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Dirk Lewandowski neuer BAGüS-Vorsitzender

Dirk Lewandowski
Dirk Lewandowski
Foto: LVR

Köln (kobinet) Dirk Lewandrowski, Dezernent für Soziales beim Landschaftsverband Rheinland (LVR), hat zum 1. Januar 2023 den Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft überörtlicher Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS) übernommen. Deren Mitglieder hatten ihn bereits im Mai 2022 auf ihrer Hauptversammlung in Essen zum Nachfolger von Matthias Münning (LWL) gewählt, der zum Ende letzten Jahres in den Ruhestand getreten ist. Stellvertretende Vorsitzende sind Dr. Andreas Jürgens vom Landeswohlfahrtsverband Hessen und Ingo Tscheulin aus der Sozialbehörde in Hamburg. Damit wechselt auch der Sitz der BAGüS-Geschäftsstelle zum Landschaftsverband Rheinland (LVR) nach Köln.

Gefahrenquelle E-Roller melden

Gelbe Karte für nicht verkehrssicher abgestellt E-Roller - Gelbe Karte für Falschparker
Gelbe Karte für nicht verkehrssicher abgestellt E-Roller
Foto: BSVH

MÜNCHEN (kobinet) Werden auf Gehwegen E-Roller achtlos zurückgelassen, dann stellen sie für viele Menschen eine Gefahrenquelle dar. Sehbehinderte und Blinde können diese Roller kaum rechtzeitig feststellen. Rollstuhlnutzer oder Eltern mit Kinderwagen können diesen Rollern nicht immer gefahrlos ausweichen. So macht uns auch unser Leser Stefan Unterstraßer darauf aufmerksam, dass es im Jahr 2022 in Bayern zu einem massiven Anstieg von Unfällen mit E-Rollern gekommen ist.

Momentaufnahme 291

Herzsymbol auf der Baumrinde gemalt
Herzsymbol auf der Baumrinde gemalt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Vernunft ist grausam, das Herz ist besser. (Johann Wolfgang von Goethe)

342.000 Euro für 22 innovative Inklusionsprojekte in Baden-Württemberg

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

Stuttgart (kobinet) 22 innovative Modellprojekte zur Inklusion bekommen eine Förderung vom Land Baden-Württemberg. Das hat der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Stuttgart bekannt gegeben. 342.000 Euro stellt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration dafür zur Verfügung, das sind bis zu 18.000 Euro pro Projekt. „Vor allem Angebote in den Bereichen Kunst, Kultur und Kreativität bekommen diesmal einen Zuschlag. Nach den Jahren der Pandemie ist uns ein positives und inspirierendes Miteinander in der Gesellschaft wichtig“, sagte der Minister.

IGEL-Podcast: 5 Gründe warum ein neuer Job am Filmset unabdingbar wird

Sharepic: 93. IGEL-Podcast
Sharepic: 93. IGEL-Podcast
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „5 Gründe warum ein neuer Job am Filmset unabdingbar wird!“ So lautet der titel der 93. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zu Gast bei Sascha Lang ist dieses Mal Sven Harjes, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Behinderung in eigenen Rollen am Film zu etablieren.

Tina Deeken bringt sieben Goldmedaillen nach Hause

Frau mit Gehstützen auf einem Podest
Tina Deeken bei einer Siegerehrung
Foto: Tina Deeken

HANNOVER (kobinet) Die aus Hannover stammende Parasportlerin Tina Deeken hatte an den Eisschwimmweltmeisterschaften in Samoens in den französischen Alpen teilgenommen und kann auf ihre Medaillen-Ausbeute wahrlich stolz sein: In ihrem Gepäck befanden sich sieben weitere Goldmedaillen und eine Bronzemedaille.

Monitor-Bericht zur Inklusion an Schulen: Wie Kinder behindert gemacht werden

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) „Inklusion an Schulen: Wie Kinder ‚behindert‘ gemacht werden“, so lautet der Titel eines Beitrags des ARD-Fernsehmagazin Monitor, der am 19. Januar ausgestrahlt wurde und nun in der Mediathek zur Verfügung steht. „Deutschland hat sich völkerrechtlich verpflichtet, Kindern mit Beeinträchtigung inklusive Bildung zu ermöglichen. Doch nach wie vor wird Förderschulkindern der Wechsel auf die Regelschule schwergemacht. Recherchen von MONITOR zeigen, dass gleichzeitig immer mehr Kinder in Regelschulen ungerechtfertigt für ‚behindert‘ erklärt werden – mit schwerwiegenden Folgen für sie und ihre Familien“, heißt es in der Ankündigung des Beitrags im ARD-Magazin Monitor vom 19. Januar.

Gelesen: Quick Guides helfen beim Erstellen barrierefreier Dokumente

eine rote Schlinge Linie
PDF Symbol
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

Berlin (kobinet) Im regelmäßig erscheinenden Newsletter „horus aktuell“ des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS) und der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V. (blista) las ich den Hinweis auf Quick Guides zur Erstellung barrierefreier Word- und PDF-Dokumenten.

Special Winter Olympics in der kommenden Woche in Bad Tölz

Zwei Läufern auf Schlittschuhen beim Sport
Spaß beim Schlittschuhlauf
Foto: Pixabay/ferobanjo

ERLANGEN (kobinet) Die Special Olympics Winterspiele Bayern werden unter dem Motto „Gemeinsam stark“ in der kommenden Woche in Bad Tölz stattfinden. Vom 23. bis zum 26. Januar 2023 gehen dann rund 620 Sportlerinnen und Sportler an den Start und wollen in fairen Wettbewerben um tolle Erfolge ringen sowie dabei ganz viel Spaß haben.

Martinsclub organsiert Fortbildungen

Ein rotes, blaues, grünes und gelbes Buch
Bücher laden zum Lesen ein
Foto: Pixabay/VECTOR_STUDIO

BREMEN (kobinet) Die soziale Arbeit befindet sich in einem steten Wandel. Dem entsprechend ändern sich die Anforderungen an die Beschäftigten kontinuierlich. Nicht nur inhaltlich und rechtlich kommt es permanent zu Veränderungen. Von der Arbeit im Sozialwesen hängt oft das Wohlergehen vieler Menschen ab, die diese Leistungen in Anspruch nehmen. Deshalb organisiert der Martinsclub Fortbildungen für Beschäftigte aus dem Sozialwesen

Pflegekosten steigen ins Bodenlose

Foto Geld
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Foto: Irina Tischer

DÜSSELDORF (kobinet) In Nordrhein-Westfalen betragen die Zuzahlungen für einen Pflegeheimplatz für Pflegebedürftige und ihre Familien nun durchschnittlich 2.767 Euro pro Monat. Das sind 225 Euro mehr als im Vorjahr und sogar 281 Euro mehr als der Bundesdurchschnitt. An diesen veröffentlichen Zahlen des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) wird nach Einschätzung des VdK-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen deutlich, dass die Pflegekosten ins Bodenlose steigen. Der Verband verweist darauf, dass bereits viele Betroffene am Limit sind.

Dritte Beschwerde: Rechte von behinderten Kindern werden in Österreich ignoriert

Logo: Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich
Logo: Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich
Foto: SLI

Wien / Brüssel (kobinet) Zum dritten Mal haben die Organisationen Selbstbestimmt Leben Österreich (SLIÖ) und das Europäische Netzwerk für Selbstbestimmtes Leben (ENIL) eine offizielle Beschwerde gegen Österreich bei der EU- Kommission eingereicht. Es geht um die missbräuchliche Verwendung von geschätzten 1,0 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), die in Kärnten für den Neubau eines Heims für behinderte Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren verwendet werden.

Stabwechsel beim Jahresauftakt des ZsL Erlangen

Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann
Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Das Erlanger Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) veranstaltet heute am 20. Januar seinen Jahresauftakt. „Wir freuen uns, Jürgen Ganzmann gebührend zu verabschieden und gleichzeitig den Einstieg von Irmgard Badura als neue geschäftsführende Vorständin im ZSL zu feiern. Das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter, kurz ZSL, wurde 1988 von Aktivist*innen als gemeinnütziger Verein zur Selbstvertretung von behinderten Menschen gemäß dem Motto „Nichts über uns ohne uns!“ gegründet. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe im beruflichen wie privaten Lebensbereich, also Inklusion“, heißt es in der Presseinformation zur Veranstaltung zum Jahresauftakt.

Überlastete Klinikärzte sollen zusätzlich ambulante Untersuchungen für außerklinische Intensivpflege erbringen

Symbol Paragraph

Kassel (kobinet) Familien mit beatmeten Kindern sind verzweifelt. Künftig sollen vor jeder Verordnung von außerklinischer Intensivpflege (AKI) besonders qualifizierte Fachärzte bestätigen, dass die anspruchsvolle medizinische Versorgung weiterhin erforderlich ist. Da nur wenige niedergelassene Ärzte über die geforderte Qualifikation verfügen, sollen insbesondere Klinikärzte neben ihrer Tätigkeit im Krankenhaus jetzt zusätzlich die geforderten Untersuchungen für AKI-Patient*innen als ambulante Leistung erbringen. Die hierfür erforderlichen Kapazitäten sind aktuell jedoch nicht vorhanden. Der Mangel an geeigneten Pflegefachkräften behindert zusätzlich die lebenssichernde Versorgung. Fachärzte und Selbsthilfeverbände fordern die Bundesregierung daher auf, die Umsetzung der vorgesehenen Neuregelung solange auszusetzen, bis die geplanten Versorgungsstrukturen flächendeckend zur Verfügung gestellt werden können.

1. Sitzung des Arbeitsausschusses des Deutschen Behindertenrats im Jahr 2023

DBR-Arbeitsausschuss vom 18.1.2023
DBR-Arbeitsausschuss vom 18.1.2023
Foto: Weibernetz

Kassel/Berlin (kobinet) Am 18. Januar tagte der Arbeitsausschuss des Deutschen Behindertenrats (DBR) zum ersten Mal im Jahr 2023 mit einer prall gefüllten Tagesordnung unter der neuen Leitung des DBR-Sekretariats vom Weibernetz. Unter den 19 Tagesordnungspunkten wurden insbesondere die sechs Schwerpunktthemen für 2023 beraten: Novellierung von Gesetzen, wie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) sowie eine barrierefreie Gesundheitsversorgung, ein inklusive Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), Gewaltschutzmaßnahmen für Menschen mit Behinderung, ein inklusiver Arbeitsmarkt sowie eine neue Entgeltregelung in Werkstätten und schließlich die Parallelberichtserstellung im Rahmen der Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Ratgeber zum Kindergeld für erwachsene Menschen mit Behinderung

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Foto: Irina Tischer

Düsseldorf (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat seinen Ratgeber zum Kindergeld aktualisiert. Er erklärt die maßgeblichen Voraussetzungen für den Bezug des Kindergeldes anhand vieler konkreter Beispiele. Für ein behindertes Kind können Eltern über das 18. Lebensjahr hinaus und ohne altersmäßige Begrenzung Kindergeld erhalten, wenn das Kind aufgrund einer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten.

Hat stattgefunden: Webinar Easy Web Checker – Webseiten einfach auf Barrierefreiheit testen

weiterer Text Digitale Barrierefreiheit
Logo Hochschule der Medien Stuttgart
Foto: Hochschule der Medien Stuttgart

Berlin (kobinet) Wie prüfen Sie Ihre Webseiten auf Barrierefreiheit? Wollen Sie einen einfachen und möglichst kostenfreien Test auf Barrierefreiheit Ihrer Webseiten machen?
Dann sind Sie mit dem Easy Web Checker relativ gut bedient. Zumindest erkennen Sie Top oder Flop.

Die Hochschule der Medien Stuttgart führte heute ein Webinar dazu durch.

Bundesteilhabegesetz noch nicht vollständig umgesetzt

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) „Am Ende des Jahres 2022, knapp sechs Jahre nach der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG), ist die angestrebte Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe noch nicht vollständig in der Praxis umgesetzt. Das schreibt die Bundesregierung in ihrem ‚Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes‘, der nun als Unterrichtung (20/5150) vorliegt“, heißt es in einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag. Die Bundesregierung verweise darin dem Bericht zufolge unter anderem auf die pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen drei Jahre, die auch erhebliche Auswirkungen auf das Leben von Menschen mit Behinderungen und die Organisation von Leistungen durch die Leistungsträger gehabt hätten.

Barrierefreies Café in Würzburg

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Senza Limiti“ heißt auf deutsch grenzenlos, denn in dem italienischen Café gibt es für den Besuch keine Grenzen. Mitten in der Würzburger Innenstadt laden Menschen mit und ohne Behinderung zu leckeren Speisen und frischem Kaffee ein.“ Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem Newsletter hin.

5. Göttfried Inklusions Skicup am 28. Januar am Hirschberg in Kreuth

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Kreuth (kobinet) „Nach der pandemiebedingten Zwangspause und dem Bangen und Warten sehen die Wetterprognosen für die kommenden Tage vielversprechend aus, sodass neben dem angekündigten Schneefall auch die Beschneiung am Hirschberg möglich sein wird. Daher ist es uns eine große Freude, Sie heute zu unserem 5. Göttfried Inklusions Skicup am 28. Januar 2023 am Hirschberg in Kreuth einzuladen.“ Dies teilten die Organisator*innen des Skicups für Menschen mit und ohne Behinderung mit.

Barrierefreier Tourismus muss auch in Krisenzeiten realisierbar und erschwinglich bleiben

Logo des ZsL Stuttgart
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Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Seit fast 14 Jahren ist nun die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (BRK) in Deutschland in Kraft. Mit diesem Vertragswerk, das von der Bundesrepublik ratifiziert wurde und damit für die Gesetzeskörperschaften auf allen Ebenen rechtsverbindlich ist, soll die vollumfängliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen sichergestellt werden. Dazu gehören gemäß Art. 30 der BRK auch die Bereiche Tourismus und Freizeit. Ulla Kenntner vom Vorstand des Zentrums selbstbestimmt Leben in Stuttgart (ZsL) betonte anlässlich der gerade stattfindenden Messe Caravan, Motor, Touristik in Stuttgart, dass ein barrierefreier Tourismus auch in Krisenzeiten realisierbar und erschwinglich bleiben muss.

Mitgliederzuwachs und hoher Beratungsbedarf

Dresden/Sachsen - Zwinger von Jorbasa

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DRESDEN (kobinet) Der Sozialverband VdK Sachsen verbucht für das Jahr 2022 einen hohen Mitgliederzuwachs und verweist in diesem Zusammenhang auf einen hohen Beratungsbedarf bei sozialrechtlichen Fragen und Problemen. Im Dezember 2022 hatte dieser VdK-Landesverband über 25.000 Mitglieder. Insgesamt wurden im Jahr 2022 über 19.100 Beratungen durchgeführt – telefonisch, persönlich, per E-Mail oder auch im Videochat. Das war eine Steigerung von über 11 Prozent zum Vorjahr.

SoVD kritisiert bisherige Pläne zum Deutschlandticket

DR Fahrkartenautomat. Deutsche Reichsbahn ticket issuing machine, July 1993 Leipzig. von sludgegulper

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen begrüßt zwar grundsätzlich ein vergünstigtes Ticket für Bus und Bahn, kritisiert den geplanten Preis von 49 Euro für Menschen mit geringem Einkommen allerdings als viel zu hoch. Die Ankündigung des Verkehrsministers Olaf Lies, erst im nächsten Jahr über eine günstigere Lösung für diese Betroffenen nachdenken zu wollen, hält der SoVD für nicht nachvollziehbar.

Ausstellung klärt in Hamburg zur sexualisierten Gewalt gegen behinderte Menschen auf

Veranstalter der Ausstellung Echt mein Recht
Veranstalter der Ausstellung Echt mein Recht
Foto: Veranstalter der Ausstellung Echt mein Recht

Hamburg (kobinet) „Echt mein Recht“, so lautet der Titel einer Ausstellung, die in Hamburg zur sexualisierten Gewalt gegen Menschen mit Behinderung aufklärt. „Menschen mit Behinderung sind häufig von sexualisierter Gewalt betroffen. Das hat das Bundesfamilienministerium in umfangreichen Studien herausgefunden. So erfährt jede dritte Frau mit einer Behinderung sexualisierte Gewalt, fast die Hälfte aller Befragten bereits als Kind. Gemeinsam setzen die Hamburger Träger der Eingliederungshilfe mit der Ausstellung ‚Echt mein Recht‘ auf Aufklärung und Prävention sowie auf die direkte Kommunikation mit Menschen mit Behinderung“, heißt es in der Ankündigung. Die Ausstellung ist ab heute, 18. Januar, bis zum 25. Februar für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie wird im Foyer des Bezirksamtes Mitte, Caffamacherreihe 1-3, in 20355 Hamburg gezeigt. Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag, von 10.00 – 14.00 Uhr und 16.00 – 19.00 Uhr, Samstag von 12.00 – 16.00 Uhr.

Chef vom eigenen Pflegeteam

Symbol Ausrufezeichen

Rutesheim/Böblingen (kobinet) „Chef vom eigenen Pflegeteam“, so lautet der Titel der Episode 1/2023 des Podcast von Mein Herz lacht. Axel Lankenau erklärt im Podcast, wie er mit dem persönlichen Budget endlich die Versorgung seiner behinderten Kinder sicherstellen kann und hat viele Tipps. Seit 2011 wird die Pflege der behinderten Jugendlichen im Rahmen des Arbeitgebermodells erbracht.

Weltspieletag 2023: Schluss mit der Einfalt – Es lebe die Vielfalt

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Berlin (kobinet) „Schluss mit der Einfalt – es lebe die Vielfalt!” Dies ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2023. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ auf die besondere Bedeutung des Themas „Spiel und Inklusion“ aufmerksam machen. Dabei wird Inklusion als das Recht auf Teilhabe aller Menschen und insbesondere aller Kinder unabhängig von körperlichen und geistigen Fähigkeiten sowie kulturellen oder sozioökonomischen Hintergründen angesehen. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2023 teilzunehmen und darüber hinaus für eine grundsätzliche Verbesserung der Rahmenbedingungen insbesondere für die gesellschaftliche Inklusion von Kindern einzutreten. 15 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist dies aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes mehr als überfällig.

Weitere Bushaltestellen werden in Mecklenburg-Vorpommern barrierefrei

Landkarte Lage Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland
Lage Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Schwerin (kobinet) Dass es noch viel in Sachen barrierefreier Personenverkehr zu tun gibt, ist unumstritten. Insgesamt fünf Bushaltestellen werden jetzt im Amtsbereich Anklam-Land (Landkreis Vorpommern-Greifswald) barrierefrei umgebaut. Dabei geht es um die Errichtung von Bushaltestellen sowie Aufstell- und Warteflächen in den Gemeinden Neu Kosenow (Ortsteile Auerose und Kagendorf), Rossin (Ortsteil Charlottenhof), Sarnow sowie Neetzow-Liepen (Ortsteil Steinmocker). „Ein müheloser Zugang für alle, Sicherheit und Schutz vor Witterungseinflüssen sind wichtige Elemente an Bushaltestellen. Mit den jetzt geplanten Umbaumaßnahmen im Amtsbereich Anklam-Land wird für die Fahrgäste die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs deutlich erleichtert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern Reinhard Meyer.

Digitale Teilhabe wird gefördert

Angedeutete Weltkugel hinter einem Netz digitaler Zeichen
Digitale Welt
Foto: undefined

BERLIN (kobinet) Wer seine Vorteile aktiv nutzen und sich gleichberechtigt einbringen möchte, muss sich auch in der digitalen Welt auskennen. Das macht die digitale Teilhabe zu einem Grundrecht für alle Menschen. Die Aktion Mensch möchte diese Teilhabe ermöglichen und stärken. Mit unserem Aktions-Förderangebot fördern wir inklusive Medienarbeit, die digitale Teilhabe für alle Menschen möglich macht, mit bis zu 20.000 Euro Zuschuss.

Special Olympics Deutschland Teams haben mit Vorbereitungen begonnen

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Für 416 Sportlerinnen und Sportler wird in 155 Tagen ein Traum wahr. Dann werden sie für das TeamSOD bei den Special Olympics World Games in Berlin an den Start gehen. Dieses Team vereint Aktive aus fünfzehn Special Olympics Landesverbänden, die in 25 Sportarten für Deutschland an den Start gehen werden. Special Olympics Deutschland organisiert für seine Sportler beginnend am 27. Januar 2023 bundesweit insgesamt 50 Sportvorbereitungslehrgänge.

Internationaler Computercamp für sehbeeinträchtigte Jugendliche in diesem Jahr in Tschechien

Telc (61) von Prof. Mortel
Telc (61) “ von „Prof. Mortel

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY 2.0 .

MARBURG (kobinet) Das internationale Computercamp (International Camp on Communication and Computers – ICC) für sehbeeinträchtigte Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren wird in diesem Jahr im August und wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden. Veranstaltungsort ist die Universität Telč (Teltsch) in Tschechien. Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Betreuer einladen.

Sehenswerte Wanderausstellung jetzt in Leipzig zu sehen

Collage mit Zeittabellen und weiteren Bildern der Austallung
Bilder der Ausstellung
Foto: H. Smikac

LEIPZIG (kobinet) Noch bis zum 10. Februar 2023 ist die sehenswerte Wanderausstellung „überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine“ in Leipzig zu sehen. Die Ausstellung befasst sich mit der Frage nach dem Wert des Lebens und der Menschenwürde und analysiert die Entwicklung des Verständnisses von „Behinderung“, „Fürsorge“ und „Partizipation“ seit dem Ende des zweiten Weltkrieges bis heute.

Bayerischer Behindertenbeauftragter Holger Kiesel: Noch härter für Inklusion arbeiten

Holger Kiesel im Rollstuhl sitzend
Holger Kiesel
Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

München (kobinet) Seit fast vier Jahren ist Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, nun im Amt. Zeit für ihn, Bilanz zu ziehen: „Die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Inklusion ist in Bayern längst noch nicht abgeschlossen“, teilte der Beauftragte vor allem im Hinblick auf die langjährig aufgebaute Vision „Bayern barrierefrei 2023“ mit. „Klar ist: Wir werden dieses Ziel nur zu einem Teil erreichen. Das bedeutet aber letztlich nur, dass wir alle gemeinsam noch härter daran arbeiten müssen. Und gleichzeitig müssen wir uns neue Ziele setzen. Denn es muss auch nach 2023 mit Entschlossenheit weitergehen. Ein besonders wichtiger Bereich ist dabei in Zukunft die digitale Barrierefreiheit, damit es für Menschen mit Behinderung im Prozess der Digitalisierung am Ende deutlich mehr Chancen als Risiken gibt“, teilte Holger Kiesel mit.

Nahverkehrsticket für Geringverdienende sollte bundesweit gültig sein

Landkarte Lage Hessen in Deutschland
Lage Hessen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Wiesbaden (kobinet) Mit einem weiteren, vergünstigten Ticket für Busse und Bahnen will das Land Hessen Menschen mit geringem Einkommen unterstützen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, in ganz Hessen für 31 Euro im Monat im ÖPNV unterwegs zu sein und damit zu dem Preis, der auch für das Schülerticket Hessen und das Seniorenticket Hessen gilt. Die Idee für einen sogenannten „Hessenpass mobil“ haben Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Sozial- und Integrationsminister Kai Klose am 16. Januar gemeinsam vorgestellt. Der Paritätische Hessen und der DGB Hessen-Thüringen begrüßen den Vorstoß, der ihnen jedoch nicht weit genug geht. Der geplante Preis von 31 Euro monatlich sei noch zu hoch angesetzt. Insbesondere die vorgesehene Beschränkung der Gültigkeit auf Hessen kritisieren die beiden Verbände. Damit würden Menschen mit geringen Einkommen benachteiligt gegenüber Nutzer*innen des beschlossenen 49-Euro-Ticket, das bundesweit gelten wird.

Krisengewinner an den Kosten der Krisen beteiligen

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) Die Entwicklungsorganisation Oxfam hat vor dem Start des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos in einem Bericht vor steigender Ungleichheit in der Welt und in Deutschland gewarnt. Laut Oxfam gehen 81 Prozent des gesamten Vermögenszuwachses, der zwischen 2020 und 2021 in Deutschland erwirtschaftet wurde, an das reichste Prozent, während die restlichen 99 Prozent der Bevölkerung nur 19 Prozent erhielten. Daher fordert die VdK-Präsidentin Verena Bentele, dass Krisengewinner an den Kosten der Krisen beteiligt werden.

Studie zum Unterstützungsbedarf von Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen

Logo: BMAS
Logo: BMAS
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Eine Studie „Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen – Unterstützungsbedarfe und Hinweise auf Inklusionshürden“ wurde vor kurzem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auf dessen Internetportal einfach teilhaben veröffentlicht. „Die Studie untersucht auf Basis einer umfangreichen Befragung die verschiedenen Herausforderungen, Unterstützungs- und Inklusionsbedarfe von Familien mit beeinträchtigten bzw. behinderten Kindern. Die Probleme und Einschränkungen im Familienalltag sowie Ansätze zu ihrer Lösung bzw. zumindest für eine bessere Unterstützung werden aus der Angehörigenperspektive beschrieben“, heißt es zur Studie auf der Internetseite des BMAS.

Hessen. Da geht noch was

Flagge von Hessen
Flagge von Hessen
Foto: public domain

Wiesbaden (kobinet) Der hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose hat die hessenweite intersektionale Antidiskriminierungs- und Bildungskampagne mit dem Titel „Hessen. Da geht noch was.“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dieser Kampagne sollen die vielfältigen Communities und Initiativen des Landes und ihre Geschichten sichtbar gemacht werden. Welche Erfahrungen machen sie? Wie engagieren sie sich? Und wo genau passiert das? Darauf hat die Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Rika Esser, in ihrem Newsletter aufmerksam gemacht.

Jennifer Sonntag: Fernsehen und Nichtsehen widersprechen sich nicht

Jennifer Sonntag im Sonntagsfragen-Sessel mit Moderationskarten
Jennifer Sonntag im Sonntagsfragen-Sessel mit Moderationskarten
Foto: mdr

Halle (kobinet) „Fernsehen und Nichtsehen widersprechen sich nicht!“ Davon ist Jennifer Sonntag aus Halle überzeugt. Die blinde Journalistin hat vor kurzem nach 14jähriger Tätigkeit beim mdr-Fernsehmagazin „Selbstbestimmt“ in einem vierminütigen Fernsehbeitrag Bilanz über ihr bisheriges 14jähriges Wirken beim mdr gezogen und einen Ausblick gewagt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte folgendes Interview mit Jennifer Sonntag über ihre Erfahrungen beim mdr und vor allem als blinde Frau im Fernsehen. Es geht aber auch darum, was sich Jennifer Sonntag nun vorgenommen hat.

Mehr Barrierefreiheit im Schweizer Fernsehprogramm

Flagge Schweiz
Flagge Schweiz
Foto: public domain

Bern (kobinet) Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat angekündigt, bis 2027 ihr gesamtes Fernsehprogramm zu untertiteln. Darauf weist Katharina Müllebner vom Online-Nachrichtendienst BIZEPS hin. Bisher untertitelt dem Bericht zufolge die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) 80 Prozent ihres Fernsehangebots.

Auf einen Kaffee mit Ulrike Peter und Rebecca Romppel

Ulrike Peter und Rebecca Romppel
Ulrike Peter und Rebecca Romppel
Foto: Karriereportal der Freien Hansestadt Bremen

Bremen (kobinet) Die Bremer Zentralstelle für barrierefreie Informationstechnik wurde 2018 aufgrund einer EU-Richtlinie in das Bremische Behindertengleichstellungsgesetz (BremBGG) aufgenommen. Im Jahr 2019 hat die Zentralstelle ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, die digitale Barrierefreiheit in den Mitgliedsstaaten der EU auf ein Niveau zu bringen und hier vor Ort die Umsetzung sozusagen von außen zu kontrollieren. Im Karriereportal der Freien Hansestadt Bremen stehen Ulrike Peter und Rebecca Romppel von der Zentralstelle für barrierefreie Informationstechnik des Landesbehindertenbeauftragten Rede und Antwort über ihr Wirken.

Wenn Orte behindern

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Bonn (kobinet) „Wenn Orte behindern“, unter dieser Überschrift weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter auf Barrieren hin und wie diese beseitigt werden können. „Warst du schon einmal im Café und hattest keinen Zugang zur Toilette? Oder konntest im Restaurant die Speisekarte nicht lesen? Auf diese Barrieren stoßen Menschen mit Behinderung im Alltag leider regelmäßig. Wir zeigen, welche Barrieren das genau sind und wie sie behoben werden können“, heißt es im aktuellen Aktion Mensch Newsletter.