschau“ und „heute journal“ einzustellen, missachtet der Nachrichtensender phoenix nach Ansicht von Maik Nothnagel Behindertenrechte.  „In einer Zeit, in der in Deutschland eigentlich die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf der Tagesordnung stehen sollte, werden bisher erreichte Standards abgebaut. Durch die Streichung der Verdolmetschung werden die Rechte gehörloser Menschen massiv missachtet. Das ist ein herber Rückschlag für die gesellschaftliche Teilhabe gehörloser Menschen und steht im krassen Widerspruch zur UN-Konvention sowie zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung“, erklärte heute der inklusionspolitische Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag.

Noch 81 Tage bis zur Bundestagswahl

Nina WaskowskiPOTSDAM-BABELSBERG (KOBINET) Nina Waskowski wählt natürlich, wenn in 81 Tagen über den neuen Bundestag abgestimmt wird. Sie hat derzeit Urlaub und dennoch Zeit gefunden, die Fragen im kobinet-Interview heute mit ihrem Smartphone zu beantworten. Die multiaktive Frau aus Potsdam-Babelsberg äußerte sich auch über die Pride Parade in Berlin, die sie prinzipiell gut, aber konzeptionell etwas unklar findet.

Podiumsdiskussion zur Inklusion

Logo des ZsL StuttgartSTUTTGART (KOBINET) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Stuttgart (ZsL) veranstaltet am 5. Juli um 19.00 Uhr eine Podiumsdiskussion mit den Stuttgarter Kandidatinnen und Kandidaten zur anstehenden Bundestagswahl. Im Mittelpunkt stehen behindertenpolitische Themen wie Inklusion, Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und die UN-Behindertenrechtskonvention.

Eltern-Netzwerk Stottern

Eltern-Netzwerk StotternKöLN (KOBINET) Das erste Netzwerk für Eltern mit stotterndem Kind ist jetzt online. Unter www.eltern.bvss.de können betroffene Familien miteinander in Kontakt kommen, sich vertrauensvoll austauschen und einander den Rücken stärken, wurde heute in Köln mitgeteilt. Die größeren und kleineren Probleme, die das Stottern eines Kindes mit sich bringt, können Mütter und Väter deren Kind ebenfalls stottert einfach am besten verstehen und die Erfahrungen der einen sind wahre Schätze für die anderen.

Protest gegen Phoenix

Aktion Gebärdensprache am 14. Juni -  bisher größte Behindertendemonstration in BerlinBERLIN (KOBINET) Verdolmetschungen im Fernsehen müssen ausgebaut, nicht abgebaut werden. Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat von den Verantwortlichen gefordert, dass Gebärdensprache in der „Tagesschau“ und im „heute journal“ erhalten bleiben muss. Der von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten getragene Ereignis- und Dokumentationskanal in Bonn hatte überraschend angekündigt, ab 8. Juli die Einblendungen der Gebärdensprachdolmetscher einzustellen.

95 Betriebe mit Zertifikat Barrierefreiheit ausgezeichnet

Wappen von Rheinland-PfalzBAD KREUZNACH (KOBINET) Die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Tourismusministerin Eveline Lemke hat in Bad Kreuznach 95 rheinland-pfälzische Betriebe mit dem Zertifikat „Barrierefreies Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet. Die Auszeichnungen wurden zum ersten Mal verliehen.

München verabschiedet Aktionsplan

Oswald UtzMüNCHEN (KOBINET) Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird in seiner heutigen Sitzung voraussichtlich für eine der ersten deutschen Großstädte einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschließen.

Fatales Signal für Gehörlose

Hubert HüppeBERLIN (KOBINET) Als fatales Signal für Gehörlose hat heute der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen die Mitteilung des Nachrichtensenders phoenix bezeichnet, dass es ab dem 8. Juli keinen Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern bei den Nachrichtensendungen „Tagesschau“ und „heute journal“ mehr geben soll. Hubert Hüppe will sich in der Angelegenheit an die entscheidenden Gremien von ARD und ZDF wenden, damit diese Entscheidung unverzüglich rückgängig gemacht wird.

Tanzt Barrieren weg!

Route der Pride Parade in BerlinUNBEKANNT (KOBINET) Zur ersten Disability + Mad Pride Parade am 13. Juli in Berlin werden auf gut drei Kilometern Barrieren weggetanzt. Zwischen Hermannplatz in Neukölln und Kottbuser Tor in Kreuzberg machen Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Kranke und Normalgestörte Rambazamba. Die Route führt vom Hermannplatz über Urbanstraße, Baerwaldstraße, Prinzenstraße, Gitschiner Straße zur Admiralstraße am Kottbusser Tor, wo eine Bühne aufgebaut wird.

Inhalte dürfen nicht zu kurz kommen

Christiane MöllerBERLIN (KOBINET) Christiane Möller vom Forum behinderter Juristinnen und Juristen hat beim Fachgespräch zum Bundesleistungsgesetz, zu dem der Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe letzte Woche ins Kleisthaus nach Berlin geladen hatte, den Entwurf des Forums für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe vorgestellt. Deutlich wurde bei der Veranstaltung, dass bei der Diskussion über die Umverteilung von Finanzmitteln die für behinderte Menschen wichtigen Inhalte der Gesetzesreform nicht auf der Strecke bleiben dürfen.

Wie sich Politik zur Nachricht macht

Harald ReutershahnFRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Eigentlich hatte sich der Kolumnist darauf vorbereitet, dem Überwachungswahn der Geheimdienste im Internet und den sogenannten sozialen Netzwerken eine Widmung zu schreiben über die weltweite Jagd auf Edward Snowden und was das zu tun hat mit den Massenversammlungen auf dem Taksim-Platz in Istanbul, mit den Großdemonstrationen in Brasilien oder den Frankfurter Blockupy-Protesten gegen die Macht der Europäischen Zentralbank (EZB) und mit Pfefferspray-Angriffen und randalierenden Polizeiknüppeln im Auftrag von angeblich demokratischen Regierungen gegen die eigene Bevölkerung. Das wäre sicher ein spannender Rundblick geworden, zumal mit der Fragesstellung, was das mit unserer politischen Situation als Behinderte zu tun hat. Dann wurde jedoch ein Exempel über politische Unsitten auf Kosten Behinderter im deutschen Wahlkampf daraus.

42.000 BesucherInnen beim Tag der Begegnung in Köln

Logo des LVRKöLN (KOBINET) Der „Tag der Begegnung“ des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) im Rheinpark und Tanzbrunnen Köln war nach Informationen des LVR ein riesiger Erfolg. Über 42.000 Besucherinnen und Besucher sowie 270 Initiativen, Vereine und Organisationen, die sich als Aussteller und Akteure beteiligten, setzten am Samstag ein Zeichen für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ein besseres Miteinander.

Fachkräftepotenzial sichern

Logo des UnternehmensForumINGELHEIM (KOBINET) Mitarbeiter beschäftigungsfähig zu halten, wird angesichts einer alternden Gesellschaft und des zunehmenden Fachkräftemangels immer wichtiger. Auf welchen Wegen das gelingen kann, damit befasste sich diese Woche der Workshop RehaFutur, den das UnternehmensForum zusammen mit der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) in Ingelheim durchführte.

Keine Aufweichung des Patientenschutzes

Hubert HüppeBERLIN (KOBINET) Anlässlich der Beratungen zur europäischen Neuregelung von Arzneimittelstudien in der letzten Sitzung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages tritt der Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe dafür, ein, dass es keine Aufweichung des Patientenschutzes in Arzneimittelstudien auf EU-Ebene geben darf.

Noch 84 Tage bis zur Bundestagswahl

Gerhard BartzMULFINGEN-HOLLENBACH (KOBINET) Auch wenn Gerhard Bartz sich nicht viel von der Bundestagswahl verspricht, die heute in 84 Tagen stattfindet, wird er seine Stimme abgeben. Und dies obwohl das Wahllokal in seinem Dorf nicht barrierefrei erreichbar ist und er sich schon seit Jahren darüber ärgert.

Führungswechsel beim BBV

Neuer Vorstand des Berliner BehindertenverbandesBERLIN (KOBINET) Neuer Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes (BBV) ist Dominik Peter. Der Reisejournalist, der bereits Mitglied des Vorstands und in der Redaktion der Berliner Behindertenzeitung aktiv war, wurde heute auf einer Mitgliederversammlung des Verbandes gewählt. Verbandsmitglied Uwe Gieche berichtet für kobinet in Wort und Bild.

Untertitel statt Gebärdensprache

Karin Kestner kämpft für Rechte GehörloserSCHAUENBURG/BONN (KOBINET) Phoenix stellt das bisherige Angebot, „Tagesschau“ und „heute-journal“ parallel mit einem Gebärdendolmetscher zu übertragen, ein. Stattdessen setzt man künftig auf Untertitelung, auch über die beiden Nachrichtenformate hinaus. Karin Kestner, Verlegerin und Gebärdensprachdolmetscherin, hat heute die Entscheidung des öffentlich-rechtlichen Senders scharf kritisiert. Sie sprach von einer Diskriminierung Gehörloser auf höchster Ebene.

Barrierefreien Wohnungsbau voran treiben

Markus KurthDORTMUND (KOBINET) Der behindertenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Markus Kurth tritt dafür ein, dass der barrierefreie Wohnungsausbau dringend vorangetrieben werden muss. Nur 5 Prozent der Menschen in der Altersgruppe 65+ leben in barrierefreien oder barrierearmen Wohnungen. Dies sei nur eines der vielen Ergebnisse einer Studie des Pestel-Instituts im Auftrag des Verbändebündnis 65+, so Markus Kurth.

Wahllokal-Test

Logo der Aktion MenschBONN (KOBINET) Wie barrierefrei wählt Deutschland? Dieser Frage gehen für die Aktion Mensch Wahllokal-Tester im Vorfeld der im Herbst anstehenden Bundestags- und Landtagswahlen nach. Petra Groß, Guildo Horn, Raul Krauthausen und Michael Wahl testen im August 2013 bundesweit Wahllokale auf ihre Barrierefreiheit.

EU einigt sich

nachrichtenleichtKöLN (KOBINET) Die Europäische Union hat sich darüber geeinigt, wie viel Geld sie in den kommenden Jahren ausgeben will. Die Verhandlungen waren schwierig und haben lange gedauert. Darüber berichtet Deutschlandfunk in seiner Wochenübersicht auf nachrichtenleicht.de.

Neue Cartoons von Phil Hubbe

Die Lizenz zum Parken - Behinderte Cartoons 5 von Phil HubbeMAGDEBURG (KOBINET) Phil Hubbe hat jetzt in Magdeburg sein fünftes Buch vorgestellt. „Die Lizenz zum Parken“ erschien wieder im Oldenburger Verlag Lappan. Behinderte Cartoons 5 von Phil Hubbe auf 64 farbigen Seiten sind im Buchhandel für 9,95 Euro zu haben. Mehr Infos gibt’s auf der Webseite von Lappan, wo schon in dem neuen Buch des Magdeburgers geblättert werden kann.

Bundestagstreffen endlich dokumentiert

ReichstagskuppelBERLIN (KOBINET) Die Dokumentation über die Veranstaltung „Menschen mit Behinderungen im Deutschen Bundestag“ vom 26. und 27. Oktober vergangenen Jahres ist jetzt noch vor der morgen beginnenden parlamentarischen Sommerpause fertig geworden. Bundestagspräsident Norbert Lammert erhielt das erste Exemplar bei einem Treffen mit den behindertenpolitischen Sprecherinnnen und Sprechern der fünf Fraktionen und dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

Thüringer Inklusions-Konzept später

Maik NothnagelERFURT (KOBINET) Die Entscheidung über ein Inklusions-Konzept im Thüringer Bildungswesen wurde vertagt. Das Kabinett vertagte in dieser Woche eine Entscheidung über das Konzept zum gemeinsamen Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung, weil es angeblich noch Diskussionsbedarf von verschiedenen Ressorts gebe. Dazu schickte der Landtagsabgeordnete Maik Nothnagel, inklusionspolitischer Sprecher der Linksfraktion, kobinet heute einen Bericht.

Kritik an Wohn- und Teilhabegesetz

Logo des SoVDDüSSELDORF (KOBINET) Zum Beschluss des Landeskabinetts von Nordrhein-Westfalen, das Wohn- und Teilhabegesetz sowie das Landespflegegesetz zu novellieren, erklärte Gerda Bertram, Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) Nordrhein-Westfalen, dass der Ausbau der Pflege-WGs nicht auf Kosten der Qualität erfolgen dürfe.

Unterwegs für die Pride Parade

Antje Barten und Sven Drebes am Journalistentreff Butterstulle in der Marienstraße 25BERLIN (KOBINET) Unterwegs für die 1. Berliner Disability + Mad Pride Parade sind Antje Barten und Sven Drebes. Antje kam mit dem adaptiven Handbike, Sven mit Elektro-Rollstuhl zum Treff mit dem Berliner kobinet-Korrespondenten. Beide sind Pressesprecher einer Veranstaltung, die eigentlich keinen Anlass zum Feiern hat. Sie studiert noch Sozialarbeit an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin, er ist von Mainz nach Berlin gezogen, um im Bundestag zu arbeiten.

LandesschülerInnenvertretung für schulische Inklusion

AusrufezeichenMAINZ (KOBINET) Während die Erwachsenenwelt sich noch darüber uneins ist, ob und wie die UN-Behindertenrechtskonvention im schulischen Alltag tatsächlich umgesetzt werden soll, spricht sich die LandesschülerInnenvertretung in Rheinland-Pfalz eindeutig für Inklusion aus und hat hierzu einen entsprechenden Beschluß verabschiedet.

Gegendarstellung von Maria Michalk

Maria MichalkBERLIN (KOBINET) Die Bundestagsabgeordnete Maria Michalk hat heute kobinet um eine Gegendarstellung zu der in diesem Online-Nachrichtendienst gestern veröffentlichten Meldung „Merkzeichen für Taubblindheit abgelehnt“ gebeten. Mit den Stimmen der Regierungskoalition war im zuständigen Bundestagsausschuss ein Antrag der Sozialdemokraten zu dieser Thematik abgelehnt worden.

Kurzfilme zur inklusiven Bildung

Kameramann  filmt KinderBONN (KOBINET) Ab sofort können sich Studierende von Film- oder Medienhochschulen mit einem Kurzfilmkonzept zur inklusiven Bildung bei der Deutschen UNESCO-Kommission bewerben. Es soll das Thema in kreativer Weise – humorvoll, nachdenklich oder aufrüttelnd – umsetzen. Das Genre ist frei wählbar. Einsendeschluss ist der 30. August 2013, wurde heute in Bonn mitgeteilt. Das beste Konzept wird von einer Fachjury ausgewählt und mit professioneller Unterstützung produziert. Präsentiert wird der Kurzfilm im Rahmen des Gipfels „Inklusion – Die Zukunft der Bildung“, den die Deutsche UNESCO-Kommission am 19. und 20. März 2014 in Bonn ausrichtet.