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Anerkennung als Verfolgte des Nazi-Regimes auch rechtlich verankern

Portrait von Ulla Schmidt mit einem Logo der Lebenshilfe im Hintergrund
Ulla Schmidt
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe

BERLIN (kobinet) Erst im vergangenen Jahr, 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden die Opfer von „Euthanasie“-Morden und Zwangssterilisierungen als Verfolgte des Nazi-Regimes anerkannt. Dafür hatte sich die Lebenshilfe jahrelang beharrlich eingesetzt. „Nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages muss die Anerkennung als Verfolgte nun auch rechtlich verankert werden“, fordert Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.

Erinnern heißt Verantwortung für eine inklusive Gesellschaft wahrnehmen

Bild mit Portrait von Jugendlichen mit verschiedener Hautfarbe
Für Jugendliche ist der Start ins Berufsleben entscheidend
Foto: Franz26 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

BERLIN (kobinet) Anlässlich des morgigen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) an die Menschen mit Behinderungen, die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde wurden. „Für uns bedeutet Erinnern auch Auftrag und Verantwortung: für eine inklusive Gesellschaft, in der Vielfalt als Stärke anerkannt wird und Teilhabe für alle Menschen selbstverständlich ist.“ erklärt Tobias Schmidt, der Vorsitzende, der BAG BBW dazu und erklärt: „Die sogenannten ‚Euthanasie‘-Morde waren Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie. Diese Verbrechen mahnen uns bis heute, weil Ausgrenzung, Entmenschlichung und Hass nicht nur einzelne Menschen treffen, sondern eine ganze Gesellschaft und ein Land zerstören. Umso wichtiger ist es, sich entschieden gegen jede Form von Diskriminierung zu stellen und die Würde jedes Menschen zu verteidigen.“

100 Jahre Jugendherbergswerk Bayern

Moderner zweigeschossiger Rundbau mit einer grünen Wiese davor
Bayerns erster Inklusions-Jugendherberge
Foto: Archiv DJH Bayern

MÜNCHEN (kobinet) Mit der Botschaft „Türen offen. Herzen auch.“ eröffnet der Landesverband Bayern im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH Bayern) das Jahr zum 100-jährigen Jubiläum seiner Verbandsgründung. Was am 19. Dezember 1926 in München mit dem Zusammenschluss von vier regionalen Zweigausschüsse zum Landesverband für Jugendwandern und Jugendherbergen, DJH Gau Bayern begann, ist heute ein flächendeckendes Netz von Lern- und Begegnungsorten, das aus der bayerischen Bildungs-, Sozial- und Zivilgesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Diese Position wird durch den formalen Status des Jugendherbergswerks Bayern als anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe untermauert.

Goldener Rollstuhl für das Lausitzer Seenland

Eine Frau sitzt in einem Strandkorb. Auf dem Platz der zweiten Sitzfläche steht ein Rollstuhl.. Vor dem Strandkorb spielt ein kleines Mädchen mit einem Ball. Im Hintergrund ist der See zu sehen
Familie im barrierefreien Strandkorb am Senftenberger See
Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland, Nada Quenzel

SENFTENBERG (kobinet) Im Rahmen der Reisemesse CMT in Stuttgart wurde auch in diesem Jahr wieder der „Goldene Rollstuhl“, die renommierte Auszeichnung von der Beratungsstelle ABS – Zentrum selbstbestimmtes Leben aus Stuttgart vergeben. Nach einer solchen Auszeichnung im Jahr 2019 ist es bereits die zweite Auszeichnung mit dem „Goldenen Rollstuhl“, welche der Tourismusverband Lausitzer Seenland in diesem Jahr erhalten hat. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury das langjährige, konsequente Engagement des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V. für die Entwicklung und Vermarktung eines inklusiven touristischen Angebots: „Das Lausitzer Seenland hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Modellregion für barrierefreies Reisen entwickelt und setzt bundesweit Maßstäbe in den Bereichen Informationstransparenz, Einbindung Betroffener und Angebotsvielfalt insbesondere im Bereich Wasserangebote.“

Neue Vorsitzende will sich besonders um Defizite bei der konsequenten Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention kümmern

Zeichnung von  mehreren Kindern verschiedner Hautfarbe in Kreisen
Kinderrechte
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet) Anne Lütkes ist neue Präsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes. Sie folgt auf Thomas Krüger, der nach einer langen Amtszeit von 30 Jahren auf der Mitgliederversammlung der Kinderrechtsorganisation nicht erneut kandidiert hatte. Anne Lütkes ist Fachanwältin für Familienrecht und seit 2006 im Vorstand des Deutschen Kinderhilfswerkes, zuletzt als Vizepräsidentin. Sie war von 2000 bis 2005 Ministerin für Justiz, Frauen, Jugend und Familie sowie Stellvertreterin der Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein. Von 2010 bis 2017 amtierte sie als Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Blista-Newsletter mit Rechtstipp zu Hilfsmitteln

Logo blista Bundesweites Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung
Logo blista
Foto: blista

Marburg (kobinet) Im neuesten Newsletter der Blindenstudienanstalt in Marburg (blista) geht es u.a. um die Verordnung einer Tafelbildkamera mit Notebook als mobiles System, obwohl für die Schule bereits ein stationäres Vergrößerungssystem von der gesetzlichen Krankenkasse bereitgestellt wurde. „Für die Beantragung von Hilfsmitteln bei inklusiver Beschulung sind in der Regel die Eltern verantwortlich. Unterstützt werden sie dabei meist vom ‚Sonderpädagogischen Dienst‘, von dem ihr Kind betreut wird. Die benötigten Hilfsmittel müssen dann von Augenarzt, der Augenärztin, oder der Augenklinik verordnet werden“, heißt es u.a. dazu.

Erinnerungsarbeit in Pirna-Sonnenstein mit wachsender gesellschaftlicher Relevanz

Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
Foto: StSG, Foto: Jürgen Lösel

Pirna-Sonnenstein (kobinet) Mit 21.018 Gästen war die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein auch im Jahr 2025 ein vielbesuchter Ort des Erinnerns, des Lernens und der Auseinandersetzung mit der Geschichte der nationalsozialistischen Krankenmorde. Der Zuwachs von fast 2.000 Besucherinnen und Besuchern im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht das anhaltende gesellschaftliche Interesse an der Arbeit des Erinnerungsortes, heißt es in einer Presseinformation der Gedenkstätte.

Auch behinderte Menschen von Gewalt durch ICE-Beamte betroffen

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Kritik an den Einsätzen der von Donald Trump in einige Großstädte der USA entsandten ICE-Beamten haben nach den neuesten Todesfällen erheblich zugenommen. Dass die zum Teil brutalen Einsätze der Behörde auch auf behinderte Menschen erhebliche Auswirkungen hat, zeigt ein Bericht des Nonrpofit Quarterly auf. Demnach sind bei den Einsätzen der ICE-Beamten schon einige behinderte Menschen zu Tode gekommen, bzw. sehen sich besonderer Gefahren ausgesetzt.

Kostenexplosion für Rollstuhltickets bei der Fußball-WM 2026

Zeichung von einem Spielfeld  in einem Stadiom mit einem großen Fußball auf  dem Feld
Gemeinsame Fußballerlebnisse könnten allen Spaß machen
Foto: Pixabay/Pixaline

Washington, D.C. (kobinet) Bei der anstehenden FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko droht Menschen mit Behinderung ein faktischer Ausschluss vom Stadionbesuch. Ursache sind massive Preissteigerungen und eine Ticketpolitik, die notwendige Assistenz systematisch verteuert. Wie ran.de berichtet, müssen Fans mit Behinderung im Vergleich zur Weltmeisterschaft 2022 Preissteigerungen von bis zu 4.900 Prozent hinnehmen. Während Tickets in der günstigsten Kategorie für 45 Pfund (rund 52 Euro) angeboten werden, sind diese für Menschen mit Behinderung nicht verfügbar. Barrierefreie Plätze werden ausschließlich in deutlich teureren Kategorien angeboten.

Zum Holocoust-Gedenken morgen am 27. Januar ein „Best of kobinet“

Abbild des Behindertenausweises vom Autor von 1988
Behindertenausweis Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Es fällt mir zunehmend schwer, noch angemessene Worte zu finden für das Geschehen in einer im wörtlichen Sinne „mörderischen Zeit“, in welche uns die Politik weltweit mehr und mehr und anscheinend unaufhaltsam hineinmanövriert. Politischer Resignation war ich in meinem fünfundsiebzigjährigen Leben noch nie derart nahe wie dieser Tage.

Erinnerung verpflichtet – Menschenrechte verteidigen, Ausgrenzung entgegentreten

Kranz mit Schleife auf einer dunklen Fläche mit Inschrift
Kranzniederlegung am T 4 -Ehtrenmal
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert der Deutsche Behindertenrat (DBR) an die Verbrechen an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Gleichzeitig mahnt der DBR eindringlich, gerade in Zeiten, in denen Ausgrenzung, soziale Spaltung und demokratiefeindliche Tendenzen wieder spürbar zunehmen, die Lehren aus der Geschichte nicht zu ignorieren. Anlässlich des Gedenktages wird der Deutsche Behindertenrat am Mittwoch, den 28. Januar am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“- Morde in Berlin einen Kranz niederlegen.

BMAB plant bundesweiten „Tag der Amputierten“

Zeichnung mit zwei Frauen, die sich im Park an einer Parkbank treffen. Rechts eine Frau im Rollstuhl, links eine Frau mit Bei#nprothese
Ganz normal – auch wenn mit Prothese
Foto: flutie8211 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

WEDEMARK (kobinet) Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputationen (BMAB) will ab dem Jahr 2026 erstmals einen bundesweiten „Tag der Amputierten“ etablieren. Der dafür vorgesehene Aktionstag ist Dienstag, den 21. April 2026. Der „Tag der Amputierten“ soll künftig jährlich im April stattfinden. Vorbild ist der in den USA etablierte „Limb Loss Awareness Month“. Ziel des Aktionstages ist es, Menschen mit Amputationen und ihre besonderen Bedürfnisse stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Katrin Gensecke mit guten Chancen auf Wiedereinzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt

Katrin Gensecke
Katrin Gensecke
Foto: Katrin Gensecke

Magdeburg (kobinet) Am 6. September 2026 werden viele den Blick auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richten, denn hier droht ein massiver Rechtsruck, da die AfD dort in Umfragen derzeit zum Teil bei 40 Prozent gesehen werden. Behindertenpolitisch interessant ist im Zusammenhang mit dieser Wahl, dass die bisher schon im Landtag vertretene Katrin Gensecke, die auch als Co-Sprecherin der bundesweiten Arbeitgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD Selbst Aktiv fungiert, wieder gute Chancen auf den Einzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt hat. Beim Listenparteitag der SPD von Sachsen-Anhalt wurde die derzeitige Sprecherin für Behindertenpolitik, Gleichstellung, Seniorenpolitik, Sozialpolitik, Familie, Kinder und Jugendpolitik heute am 24. Januar 2026 auf Platz sechs der Landesliste gewählt.

Insgesamt sechs Podestplätze beim Para Ski alpin-Weltcup

Acht Sportlerinnen und Sportler im Sportdress vor einer Werbewand zum Welt-Cup
Medaillenfreude am Feldberg
Foto: Marcus Hartmann / Gate3 Photo Agency

FRECHEN (kobinet) Ein kompletter Medaillensatz am Donnerstag und ein kompletter Medaillensatz am Freitag das ist das Resultat der deutschen Sportlerinnen und Sportler beim Heim-Weltcup im Para Ski alpin am Feldberg. Ein Ergebnis, das für das deutsche Team noch erfolgreicher als bei der Premiere 2025 war.

Allianz für Gesundheit und Bildung gefordert

Zeichung mit einem gelben Schulbus auf einergrünen Wiesen mit einem rotbraunen Schulgebäude im Hintergrund
Die Fahrt zur Schule gehört zum Lernen
Foto: Pixabay/GraphicsGuruji

Berlin / Mainz (kobinet) „Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland beraten darüber, wie die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen besser geschützt und gestärkt werden kann. Im Rahmen der Kampagne ‚Uns gehts gut?‘ wollen sie Strategien gegen Stress und Leistungsdruck entwickeln. Die Bundesschülerkonferenz fordert etwa mehr Schulsozialarbeiter und Fortbildungen für Lehrkräfte“, heißt es in einem Bericht des deutschlandfunk zu einem dreitätigen Kongress der Bundesschülerkonferenz zu Fragen der mentalen Gesundheit. Aktuelle Gesundheitsdaten zeigen nach Informationen des Kinderschutzbund Rheinland-Pfalz, dass für viele junge Menschen Erschöpfung- und psychische Belastungen zunehmend den Schulalltag prägen. Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung, der heute am 24. Januar, begangen wird, fordert der Kinderschutzbund Rheinland-Pfalz deshalb einen grundlegenden Perspektivwechsel. Bildung darf nicht länger rein kognitiv gedacht werden. Mentale Gesundheit und Lernen müssen von Anfang an zusammengedacht und strukturell miteinander verknüpft werden.

Malte und Britti Woman – Wehrtauglich von der Wiege bis zur Bahre, Bewaffnung ist das einzig Wahre

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Storytellingserie von Hans-Willi Weis
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Das altersunabhängig gültige Axiom nachhaltiger Verteidigungsbereitschaft muss sich immer wieder gegen die ein oder andere Anfechtung behaupten. Zum Beispiel seine scheinbare Widerlegung durch allerlei zivile Kollateralschäden. Lästige Nebenwirkungen der Bewaffnung und des Waffengebrauchs, wie sie wahllos Jung und Alt treffen können. So nehmen wir in dieser Folge Anteil am kollateralgeschädigten Schicksal von Personen, die uns aus vorangegangenen Folgen schon vertraut sind. Nehmen uns allerdings vor übertriebener Empathie in Acht, was nur zu Lasten von Resilienz und Wehrhaftigkeit gehen würde. Wie man stattdessen unverdrossen die Bewaffnung auch zivilgesellschaftlich flächendeckend vorantreibt, erfahren wir von unseren polnischen Nachbarn. Wie sehr sie mit gutem Beispiel vorangehen, darüber berichtet die Content-Createrin Britta, die als Wehrertüchtigungs-Scout in Polen unterwegs ist.

Schulische Inklusion scheitert ohne Deutsche Gebärdensprache

Frau zeigt an einem Bild mit einem Baum die Gebärde für Baum
Gebärdensprache
Foto: Pixabay/Elf-Moondance

MÜNCHEN (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Bildung mahnt der Landesverband Bayern der Gehörlosen (LVBYGL) die bayerische Staatsregierung, die sprachliche Realität gehörloser Kinder endlich anzuerkennen. Das diesjährige UNESCO-Motto lautet „The power of youth in co-creating education“ (Die Macht der Jugend bei der Mitgestaltung von Bildung). Doch eine „Mitgestaltung“ ist für gehörlose Jugendliche in Bayern faktisch unmöglich, solangeihnen das elementarste Werkzeug verwehrt wird: die Gebärdensprache.

Auftakttreffen Netzwerk Inklusion Niedersachsen für Arbeitgebende

Bild vom Treffen des Inklusionsnetzwerk Niedersachsen
Bild vom Treffen des Inklusionsnetzwerk Niedersachsen
Foto: LB Niedersachsen

Hannover (kobinet) Ein erstes Treffen des „Netzwerks Inklusion Niedersachsen“ hat am 21. Januar 2026 stattgefunden. Sechzehn Unternehmen aus Niedersachsen, vertreten durch Geschäftsführung, Inklusionsbeauftragte oder auch Vertretungen von Personalabteilungen folgten der Einladung ins Arbeitsministerium in Hannover. Auch einige Schwerbehindertenvertretungen waren zugegen, die den Grundgedanken des Netzwerks an die jeweiligen Inklusionsbeauftragten weitertragen. Die Initiative dafür ging gemeinsam von der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, und der Inklusionsbeauftragten der Bundesgesellschaft für Endlagerung, Birgit Balster, aus.

Barrierefreiheit ist Voraussetzung für gleichberechtigte medizinische Versorgung

Postkarte für barrierefreie Arztpraxen
Postkarte für barrierefreie Arztpraxen
Foto: NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW

BERLIN (kobinet) Die maßgeblichen Patientenorganisationen nach § 140f SGB V haben heute ein gemeinsames Forderungspapier zur Reform der ambulanten Versorgung veröffentlicht. Die Organisationen fordern, die Primärversorgung konsequent von den Bedarfen der Patientinnen und Patienten aus zu denken – mit verbindlicher Barrierefreiheit als Grundvoraussetzung. Menschen mit Behinderungen werden im aktuellen System strukturell benachteiligt. „Das Gesundheitssystem muss eine medizinisch adäquate, qualitativ hochwertige und sozial gerechte Versorgung gewährleisten. Barrierefreiheit ist keine Option, sondern zwingende Voraussetzung – ohne sie werden Menschen mit Behinderungen systematisch vom Gesundheitssystem ausgeschlossen“, heißt es in dem Papier.

Mit Inklusion gegen Ausgrenzung und Gleichgültigkeit

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Alte, Demente, Kranke – Opfer der Euthanasie nicht vergessen
Foto: Dieter_G In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

HANNOVER (kobinet) Auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen wird am 27. Januar der Millionen Opfer des Holocaust gedenken. In diesem Zusammenhang macht der größte Sozialverband Niedersachsens auch auf die lange vergessenen Opfergruppen der Menschen mit Behinderung, psychischen Erkrankungen und Pflegebedarf aufmerksam. Den sogenannten „Euthanasie-Programmen“ fielen während der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten Schätzungen zufolge 300.000 Menschen zum Opfer – darunter 5.000 Säuglinge und Kinder. Auch in Niedersachsen geschahen diese Verbrechen: In der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg wurden rund 2.000 Patientinnen und Patienten ermordet.

Bürgerbus statt Bürgerbüros – sozialer Rückschritt auf Rädern

Als Scherenschnitt dargestellt: Im Vordergrund ein Beratungstisch mit zwei Personen, Im Hintergrund ein Autobus
Beratung am Bus
Foto: Clker-Free-Vector-Images In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

BERLIN (kobinet) „Ein Bürgerbus, der nicht barrierefrei ist, ist kein Service für alle, sondern ein Ausschlussinstrument“, erklärt der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion Die Linke im Bundestag, Sören Pellmann. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen sowie Familien mit Kinderwagen werden faktisch vom Zugang zu wichtigen Verwaltungsleistungen ausgeschlossen. Das widerspricht nicht nur dem Anspruch auf Teilhabe, sondern auch dem Grundsatz gleichwertiger Lebensverhältnisse und der UN-Behindertenrechtskonvention.

Wohlfahrtsverband fordert verlässlichen und inklusiven Ganztag für alle Kinder

Zeichnung eines Schulgebäudes im Hintergrund vor dem eine Gruppe von Schülern steht
Alle gehen zusammen zur Schule
Foto: RosZie In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

STUTTGART (kobinet) Ab dem Schuljahr 2026/27 besteht an Grundschulen in Baden-Württemberg zunächst einmal für Erstklässler ein Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung. Um beim schulischen Ganztag den Bedarfen aller Kinder gerecht zu werden, müssen die Angebote inklusiv ausgerichtet sein, das fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg anlässlich des Tags der Bildung am 24.01.2026. Diesen Anspruch für einen verlässlichen Ganztag für alle Kinder muss das Land erfüllen und die erforderlichen Rahmenbedingungen sowie ausreichend finanzielle Mittel für die Umsetzung zur Verfügung stellen. Denn ein gerechter Zugang zu ganztägiger Förderung ist entscheidend für die Chancengerechtigkeit in der Bildung, so der Verband.

Wohnung statt Kältebus

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ergänzt das Angebot der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ zur Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit: Mit der Veröffentlichung eines Umsetzungskonzeptes will sie dazu beitragen, den Housing-First-Ansatz landesweit voranzubringen. Der neue Baustein hat vor allem obdachlose Menschen mit besonders komplexen Problemlagen im Blick, die von bestehenden Hilfsangeboten bislang nur schwer erreicht werden. Teil des Konzepts ist auch die von der Sozialstiftung NRW bereitgestellte Anschubfinanzierung, die neuen Projektstandorten einen schnellen und verlässlichen Start ermöglicht. Dafür stellt die Stiftung bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung.

100 Jahre „Fürsorge“ statt Rechte: Ein historischer Spiegel für die aktuelle Werkstatt-Debatte

Wegweiser, der in die Werkstatt und auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt zeigt
Wegweiser, der in die Werkstatt und auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt zeigt
Foto: privat

Nürnberg (kobinet) Jürgen Kunz hat auf der Plattform Abgeordneten Watch vor kurzem den bayerischen Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel, der auch Vorsitzender der AG Förderschulen und Inklusion der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag ist, nach dessen Haltung in Sachen Werkstätten für behinderte Menschen befragt. Mit dessen Antwort, dass die Werkstattbeschäftigten keine Änderung für sich möchten und auch keine Inklusionsdebatte war er nicht zufrieden. In einem Gastbeitrag für die kobinet-nachrichten beschäftigt sich Jürgen Kunz daher nun intensiver mit der Frage, was 100 Jahre Fürsorge für das heutige Werkstättensystem bedeutet.

Hallo Großer, hallo Dicke! – Wehrtauglich von der Wiege bis zur Bahre, Smartphone-Moms und Schameshaare

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Storytellingserie von Hans-Willi Weis
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Es hat gepisst, der Regen rann in Bindfäden vom baltischen Himmel auf den Vorplatz der Kathedrale in der Vilniuser Altstadt, wo Kanzler Merz und Pistorius das eiserne Freundschaftsband beschworen zwischen Deutschen und Litauern. Würdiger Anlass, der Aufstellungs-Appell unserer 9. Panzerbrigade, zu der auch Kommandant Kevin, seine Crew und ihr Gerät zählen. Militär zum Anfassen für Grundschulklassen sowie Schaulustige aller Altersstufen. Abends auf der Stube schaut sich die deutsche Panzerbesatzung Videos von der Veranstaltung an, unvergessliche Bilder fürs Familienalbum, Kevin hat sie schon an Frau und Kind gepostet – so viel zu den Geschehnissen in Folge drei unserer Chronik der laufenden Wehrertüchtigungsereignisse. In der vierten Folge hält Kevins Frau ihren kriegstüchtigen Mann an der Nato-Ostflanke telefonisch darüber auf dem Laufenden, was sich unterdessen an der Heimatfront im Schwabenland zugetragen hat.

Deutsches Institut für Menschenrechte zu Vorschlägen zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobinet) Auch wenn es die Bundesregierung immer noch nicht geschafft hat, den Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) im Bundeskabinett zu verabschieden und in den Deutschen Bundestag einzubringen, finden schon viele Diskussionen über die mögliche Qualität einer solchen Gesetzesreform statt. Ende letzten Jahres hat die beim Deutschen Institut für Menschenrechte angesiedelte Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention eine ausführliche Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes veröffentlicht, die auch einige Vorschläge für entsprechende Regelungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention enthält.

Aktive für Inklusionsbeirat im Kreis Kleve gesucht

Infozeichen
Info blau Symbol
Foto: Susanne Göbel

Kleve (kobinet) Was in der Stadt Kleve mit der Ablehnung des Antrags zur Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die Einrichtung eines Inklusionsbeirats durch die CDU und AfD Ende 2025 nicht gelungen ist, scheint im Kreis Kleve möglich zu sein. Der Kreis Kleve etabliert nämlich einen Inklusionsbeirat, um die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Hierfür werden nun engagierte Menschen gesucht, die in diesem Gremien die Interessen behinderter Menschen vertreten, wie es in einem Beitrag der Niedrrhein Nachrichten vom 21. Januar 2026 heißt.

Infos zur Kommunalwahl in Hessen in einfacher Sprache

Zeichn ung: Hand teckt Wahlzettel in einen Schlitz
Wahl
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

Wiesbaden (kobinet) „Am 15. März 2026 findet in Hessen die nächste Kommunalwahl statt. Wählen zu gehen, das ist in unserer Demokratie sehr wichtig. Meine Dienststelle hat eine Broschüre in Einfacher Sprache verfasst. Diese dient zur Information über die Wahl und deren Verfahren. Sie richtet sich an Menschen mit Behinderungen und entsprechendem Unterstützungsbedarf. Informationen in Einfacher Sprache helfen auch Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Sie erhalten die Broschüre als barrierefreies PDF unter dem folgenden Link. Bitte verbreiten Sie die Broschüre in Ihrem Netzwerk. Bitte gehen Sie wählen!“ Das hat der Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Andreas Winkel, mitgeteilt.

Pflege braucht einen Neustart

Logo des Gesamtverband des Paritätischen
Logo des Gesamtverband des Paritätischen
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Angesichts der aktuellen Zahlen zu deutlich steigenden Pflegeheim-Kosten fordert auch der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, die wachsenden Belastungen für Pflegebedürftige endlich zu stoppen. „Für immer mehr Menschen wird Pflegebedürftigkeit zur Armutsfalle.“ stellt Joachim Rock fest und verweist darauf, dass die Lösungen für eine solidarische Pflegevollversicherung längst auf dem Tisch liegt. „Doch statt entschlossen zu handeln, setzen Bundesregierung und Länder mit dem sogenannten Zukunftspakt Pflege auf Stückwerk und halbgare Ankündigungen. Jetzt braucht es einen Neustart – einen Startschuss für eine echte Reform und den überfälligen Systemwechsel in der Pflege.“, so der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.

Steuererklärung leicht gemacht

Mehrere Paragraphenzeichen auf einem Blatt
Paragraphen zeigen, dass etwas geregelt wird
Foto: Pixabay/geralt

DÜSSELDORF (kobinet) Eine Alle Jahre wieder steht in vielen Familien die Steuererklärung an. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat sein jährlich neu erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Das Merkblatt folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Einkommensteuererklärung 2025. Es bietet daher schnelle und praxisnahe Hilfe beim Ausfüllen dieser Vordrucke. Die Neuauflage des bvkm-Ratgebers berücksichtigt steuerrechtliche Änderungen, die zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten sind, darunter die Erhöhung des Kinderfreibetrages auf 6.828 Euro sowie die Erhöhung der Pendlerpauschale auf 38 Cent ab dem ersten Entfernungskilometer zur Arbeitsstätte. Das aktuelle Steuermerkblatt kann im Internet kostenfrei herunter geladen werden.

Bundesregierung lässt Pflegebedürftige weiter zahlen

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN / STUTTGART (kobinet) Die Zahlen zu den aktuellen Entwicklungen der Heimkosten sind alarmierend, aber eigentlich nicht überraschend. Sie sind die absehbare Folge der bisherigen politischer Entwicklungen und Entscheidungen. Solange die Bundesregierung keine anderen wirksamen Maßnahmen ergreift, werden die Eigenanteile für Pflegebedürftige weiter steigen. Dabei liegen die notwendigen Vorschläge längst auf dem Tisch. Notwendig wären jetzt klare politische Entscheidungen für einen anderen Kurs.

Bekannte Lösungen, keine Entscheidungen: Bundesregierung lässt Pflegebedürftige weiter zahlen

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Stuttgart / Berlin (kobinet) Zu der Nachrichten über die steigenden Eigenanteilen für pflegebedürftige Menschen hat sich u.a. Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Wort gemeldet. „Die Zahlen zu den aktuellen Heimkosten sind alarmierend, aber nicht überraschend. Sie sind die absehbare Folge politischer Untätigkeit. Solange die Bundesregierung keine wirksamen Maßnahmen ergreift, werden die Eigenanteile für Pflegebedürftige weiter steigen. Dabei liegen die notwendigen Vorschläge längst auf dem Tisch – was fehlt, sind klare politische Entscheidungen“, betonte die Grünen-Politikerin. Auch vonseiten des VdK Baden-Württemberg und der Paritätischen hagelt es Kritik angesichts dieser Entwicklung.

Stillstand bei der Inklusion verletzt Menschenrechte

Zeichung mit einem gelben Schulbus auf einergrünen Wiesen mit einem rotbraunen Schulgebäude im Hintergrund
Die Fahrt zur Schule gehört zum Lernen
Foto: Pixabay/GraphicsGuruji

Bonn (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung, der am 24. Januar begangen wird, warnt die Aktion Mensch vor gravierenden Versäumnissen beim Ausbau eines inklusiven Bildungssystems in Deutschland. Obwohl inklusive Bildung ein völkerrechtlich verankertes Menschenrecht ist, bleibt sie für viele Schüler*innen mit Behinderung weiterhin unerreichbar. Statt Barrieren abzubauen, verfestigt sich ein System der Separation aus Regel- und Förderschulen – abhängig vom Wohnort, der Personalsituation und strukturellen Rahmenbedingungen, heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch im Vorfeld des Internationalen Tages der Bildung 2026.

Trauer um Holger Hase

Holger Hase in der zweiten Reihe der 4. von rechts links von Karl Finke
Holger Hase in der zweiten Reihe der 4. von rechts links von Karl Finke
Foto: Selbst Aktiv

Berlin (kobinet) Ob es die Inklusionstage, Veranstaltungen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes oder andere Veranstaltungen zur Behindertenpolitik in Berlin waren, wenn es ihm zeitlich möglich war, war Holger Hase mit dabei. Man konnte sich schon fast darauf verlassen, dass er einen freundlich und stets engagiert meist kurz nach der Ankunft am Konferenzort begrüßte. Und immer wieder hatte er Interessantes zu berichten, denn Holger Hase war gut vernetzt und politisch unter anderem auch bei der AG Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD aktiv. Anfang Januar 2026 ist Holger Hase verstorben, wie Udo Schmidt von Selbst Aktiv in einem Nachruf schreibt, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen.

Barrierefreiheit muss integraler Bestandteil der Gesundheitspolitik sein

Dr. Christine Kappert-Gonther
Dr. Christine Kappert-Gonther
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Bremen / Caspar Sessler

Berlin (kobinet)

„Die Maßgabe von Barrierefreiheit muss ein integraler Bestandteil der Gesundheitspolitik sein.“ Über diesee Forderung von Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), die Mitglied im Bundestagsausschuss für Gesundheit ist und diese im Rahmen eines Fachgespräches getätigt hat, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. Der derzeitige Stand sei insbesondere bei der barrierefreien Versorgung für Frauen mit Behinderungen „erschütternd“, wird die Grünen-Politikerin in dem Bericht zitiert.

Kommandant Kevin Kramer und seine Mannschaft „verteidigen jeden Quadratzentimeter“ – Wehrtauglich von der Wiege bis zur Bahre, Blüte der Mannesjahre

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Storytellingserie von Hans-Willi Weis
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) In der vorangegangenen Folge haben wir einen glasknochenkranken Jungen und einen hochbetagten Alten kennengelernt und miterlebt, wie sie sich trotz ihrer Vulnerabilität der aus erhöhter Verteidigungsbereitschaft gelegentlich entspringenden widrigen Umstände erwehren und Herausforderungen bewältigen. Diesmal begegnen wir in der litauischen Provinz einem testosterongeladenen Kraftpaket reinster Virilität, bereit, sich mit Gebrüll auf jeden Angreifer zu stürzen, der es wagt, auch nur einen Quadratzentimenter – doch lest selber, was die Viererbande unter Commander Kevin an Abenteuern zu bestehen hat.

Umfrage zum Budget für Arbeit

Logo des Projektes Budgetkompetenz
Logo des Projektes Budgetkompetenz
Foto: ISL

Berlin (kobinet) In der mittlerweile dritten Erhebung des Projekts „Budgetkompetenz“, das eine Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung darstellt, steht das Budget für Arbeit im Mittelpunkt des Interesses der Projektmitarbeitenden. Um das Instrument und seine Umsetzung noch besser zu verstehen, haben diese einen Fragenkatalog für Fachkräfte vorbereitet – und sie hoffen auf rege Beteiligung, die noch bis zum 28. Februar 2026 möglich ist. „In unserer Erhebung möchten wir zum Beispiel wissen, welche demografischen Eigenschaften die Budgetnehmenden mitbringen. Es geht um die Nachhaltigkeit ihrer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, um den Förderumfang und um regionale Unterschiede in der Umsetzungspraxis“, heißt es zur Umfrage auf der Internetseite des Projekts.

Neue Möglichkeiten beim ADAC Marathon Hannover 2026: Hand-/Liegebikes und Rennrollstühle zugelassen

Infozeichen
Info blau Symbol
Foto: Susanne Göbel

Hannover (kobinet) Der ADAC Marathon Hannover stärkt sein inklusives Profil und erweitert die Startmöglichkeiten für Athlet*innen mit Behinderung: Am 12. April 2026 sind auf der Marathon-Distanz nun Handbikes, Liegebikes, Adaptivbikes sowie Rennrollstühle offiziell zugelassen. Damit können Menschen mit Behinderung die 42,195 Kilometer mit einer breiten Auswahl an Sportgeräten absolvieren. Mit Adaptivbike bzw. Sportrollstuhl ist zudem wie gewohnt eine Teilnahme auf allen angebotenen Distanzen möglich. Somit stehen Menschen mit Behinderung ab nächstem Jahr gute Startmöglichkeiten auf einer der größten Laufveranstaltungen Deutschlands zur Verfügung. Darauf hat der Behinderten-Sportverband Niedersachsen hingewiesen.

MDR-Bericht: Steiniger Weg zum Job für autistische Menschen

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mdr
Foto: mdr

Erfurt (kobinet) „Ihre Schul- und Ausbildungsabschlüsse sind oft überdurchschnittlich, aber im Job können sie kaum Fuß fassen. 90 Prozent der autistischen Menschen haben keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ihre Karrieren sind geprägt von Brüchen, Jobwechsel, Arbeitslosigkeit. Warum das so ist und welche Lösungen es gibt, davon erzählt der Film von Elke Thiele.“ So heißt es in der Ankündigung des knapp 30minütigen Films des MDR vom 20. Januar 2026.

Barrieren und Hindernisse im Fokus

Bild eines Arbeiters an einer Werkbank mit Handwerkzeug und Maschinenteilen
Berufe öffnen den Weg in die Arbeitswelt
Foto: tanrıca In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

BERLIN (kobinet) Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen stellen die berufliche Rehabilitation vor große Herausforderungen – Strukturen, Angebote und Prozesse müssen weiterentwickelt und an veränderte Bedarfe angepasst werden. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Institut für sozialwissenschaftliche Prozessanalyse und Arbeitsgestaltung UG (haftungsbeschränkt) eine umfangreiche Prozessanalyse realisiert. Die Ergebnisse liegen nun vor und wurden durch den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke veröffentlicht.