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Behindertenpolitischer Jahresrückblick 2025: Menschenrechte sind keine Haushaltsposten

Nico Wunderle
Nico Wunderle
Foto: privat

Dillingen (kobinet) „Der behindertenpolitische Blick auf das Jahr 2025 zeigt kein neues Bild, aber ein klareres. Viele bekannte Konflikte traten schärfer hervor, weil politische Entscheidungen, Debatten und Unterlassungen ihre Wirkung unmittelbarer entfalteten. Die Frage war weniger, ob Inklusion gewollt ist, sondern wie belastbar ihre politischen und sozialen Grundlagen tatsächlich sind.“ Dies und vieles mehr schreibt Nico Wunderle in seinem Rückblick auf die Behindertenpolitik im Jahr 2025 für die kobinet-nachrichten.

Mit neuer kostenloser App Brailleschrift lernen

Bild eines eingeschalteten IPhones
Mobiltelefon ist wichtigster Kommunikationsweg geworden
Foto: JESHOOTS-com In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

MARBURG (kobinet) Mit nur sechs tastbaren Punkten hat der 16-jährige Franzose Louis Braille blinden Menschen vor über 200 Jahren die Welt des Lesens und Schreibens eröffnet. An diese bahnbrechende Erfindung, die bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren hat, wird an seinem Geburtstag, dem 4. Januar, mit dem „Welt-Braille-Tag“ erinnert. Ein besonderes Geburtstagsgeschenk macht in diesem Jahr die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg. Die App „Braille-Trainer“ zum Erlernen der Blindenschrift wurde von dem Hamburger Programmierer Martin Gertz entwickelt sowie in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Zentrum für Bildung und Barrierefreiheit an der blista kontinuierlich verbessert.

Ein weiteres gutes Jahr für Diskriminierer und ihre Lobby geht zu Ende

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Nach der Ansicht von Ottmar Miles-Paul geht ein weiteres gutes Jahr für alldiejenigen zu Ende, die behinderte Menschen diskrimieren und daran nichts ändern wollen. Trotz einer kurzzeitigen Verunsicherung als im Dezember 2021 der Koalitionsvertrag der damaligen Ampelregierung veröffentlicht wurde, der entscheidende Gesetzesreformen für mehr Barrierefreiheit und gegen die Diskriminierung behinderter Menschen vorsah, ist es der Diskriminierungslobby auch dieses Jahr und auch unter der neuen schwarz-roten Regierung gelungen, solche für sie herausfordernden Veränderungen zu verhindern. In seinem Kommentar gratuliert kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul der Diskriminierungslobby für ihren anhalten Erfolg in Deutschland. Für 2026 kann er denjenigen, die von Diskriminierungen betroffen sind, leider nur bedingt Hoffnung machen.

Geld gegen Kinder- und Jugendarmut

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Im Baden-Württemberg ist nahezu jedes fünfte Kind von materieller Armut bedroht. In Armut aufzuwachsen bedeutet für diese Kinder und Jugendlichen nicht nur, wenig Geld zur Verfügung zu haben. Armutsgefährdung wirkt sich nachteilig auf Gesundheit, Wohnen und Freizeitverhalten aus. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration dieses Bundeslandes unterstützt in der Förderlinie „Starke Kinder – Maßnahmen gegen Jugendarmut 2025“ des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) neun Projektträger mit einem Fördervolumen von knapp 5 Millionen Euro. Dabei stammen rund 2,75 Millionen Euro aus dem ESF Plus und etwa 2,19 Millionen Euro aus Landesmitteln. Die Projektlaufzeit beginnt am 1. Januar 2026 und endet am 31. Dezember 2028.

Gute Erfahrungen mit Inklusionsschecks

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Seit 2019 stellt das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen jährlich mindestens 500.000 Euro für das Programm Inklusionsscheck bereit. Vereine und Initiativen beantragen dann in einem unkomplizierten Online-Verfahren eine Pauschale in Höhe von 2.000 Euro. Voraussetzung für eine Bewilligung der Förderung ist, dass sich die Aktivitäten an einen möglichst großen Personenkreis richten und die finanzielle Unterstützung gezielt für die inklusive Ausgestaltung des Angebots eingesetzt wird. Außerdem müssen die Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen stattfinden und noch im selben Jahr durchgeführt werden. Im Jahr 2025 wurden für dieses Programm 406 Schecks mit einem Gesamtvolumen von 812.000 Euro bewilligt. Das sind so viele wie noch nie seit Einführung im Jahr 2019.

Simone Fischer plädiert für eine faire Pflege und spricht sich gegen Leistungskürzungen aus

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Berlin (kobinet) Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen hat sich angesichts der aktuellen Diskussion um strengere Zugänge und Einschränkungen in der Pflege kurz vor Jahresende mit einer Erklärung zu Wort gemeldet: „Wer jetzt über Einschnitte und Kürzungen in der Pflege spricht, ohne über die Einnahmeseite zu reden, verschiebt das Problem auf Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und die Beitragszahler*innen. So wird jede Reform zum Risiko. Pflege lässt sich nicht kaputtsparen – sie braucht eine stabile Finanzierung. Strengere Zugänge zur Pflege sind keine Reform, sondern Leistungskürzungen durch die Hintertür. Pflege darf keine Frage des Geldbeutels sein. Wer Pflegebedürftigkeit künstlich kleinrechnet, spart auf dem Rücken der Menschen, die Hilfe brauchen.“

VdK fordert Entlastung bei CO₂-Bepreisung

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: VdK Bayern

Berlin (kobinet) Ab dem 1. Januar 2026 wird in Deutschland ein CO₂‑Preiskorridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO₂ eingeführt. Diese Neuerung betrifft unmittelbar die Verbraucherpreise bei Kraftstoff, Heizenergie und den damit verbundenen Dienstleistungen. Insbesondere die Kosten für Tanken sowie Heizen werden spürbar steigen, da fossile Energieträger künftig mit einem höheren CO₂‑Preis belastet werden. Auch die Müllgebühren werden teurer, weil die CO₂‑Bepreisung auf die Verbrennung von Abfällen durchschlägt. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert die Folgen für Menschen mit geringen Einkommen und fordert Entlastungen.

Österreichischer Bundespräsident: Inklusion passiert nur dann, wenn wir sie auch umsetzen

Alexander Van der Bellen
Alexander Van der Bellen
Foto: Peter Lechner

Wien (kobinet) Am 16. Dezember 2025 lud der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen gemeinsam mit seiner Gattin Doris Schmidauer Menschen mit Behinderungen aus ganz Österreich zu einem vorweihnachtlichen Fest in die Wiener Hofburg. Damit macht der Präsident deutlich: „Inklusion passiert nur dann, wenn wir sie auch umsetzen.“ Dies geht aus einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS hervor.

Meine Top-Nachricht zum Jahresendspurt ist der 300. IGEL

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
Beeindruckt von Sascha Langs IGELfamilie, die wächst und wächst
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) Aus der Familie von Sascha Langs IGEL-Podcast, einer auf 1000 Exemplare angelegten Serienproduktion. Glückwunsch zu diesem 300. IGEL-Exemplar „einfach gelebter Inklusion“!
An Sascha Lang und sein Podcast-Team von kobinet-Kolumnist Hans-Willi Weis. – Mit ihrem Anspruch „Inklusion Ganz Einfach Gelebt“ legen sich diese kleinen Stacheltiere mit den allergrößten Tieren an, den Elefanten, ausbuchstabiert den „Elementaren Formen aggressiver neoliberaler Transformation“. Herrschaftstiere, die nichts anderes im Sinn haben als die Inklusionsigel einfach zu schlucken und zu verdauen. Um die Elefanten selbst dann noch zu zwicken und zu zwacken, wenn man als Igel schon in ihrem Bauch gelandet ist und einem die Verdauungssäfte zusetzen, dazu gehören Mut und Ausdauer. Die wünschen wir Sascha Lang und seiner Igelfamilie.

Große Trauer um Dr. Karl Quade

Bild eines Mannes mit weißer Trainingsjacke mit der Aufschrift Germany
Dr. Karl Quade im Jahr 2016 bei den Spielen in Rio
Foto: Oliver Kremer / DBS

FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee (DBS) trauern um eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Para Sports: Dr. Karl Quade. Er ist am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben.

Jürgen Dusel zu problematischen Debatten und unambitionierten Gesetzentwürfe

Jürgen Dusel am Rednerpult beim Jahresempfang 2025
Jürgen Dusel am Rednerpult beim Jahresempfang 2025
Foto: dm/EU-Schwerbehinderung

Berlin (kobinet)

„Seit 2018 ist Jürgen Dusel Behindertenbeauftragter der Bundesregierung. Im Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) spricht er über problematische Debatten, unambitionierte Gesetzentwürfe und alltägliche Herausforderungen für Menschen mit Behinderungen.“ So heißt es in der Einführung eines aktuellen Beitrags, den die Evangelische Zeitung mit dem Interview mit Jürgen Dusel veröffentlicht hat.

Bundesarbeitsgericht entschied zu Präventionsverfahren nach dem SGB IX

Gebäude des Bundesarbeitsgericht
Bundesarbeitsgericht
Foto: Bundesarbeitsgericht

Erfurt (kobinet) Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in einem Urteil von April 2025 entschieden, dass ein Arbeitgeber kein Präventionsverfahren durchführen muss, wenn er noch innerhalb der sechsmonatigen Wartezeit eine ordentliche Kündigung aussprechen will. Diese Entscheidung hat sich Henry Spradau genau angeschaut und hierzu einen Bericht für die kobinet-nachrichten verfasst.

Podcast zur Ausbildung mit Beeinträchtigung

Kopfhörer
Kopfhörer
Foto: snsnep In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet) Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat einen Podcast zur betrieblichen Ausbildung eines jungen Mannes mit der chronischen Erkrankung Morbus Crohn veröffentlicht. Es wird geschildert, wie dieser durch die Unterstützung von Familie, Ausbildungsbetrieb und der Handwerkskammer Cottbus seine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker meistert. Darauf hat Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Momentaufnahme 417

Die Lichter Berlins spiegeln sich in der Spree
Berlin bei Nacht
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende.

Auf holprigen Pfaden zur Barrierefreiheit

Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben
Logo des zdf
Foto: Pixabay/2247188

MAINZ (kobinet) Der Weg zur Barrierefreiheit ist in Deutschland wohl kaum mit einer gut ausgebauten Autobahn zu vergleichen, vielleicht nicht einmal mit einer wichtigen Bundesstraße. Wer sich für die Entwicklung barrierefreier Bedingungen interessiert, wird immer wieder einmal Fortschritte hinsichtlich der Barrierefreiheit finden, jedoch mindestens ebenso häufig das Argument hören: „Barrierefreiheit ist zu teuer, das können wir uns nicht leisten.“ Gerade unter dem Aspekt des „zu teuer seins“, sollten sich jene, welche dieser Meinung sind, aber auch einmal die Sendungen „Hammer der Woche“ des Zweiten Deutschen Fernsehens – zdf ansehen.

Ausbildung für Menschen mit Behinderungen

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

BERLIN (kobinet) Eine Ausbildungsstelle zu finden und eine Ausbildung beginnen zu können, das ist für Jugendliche mit Behinderung nicht ganz so einfach. Hierzu ist eine gute Vorbereitung auf diesen Schritt einfach unumgänglich.  Deswegen solltest du dich gut vorbereiten. Der Familienratgeber der Aktion Mensch hat dazu eine Übersicht mit vielen Ratschlägen und Hinweisen zusammengestellt.

VdK-Umfrage: Sozialleistungen zu kompliziert

Logo VdK Deutschland
VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK hat seine Mitglieder zu ihren Erfahrungen mit dem Sozialstaat befragt. Die Ergebnisse zeigen: Die Bewertung fällt zwar differenziert aus, insgesamt überwiegt jedoch eine kritische Sicht auf die Funktionsweise und Transparenz des Sozialstaats sowie auf die Frage der Gerechtigkeit in Deutschland. Zentrale Erkenntnisse der Befragung sind: Grundsätzlich besteht eine hohe Erwartung an einen leistungsfähigen Sozialstaat. Die VdK-Mitglieder wünschen sich einen leistungsfähigen und gut zugänglichen Sozialstaat. Allein, die Realität sieht anders aus: Die durchschnittliche Zustimmung zur Aussage „Der Sozialstaat ist leistungsfähig“ liegt nur im mittleren Bereich auf einer Skala von 1 bis 10. Zudem seien für viele die Sozialleistungen zu kompliziert.

Erfahren wie man in Europa gebärdet

Symbol Gebärdensprache
Symbol DGS Gebärdensprache
Foto: public domain

WINTERTTHUR (kobinet) Der Schweizerische Hörbehindertenverband sonos hat zum Jahresende sein Lernmodul „Europa“ vorgestellt. Mit diesen Modulen sind die Namen verschiedener Länder aus Europa in Gebärdensprache zu lernen. Zugleich kann man entdecken, wie man „Niederlande“, „Deutschland“, „Frankreich“ und viele andere Länder in DSGS gebärdet. Das Lernmodul „Europa“ ist Teil unserer Reihe mit Ländernamen. Die einzelnen Lektionen sind nach Kontinenten gegliedert. Neben Europa werden auch Lektionen zu Amerika, Afrika und Asien folgen.
Auf dieser Internetseite ist mehr darüber zu erfahren.

Forschungsbericht des BMAS zur Assistenzhundestudie

Assistenzhund Yascha Sherlock
Assistenzhund Yascha Sherlock
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen aktuellen Forschungsbericht (Nr. 671, November 2025) vorgelegt, der in § 12k des Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (BGG) zur Auswertung der Neuregelungen zu Assistenzhunden vorgesehen wurde. Assistenzhunde sind für viele Menschen mit Behinderungen notwendige, ja unentbehrliche Helfer und Begleiter im Alltag, um am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen zu können. Das schreibt Henry Spradau in seinem Bericht zum Thema für die kobinet-nachrichten.

Die kobinet-nachrichten wünschen schöne Feiertage

Cartoon von Phil Hubbe mit rollstuhlnutzendem Weihnachtsmann auf dem Rolliparkplatz für den rollinutzenden Osterhasen
Cartoon von Phil Hubbe mit rollstuhlnutzendem Weihnachtsmann auf dem Rolliparkplatz für den rollinutzenden Osterhasen
Foto: Phil Hubbe

Kassel (kobinet) Mit einem Cartoon von Phil Hubbe, den dieser mit herzlichen Grüßen für besinnliche Weihnachtsfeiertage und den besten Wünschen für 2026 an die kobinet-nachrichten geschickt hat, wünscht das Team der kobinet-nachrichten seinen Leser*innen schöne Feiertage. Mögen die kobinet-Leser*innen während der kommenden, hoffentlich erholsamen Tage, nicht mit unnötigem Stress konfrontiert werden. Der schon in die Jahre gekommene, mittlerweile einen Rollstuhl nutzende, Weihnachtsmann muss im Cartoon von Phil Hubbe leider erleben, welche unsinnige Regelungen es zum Teil gibt. Er wird nämlich von einem Polizisten ermahnt, weil er auf einem Parkplatz geparkt hat, der nur für den rollstuhlnutzenden Osterhasen ausgezeichnet ist.

Eine friedliche Welt, nicht von dieser Welt

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
Willi’s Blick zur Weihnacht hält in der Dunkelheit der Zeit Ausschau nach „guten Mächten“ des Lichts!
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) In dieser sich verfinsternden Welt, seitens ihrer politischen Großmächte, besteht keine Aussicht auf friedliche Weihnacht. Wie auch, wenn sogar die sich aufstellende Großmacht Europa als selbst erklärte „Großmacht der Werte und der Moral“ zu ihrer Verteidigung auf Abschreckung durch Massenvernichtung setzt. Und sich mit dieser Bereitschaft zur kriegerischen Massentötung mit der „zu bekämpfenden Macht des Bösen“ gleichsam komplizenhaft auf eine Stufe stellt. In diesem unfriedlichen Geist, mit dieser feindseligen Mentalität, ist die persönliche Erfahrung, ein inneres Empfangen der weihnachtlichen Botschaft, unmöglich: „Euch ist ein Kind geboren, der Heiland …“

Wie kann jeder in Sachsen campen

Bild eine kleinen Zeltes mit offenem Eingang
Camping sollte für alle möglich sein
Foto: deeznutz1 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

DRESDEN (kobinet) Im Auftrag des Landestourismusverbands Sachsen erstellt gegenwärtig die dwif-Consulting GmbH derzeit eine Campingstudie für den Freistaat Sachsen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Studie ist eine Online-Befragung zum Campingangebot in Sachsen. Sachsen ist eines jener Bundesländer mit insgesamt breitem Angebot für all jene, die ohne Barrieren ihre Ausflüge und Urlaubsaufenthalte erleben möchten. So ist es völlig berechtigt wenn sich auch Campingfreunde an dieser Umfrage beteiligen, die möglichst barrierefreie Bedingungen für ihre Reisen wünschen und benötigen.  Bei dieser Umfrage ist zu beachten, dass auch Standplätze an Gastgewerbe- und Freizeiteinrichtungen sowie kommunal geführte Reisemobilstellplätze Zielgruppe der Befragung sind und nicht nur klassische Campingplätze.

Martinsclub Bremen zieht Bilanz

Logo des Martinsclub Bremen
Logo des Martinsclub Bremen
Foto: MC Bremen

BREMEN (kobinet) Nun, da das Jahr 2025 seinem Ende entgegengeht, hat der Martinsclub Bremen mit einem Blick zurück auf das vergangene Jahr geblickt und Bilanz dazu gezogen was bei ihm los war und welche Themen und Projekte in seiner Arbeit auf der Tagesordnung standen.

Baden-Württemberg investiert in digitale Arztbesuche in Pflegeeinrichtungen

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Mit rund 1,6 Millionen Euro fördert das Land Baden-Württemberg sechs innovative Televisite-Projekte sowie eine wissenschaftliche Gesamtevaluation. Ziel ist es, ärztliche Betreuung direkt in die Pflegeeinrichtungen zu bringen, Wege zu sparen und die Versorgung pflegebedürftiger Menschen spürbar zu verbessern. „Televisiten ermöglichen älteren Menschen mit Pflegebedarf eine medizinische Betreuung auf Augenhöhe – sicher von der gewohnten Umgebung aus. Das ist…“ wie Gesundheitsminister Manne Lucha feststellt „…ein echter Gewinn für die Betroffenen und die Pflege“. Die virtuellen ärztlichen Konsultationen ermöglichen es Pflegeeinrichtungen, modernste digitale Technik gezielt einzusetzen, ohne dass pflegebedürftige Menschen eine Arztpraxis aufsuchen müssen. Die Televisiten adressieren zentrale Herausforderungen der Langzeitpflege: eingeschränkte Mobilität der Pflegebedürftigen, Fachkräftemangel, Zeitdruck, Abstimmungsprobleme zwischen verschiedenen Sektoren und eine effiziente Nutzung knapper Ressourcen. Gleichzeitig profitieren Pflegeeinrichtungen und Ärzteschaft von klaren Absprachen und besserer Zusammenarbeit.

Herbst der Reformen ohne Verbesserungen für Barrierefreiheit

Sharepic: Im Herbst der Reformen: Wo ist denn nur das BGG mit der Suche im Laubhaufen
Sharepic: Im Herbst der Reformen: Wo ist denn nur das BGG mit der Suche im Laubhaufen
Foto: Juliane Harms mit KI

Berlin (kobinet) Auch wenn wir uns schon seit 16:03 Uhr des 21. Dezember 2025 im kalendarischen Winter befinden, erinnert sich vielleicht noch der eine oder die andere an den großspurig angekündigten Herbst der Reformen. Wenn man sich nicht mehr daran erinnert, auch nicht schlimm, denn aus behindertenpolitischer Perspektive kann man die letzten drei Monate mit dem Spruch „Ohne Spesen nichts gewesen“ abhaken. Denn nach der bereits für den Sommer angekündigten Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) mit Regelungen für mehr Barrierefreiheit auch im privaten Bereich, stolperte die Bundesregierung auch durch den sogenannten Herbst der Reformen, so dass der für den 17. Dezember 2025 anvisierte Beschluss des Kabinetts für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz wieder einmal ausfiel. Folgt dem missglückten Sommer der ersten 100 Tage der neuen Bundesregierung und dem sogenannten Herbst der Reformen nun der eiskalte Winter einer schon im Ansatz missglückten Reform für mehr Barrierefreiheit? Fragen über Fragen zum Ende eines verlorenen Jahres für eine zukunftsweisende Behindertenpolitik, findet kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul.

Inklusion als Neujahrsvorsatz für acht Arbeitgeber*innen

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) Nach bereits drei erfolgreichen Durchgängen startet das Programm InklusionsGuides des Hildegardis-Vereins mit einer neuen Gruppe in die vierte Guidancephase. Beim hybriden Auftaktseminar in Bonn kamen am 18. und 19. Dezember 2025 40 Personen aus den teilnehmenden Institutionen, die diesjährigen InklusionsGuides sowie das Team des Hildegardis-Vereins zusammen, um gemeinsam in das Guidancejahr zu starten und Grundlagen der Zusammenarbeit zu vereinbaren.

Dokumentation zum Austausch über die Rechte älterer Menschen

Cover der Dokumentation zu den Rechten älterer Menschen
Cover der Dokumentation zu den Rechten älterer Menschen
Foto: DIMR

Berlin (kobinet) „Rechte älterer Menschen: Schutz vor Gewalt – Pflege und Unterstützung – Debriefing“, so lautet der Titel einer Dokumentation, die das Deutsche Institut für Menschenrechte zum Jahresende veröffentlicht hat. „Die Publikation dokumentiert die insgesamt drei Fachgespräche zu den Rechten älterer Menschen, die das Deutsche Institut für Menschenrechte 2024 und 2025 durchgeführt hat. Im Zentrum standen dabei die Themen ‚Gewalt gegen ältere Menschen‘ sowie ‚Pflege und Unterstützung älterer Menschen‘. Darüber hinaus gibt die Dokumentation einen Ausblick auf den weiteren internationalen Prozess, mit dem die Vereinten Nationen die Rechte Älterer stärken wollen“, heißt es in der Ankündigung der Dokumentation, die kostenfei auf der Internetseite des Deutschen Institut für Menschenrechte heruntergeladen werden kann.

Hans-Willis Top-Nachricht der Woche

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten
Foto: ht

Staufen (kobinet) empfiehlt den halbstündigen ME/CFS-Podcast „Grenzen der Autonomie“ von Jana Petersen, einer Betroffenen (vom 21.12.2025 in Deutschlandfunk „Essay und Diskurs“).

Niedersachsen verlängert Assistenzleistungsfonds

Geldscheine
gb Geldscheine
Foto: Gerhard Bartz

HANNOVER (kobinet) Um das ehrenamtliche Engagement von Menschen mit Behinderungen weiter zu stärken, hat das Land Niedersachsen den sogenannten Assistenzleistungsfonds ab dem 01. Januar 2026 für die nächsten sechs Jahre verlängert und gleichzeitig neu aufgestellt. So wurde der anspruchsberechtigte Personenkreis erweitert, wodurch jetzt auch kommunale Behindertenbeauftragte und Mitglieder aller kommunalen Behindertenbeiräte Leistungen aus dem Fonds erhalten können. Ziel dieses Fonds ist es, dass mehr Menschen mit Behinderungen in Vereinen, Parteien und Gremien Verantwortung übernehmen und durch ihr Engagement ihre persönliche Perspektive in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen.

Sophie Dziadek ist Special Olympics Sportlerin des Jahres 2025

Collage aus drei Bildern. Links ein goldener Pokal mit Goldbändern umschlungen. Mitte eine junge Frau mit dunklen Haaren im gelben Sportdress, rechts diese Frau in Sportdress mit dunkler Hose auf Schlittschuhen stehend
Sophie Dziadek – die erste „Special Olympics Sportler*in des Jahres“
Foto: Alexander Hassenstein/gettyimages for Deutsche Telekom AG

BADEN-BADEN (kobinet) Sophie Dziadek heißt die erste „Special Olympics Sportlerin des Jahres“. Die aus Bayern stammende Short Track Athletin wurde im Rahmen der renommierten Wahl „Sportler des Jahres“ in Baden-Baden ausgezeichnet. Das ist ein historischer Moment für die Anerkennung und Sichtbarkeit von Menschen mit geistiger Behinderung und ihren sportlichen Leistungen. Die neue Kategorie wurde auf Initiative der Deutschen Telekom eingeführt. Zehn Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Sportarten waren zuvor für die Auszeichnung nominiert worden. Eine prominent besetzte Jury aus Sport, Politik, Medien und Partnerorganisationen wählte Dziadek zur Gewinnerin. Die Ehrung würdigt ihre beeindruckenden sportlichen Erfolge im Short Track ebenso wie ihre persönliche Entwicklung und ihr Engagement als Athletin von Special Olympics.

Positive Bilanz in Sachen Empowerment zur Selbstvertretung

Juliane Harms
Juliane Harms
Foto: bifos

Berlin (kobinet) Um Empowerment zur Selbstvertretung behinderter Menschen, die in Gremien und in der Politik aktiv sind, geht es einem Projekt des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Am 31. Dezember 2025 wäre das ursprünglich auf drei Jahre angelegte Projekt fast zu Ende, so dass kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit der Projektleiterin Juliane Harms über ihre Eindrücke, Erfolgsrfaktoren und weitere Pläne sprach. Dabei erfuhr er, dass es dank der Unterstützung durch die Aktion Mensch gelungen ist, eine Verlängerung des Projektes zu ermöglichen, so dass auch 2026 das Thema Empowerment sowie die Selbstvertretung behinderter Menschen beim bifos eine wichtige Rolle spielen wird und kann.

Appell für Erhalt des Zentrums für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) übergeben

Protest für Erhalt von ZEDISplus in Hamburg
Protest für Erhalt von ZEDISplus in Hamburg
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) Hamburg soll nach Plänen des Hamburger Senats und der Wissenschaftsbehörde zum Jahresende schließen. Bereits zum 1. August 2025 haben sich 150 Wissenschaftler:innen aus Deutschland und der internationalen Fachgemeinschaft in einem Offenen Brief für den Erhalt der des ZeDiSplus und den Arbeitsbereich an der Universität zu Köln ausgesprochen. Auch die internationale Forschungsstelle Disability Studies (iDiS) und zugehörige Professur „Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies“ sollen nach Plänen der Universität zu Köln 2026 geschlossen werden. Dr. Bertold Scharf, Mitglied im Vorstand des Vereins Disability Studies Deutschland, erklärt hierzu: „Mit der Weigerung, das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) weiter zu finanzieren, demontieren der Hamburger Senat und die Wissenschaftsbehörde eine bundesweit einzigartige Institution – und nehmen damit bewusst in Kauf, einen zentralen Ort der institutionellen Repräsentanz von Menschen mit Behinderung in der Wissenschaft zu verlieren.“ Aktive des Vereins Disability Studies Deutschland übergaben vor kurzem den Appell zum Erhalt des Zentrums für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) an die Hamburger Wissenschaftssenatorin Blumenthal.

Julius Südhoffs Satire Der Füßler erschienen

Cover des Buches Der Füßler
Cover des Buches Der Füßler
Foto: Julius Südhof

Kassel (kobinet) Julius Südhoff ist ein Autor mit fortschreitender Muskelerkrankung. Anfang Dezember 2025 ist seine Satire „Der Füßler“ erschienen. Der Band gibt der Enttäuschung über zähe Fortschritte in der Inklusion und über weiterhin bestehende Barrieren Raum. Mit dem Buch unternimmt er den Versuch, einen Kreislauf sichtbar zu machen: Barrieren und verfestigte Rollenbilder führen zu mangelnder Sichtbarkeit im gesamtgesellschaftlichen Raum, was wiederum gut gemeinte, aber oft wenig zielführende Bevormundung durch Nicht-Betroffene begünstigt, wie er den kobinet-nachrichten mit dem Hinweis auf seine Satire mitteilte. Entstanden ist eine Artbeschreibung des „laufenden“ Teils der Bevölkerung, die satirisch zugespitzt den genannten Kreislauf umdreht.

Einflussnahme privater Stiftungen auf die datenbasierte Steuerung des Bildungssystems

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) Mit der Einflussnahme privater Stiftungen auf die datenbasierte Steuerung des Bildungssystems hat sich die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann noch kurz vor Weihnachten beschäftigt. „Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, gemeinsam mit den Ländern die datenbasierte Unterrichts- und Schulentwicklung für die nächste Dekade zu etablieren. Welche Rolle spielen dabei private Stiftungen wie die Wübben Stiftung Bildung und die Bertelsmann Stiftung?“ Dieser und anderen Fragen geht Brigitte Schumann in ihrem Beitrag nach, den sie den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Das große Missverständnis oder was das Spitzmaulnashorn mit der Inklusion gemeinsam hat.

Fly like an Igel
Fly like an Igel
Foto: Michi Schmitt

Villmar-Weyer (kobinet) Machen wir uns nichts vor! Der Kampf um die Deutungshoheit des Begriffes Inklusion ist verloren. In Krisenzeiten wie diesen gehen Kulturkämpfe immer so aus. Die rechtskonservative Mitte gewinnt, die linksliberalen Spinner- und Aktivist*innen haben das Nachsehen.

Die UN-BRK wird als eines der großen Missverständnisse des 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen. Diese apokalyptische These stellt Stephan Laux in seiner Jahresabschlusskolumne auf. Lesen Sie selbst:

Momentaufnahme 416

Blick auf den Berliner Fernsehturm aus dem weihnachtlich dekorierten Nikoalaiviertel.
Weihnachten in Berlin
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Schöpfung von etwas Neuem gelingt nciht durch den Intellekt, sondern durch den Spieltrieb, der aus innerer Notwendigkeit handelt.

300. Episode des IGEL-Podcast: Vom Kabuff zur Community – Wie aus einer Idee ein Inklusionspodcast wurde

Cover der 300. Episode des IGEL-Podcast und der 30. Sonntag trifft IGEL
Cover der 300. Episode des IGEL-Podcast und der 30. Sonntag trifft IGEL
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Vom Kabuff zur Community – Wie aus einer Idee ein Inklusionspodcast wurde“, so titelt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, die 300. Episode des IGEL-Podcast. Diese ist zugleich auch die 30. Ausgabe der Reihe „Sonntag trifft IGEL“, bei der sich Jennifer Sonntag und Sascha Lang mit aktuellen Fragen beschäftigen, die behinderte Menschen und vor allem die beiden bewegen. Dieses Mal geht es unter anderem um Weihnachten.

kobinet-nachrichten in verständlicherer Sprache nun mit direktem Link und RSS-Feed

Logo Kobinet
Logo Kobinet
Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V.

Berlin (kobinet) Eine entscheidende Verbesserung des Angebots der kobinet-nachrichten konnte deren Techniker Tom Kallmeyer in diesem Jahr mit der automatisierten und sehr schnellen Übersetzung der Beiträge in verständlichere Sprache mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erreichen. Dank seiner ehrenamtlichen Arbeit in Hunderten von Stunden können die kobinet-nachrichten nun auch Menschen mit sprachlichem Unterstützungsbedarf besser lesen. Nun können diese Nachrichten in verständlicherer Sprache, die bei den einzelnen Beiträgen angeklickt werden können, auch direkt verlinkt werden. Zudem können diese auch auf anderen Internetseite direkt im RSS-Feed eingebunden werden. „Ich freue mich, dass die Nachrichten in verständlicherer Sprache gut angenommen und nun noch besser und vor allem einfacher verbreitet werden können“, berichtet Tom Kallmeyer vom Team der kobinet-nachrichten.

Neue Ausgabe des DS Review zum Thema Selbstbestimmung und Selbstorganisation erschienen

Logo: BODYS
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) „Manchmal ist der Blick zurück ein Blick nach vorn – ermutigend, stärkend und inspirierend. In diesem Sinne verabschiedet BODYS das Jahr mit einer neuen Ausgabe seines DS Review: Disability Studies Review 7: Selbstbestimmung und Selbstorganisation https://www.bodys-wissen.de/beitrag-anzeigen/eine-neue-ausgabe-ds-review-ist-da.html„, so heißt es in der Ankündigung der neuesten Ausgabe des DS Review mit interessanten Beiträgen rund um die Disability Studies, die vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) nun veröffentlicht wurden.

Herzlichen Glückwunsch Gerhard Bartz zum 75.

Gerhard Bartz
Gerhard Bartz
Foto: privat

Mulfingen (kobinet) Seit vielen Jahren mischt Gerhard Bartz beim Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) mit und berät immer noch behinderte Menschen, die ihre Assistenz selbst organisieren oder dies wollen. Nach dem Tod von Elke Bartz, die ForseA entscheidend vorangetrieben hatte, übt er die Funktion des Vereinsvorsitzenden nunmehr schon seit 17 Jahren aus. Zudem mischt Gerhard Bartz schon seit vielen Jahren bei den kobinet-nachrichten mit, auch wenn seine Beiträge in letzter Zeit rar wurden. „Es gibt halt immer wieder was anderes zu tun und Computerprobleme werfen einen zuweilen auch aus der Bahn“, berichtete er kürzlich. Heute hat Gerhard Bartz allen Grund, die Arbeit ruhen zu lassen, denn er kann seinen 75. Geburtstag begehen. Das Team der kobinet-nachrichten gratuliert dem langjährigen Kollegen und Streiter für die Rechte behinderter Menschen sowie für eine selbstbestimmte Assistenz ganz herzlich zum 75. Geburtstag.