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Über 10.000 schwerbehinderte Arbeitslose mehr als vor einem Jahr

Logo der Bundesagentur für Arbeit
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Foto: BA

Nürnberg (kobinet) Im Mai 2024 waren in Deutschland 173.224 behinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind zwar gut 500 weniger als noch im April 2024, doch wenn man sich die Vergleichszahl vom Mai 2023 anschaut, wird deutlich, wie dramatisch sich die Situation behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im letzten Jahr verschlechtert hat. Im Mai 2023 waren nämlich 163.075 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet, das waren über 10.000 weniger als im Mai 2024.

Kundgebung für Demokratie – gegen Rechtsextremismus in Marburg

Plakat für die Demo am 7. Juni 2024 in Marburg
Plakat für die Demo am 7. Juni 2024 in Marburg
Foto: Marburger Bündnis

Marburg (kobinet) „Es stehen die Europawahlen bevor. Grund genug sich noch einmal sichtbar für mehr Demokratie stark zu machen! Nur gelebte unbehinderte Demokratie ist wirksam, für alle. Die Entwicklungen in manchen Ländern Europas gehen in eine andere Richtung, das bleibt nicht ohne Folgen, auch für uns. Dazu findet heute, am 7. Juni 2024 von 16.30 bis 17.30 Uhr eine Kundgebung vor dem Erwin Piscator Haus/Stadthalle in der Biegenstraße in Marburg statt. Machen Sie mit, stehen wir zusammen, zeigen wir Gesicht“, heißt es in einer Info, die Bernd Gökeler aus Marburg den kobinet-nachrichten geschickt hat.

Wahlaufruf: Zeichen setzen für Demokratie und Menschenwürde

Kreuz auf Wahlzettel
Kreuz auf Wahlzettel
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Anlässlich der am 9. Juni 2024 stattfindenden Wahlen rufen die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Bund und Ländern dazu auf, wählen zu gehen und mit der Stimmabgabe ein klares Bekenntnis zur Demokratie zu verbinden. „Wir feiern in diesen Tagen den 75. Geburtstag unserer Verfassung und auch 30 Jahre Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 Grundgesetz: ‚Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden‘. Gleichzeitig nehmen die Beauftragten wahr, dass Hass, Hetze und Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen zunehmen. Dem muss entschieden entgegengetreten werden, denn wer Menschen mit Behinderungen angreift, greift unsere demokratischen Grundwerte an“, heißt es vonseiten der Behindertenbeauftragten.

ABiD verurteilt feigen Angriff auf Wohnheim der Lebenshilfe

Paragraphenzeichen, Waage und Hammer
Hoffen auf ein entsprechendes Urteil
Foto: Pixabay/succo

BERLIN (kobinet) Der Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“(ABiD) verurteilt den feigen Angriff auf das Wohnheim der Lebenshilfe in Mönchengladbach. Zugleich fordert dieser Verband dazu auf, aufzupassen, dass wir unsere Demokratie vor extremistischen Angriffen schützen.

Ein soziales Miteinander wählen

Zeichnung von verschiedenen Menschen unterschiedlicher Größe und Hautfarbe. Eine Person im Rolstuhl
Inklusion für die selbstbestimmte Teilhabe alle
Foto: Lebenshilfe Bayern

ERLANGEN (kobinet) Anlässlich der Europawahlen am kommenden Wochenende ruft die Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern Carolina Trautner alle Menschen mit und ohne Behinderungen dazu auf, wählen zu gehen und mit der Stimme für eine inklusive Gesellschaft einzusetzen sowie sich für die selbstbestimmte Teilhabe aller zu entscheiden. „Wählen Sie ein demokratisches und soziales Miteinander in Europa.“, sagt Carollna Trautner

überZEUGEN auf den Inklusionstagen 2024

Rechts zwei Männer im  dunklen  Anzug,  links eine junge Frau mit Bluse mit Nationalmotiven  der Ukraine
Kuratorin Nataliia Zviagintseva, Bundesminister Hubertus Heil und stellvertretender IB&P-Vorsitzender André Nowak
Foto: Peter Halle

BERLIN (kobinet) Das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) und INKuLtur (Austausch e.V.) hat am 3. und 4. Juni im Rahmen der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales organisierten Inklusionstage 2024 in Berlin ihre Wanderausstellung „überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine“ präsentiert.

Zuversichtlich trotz großer Herausforderungen

Portrait eine Mannes mit kahlem Kopf im dunklen Anzug, mit weißem  Hemd und grauem Schlips
Vorstandsvorsitzenden Professor Dr. med. Dieter Bach
Foto: JONAS RATERMANN

NEU-ISENBURG (kobinet) Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation hatte am 4. Juni 2024 in der Zentrale in Neu-Isenburg ihre 55. ordentlichen Mitgliederversammlung als Hybridveranstaltung durchgeführt. Neben dem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2023 standen die zukünftigen Herausforderungen auf der Tagesordnung. Das KfH sieht sich in einer stabileren Ausgangslage und könne, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. med. Dieter Bach, optimistischer in die Zukunft blicken,

4. Auflage der Schattenübersetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

UN-Behindertenrechtskonvention
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Foto: BIZEPS Wien

Berlin (kobinet) Die Behindertenverbände wartet seit vielen Jahren darauf, dass die deutsche Übersetzung der UN-Behindertenrechtskonvention aktualisiert wird, so dass beispielsweise der Begriff „inclusion“ mit „Inklusion“ statt mit „Integration“ übersetzt wird. Das NETZWERK ARTIKEL 3 hat daher die nunmehr 4. Auflage der Schattenübersetzung des Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention) der Vereinten Nationen veröffentlicht. „In der vorliegenden 4. Auflage haben wir lediglich an drei Stellen das ‚Wohl des Kindes‘ in das ‚beste Interesse des Kindes‘ umgewandelt. Damit orientiert sich die Schattenübersetzung enger am englischen Original ‚best interest of the child‘ sowie an der Kinderrechtskonvention. Das ‚Wohl des Kindes‘ reduziert das Kind auf ein Schutzobjekt. Es ist jedoch primär Menschenrechtssubjekt und Rechtsträger*in“, heißt es in der Einführung in die 4. Auflage der Schattenübersetzung des NETZWERK ARTIKEL 3.

Nina Waskowski kandidiert bei Kommunalwahlen in Potsdam

Nina Waskowski
Nina Waskowski
Foto: privat

Potsdam (kobinet) Dem Aufruf der kobinet-nachrichten in Zusammenarbeit mit dem Projekt Empowerment zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), wonach sich behinderte Kandidat*innen für die anstehenden Wahlen vorstellen und ihre Ziele schildern können, sind mittlerweile einige gefolgt. Nina Waskowski kandidiert ebenfalls und zwar für die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in Potsdam. Die langsjährig aktive sehbehinderte Frau setzt sich u.a. für Vielfalt, Barrierefreiheit und soziale Gerechtigkeit ein und kandidiert als Parteiunabhängige auf der Liste der LINKEN in Potsdam im Wahlkreis 5.

Sehbehindertentag: Kampagne für mehr Sicherheit an Kreuzungen startet

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Sehbehinderte und blinde Menschen sind an vielen Kreuzungen großen Risiken ausgesetzt – dabei wäre Abhilfe möglich. Darauf weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) anlässlich des heutigen Sehbehindertentages, der traditionell am 6. Juni begangen wird, hin. Kreuzungen sind neuralgische Punkte im Straßenverkehr – hier treffen unterschiedliche Verkehrsteilnehmende aus verschiedenen Richtungen zusammen. Das Verkehrsgeschehen ist komplex und das führt zu Problemen: Nach Unfalldaten des Statistischen Bundesamtes passieren rund die Hälfte aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden an Kreuzungen und Einmündungen, heißt es vonseiten des DBSV.

Gedenkrede von Arne Frankenstein

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) An jedem 30. Mai seit 1996 wird in Bremen daran erinnert, dass psychisch kranke und behinderte Menschen aus Bremen im Nationalsozialismus systematisch verfolgt, misshandelt, zwangssterilisiert und umgebracht worden sind. Arne Frankenstein, der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, hat zu diesem Gedenktag eine Rede gehalten. Eine Rede, die bemerkenswert unsere derzeitigen Herausforderungen beschreibt, findet kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul. Deshalb dokumentieren die kobinet-nachrichten im folgenden die Rede von Arne Frankenstein vom 30. Mai 2024.

Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung des ZSL Nord

Landkarte mit EUTB-Angeboten des ZSL Nord
Landkarte mit EUTB-Angeboten des ZSL Nord
Foto: ZSL Nord

Kiel (kobinet) Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) ist eine wichtige Errungenschaft im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes. Sie soll behinderten Menschen und ihren Angehörigen eine Anlaufstelle für Fragen im Zusammenhang mit einer Behinderung bieten. Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord) bietet beispielsweise an 14 Standorten in Schleswig-Holstein eine umfassende Beratung, wie dieses auf X mitteilte. Dort heißt es: „Unsere EUTB-Beratungsstellen auf einen Blick! Wir beraten Menschen mit #Behinderungen, deren Angehörige und Interessierte in Schleswig-Holstein. Rufen Sie einfach an und machen einen Beratungstermin aus oder besuchen unsere offene Sprechstunde.“

VdK: Bundesjustizministerium steht Barrierefreiheit im Weg

Portrait von Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Das Bundesjustizministerium steht trotz Versprechen im Koalitionsvertrag als Hindernis auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit und Diskriminierungsschutz in Deutschland. Statt eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) voranzutreiben, setzt Bundesjustizminister Buschmann auf eine erneute Evaluation und verschwendet wertvolle Zeit. Menschen mit Behinderung werden deshalb weiter ausgegrenzt – in der Gesundheitsversorgung, beim Wohnen und der Mobilität, auf dem Arbeitsmarkt und in der Bildung“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Inklusive Katastrophenvorsorge in Baden-Württemberg gestartet

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Die Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, und der DRK Landesverband Baden-Württemberg haben die Gründung einer „Initiative Inklusive Katastrophenvorsorge Baden-Württemberg“ angeregt. Am Beginn dieser Woche wurde diese Initiative unter der Schirmherrschaft von Thomas Strobl, Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen mit weiteren 14 Partnerinnen und Partnern in Stuttgart gegründet.

Paritätischer und Deutsches Studierendenwerk fordern Nachbesserungen beim BAföG

Zeichnung  von  Büchern, die einen Halbkreis in einem Lektionssaal bilden
Studium braucht Zeit und Geld
Foto: Pixabay/manfredsteger

BERLIN (kobinet) Fast 36 Prozent aller Studierenden sind arm. Das ist das Ergebnis einer Kurzexpertise der Paritätischen Forschungsstelle, die der Paritätische Gesamtverband heute vorstellt. Gemeinsam mit dem Deutschen Studierendenwerk fordert der Wohlfahrtsverband nun eine substanzielle Nachbesserung bei der kommenden BAföG-Novelle. Dazu müssten die für die Reform zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel von 150 Millionen Euro voll ausgeschöpft werden. Sowohl der Paritätische als auch das Deutsche Studierendenwerk sind heute zur Sachverständigenanhörung zum BAföG im zuständigen Ausschuss des Bundestages eingeladen.

Deutsche Delegation für Special Olympics Weltwinterspielen Turin 2025 nominiert

Zwei Frauen im Einskunstlaugfdresse zeigen ihre  Medaillen
Nominiert für Turin 2025: Emma Gania (l) und Unified Partnerin Lena Vollbrecht bei der Siegerehrung im Eiskunstlauf von Thüringen 2024
Foto: SOD/ Sascha Klahn

BERLIN (kobinet) 54 Sportlerinnen und Sportler werden vom 8. bis 16. März 2025 Deutschland bei den Special Olympics World Games in Turin vertreten und bei diesem größten inklusiven Multisportevent an den Start gehen. Aus zahlreichen Bewerbungen wurden 48 Athletinnen und Athleten sowie sechs Unified Partner durch das Präsidium von SOD nominiert. Das Team Special Olympics Deutschland (TeamSOD) vereint Aktive aus neun Landesverbänden und wird in acht Sportarten an Wettbewerben teilnehmen.

„Ich habe keinen Bock mehr bis 2060 oder 2070 zu warten“

Alexander Ahrens mit Rollstuhl von hinten mit T-Shirt-Aufschrift
Alexander Ahrens mit Rollstuhl von hinten mit T-Shirt-Aufschrift „mit Verspätung ist zu rechnen“
Foto: Ottmar MIles-Paul

Berlin (kobinet) „Ich habe keinen Bock mehr bis 2060 oder 2070 zu warten bis die letzte Bushaltestelle barrierefrei ist“, mit diesen Worten und der Frage, was die Verantwortlichen konkret mitgebracht haben, um die Mobilität behinderter Menschen zu verbessern, hat Alexander Ahrens bei der Abschlussdiskussion der Inklusionstage 2024 mit Bundestagsabgeordneten die Stimmung, die über der Veranstaltung schwebte, gut auf den Punkt gebracht. Denn gut ein Jahr vor Ende der derzeitigen Regierungskoalition ist die Ungeduld groß, ob und wann die im Koalitionsvertrag verankerten behindertenpolitischen Maßnahmen endlich verabschiedet werden. War der Beifall bei den früher recht regen Inklusionstagen bei der Diskussion mit den Abgeordneten bisher höflich bis bescheiden gewesen, brandete dieser nach der „Frustattacke“ von Alexander Ahrens förmlich auf. Alexander Ahrens hatte übrigens ein T-Shirt mit der Aufschrift „mit Verspätung ist zu rechnen“ an.

Neuer Podcast mit Kerstin Latzke zum Projekt geh-denken-inklusiv

Kerstin Latzke und Hubertus Heil bei der Ordensverleihung
Kerstin Latzke und Hubertus Heil Ordensverleihung
Foto: Thomas Rafalzyk

Berlin (kobinet) Das Projekt geh-denken-inklusiv weist auf einen neuen Podcast mit Kerstin Latzke hin. Kerstin Latzke aus Golzow wurde am 20. September 2022 für ihr soziales Engagement das Bundesverdienstkreuz von Bundesminister Hubertus Heil überreicht, das der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihr bereits im Juli verliehen hatte. Seit 2017 engagiert sie sich in der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel und führt Gäste als Gedenkstätten-Guide, als Mensch mit einer Lernschwierigkeit, ein- bis zweimal pro Woche durch die Gedenkstätte und informiert dabei über die nationalsozialistischen Krankenmorde.

Inklusion initiieren: Leuchtfeuer an Ottmar Miles-Paul verliehen

Bild von der Verleihung des Marburger Leuchtfeuer vom 3. Juni 2024
Bild von der Verleihung des Marburger Leuchtfeuer vom 3. Juni 2024
Foto: Humanistische Union

Marburg an der Lahn (kobinet) „Inklusion initiieren: Leuchtfeuer an Ottmar Miles-Paul verliehen“, so titelte Laura Schiller einen Bericht in den marbur.news über die Verleihung des Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte an Ottmar Miles-Paul am 3. Juni 2024, den diese den kobinet-nachrichten zur Veröffentlich zur Verfügung stellt. Die Laudatio auf den Preisträger hielt die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Stehen Sie nicht länger auf der Bremse Herr Buschmann

Buchstaben dbr - klein geschrieben mit Halbkreis von blauen Punkten sowie Name Deutscher Behidnertenrat rechts daneben
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Foto: DBR

Berlin (kobinet) „‚Stehen Sie nicht länger auf der Bremse, Herr Buschmann!‘ Deutscher Behindertenrat fordert ein klares ‚Ja‘ zum Schutz vor Diskriminierung auf nationaler und europäischer Ebene“, so titelt der Deutsche Behindertenrat eine aktuelle Presseerklärung. „Seit langem setzt sich der Deutsche Behindertenrat für eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ein. Es braucht klare gesetzliche Regelungen zur Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Gütern und Dienstleistungen, die für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden. Auch private Anbieter von Gütern und Dienstleistungen müssen zur Barrierefreiheit verpflichtet werden, mindestens jedoch zu angemessenen Vorkehrungen im Einzelfall“, heißt es in der Presseerklärung des Deutschen Behindertenrat vom 4. Juni 2024.

Augenerkrankungen im Alter: Sehverlust gezielt verhindern

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Gutes Sehen bis ins hohe Alter ist wichtig – zur Wahrnehmung der Umwelt und zur Wahrung der Teilhabe im Alltag, aber beispielsweise auch zur Prävention von Stürzen. Aufgrund der alternden Gesellschaft steigt in Deutschland derzeit die Zahl der von Augenkrankheiten Betroffenen kontinuierlich an. Volkskrankheiten wie der Grüne Star können unbehandelt gar zum Sehverlust oder zur Erblindung führen. Doch bislang gibt es nur vereinzelte Früherkennungsprogramme, von denen die Patientinnen und Patienten häufig noch nicht einmal wissen. Im Vorfeld der Fachtagung „Sehen im Alter“ des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) in Kooperation mit der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen kritisiert ein Experte, dass sich in aktuellen gesundheitspolitischen Maßnahmen weder die besondere Bedeutung des Sehens noch der wachsende Handlungsbedarf aufgrund zunehmender Zahlen von Augenerkrankungen widerspiegele.

Neuer Song von Birger Höhn mit der farbwerk-Band: Wir sind stark

Farbwerk-Band
Farbwerk-Band
Foto: Farbwerk-Band

Dresden (kobinet) Mit ihrem Werkstatt-Song mit dem wiederkehrenden Refrain „Immer wieder Werkstatt“ hat die farbwerk-Band aus Dresden bereits einen Nerv getroffen. Birger Höhn, der in der farbwerk-Band mitwirkt, hat darüber hinaus einen neuen Song mit dem Titel „Wir sind stark“ für die Band entwickelt, der nun auf YouTube eingestellt wurde. „Wir sind stark und haben keine Angst“, dieser Refrain des neuen Songs von Birger Höhn hat nach dem Anschlag auf ein Wohnheim in Mönchengladbach seiner Meinung nach eine ganz besondere Bedeutung bekommen.

Hamburg bietet Überblick

Tastbares  Bild de rInnenstadt von Hamburg
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Foto: Rolf Barthel

HAMBURG (kobinet) Noch ist es Zeit, einen Besuch in Hamburg vorzubereiten. Dort lädt der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) zum Donnerstag, dem 13. Juni in der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr blinde und sehbehinderte Menschen sowie Augenpatienten zur jährlich stattfindenden Messe „Überblick“ ins Louis-Braille-Center (LBC) ein.

Unabhängige Schlichtungsstelle verzeichnet stark ansteigende Fallzahlen

Paragraphenzeichen, Waage und Hammer
Hoffen auf ein entsprechendes Urteil
Foto: Pixabay/succo

BERLIN (kobinet) Die Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) – kurz Schlichtungsstelle BGG – hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2023 und somit ihren siebenten Jahresbericht veröffentlicht. Im Jahr 2023 sind die Fallzahlen erneut gestiegen, waren es in 2022 noch 189 Schlichtungsanträge, konnte das Team der Schlichterinnen und Schlichter einen starken Anstieg auf 267 Anträge verzeichnen – das entspricht einem Anstieg von mehr als 40 Prozent.

Rudern nun auch Sportart der SOD

Junger Ruderer von hinten gesehen in einem schmalem Boot mit zwei Paddel auf einer Regattastrecke
Special Olympics Ruderer Finjan Grimm auf der Regattastrecke in Grünau
Foto: Special Olympics Deutschland / Florian Conrads

BERLIN (kobinet) Special Olympics Deutschland fördert die Entwicklung von Sportarten bewusst, um den Athletinnen und Athleten mehr Wahlmöglichkeiten zum Ausüben ihrer Sportarten zu bieten. Mit dem Deutschen Ruderverband (DRV) wurde bereits eine Kooperation vereinbart, um mehr Menschen mit geistiger Beeinträchtigung für diese Sportart zu gewinnen und in den Sportvereinen vor Ort barrierefreie und inklusive Angebote zu schaffen. Ab sofort gehört jetzt auch Rudern zu den offiziellen Sportarten von SOD und hat damit die Möglichkeit, bei den nächsten Nationalen Spielen Saarland 2026 in das Wettbewerbsprogramm aufgenommen zu werden.

Einschränkung sieht man häufig nicht

Halbportrait eines Mannes mit kurzem Haarschnitt, grauem Anzug, weißem Hemd  und rotem Schlips
Portrait von Dr. Stefan Insam
Foto: Baumung/ Dr. Stefan Insam

MÜNCHEN (BBSB / kobinet) In einem Interview anlässlich des bundesweiten Sehbehindertentages am 6. Juni spricht der stellvertretender Landesvorsitzender des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes (BBSB), Dr. Stefan Insam, über seine Erfahrungen und appelliert an die Gesellschaft für mehr Verständnis und Rücksichtnahme. Im Vorfeld des diesjährigen Sehbehindertentags rückt damit die Diskussion über die Bedeutung barrierefreier Infrastruktur für Menschen mit Sehbehinderungen in den Fokus. Wir veröffentlichen hier dieses Interview in dem Dr. Insam nicht nur persönliche Erfahrungen mitteilt, sondern auch wertvolle Einsichten und Empfehlungen zur Schaffung einer inklusiven und barrierefreien Umgebung.

Wieder keine Initiativen zur Behindertenpolitik im Bundestag

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Während in dieser Woche am 3. und 4. Juni 2024 die Inklusionstage in Berlin stattfinden, zeigt ein Blick auf die Tagesordnung des Plenums des Deutschen Bundestages erneut gähnende Leere und nicht einmal einen Hauch in Sachen Umsetzung der im Koaltionsvertrag vereinbarten und auf Umsetzung wartenden behindertenpolitischen Reformen. Und dies, obwohl mittlerweile klar ist, dass die Uhr für die Einlösung der Versprechen der Regierungskoalition kräftig tickt. Wird hier gebrochen, was versprochen? Diese Frage dürfte heute, am zweiten Tag der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales durchgeführten Inklusionstage wie ein roter Elefant über den Diskussionen schweben. Wie lange werden behinderte Menschen das noch mit sich machen lassen? Das fragt sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, der sich heute vor Ort in Berlin ein Bild von der Stimmung unter behinderten Menschen machen wird.

Hubertus Heil hat Bundesteilhabepreis 2023 verliehen

Hubertus Heil Porträt
Porträtfoto Hubertus Heil
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, hat am 3. Juni zum fünften Mal den Bundesteilhabepreis verliehen. Im Rahmen der jährlichen Inklusionstage überreichte er den drei Preisträgerinnen und Preisträgern eine Urkunde. Der Wettbewerb zum Thema „GESUNDHEIT INKLUSIV – barrierefreie ambulante Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderungen“ zeichnet bundesweit herausragende Projekte aus und ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert.

Dokumentationen und Infos vom Bremer Landesbeauftragten

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Im 54. Newsletter des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, Arne Frankenstein, gibt es wieder eine Reihe von aktuellen Infos und Veranstaltungsdokumentationen. So gibt es u.a. einige Hinweise zur Europawahl am 9. Juni 2024. „Darüber hinaus möchten wir Sie – wie gewohnt – mit Informationen über die Arbeit des Landesbehindertenbeauftragten informieren“, heißt es im Newsletter.

3. Festival der Allianz für Inklusion vom 4. – 8. September in Rostock

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Rostock (kobinet) Vom 4. bis 8. September 2024 findet in Rostock das 3. Festival der Allianz für Inklusion statt. „Wie viele Menschen mit Behinderung haben Sie in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis, im beruflichen Umfeld, in der Verwandtschaft oder Nachbarschaft? In der Regel sind die Kontakte zwischen der Mehrheitsgesellschaft und körperlich, sensitiv oder kognitiv beeinträchtigten Menschen jedenfalls nicht üppig. Um das zu ändern und das Miteinander zu fördern, wurde auf Initiative von Zehnkampf-Olympiasieger Christian Schenk der Verein all inklusiv Rostock gegründet. 2022 organisierte und veranstaltete der Verein in der Hansestadt erstmalig sein bundesweit einmaliges interdisziplinäres Inklusions-Festival. In diesem Jahr findet das Festival der ‚Allianz für Inklusion‘ zum dritten Mal statt: Vom 4. bis 8. September laden 21 Events in den Themenbereichen Kultur, Wissen, Bewegung und Familie zum gemeinsamen Erleben ein“, heißt es in der Ankündigung des Festivals.

VdK pocht bei Krankenversicherung auf gerechte Kostenverteilung

Portrait von Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Betrag, den der Bund für Bürgergeldempfängerinnen und -empfänger in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlt, reicht laut GKV-Spitzenverband nicht aus, um die Ausgaben für diese Gruppe zu decken. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Die Kosten für die Gesundheitsversorgung müssen gerecht verteilt werden. Es ist Aufgabe des Sozialstaates, die medizinische Versorgung im Bürgergeldbezug abzusichern. Diese gesellschaftliche Aufgabe darf nicht auf die Betragszahler abgewälzt werden. Der Staat muss endlich seinem Finanzierungsauftrag nachkommen und für Bürgergeldempfängerinnen und -empfänger den vollen Krankenkassenbeitrag zahlen.“

Wachsende Defizite in Kindertageseinrichtungen

Bild zeigt einen kleinen Teddbären, der aufeinem Teppich liegt, im Hintergrund eine kleine Rutsche
Deckblatt des KiTa-Bericht 2024
Foto: Paritätische Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Ein durch eine Befragung des Paritätischen Gesamtverbandes in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück erarbeitete Studie zeigt, dass, die aktuelle Situation in vielen Kindertageseinrichtungen besorgniserregend ist. Diese Studie wurde nun im aktuellen Paritätischen Kita-Bericht veröffentlicht. Diese Studie belegt allgemein, dass die bisherigen Bemühungen von Bund und Ländern, die Qualität in Kitas zu sichern, diese Entwicklung nicht aufhalten konnten.

Ottmar Miles-Paul erhält Marburger Leuchtfeuer für soziale Bürgerrechte

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

MARBURG (kobinet) Der Behindertenrechtler und kobinet-Redakteur der ersten Stunde, Ottmar Miles-Paul, wird heute in Marburg mit dem Marburger Leuchtfeuer für soziale Bürgerrechte ausgezeichnet. Die Laudatio hält die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Kobinet-Redakteur Hartmut Smikac hat bei Franz-Josef Hanke von der Humanistischen Union nachgefragt, was es mit dieser Auszeichnung, die dieses Jahr zum 20. mal verliehen wird, auf sich hat und welche Botschaft damit verbunden ist.

Studie zu Karriereambitionen behinderter Menschen

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Köln (kobinet) Welche Faktoren beeinflussen die Karriereambitionen von Menschen mit Behinderungen? Derzeit klagen Unternehmen nicht nur über Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Beschäftigten, sondern auch bei der internen Beförderung von Mitarbeitern in vakante Führungspositionen. Menschen mit Behinderungen sind derzeit in Führungspositionen unterrepräsentiert. Dies ist das Ergebnis einer Studie auf die Sabine Lohner die kobinet-nachrichten hingewiesen hat.

Inklusives Fußballturnier von REWE und Aktion Mensch

Zeichung von einem Spielfeld  in einem Stadiom mit einem großen Fußball auf  dem Feld
Gemeinsame Fußballerlebnisse könnten allen Spaß machen
Foto: Pixabay/Pixaline

Köln (kobinet) „Beim großen Fußball-Inklusionscup von REWE und der Aktion Mensch sind am vergangenen Wochenende 16 Teams aus Köln und Umgebung gegeneinander angetreten. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung haben dabei gezeigt, wie im Sport Unterschiede in den Hintergrund treten und Berührungsängste ganz natürlich abgebaut werden. Über welchen Preis sich das Gewinner-Team freuen durfte und was die REWE-Aktion ‚Scheine für Vereine‘ damit zu tun hat, erfährst du hier„, heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.

Inklusionstage zum Thema Mobilität starten heute in Berlin

Logo der Inklusionstage 2024 am 3. und 4. Juni 2024 in Berlin
Logo der Inklusionstage 2024 am 3. und 4. Juni 2024 in Berlin
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Heute am 3. Juni 2024 beginnen die Inklusionstage 2024 unter dem Motto „MOBILITÄT barrierefrei ∙ selbstbestimmt ∙ zeitgemäß“ vor Ort in Berlin und online. „Wie steht es heute um die Mobilität von Menschen mit Behinderungen? Wie stellen sich unterschiedliche Mobilitätsanbieter auf die individuellen Bedarfe ein? Wie lassen sich im öffentlichen Raum Wege und Übergänge inklusiv und sicher gestalten? Wie gelingt die praktische Umsetzung bei den Leistungen zur Mobilität? Wir möchten uns diesen und weiteren Fragen widmen und gemeinsam gute Lösungsansätze diskutieren“, heißt es in der Ankündigung der Inklusionstage, die auch dieses Jahr wieder vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales organisiert werden.

Dank Budget für Arbeit arbeitet Jennifer Freitag in Reformschule

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Foto: Netzwerk Artikel 3

Ilmenau (kobinet) „Vor drei Monaten begann für Jennifer Freitag ein neuer Lebensabschnitt. Hinaus aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) hinein in ein Beschäftigungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die heute 27-Jährige ist glücklich und fühlt sich angekommen. Im Berufsbildungsbereich der Ilmenauer Werkstätten des Lebenshilfewerk Ilmenau/Rudolstadt e.V. absolvierte sie innerhalb von zwei Jahren eine Berufsbildungsmaßnahme, die sie erfolgreich Ende Januar 2024 abschließen konnte. Während dieser Zeit stand nicht nur die Vermittlung praktischer und fachtheoretischer Kenntnisse sowie berufliche Schlüsselqualifikationen auf dem Plan, sondern auch die Vermittlung von Allgemeinbildung und Lebenspraxis sowie die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen“, heißt es in einem Bericht auf der Internetseite der Freie Reformschule Ilmenau Franz von Assisi. Dank des 2018 bundesweit eingeführten Budgets für Arbeit, konnte sich Jennifer Freitag den Traum von der Arbeit in ihrem Wunschberuf erfüllen.

All inclusive: Hotelbesuch für Rollstuhlfahrer

Logo: NDR
Logo: NDR
Foto: NDR

Kiel (kobinet) „All inclusive: Hotelbesuch für Rollstuhlfahrer“, so lautet der Titel eines knapp vierminütigen Fernsehberichts im Schleswig-Holstein magazin des NDR. Darauf hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. „Ist das Badezimmer ebenerdig? Gibt es eine Stufe zum Balkon? Fragen, die sich Rollstuhlfahrer stellen müssen bei einer Hotelbuchung“, heißt es in der Ankündigung des Fernsehbeitrags.

Diskriminierung von Behinderten: Für mehr Autismus in der Politik

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Berlin (kobinet) „Diskriminierung von Behinderten: Für mehr Autismus in der Politik“, so titelt Marko Schlichting einen Kommentar in der Nachrichtenplattform ntv vom 1. Juni 2024, in dem er auf die Äußerungen der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann eingeht, die Bundeskanzler Olaf Scholz „autistische Züge“ vorgeworfen hat. „In dieser Woche hat eine Bemerkung der FDP-EU-Spitzenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann Schlagzeilen gemacht. Sie wollte den Bundeskanzler kritisieren. Doch in Wahrheit hat sie Menschen diskriminiert. Leider kein Einzelfall“, heißt es u.a. im Kommentar, in dem Marko Schichting auch auf andere negative Äußerungen über behinderte Menschen eingeht.

Entschlossen gegen Ableismus vorgehen

Schild mit der durchgestrichenen Aufschrift
Schild mit der durchgestrichenen Aufschrift „Euthanasie ist die Lösung
Foto: AbilityWatch

Hameln (kobinet) Mitarbeitende einer Einrichtung der Lebenshilfe in Mönchengladbach entdeckten am Morgen des 27. Mai 2024 einen Ziegelstein mit der Aufschrift “Euthanasie ist die Lösung” neben einer beschädigten Tür, die mit einem Stein beschädigt wurde. Dieser Anschlag erinnert nach Ansicht von AbilityWatch an die Verbrechen der “Aktion T4”, die Teil des NS-Euthanasieprogramms war, wie es auf deren Internetseite heißt. AbilityWatch erinntert daran: „Zwischen 1939 und 1945 wurden unter dem Deckmantel der ‚Euthanasie‘ Tausende Menschen mit körperlichen und sogenannten intellektuellen Beeinträchtigungen, als auch psychischen Erkrankungen systematisch ermordet. Die Nationalsozialisten rechtfertigten ihre Verbrechen mit der menschenverachtenden Ideologie, dass das Leben von behinderten Personen weniger wert oder schlichtweg lebensunwert sei, als das von nicht behinderten Menschen.“