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Landespatientenschutzbeauftragte würdigt Arbeit der Pflegekräfte

Eine jinge Frau kümmert sich um eine ältere Frau
Pflegen gehört zum Leben
Foto: Pixabay/Bucarama-TLM

HANNOVER (kobinet) Seit dem morgigen 12. Mai soll seitdem Jahr 1974 an diesem Datum die Arbeit der Pflegenden gewürdigt und auf die wirtschaftliche Macht der Pflege aufmerksam gemacht werden. Gleichzeitig ermutigt das diesjährige Motto des Internationale Tag der Pflegenden nicht nur auf den Mangel in der Pflege zu schauen, sondern auch die Stärken der Berufsgruppe der Pflegenden hervorzuheben und entsprechend zu würdigen. Denn die professionelle Pflege ist nicht nur ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesundheitssystems, sondern leistet auch unermüdlich einen wirtschaftlich bedeutsamen Beitrag für die Gesellschaft. .

Ausgezeichnet

Antonio Florio wird die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg von Christos Vavouras angeheftet
Antonio Florio wird die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg von Christos Vavouras angeheftet
Foto: Pierre Johne

Ludwigsburg (kobinet) Im Rahmen des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen fanden seit 27. April hunderte von Aktionen und Veranstaltungen statt. Auf eine davon möchten die kobinet-nachrichten besonders hinweisen, denn diese verdient in doppelter Hinsicht das Prädikat „Ausgezeichnet“. Die Rede ist von der Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Persönliche Assistenz zum 20jährigen Bestehen von Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg, die auch dieses Jahr wieder von Antonio Florio organisiert und von ihm zusammen mit Prof. Dr. Sandra Fietkau moderiert wurde. Mit dabei waren u.a. Raul Krauthausen und Ottmar Miles-Paul. Aber bei diesem 20jähren Jubiläum stand eindeutig Antonio Florio und sein Einsatz für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen im Mittelpunkt, den er erhielt eine besonders Auszeichnung.

Chris S. Wunderlich kandidiert in Erfurt für die Kommunalwahl

Wahlplakat von Chris S. Wunderlich
Wahlplakat von Chris S. Wunderlich
Foto: Chris S. Wunderlich

Erfurt (kobinet) Chris S. Wunderlich ist dem Aufruf der kobinet-nachrichten in Zusammenarbeit mit dem Projekt Empowerment zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) gefolgt, wonach sich behinderte Kandidat*innen für die anstehenden Wahlen vorstellen und ihre Ziele schildern können. Er hat ein Statement zu seiner Kandidatur für die Kommunalwahl am 26. Mai 2024 in Thüringen verfasst. Als Parteiloser tritt der Rollstuhlnutzer und Vater von drei tollen Kindern, wie er schreibt, über die Liste der PIRATEN ÖDP zur Kommunalwahl in Erfurt an.

Werbung für inklusiven Sport im Spiel 1. FC Köln gegen Union Berlin

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
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Foto: Aktion Mensch

Köln (kobinet) Beim letzten Heimspiel des 1. FC Köln in der Bundesliga-Saison 2023/2024 am 11. Mai 2024 räumt REWE das Trikot des Bundesligisten für die Aktion Mensch. Damit setzt der Hauptsponsor REWE ein deutliches Zeichen für soziales Engagement und Inklusion – nicht nur im Sport. Die Kooperation zwischen REWE und der Aktion Mensch soll dazu beitragen, Menschen mit Behinderung aktiv in die Gesellschaft einzubeziehen. Das Logo auf den Trikots der Spieler ist der prominenteste Platz für diese Kooperation, aber auch die LED-Bandenflächen im RheinEnergieSTADION stellt REWE dafür zur Verfügung, wie die Aktion Mensch mitteilte.

Mehr Wertschätzung für Pflegefachkräfte

Zwei übereinander liegende Hände von denen eine deutlich einer älteren Person gehört
Pflegende Hände
Foto: Pixabay/sabinevanerp

HANNOVER (kobinet) Der Fachkräftemangel im Pflegebereich spitzt sich nach Einschätzung der Sozialverbände weiter zu. Eine Entwarnung, so die übereinstimmende Meinung, ist nicht in Sicht. Hinzu kommt, dass in Niedersachsen immer weniger Interessierte eine Ausbildung zur Pflegefachkraft beginnen. Zum „Internationalen Tag der Pflege“ fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen deshalb, endlich die Arbeitsbedingungen von professionell Pflegenden anzugehen, um dem dramatischen Pflegenotstand entgegenzuwirken.

Abbrechern der Pflegefachausbildung eine zweite Chance geben

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

STUTTGART (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg macht darauf aufmerksam, dass nach einer Studie zur Personalbemessung in Pflegeheimen es bis zum Jahr 2030 bundesweit einen Personalmehrbedarf von 112.000 Vollzeitstellen bei ausgebildeten Pflegehilfskräften geben wird. Gleichzeitig haben Auszubildende der generalistischen Pflegeausbildung, die ihr Abschlussexamen nicht bestehen oder die Ausbildung mittendrin abbrechen, keinerlei Abschluss auch nicht zur Pflegehilfskraft. Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert, das zu verändern.

Nie wieder Gepäckabteil: Selbstvertretung damals und heute

Bild zur VHS-Veranstaltung mit Christa Schlett und Georg Gabler
Bild zur VHS-Veranstaltung mit Christa Schlett und Georg Gabler
Foto: Vhs Frankfurt

Frankfurt am Main (kobinet) „Eine Fahrkarte nach Hanau, bitte“ – so fing sie an, die Bahnfahrt von Autorin Christa Schlett. Doch statt auf den Main blickte die Rollstuhlfahrerin auf Koffer. Weil sie ins Gepäckabteil musste. 50 Jahre ist diese denkwürdige Bahnfahrt her. 50 Jahre, in denen sich viel getan hat im Kampf um Würde und Selbstbestimmung behinderter Menschen. Weil die sich das Kleinmachen und in die Ecke drängen lassen nicht mehr gefallen ließen. Auch Christa Schlett nicht, die sich im damals neuen Volkshochschul-Kurs „Bewältigung der Umwelt“ engagierte – und am 7. Mai 2024, im Historischen Museum Frankfurt gemeinsam mit anderen auf den 50. Jahrestag dieses ganz besonderen Kurses zurückblickte. Darauf hat die Frankfurter Volkshochschule mittels einer Presseinformation im Nachgang zur sehr gut besuchten Veranstaltung hingewiesen.

2. inklusive Jobmesse am 16. Mai 2024 in Regensburg

Symbol Information

Regensburg (kobinet) Unter dem Motto „Menschen bieten Chancen“ findet am 16. Mai 2024 von 9:00 bis 16:00 Uhr im Regensburger Jahnstadion die 2. Inklusive Jobmesse statt. Bei der Messe sollen gezielt Menschen mit Beeinträchtigungen und Arbeitgebende zusammengeführt werden, denn nach wie vor sind Menschen mit Behinderung drei Mal häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als Menschen ohne Behinderung, heißt es in einer vom Regensburger Arbeitskreis „inklusiver Arbeitsmarkt“ verbreiteten Presseinformation.

Über 8.000 schwerbehinderte Arbeitslose mehr als im April 2023

Logo der Bundesagentur für Arbeit
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Foto: BA

Nürnberg (kobinet) Mit 173.765 schwerbehinderten Arbeitslosen im April 2024 verharrt die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Deutschland weiterhin auf hohem Niveau. Im Vergleich zum März 2024, als 172. 804 schwerbehinderte Arbeitslose von der Bundesagentur für Arbeit gemeldet waren, bedeutet dies ein Anstieg um fast 1.000. Blickt man jedoch auf die Zahlen des Vorjahres im April 2023, als noch 165.441 schwerbehinderte Arbeitslose gemeldet waren, bedeutet dies ein Anstieg von 8.324 schwerbehinderten Menschen, die arbeitssuchend sind.

Wie war’s beim Louis Braille Festival? Spezialfolge des Sichtweisen-Podcasts

Bild vom Louis Braille Festival 2024 in Stuttgart
Bild vom Louis Braille Festival 2024 in Stuttgart
Foto: DBSV/Reiner Pfisterer

Berlin (kobinet) „Für alle, die nicht dabei waren und für diejenigen, die gern noch ein wenig in Erinnerungen schwelgen wollen, blicken drei Redakteurinnen des DBSV-Verbandsmagazins „Sichtweisen“ auf das Louis Braille Festival zurück, das vom 3. bis 5. Mai rund 5.000 sehbehinderte, blinde und sehende Gäste nach Stuttgart zog. Drei Tage lang haben Leonie Koll, Ute Stephanie Mansion und Lisa Mümmler Veranstaltungen besucht, an Workshops teilgenommen, Lesungen und Shows gesehen und gehört. Natürlich konnten sie längst nicht alle der 160 Aktionen besuchen. Über ihre Eindrücke berichten sie in einer Spezialfolge des Sichtweisen-Podcasts“, heißt es vonseiten des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV).

Silvia Meck kandidiert für den Stadtrat in Kaiserslautern

Wahlplakat von Silvia Meck für die Kommunalwahl am 9.6.2024
Wahlplakat von Silvia Meck für die Kommunalwahl am 9.6.2024
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Kaiserslautern

Kaiserslautern (kobinet) Auch Silvia Meck aus Kaiserslautern hat auf den Aufruf der kobinet-nachrichten in Zusammenarbeit mit dem Projekt Empowerment zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) reagiert, wonach sich behinderte Kandidat*innen für die anstehenden Wahlen vorstellen und ihre Ziele schildern können. Silvia Meck engagiert sich seit einigen Jahren u.a. in Beiräten und kandidiert nun für den Stadtrat von Kaiserslautern auf Platz 11 der Liste von Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen der rheinland-pfälzischen Kommunalwahlen am 9. Juni 2024. Sie tritt u.a. dafür ein, dass wir zusammen Inklusion leben und Menschenrechte realisieren können.

Lebenshilfe fordert stärkere Investitionen in häusliche Pflege

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

HÜRTH (kobinet) Anlässlich der bevorstehenden Internationalen Tag der Pflege und des Internationalen Tags der Familie hebt die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen die Bedeutung der häuslichen Pflege von Familien für Angehörige mit Behinderung hervor. Die häusliche Pflege ist eine tragende Säule in der Versorgung von Menschen mit Behinderung. Eltern, Geschwister und andere Angehörige übernehmen oft die Verantwortung für die Betreuung und Pflege ihrer Angehörigen mit Behinderung. Sie leisten nicht nur emotionale Unterstützung, sondern praktische Hilfe bei alltäglichen Aufgaben

Nachruf auf Sir Robert Martin

Sir Robert Martin und Prof. Dr. Theresia Degener
Sir Robert Martin und Prof. Dr. Theresia Degener
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Mit tiefer Trauer gibt BODYS, das Bochumer Zentrum für Disability Studies, den Tod von Sir Robert Martin aus Neuseeland bekannt, der am 30. April 2024 im Alter von 67 Jahren verstarb. Er war weltweit als einer der prominentesten Menschenrechtsaktivisten mit kognitiver Beeinträchtigung anerkannt und spielte eine maßgebliche Rolle bei der Ausarbeitung der UN-Behindertenrechtskonvention. Von 2017 bis 2024 überwachte er als Mitglied des Fachausschusses der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen die internationale Umsetzung dieser Konvention. Prof. Dr. Theresia Degener, Leiterin von BODYS, äußerte ihre tiefe Trauer. Auch für Stefan Göthling von Mensch zuerst, dem Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten ist der Tod von Robert Martin ein großer Verlust für die Selbstvertretungsbewegung behinderter Menschen, wie er den kobinet-nachrichten mitteilte.

Barrierefreiheit und Inklusion im ukrainischen Wiederaufbau mitdenken

Blau gelb quer geteiltes Bild  mit Silhuetten von Personen, die im blauen Feld gelb und im unteren gelben Feld blau sind
Gemeinsm mit den Menschen in der Ukraine
Foto: Pixabay/ChiaJo

MÜNSTER (kobinet) Im Rahmen der bundesweiten beziehungsweise deutsch-ukrainischen Plattform „Wiederaufbau Ukraine“ wird am 14.Mai 2024 in der Zeit von 15.00 bis 16:30 Uhr der digitale Fachaustausch „Barrieren überwinden: Inklusiver Wiederaufbau in der Ukraine“ stattfinden. Besonders die Referent*innen der NAIU, also des „Behindertenrats“ der Ukraine sowie des European Disability Forum garantieren aktuelle, spannende und praxisbezogene Informationen.

Öffentliche Zugänglichkeit entscheidet über Barrierefreiheit

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
In Sachen Recht nachgefragt
Foto: H. Smikac

DÜSSELDORF (kobinet) Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hatte zu Beginn des Monats darüber zu entscheiden, ob eine Einrichtung der Kinder-Tagespflege öffentlich zugänglich ist und muss daher barrierefrei sein oder nicht. Hintergrund war der Streit um die geplante Nutzungsänderung einer Gewerbeeinheit, die als KiTa genutzt werden soll. Zwar liegen die Räume im EG, sind aber von der Straße aus nur über mehrere Stufen zu erreichen. An der Rückseite fällt das Gelände ab. Der dortige Balkon befindet sich mehrere Meter über dem Boden.

Stoppt Ableismus – Diskriminierung erkennen und abbauen

Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Foto: Andi Weiland

Berlin (kobinet) Um den 5. Mai herum haben nicht nur viele Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen stattgefunden, es wurde auch viel diskutiert. U.a. ging es dabei auch um Ableismus. Dazu passt das dieses Jahr erscheinene Buch „Stoppt Ableismus! Diskriminierung erkennen und abbauen“ von Anne Gersdorff und Karina Sturm, auf das die kobinet-nachrichten in diesem Zusammenhang hinweisen. „Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist der Grund, warum auch heute noch nicht alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Noch immer verhindern Berührungsängste einen Dialog über Ableismus. So bleiben nahezu 15 Prozent der globalen Bevölkerung von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ohne erhobenen Zeigefinger, mit einfachen Erklärungen und anhand anschaulicher Beispiele legt dieses praxisorientierte Handbuch Barrieren und Ausschlussmechanismen der Dominanzgesellschaft offen“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Buches.

Netzwerkkongress der European Spinal Cord Injured Federation

Bild zur Tagung in Berlin
Bild zur Tagung in Berlin
Foto: FGQ

Berlin (kobinet) Der Netzwerkkongress der European Spinal Cord Injured Federation findet vom 22. bis 25. Mai 2024 in Berlin statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Die Politik der Teilhabe“. Darauf hat Matthias Rösch die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Allein in Deutschland leben ca. 140.000 Menschen mit einer Querschnittlähmung. Jährlich kommen ca. 2.400 Betroffene hinzu, wie es auf der Internetseite der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland heißt.

Erfolg für mehr Chancengleichheit behinderter Studierender in der Schweiz

Flagge Schweiz
Flagge Schweiz
Foto: public domain

Lausanne / Schweiz (kobinet) „Marion Vassaux, eine 21-jährige Frau aus Lausanne mit Lese- und Schreibschwäche, hat ein ehrgeiziges Ziel: Sie möchte Tierärztin werden. Ihre Geschichte hat landesweit Aufmerksamkeit erregt, weil sie bis vors höchste Gericht um ihr Recht auf den Zugang zu ihrer Traumausbildung kämpft. Diesen hatte ihr die Universität Bern verweigert“, heißt es in einem Bericht des in der Schweiz erscheinenden Tagesanzeiger. Nun hat die 21-jährige Schweizerin einen wichtigen Erfolg für mehr Chancengleichheit im Studium erreicht, wie aus dem Bericht hervorgeht.

Vor 75 Jahren: Parlamentarischer Rat verabschiedete Grundgesetz

Buchcover: Behindertenrechte in die Verfassung von H.-Günter Heiden
Buchcover: Behindertenrechte in die Verfassung von H.-Günter Heiden
Foto: BELTZ JUVENTA

Bonn / Berlin (kobinet) Heute vor 75 Jahren am 8. Mai 1949 hat der damals in Bonn tagende Parlamentarische Rat das Grundgesetz in dritter Lesung verabschiedet. Darüber wird heute im in der ARD-Mediathek abrufbaren Podcast „Der Stichtag“ berichtet. Damit war das Grundgesetz beschlossen, das am 23. Mai 1949 in Kraft trat. Ist es vor allem dem unermüdlichen Drängen von Elisabeth Selbert zu verdanken, dass u.a. der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ins Grundgesetz mit aufgenommen wurde, wurden behinderte Menschen damals nicht als Gruppe aufgeführt, die nicht benachteiligt werden darf. Dies gelang erst mit der Reform des Grundgesetzes 45 Jahre später. Anlässlich des heutigen Jubiläums fordert Prof. Dr. Sigrid Arnade, dass behinderte Menschen nicht länger vergessen werden dürfen und endlich klare Regelungen zur Barrierefreiheit und Antidiskriminierung behinderter Menschen verabschiedet werden. Im Juli erscheint übrigens ein Buch von H.-Günter Heiden mit dem Titel „Behindertenrechte in die Verfassung“.

Bewerbungsfrist für Inklusionspreis in Oberbayern läuft zum Monatsende aus

Weiße Oberfläche zeigt Ende eines Glasfaserkabels mit losen Enden Dazu der Text zum Inklusionspreis
Deckblatt des Faltballtes zum diesjährigem Inklusionspreis
Foto: Bezirk Oberbayern

MÜNCHEN (kobinet) Unter dem Motto „Barrierefrei – gemeinsam finden wir Wege“ hat der Bezirk Oberbayern den Inklusionspreis 2024 ausgelobt. Jetzt geht es zum Schlussspurt, denn die Bewerbungsfrist läuft nur noch bis 31. Mai 2024. Der Bezirk möchte Projekte und Initiativen auszeichnen, die sich für das barrierefreie Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen einsetzen. Die Projekte sollen innovative Wege der Teilhabe in den Bereichen Digitalisierung, Soziales, außerschulische Bildung, Kultur, Freizeit und Sport sowie Mobilität und Umwelt aufzeigen.

Kölner Rollstuhlbasketballer beenden EuroCup1 auf siebentem Platz

Zehn Spotler auf Sportrollstühlen vor einem Gestell mit Basketballkorb
Die Mannschaft des RBC Köln 99ers
Foto: Ana Sasse

KÖLN (kobinet) Die Mannschaft des Rollstuhlbasketball Clubs des RBC Köln 99ers hat das EuroCup1 Finalturnier auf einem siebentem Platz erfolgreich abgeschlossen. Unter den gegebenen Umständen mit fehlenden Spielern war dies das Maximum war diese Mannschaft bei diesem anspruchsvollen Cup erreichen konnte.

nd-Interview zum Tag der Befreiung

Vater und Sohn
Vater und Sohn
Foto: Goldstein

Berlin (kobinet) In einem nd-Interview zum heutigen Tag der Befreiung vom Faschismus hat André Goldstein über seinen Vater und ein immerwährendes antifaschistisches Vermächtnis gesprochen. Kurt Julius Goldstein schloss sich als junger Kommunist 1936 nach dem Franco-Putsch in Spanien den Internationalen Brigaden an. Als einer der letzten Interbrigadisten überquerte er die Pyrenäen, wurde in Frankreich interniert und 1942 an Deutschland ausgeliefert. Er überlebte Auschwitz und Buchenwald.

Trauer um langjährig Aktiven Jens Merkel

Jens Merkel mit Raul Krauthausen und Sigrid Arnade bei der Ankettaktion 2016 in Berlin
Jens Merkel mit Raul Krauthausen und Sigrid Arnade bei der Ankettaktion 2016 in Berlin
Foto: privat

Grimma (kobinet) Der 5. Mai ist traditionell ein Tag, an dem behinderte Menschen auf die Straße gehen und sich für ihre Rechte stark machen. Dieses Jahr war dieser Tag von Trauer überschatten, zumindest bei denjenigen, die Jens Merkel kennen – und das sind viele. Seit vielen Jahren war er am 5. Mai mittendrin bei Veranstaltungen in Sachsen, aber auch immer wieder in Berlin. Vor kurzem hatte Jens Merkel sogar noch ein wichtiges Urteil in Sachen Finanzierung der Kosten für die Assistenz bei Urlaubsreisen erstritten. Hierfür ist er in dem sich jahrelang hinziehenden Verfahren bis vor’s Bundessozialgericht gezogen und hatte Erfolg. Am 5. Mai 2024 ist Jens Merkel völlig überraschend gestorben, die Trauer darüber ist groß.

Wie barrierefrei sind die Europawahlen in Österreich?

Martin Ladstätter bei der Pressekonferenz
Martin Ladstätter bei der Pressekonferenz
Foto: Österreichischer Behindertenrat

Wien (kobinet) Um den 9. Juni 2024 herum finden in allen EU-Staaten Wahlen zum Europäischen Parlament statt. In Deutschland haben behinderte Menschen immer noch mit der Barrierefreiheit von Wahllokalen, des Wahlprozesses und der entsprechenden Infos zu kämpfen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat bei Martin Ladstätter vom Wiener Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (BIZEPS) nachgefragt, wie barrierefrei die Wahlen in Österreich sind und welche Vorkehrungen hierfür getroffen werden.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede an der Schnittstelle von Ableismus und Rassismus

Logo: BODYS
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Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) lädt zu einem Vortrag im Rahmen der Online-Vortragsreihe „Dis/Ability der Gegenwart und der Zukunft – Perspektiven der Behindertenbewegung und der Disability Studies“ mit dem Titel: „Gemeinsamkeiten und Unterschiede an der Schnittstelle von Ableismus und Rassismus“ mit Prof. Dr. Robel Afeworki Abay, Prof. i.R. Dr. Swantje Köbsell und Prof. Dr. Narku Laing ein. Die Online-Veranstaltung findet am 29. Mai 2024 von 18:00 bis 19:30 Uhr statt.

Weg für inklusives Veranstaltungszentrum für Syker Innenstadt frei

Logo des Martinsclub Bremen
Logo des Martinsclub Bremen
Foto: MC Bremen

Syke (kobinet) Lange hatte die Zukunft von Wessels Hotel im Syker Stadtrat zur Debatte gestanden, bis vor Jahresfrist die Entscheidung fiel: Der Martinsclub Bremen erhielt den Zuschlag zum Kauf des Seitentraktes. Nun, ein Jahr später, da alle juristischen Dinge geklärt sind, ist der entsprechende Gebäudeteil in den Besitz des Martinsclub übergegangen. Am 6. Mai 2024 trafen sich die Martinsclub-Vorstände Jessica Volk und Sebastian Jung sowie Sykes Bürgermeisterin Suse Laue und Jana Speer von der Stadtverwaltung zur feierlichen Schlüsselübergabe. Entstehen soll dort nun ein inklusiver Ort der Gastfreundschaft als Veranstaltungszentrum, Café und Hotel, wie es in einer Presseinformation des Martinsclub Bremen heißt.

Umsichtig unterwegs in Mannheim – aufpassen und anpassen

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Mannheim (kobinet) Die Kampagne „Umsichtig unterwegs in Mannheim – aufpassen und anpassen“, die aus dem Beteiligungshaushalt der Stadt Mannheim mit 60.000 Euro gefördert wurde, hat am 3. Mai 2024 den ersten Platz beim Fußverkehrspreis des Landes Baden-Württemberg in der Kategorie „Partizipation und Beteiligung“ erhalten. Der Preis würdigt das große Engagement der Akteure in Mannheim und macht deutlich, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme für einen inklusiven öffentlichen Raum ist. Darauf hat Heinrich Schaudt die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

ZSL Nord e.V. protestiert in Kiel für selbst bestimmtes Leben

Frau mit Plakat Barrierefreie Arztpraxen
Vom Europäischen Protesttag unserer Demonstration in Kiel am 6. Mai 2024
Foto: ISL Kiel e. V.

Kiel (kobinet) Uns wurde berichtet: Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V. hat am Montag, den 06. Mai, anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Kiel demonstriert.

Berliner Inklusionsfirmen bereiten Jobbörse vor

Zweigeteiltes Plakat. Links eine Ankündigungder  Jobbörse, rehts kleine Werkzuege und Anmeldeadresse
Plakat der Jobbörse der Berliner Inklusionsunternehmen
Foto: LAG IF

BERLIN (kobinet) Gemeinsam mit den in der Landesarbeitsgemeinschaft der Berliner Inklusionsfirmen (LAG IF) bereiten die Inklusionsbetriebe LAG Inklusionsfirmen Berlin (LAG IF)möchten eine Jobbörse der Berliner Inklusionsunternehmen vor. Diese wird am 17. Juni 2024 in den Räumlichkeiten der Schankhalle Pfefferberg und im Pfefferberg Theater in der Schönhauser Allee 176 in Prenzlauer Berg stattfinden.

KulturLeben Berlin vergibt erstes Inklusionssiegel

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
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Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) In einer öffentlichen Pressekonferenz wird der Verein KulturLeben Berlin im Park Center Treptow im Rahmen des Projekts „Ich bin dabei! Inklusion wirkt in Berlin“ erstmals ein „Inklusionssiegel“ an barrierearme und inklusive Berliner Veranstaltungsorte mit besonderer Willkommenskultur für Gäste mit Behinderungen vergeben. Eine inklusive Jury entwickelte die Vergabe-Kriterien und wählt die ersten drei Einrichtungen aus, denen das Inklusionssiegel bei der Pressekonferenz verliehen wird.

Europawahl: Zwei neue Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen

Flagge der EU
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Foto: gemeinfrei

Berlin (kobinet) Rund 350 Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union sind bei der Europawahl im Juni 2024 aufgerufen, über die Zusammensetzung des zehnten Europaparlaments zu entscheiden. In Deutschland findet die Wahl am 9. Juni statt. Der Deutsche Blinden und Sehbehindertenverband (DBSV) hat vom Bundesministerium des Innern (BMI) den Auftrag erhalten, blinden und sehbehinderten Menschen, die in Deutschland wahlberechtigt sind, die barrierefreie Teilnahme an dieser Wahl zu ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, können diese Wahlberechtigten bei den Landesverbänden des DBSV (www.dbsv.org/landesvereine) eine Wahlschablone mit dazugehöriger Informations-CD anfordern. Den Mitgliedern der DBSV-Landesverbände werden diese Unterlagen automatisch zugeschickt, heißt es in einer Presseinformation des DBSV.

Dokumentation: Hilfe zum Suizid – Eine Bedrohung für behinderte Menschen?

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Gemeinsam mit dem Verein SelbstBestimmt Leben Bremen hat Arne Frankenstein als Bremer Landesbehindertenbeauftragter Mitte April die Veranstaltung „Hilfe zum Suizid – Eine Bedrohung für behinderte Menschen?“ durchgeführt. In 120 Minuten wurde versucht, die mehr als 250 Teilnehmenden darüber zu informieren, wie der aktuelle Stand der Debatte ist. Auf der Homepage des Beauftragten unter https://www.behindertenbeauftragter.bremen.de/sh ist nun der komplette Audio-Mitschnitt, das Transkript sowie die Präsentation zur Veranstaltung zu finden.

Birger Höhn kandidiert in Dresden-Blasewitz für die Kommunalwahl

Wahlplakat von Birger Höhn für die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 für Die Linke
Wahlplakat von Birger Höhn für die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 für Die Linke
Foto: Birger Höhn

Dresden (kobinet) Birger Höhn ist seit vielen Jahren inklusionspolitisch auf vielen Ebenen aktiv. Nun hat er sich dazu entschieden für die Kommunalwahl für Die Linke Dresden-Blasewitz bei der Stadtbezirksbeiratswahl zu kandidieren. Dies teilte er den kobinet-nachrichten auf deren Aufruf hin mit, dass sich behinderte Kandidat*innen, die bei den Wahlen in diesem Jahr antreten, kurz vorstellen können. Die Kommunalwahl in Sachsen findet zusammen mit der Europawahl am 9. Juni 2024 statt.

Usher Syndrom. Wie geht man mit gleichzeitigem Hör- und Sehverlust um?

Cover des Podcast Retina View
Cover des Podcast Retina View
Foto: Retina View

Dachau (kobinet) Der Podcast „Retina View“ dreht sich in der aktuellen Folge um die Geschichte eines Kleinkinds, die Usher-Diagnose und den Stand der Wissenschaft. „Wie reagiert man, wenn ein Kind von Usher betroffen ist und was bedeutet Usher eigentlich? Welche Formen von Usher sind derzeit bekannt und an welchen Formen wird derzeit intensiv geforscht? Diese Ausgabe ist ein Gespräch mit einer Mutter über ihr betroffenes Kind und Prof. Wolfrum von der Gutenberg-Universität in Mainz. Welche Möglichkeiten hat man als Familie, um das Thema zu verarbeiten?“ heißt es u.a. in der Ankündigung des Podcast mit dem Titel: „Usher Syndrom. Wie geht man mit gleichzeitigem Hör- und Sehverlust um?“

UN-Behindertenrechtskonvention: Papiertiger oder Chance für Inklusion in Mannheim?

Symbol Fragezeichen

Mannheim (kobinet) „UN-Behindertenrechtskonvention: Papiertiger oder Chance für Inklusion in Mannheim?“ So lautet der Titel einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Sigrid Arnade, auf die Heinrich Schaudt aus Mannheim die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Die kostenfreie Veranstaltung im Rahmen des Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen findet am Dienstag, 7. Mai 2024 um 18:00 Uhr, in der Mannheimer Abendakademie 16-19 in 68161 Mannheim statt.

Louis Braille Festival 2024 – ein Festival der Rekorde

Bild vom Louis Braille Festival 2024 in Stuttgart
Bild vom Louis Braille Festival 2024 in Stuttgart
Foto: DBSV/Reiner Pfisterer

Stuttgart (kobinet) Vom 3. bis zum 5. Mai 2024 fand in Stuttgart das Louis Braille Festival statt – das größte Zusammentreffen blinder, sehbehinderter und sehender Menschen in Europa. Neben den mehr als 4.500 Anmeldungen, ein knappes Drittel davon von blinden und sehbehinderten Menschen, gab es auch viele Stuttgarter und Stuttgarterinnen, die spontan vorbeischauten, so dass die Veranstalter von insgesamt 5.000 Besucherinnen und Besuchern ausgehen. Das ist „Europarekord“ für ein Treffen dieser Art, heißt es im Nachbericht zum Festival vom Deutschen Blinden- und Sehebehindertenverband (DBSV).

Engagierter Protest am sächsischen Landtag für selbstbestimmtes Leben

Demozug in Dresden am 3. Mai 2024
Demozug in Dresden am 3. Mai 2024
Foto: ZsL Sachsen

Dresden (kobinet) Der erst kürzlich gegründete Verein Zentrum für selbstbestimmt Leben Sachsen protestierte am 3. Mai 2024 in Dresden am Landtag. Zusammen mit anderen Vereinen der LAG SH Sachsen, dem Verein Farbwerk, den Expert*innen in eigener Sache sowie zahlreichen Unterstützer*innen versammelten sich rund 100 Selbstvertreter*innen unter dem Motto „Inklusion jetzt“, um ihre Forderungen lautstark zu äußern. Eine Kernforderung der Selbstvertreter*innen war, dass das sächsische Inklusionsgesetz novelliert werden und auch endlich auf kommunaler Ebene gelten muss. Sachsen ist das einzige Bundesland, wo dies nicht so ist. Dadurch verpuffen viele Punkte des Gesetzes oder sind kaum durchsetzbar, heißt es in einem Bericht über die Protestaktion des ZsL Sachsen.

Aktion Mensch zum Protesttag: Deine Stimme für Inklusion

Plakat der Aktion Mensch zum Protesttag 2024
Plakat der Aktion Mensch zum Protesttag 2024
Foto: Aktion Mensch

omp Aktion Mensch zum Protesttag: Deine Stimme für Inklusion „Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Dazu werden zahlreiche Aktionen auf die Beine gestellt. Denn für ein selbstbestimmtes Leben gibt es viele noch nicht umgesetzte Forderungen, auf die immer wieder lautstark hingewiesen werden muss. Das kann jede*r von uns tun! Möchtest du wissen, wie der Einsatz für mehr Inklusion und Barrierefreiheit aussehen kann?“ Das schreibt die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter und zeigt einige Beispiele auf.

Momentaufnahme 344

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2024
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2024
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2024

Diskriminierung spaltet – Demokratie vereint: AGG Reform Jetzt

Demo in Berlin mit AGG Katze und Antidiskriminierungsfahne
Demo in Berlin mit AGG Katze und Antidiskriminierungsfahne
Foto: Natalie Rosenke

Berlin (kobinet) Klarer hätte man die Herausforderung, die unsere Gesellschaft derzeit beschäftigt, und den Handlungsbedarf, der besteht, nicht fassen können, wie heute auf einer Fahne bei der Demonstration zur Gleichstellung behinderter Menschen in Berlin formuliert: „Diskriminierung spaltet – Demokratie vereint!“ Neben der von Juliane Harms vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mitgebrachten Fahne hatte die AGG-Katze Premiere bei ihrer ersten Aktion für die Rechte diskriminierter Menschen. Natalie Rosenke von der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung hat die AGG-Katze für das Bündnis AGG Reform Jetzt gebastelt, die sie in einem Kinderwagen mitgebracht hat. Darauf steht: „Schluss mit Miezekätzchen: Es braucht ein AGG mit Zähnen! – Bündnis AGG Reform Jetzt!“ Damit wirbt das Bündnis für die längst überfällige und im rot-grün-gelben Koaltionsvertrag versprochene Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG).