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Inklusion braucht kooperativen Föderalismus

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) „Inklusion braucht kooperativen Föderalismus“, darauf weist die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann in einem Gastbeitrag für den bildungsklick hin. „Das Deutsche Institut für Menschenrechte bescheinigt der Kultusministerkonferenz in seinem aktuellen Bericht Versagen bei der Umsetzung inklusiver Bildung. Es macht konkrete Vorschläge, wie die Zuständigkeit des Bundes gestärkt werden kann“, heißt es in der Einführung des Gastbeitrags.

Momentaufnahme 290

Schneeball Beeren unter dem Regen
Schneeball Beeren
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) In jedem Leben muss etwas Regen fallen. Manche Tage müssen trüb und finster sein. ( Henry Wadsworth Longfellow)

Behindert, alt, armutsbetroffen – Beim Kampf gegen Diskriminierung von POC, People of Colour, lernen?

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Merzhausen (kobinet) Behindert, alt, arm – diese drei „intersektional“ zusammenhängenden Diskriminierungsfaktoren bilden ein Bermudadreieck des gesellschaftlichen Verschwindens, der sozialen Exklusion und des Unsichtbarwerdens der davon Betroffenen. Inzwischen über siebzig, erblindet und armutsbetroffen, fürchte auch ich, in diesem Bermudadreieck zu verschwinden.

Über 5.000 arbeitslose Schwerbehinderte weniger als vor einem Jahr

Symbol Prozentzeichen

Nürnberg (kobinet) Im Dezember 2022 waren über 5.000 schwerbehinderte Menschen weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr im Dezember 2021. Allerdings liegt diese Zahl immer noch knapp 7.000 höher als vor Beginn der Corona Pandemie im Dezember 2019. Dies geht aus den aktuellen Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Deutschland hervor. Im Dezember 2023 waren 159.884 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

ISL-Klausurtagung: Ampelkoalition muss jetzt endlich liefern

Screenshot von der ISL-Klausurtagung 2023
Screenshot von der ISL-Klausurtagung 2023
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Auf ihrer diesjährigen Klausurtagung stellt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) fest: „Die Ampelkoalition muss jetzt endlich liefern!“ Auf der zweitägigen Hybrid-Versammlung beschlossen die ISL-Vorstandsmitglieder, der Beirat und die Mitarbeitenden der Bundesgeschäftsstelle die wichtigsten Handlungsfelder, um das Konzept „Selbstbestimmt Leben“ behindertenpolitisch auch im neuen Jahr weiter voranzutreiben. So erklärt das ISL-Vorstandsmitglied Horst Frehe: „Vor allem bei der persönlichen Assistenz und der freien Wahl von Wohnort und Wohnform mussten wir in den letzten Jahren herbe Rückschläge einstecken und politische Abwehrkämpfe führen. Die Hürden werden für Betroffene immer höher, ein selbstbestimmtes Leben umzusetzen. Zudem müssen das Persönliche Budget und das Budget für Arbeit mehr von der Politik gepusht werden. Auch im Bereich der barrierefreien Mobilität werden wir politisch und rechtlich weiter hingehalten.“

IGEL-Podcast: 42 km bis zum Ziel – Kreativ-Marathon für den guten Zweck

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „42 km bis zum Ziel – Kreativ-Marathon für den guten Zweck“, so lautet der Titel der aktuellen und mittlerweile 92 Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zu Gast ist dieses Mal beim Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, Petra Roth von Kunst am Zaun.

Petition: 49 Euro-Ticket fahrgastfreundlich gestalten

Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Foto: DBV

Berlin (kobinet) Das 49 Euro-Ticket soll fahrgastfreundlich gestalten werden. Dafür tritt der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) mit einer Online-Petition an den Deutschen Bundestag ein, die noch bis zum 9. Februar unterstützt werden kann: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_12/_14/Petition_143055.nc.html. „In noch nicht einmal 80 Tagen soll es einen Nachfolger für das 9 Euro-Ticket aus dem Sommer 2022 geben. Viel Zeit bleibt also nicht mehr, den das Bundesverkehrsministerium, die Bundesländer und die Verkehrsunternehmen haben, um alle offenen Fragen zu Angebotsdetails und insbesondere zur Finanzierung abschließend zu klären. Der Deutsche Bahnkunden-Verband möchte mit seiner Petition erreichen, dass es drei Verbesserungen gibt“, heißt es vonseiten des DBV.

Landschaftsverband bereitet Messe der Inklusionsunternehmen vor

kompas im Einsatz: Messe Dortmund von dimedis GmbH

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DORTMUND (kobinet) Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bereitet jetzt unter dem Motto „Inklusion entfaltet“ eine Messe der Inklusionsunternehmen vor, welche am 15. März 2023 beginnen und mit mehr als 100 Ausstellern stattfinden soll. Der LWL ist einer der größten Zahler von Unterstützung für Menschen mit Behinderung in Deutschland. Er fördert auch diese Betriebe, um die Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt voranzutreiben. Seit dem Jahr 2012 veranstaltet der LWL Messe der Inklusionsunternehmen. Seither treffen sich alle drei Jahre verschiedene Inklusionsbetriebe aus der Region sowie andere Akteure und präsentieren ihre Arbeit. Die Messe ist außerdem ein Begegnungsort für alle Interessierten, um sich zum Thema Arbeit und Inklusion zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen.

Bezahlbare und barrierefreie Wohnungen bleiben Mangelware

Typ Mars von adler-ischgl
Typ Mars “ von „adler-ischgl

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DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen lebten nach Angaben des Statistischen Landesamts zuletzt rund 1,92 Millionen Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung. Davon ausgehend fordert der VdK, die Förderung preisgebundenen und barrierefreien Wohnraums dringend auszuweiten. Als einen besonderen Schwerpunkt sieht dieser Verband dabei den Umbau von behinderten- und seniorengerechten Wohnungen.

dgti begrüßt Änderung des Transfusionsgesetzes

Blood Donation von nato.jsec
Blood Donation “ von „nato.jsec

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BERLIN (kobinet) Die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti) begrüßt die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach angekündigte Änderung des Transfusionsgesetzes für die Blutspende. Mit der Änderung soll die Bundesärztekammer verpflichtet werden, die Blutspenderichtlinien anzupassen und die Diskriminierung von trans*Personen und cis-Männern, die mit Männern Sex (MSM) haben, zu beenden.

Rollstuhlbasketball – Spiele in Berlin und Frankfurt am Main

Sportler beim Rollstuhlbasketball
Spannende Spiel in der Rollstuhlbasektball-Bundesliga
Foto: Gero Müller-Laschet

KÖLN (kobinet) Die Kämpfe um Punkte und Siege in der Basketball-Bundesliga beginnt am Wochenende bereits am Samstagmorgen um 11:00 Uhr. Für die Köln 99ers steht zu dieser Uhrzeit das Duell in Frankfurt gegen die ING Skywheelers um wichtige Punkte in der Rollstuhl-Bundesliga an. Die zweite Mannschaft aus Köln wird dann erst um 20:00 Uhr in der Bundeshauptstadt auf ALBA Berlin treffen

Der Zugang zu Ihrem Wahllokal ist nicht barrierefrei

Wahlbenachtichtigung für die Wahl in Berlin
Wahlbenachtichtigung für die Wahl in Berlin
Foto: Alexander Ahrens

Berlin (kobinet) „Der Zugang zu Ihrem Wahllokal ist nicht barrierefrei. Wir empfehlen daher Menschen mit Behinderungen, einen Wahlschein zur Wahl in einem anderen geeigneten Wahllokal anzufordern.“ Diese Nachricht hat Alexander Ahrens im Vorfeld der in Berlin anstehenden Wahl erhalten. Auf Twitter schrieb er dazu: „Zum 2. Mal in Folge wurde mir ein nicht barrierefreies #Wahllokal zugeteilt. Das ist faktischer Wahlrechtsausschluss von Menschen mit Behinderungen. Wir haben an jeder Ecke ein berollbares Autohaus und Tankstellen.“

Rückgang bei Widersprüchen und Klagen in der Grundsicherung

Text Bundesagentur für Arbeit, Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Logo der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung
Foto: ZAV

Nürnberg (kobinet) Im Jahr 2022 wurden in der Grundsicherung (Jobcenter) 403.856 Widersprüche und 50.893 Klagen eingereicht. Das waren 9.733 Widersprüche bzw. 10.489 Klagen weniger als 2021. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit.

Jetzt auch ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in Sangerhausen

Portraitfoto von Carsten Rensinghoff
Foto von Dr. Carsten Rensinghoff
Foto: Carsten Rensinghoff

SANGERHAUSEN (kobinet) Seit dem Jahresbeginn 2023 gibt es nun auch in Sangerhausen in Sachsen-Anhalt eine Möglichkeit der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB). Hierbei handelt es sich um ein niedrigschwelliges Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung, mit einer drohenden Behinderung und deren Angehörigen. Beratungen sind zu allen behinderungsspezifischen Themen möglich.

ABiD gegen Herabsetzung der Pflegeuntergrenzen

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN (kobinet) Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat nun die Krankenkassen aufgefordert, vorübergehend die Personaluntergrenzen nicht mehr zu überprüfen, da nicht mehr genug Pflegekräfte zu Verfügung stehen. Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) spricht sich gegen diese Entscheidung aus. Dieses Problem ist seit Jahren aufgebaut worden, so der ABiD. Statt mehr Personal aufzubauen indem man mehr Finanzen einsetzt, wird einfach die Personaluntergrenze heruntergesetzt. Und die Mitarbeiter die noch da werden jetzt doppelt belastet.

ÖDP für schnelle und beherzte Krankenhausreform

Zwei Mediziner in blauer Kleidung an einem Operationstisch mit einem Patienten
Behandlung in einem Krankenhaus
Foto: Pixabay/Stefan_Schranz

WÜRZBURG (kobinet) Bezugnehmend auf die angekündigte Krankenhausreform hat sich die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) für eine schnelle und beherzte Umgestaltung ausgesprochen. Aus Sicht dieser Partei stimmt zwar die Richtung der Krankenhaus-Reformpläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, doch seine Vorschläge sind noch viel zu halbherzig. Die ÖDP will stattdessen eine bedarfsorientierte, solidarisch organisierte Versorgung ohne Profitabsicht, ohne Fallpauschalensystem und mit weniger Bürokratieaufwand.

VdK fordert: Pflegende Angehörige müssen endlich einen Lohn erhalten

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will pflegende Angehörige stärker unterstützen. Dafür sollen die Beitragssätze in der Pflegeversicherung erhöht werden. Außerdem sind dafür Steuermittel vorgesehen. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „Endlich hat Herr Lauterbach erkannt, dass pflegende Angehörige am Limit ihrer Belastung sind und sehr dringend mehr finanzielle Unterstützung brauchen. Pflegende Angehörige müssen jetzt im Mittelpunkt einer Reform stehen. Das Ziel muss sein, dass sie finanziell besser abgesichert werden und für ihre Arbeit einen Lohn erhalten. Zudem muss die Regierung endlich ihr Versprechen einlösen, dass Pflegegeld zu erhöhen.“

Neue Norm Podcast zur Vielfalt im Journalismus

Logo: Die Neue Norm
Logo: Die Neue Norm
Foto: BR

München (kobinet) „Wie vielfältig ist der Journalismus in Deutschland?“ Darum geht es in der aktuellen Episode Bayern2-Podcast Die Neue Norm. Jonas spricht mit den beiden Journalistinnen Boussa Thiam und Georgine Kellermann über Repräsentanz, Tokenism und die Frage, wer über was berichten sollte, wie es in der Ankündigung der Dezember-Sendung heißt.

Bericht zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes veröffentlicht

Logo: BMAS
Logo: BMAS
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) „Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes“. So lautet der Titel eines fast 1.400 Seiten starken Berichts über die bisherige Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, den die Bundesregierung Ende 2022 an den Deutschen Bundestag zur Unterrichtung weitergeleitet hat. Der Bericht beleuchtet eine Reihe von im Bundesteilhabegesetz geregelten Themen und beurteilt diese auf ihre Wirksamkeit und entsprechende finanzielle Auswirkungen. Die darin dargestellten drei vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) koordinierten Forschungsprojekte wurden jeweils von einem Beirat begleitet. Nicht zuletzt pandemiebedingt, aber auch aufgrund der zögerlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes werden zwei der drei Forschungsprojekte fortgesetzt.

30 Jahre ZsL: Gute Nachrichten zur Inklusion aus Mainz

Logo des ZsL Meinz
Logo des ZsL Meinz
Foto: ZsL

Mainz (kobinet) Dieses Jahr stehen beim Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) gleich zwei Jubiläen an. Der Verein feiert einerseits sein 30jähriges Jubiläum und die Beratungsstelle für behinderte Frauen wird 25. Zum Auftakt des Jahres blickt das ZsL Mainz in einer Online-Veranstaltung darauf, was es Gutes aus Mainz zu berichten gibt und was in dieser Zeit erreicht werden konnte. „Gute Nachrichten zur Inklusion“, so lautet eine Online-Veranstaltung, zu der das ZSL Mainz zusammen mit dem NETZWERK ARTIKEL 3 und IGEL-Media am 24. Januar von 17:00 bis 18:30 Uhr einlädt.

14 Jahre lang blind auf Augenhöhe beim mdr Fernsehmagazin Selbstbestimmt

Porträt von Jennifer Sonntat
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Foto: Jennifer Sonntag

Leipzig (kobinet) Seit 2008 hat Jennifer Sonntag das mdr Fernsehmagazin Selbstbestimmt durch ihre Interviews und Ideen bereichert. In der Dezemberausgabe hat die blinde Autorin und Journalistin ein Resümee über ihre Tätigkeit in diesem visuellen Medium gezogen und einen persönlichen Blick in die Zukunft gewagt.

Erfahrungen mit der Inklusion auf dem Arbeitsmarkt

Symbol Prozentzeichen

Frankfurt (Oder) Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat sich laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung das Ziel gesetzt, sechs Prozent der Stellen an Menschen mit Behinderung zu vergeben. Ende 2021 seien es knapp 5,9 Prozent gewesen, wird Erika Holz, die Inklusionsbeauftragte der Bank, in dem Bericht zitiert. Viele andere Arbeitgeber*innen sind weit davon entfernt, die entsprechende Quote zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zu erfüllen.

Constantin Grosch ist im niedersächsischen Landtag angekommen

Constantin Grosch
Constantin Grosch
Foto: Götz Schleser

Hameln (kobinet) Im Oktober 2022 wurde der Kommunalpolitiker und Aktivist der Behindertenbewegung Constantin Grosch aus Hameln in den niedersächsischen Landtag gewählt. Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul wird deutlich, dass Constantin Grosch nicht nur gut in seiner neuen Funktion und im Landtag angekommen ist, sondern auch einiges vorhat, was er in den nächsten Jahren vorantreiben will.

Online-Fachveranstaltung zur Rechtssituation behinderter Geflüchteter

Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international
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Foto: HI

Berlin (kobinet) Mit einer kostenfreien zweiteiligen Onlineveranstaltung für Fachkräfte informiert Handicap International am 24. Januar und am 2. Februar jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr über Leistungszugänge und Rechtsansprüche für geflüchtete Menschen mit Behinderung aus der Ukraine und vergleicht diese mit der rechtlichen Situation asylsuchender und geduldeter Menschen mit Behinderung in Deutschland. Dr. Barbara Weiser vom Caritasverband für die Diözese Osnabrück konnte als ausgewiesene Expertin für leistungsrechtliche Fragen an der Schnittstelle Flucht und Behinderung in Deutschland gewonnen werden, wie es in der Ankündigung heißt.

Ministerin Paus übergab Schlüssel an Netzwerk von Frauenbeauftragten in Einrichtungen

Schlüsselübergabe durch Ministerin Paus
Schlüsselübergabe durch Ministerin Paus
Foto: Weibernetz

Berlin (kobinet) Heute, am 10. Januar, endete die zweitägige Tagung des Weibernetz zum Thema 15 Jahre Frauenbeauftragte in Einrichtungen – Vom Modell zur eigenständigen Interessenvertretung. Den Höhepunkt der Tagung bildete die Schlüsselübergabe des Weibernetz an den Vorstand des Bundesnetzwerks der Frauenbeauftragten Starke.Frauen.Machen. Bundesfrauenministerin Lisa Paus übergab den Schlüssel im Beisein des Behindertenbeauftragten Jürgen Dusel, wie es in einer Presseinformation des Weibernetz heißt.

Nach drei Jahren Corona-Pause wieder Kinder- und Jugendcamp des BMAB

Marine Corps team's Jorge Salazar von U.S. Department of Defense

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WEDEMARK (kobinet) Nach dreijähriger Corona bedingter Unterbrechung veranstaltet der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB) im Sommer dieses Jahres wieder sein Kinder- und Jugendcamp für Kinder und Jugendliche mit Amputationen und Gliedmaßenfehlbildungen. Kindern im Alter von 8 bis 17 Jahren die Gelegenheit, nicht nur mit Altersgenossen aus ganz Deutschland zusammenzutreffen, die ein ähnliches Handicap mitbringen, sondern auch die Chance, ihr Selbstbewusstsein in Bezug auf die eigene Behinderung zu stärken. So könnten sie neun Tage lang ganz unbeschwert sie selbst sein, ihre Grenzen ausloten und sich untereinander austauschen.

Buch zur Durchsetzungsfähigkeit der Interessenverbände von Menschen mit Behinderung

Symbol Information

Düsseldorf (kobinet) „Die Durchsetzungsfähigkeit der Interessenverbände von Menschen mit Behinderung – Eine politische Prozessanalyse zum Bundesteilhabegesetz“, so lautet der Titel des Buches von Laura Schultz, das vor kurzem vom Verlag Duncker & Humblot veröffentlicht wurde. Laura Schultz hat damit die Ergebnisse ihrer Doktorarbeit zu diesem Thema veröffentlicht.

Barrierefreiheit auf Leipzigs Wegen

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Leipzig (kobinet) Barrierefreiheit ist vor allem vor Ort wichtig, wo die Menschen leben und sich täglich bewegen. Am 11. Januar wird der Leipziger Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann daher die Barrierefreiheit auf den Leipziger Fußwegen in den Fokus nehmen. Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und Vorsitzende der Fraktion die LINKE. im Leipziger Stadtrat erklärt dazu: „Ich möchte vor Ort schauen, ob und wo auf den Leipziger Gehwegen Handlungsbedarf besteht, damit Leipzig barrierefreier wird und sich auch im Bereich des Fußverkehrs zu einer Stadt für alle entwickelt.“ Die Tour startet um 11:30 Uhr an der Haltestelle Kurt-Eisner-Straße (stadteinwärts).

überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine in Leipzig

Plakat Ausstellungseröffnung in Leipzig
Plakat Ausstellungseröffnung in Leipzig
Foto: ABiD

Leipzig (kobinet) Am 13. Januar wird um 15:30 Uhr die inklusive Wanderausstellung „überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine“ in der Volkshochschule Leipzig im Beisein von Gästen feierlich eröffnet. Hierzu lädt des Projekt „INKuLtur – für Inklusion und kulturelle Teilhabe“ in Kooperation mit dem ABiD-Institut Behinderung & Partizipation und Partnerorganisationen aus der Ukraine ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wie es in der Presseinformation zur Ausstellungseröffnung heißt. Die Ausstellung kann vom 13.01. bis 10.02.2023 montags bis samstags von 7.30 Uhr bis 21.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Volkshochschule Leipzig, Löhrstr. 3-7, in 04105 Leipzig besichtigt werden.

Gemeinsam verschieden sein

Kreis, der mit weiteren bunten Kreisen angefüllt ist.
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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Wir sehen alle anders aus, haben verschiedene Talente und unterschiedliche Bedürfnisse. Damit wir in einer Gesellschaft gleichberechtigt miteinander leben können, brauchen wir Inklusion. Was das genau heißt? Und wo wir Inklusion noch einbringen müssen? Das erklären wir dir“, heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.

Umverteilung unter den Rentnern löst nicht das Problem

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzler, fordert in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, die Renten langsamer steigen zu lassen und besonders hohe Renten künftig abzuschmelzen. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „Der Vorschlag von Frau Schnitzler klingt wie eine doppelte Rentenkürzung. Diese Umverteilung unter den Rentnern löst aus meiner Sicht nicht das Finanzierungsproblem in der Rentenversicherung. Wir brauchen vielmehr eine grundsätzliche Reform der Rentenversicherung, indem wir alle Erwerbstätigen, also auch Beamte, Politiker und Selbstständige in die Rentenversicherung einbeziehen. Mehr Beitragszahler, die gleichzeitig höhere Beiträge zahlen, führen zu mehr Einnahmen in das gesetzliche Rentensystem.“

Abschlusstagung zu 15 Jahre Frauen-Beauftragte in Einrichtungen im Livestream

Logo: Frauen-Beauftragte in Einrichtungen
Logo: Frauen-Beauftragte in Einrichtungen
Foto: Weibernetz

Berlin (kobinet) Der Verein Weibernetz lädt nach 15 Jahren erfolgreicher Projekte zum Thema Frauenbeauftragte in Einrichtungen zur Abschlusstagung nach Berlin ein. Heute, am 9. und morgen am 10. Januar werden neben Frauenbeauftragten aus ganz Deutschland und vielen Wegbegleiter*innen Bundesministerin Lisa Paus sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel und Ninia La Grande erwartet. Die Tagung wird gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen – Starke.Frauen.Machen. e. V. veranstaltet und im Livestream übertragen.

Hoffnung auf viele gute Nachrichten zur Inklusion im Jahr 2023

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Über 100 gute Nachrichten zur Inklusion hat das NETZWERK ARTIKEL 3 im Jahr 2022 in dem gleichnamigen von der Aktion Mensch geförderten Projekt verbreitet. Der Koordinator des Projektes, Ottmar Miles-Paul, erhofft sich für 2023 ebenfalls viele gute Nachrichten zur Inklusion, über die im Rahmen des Projektes berichtet werden kann. Denn bei all dem, was in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion noch nicht rund läuft und verändert werden muss, gibt es auch einiges zu berichten, was erreicht wurde und Vorbildcharakter hat, findet der Projektkoordinator.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth baut Engagement für Inklusion aus

Claudia Roth
Claudia Roth
Foto: Claudia Roth/Kristian Schuller

Berlin (kobinet) Etwa 13 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Beeinträchtigung. Für sie soll es weniger Barrieren geben. Zu diesem Zweck bringt sich Kulturstaatsministerin Claudia Roth aktiv in die „Bundesinitiative Barrierefreiheit – Deutschland wird barrierefrei“ ein, die am 1. Januar 2023 gestartet ist. Kulturstaatsministerin Claudia Roth erklärte dazu: „Das Thema Inklusion ist für mich ein wichtiges Anliegen in unserer Gesellschaft und ein wesentlicher Bestandteil der Kulturförderung des Bundes. Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und die Barrierefreiheit in Kultur und Medien ist unser Ziel. Daher begrüße ich die vom Bundeskabinett beschlossene ‚Bundesinitiative Barrierefreiheit – Deutschland wird barrierefrei‘.“

Vierter Teilhabeverfahrensbericht veröffentlicht

Logo der BAR
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Foto: BAR

Frankfurt am Main (kobinet) Auch im Jahr 2021 wurden knapp 2,8 Millionen Anträge bei den Rehabilitationsträgern gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Anzahl der gestellten Anträge auf Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe damit auf einem konstanten Niveau. Im Durchschnitt dauerte es 22 Tage, bis eine Entscheidung über einen Antrag vorlag, wobei 83 Prozent der entschiedenen Anträge vollständig oder teilweise bewilligt wurden. Darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) im Zusammenhang mit dem vierten Teilhabeverfahrensbericht hin, der im Dezember 2022 für das Jahr 2021 veröffentlicht wurde.

Aktuelle Forderungen der Lebenshilfe an die Politik

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderung brauchen Unterstützung – damit alle gleichberechtigt teilhaben können. Die aktuell wichtigsten Forderungen der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen und Familien hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Parasportliche Leistungen weiterhin kaum bekannt

Frau mit Dicker Jacke und Pudelmütze auf einem Bootssteg im Winter. Stützt sich auf Gehstöcke. An Beinen Orthesen
Foto von Tina Deeken
Foto: Tobias Prüßner

HANNOVER (kobinet) Wer nach sportlichen Leistungen fragt, bekommt, nicht nur von Kindern, sehr schnell Antworten zu den Fußballmannschaften der ersten oder zweiten Bundesliga, dem Skispringen oder anderen Sportarten über welche die Medien regelmäßig berichten. Sport, der von Menschen mit Behinderungen ausgeübt wird, ist da relativ selten dabei. kobinet möchte deshalb hier und heute einmal Tina Deeken vorstellen.

Verlängerung des Berliner Programms zur Arbeitsplatzunterstützung

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Berlin (kobinet) Berliner Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhalten weiterhin mehr Unterstützung für die Einstellung oder die Ausbildung von Menschen mit Behinderung. Das im Jahr 2021 neu eingeführte Programm wird bis zum 31.12.2024 verlängert. Das haben die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit vereinbart. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die besonders betroffene schwerbehinderte Menschen einstellen, erhalten über das Arbeitsmarktprogramm zusätzlich zum bekannten Eingliederungszuschuss eine Zuweisung (Arbeitsplatzunterstützung) in Höhe von 20 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts.

Mit dem Rollstuhl in den ICE 4 oder?

Frank und Karin vom Wir-Rad-Antrieb
Frank und Karin vom Wir-Rad-Antrieb
Foto: Wir-Rad-Antrieb

Neumünster (kobinet) „Mit dem Rollstuhl in den ICE 4 oder?“ So lautet der Titel des ersten Podcast von Frank und Karin, in dem die Erlebnisse von der Zauberbärin und von Frankyman mit der Bahn sehr anschaulich geschildert werden. „In dieser ersten Folge wird erzählt, was am 22.12.22 am Bahnhof Neumünster passierte und warum es so problematisch ist mit einem Rollstuhl in und aus einem ICE zu kommen“, heißt es in der Ankündigung des Podcast auf YouTube. Und es geht auch darum, was die beiden vom Wir-Rad-Antrieb sonst noch so erleben.

Nachrichten zur Behindertenpolitik zum Anhören

Logo: Ohrfunk
Logo: Ohrfunk
Foto: Ohrfunk

Berlin (kobinet) Auf der Seite der Podcasts von Ohrfunk.de gibt es wieder einige neue Angebote zum Anhören und Herunterladen. Vor allem die von Stefan Müller aufgezeichnet Nachrichten aus der Behinderten- und Sozialpolitik bieten einen Überblick über die Berichterstattung der letzten Wochen zu diesen Themen.