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Die helfenden Tafeln brauchen selbst Hilfe

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Rund 738.000 Berlinerinnen und Berliner wohnen in „Kiezen“ mit sozialer Benachteiligung, wo besonders viele Menschen keine Arbeit haben, viele Kinder in Armut leben und ungewöhnlich viele Bewohner auf staatliche Hilfen angewiesen sind, so der amtliche Bericht des Senats. Gerade jenen helfen die „Tafeln“. Sie engagieren sich, um die größte Not der betroffenen Menschen bei der Versorgung mit Lebensmitteln zu lindern. Jetzt brauchen aber auch dieses „Tafeln“ selbst Unterstützung.

SeelenLaute-Zeitung für Monat Mai erschienen

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Foto: ht

SAARBRÜCKEN / SAARBURG (kobinet) SeelenLaute – Saar – die Selbsthilfezeitung für seelische Gesundheit im deutschsprachigen Raum ist kürzlich mit der Ausgabe für Mai 2022 erschienen. .Die digitale Ausgabe ist ab dem 3. Mai im Netz zum Lesen herunter zu laden. Die gedruckte Ausgabe wird zum 10. Mai und überregional verteilt und verschickt.

Pläne zur Barrierefreiheit im Haushalt verankern

Statement mit Bild von Verena Bentele - Bildbeschreibung im Text
Statement mit Bild von Verena Bentele – Bildbeschreibung im Text
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Pläne zur Barrierefreiheit im Koalitionsvertrag bleiben ein leeres Versprechen, wenn im Haushalt kein Geld dafür bereitgestellt wird. Kleine Rechenübung: Wäre Barrierefreiheit seit Jahrzehnten verpflichtend, würden jetzt nicht so immense Kosten auf einen Schlag anfallen.“ So lautet das Statement der VdK-Präsidentin Verena Bentele anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter. Verena Bentele machte den Auftakt dazu.

Aktion Mensch-Umfrage zum 5. Mai: Individuelle Mobilität wird durch Barrieren massiv eingeschränkt

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Jeder dritte Mensch mit Beeinträchtigung traut sich nicht, selbstständig unterwegs zu sein. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung der Aktion Mensch anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Zu den Themen Mobilität und Barrierefreiheit wurden 1.000 Menschen mit Beeinträchtigung und 500 Menschen ohne Beeinträchtigung befragt. Die Ergebnisse: Menschen mit Beeinträchtigung nutzen genau so häufig öffentliche Verkehrsmittel wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Zusätzlich müssen sie häufiger Termine bei Ärzt*innen und Behörden wahrnehmen. Durch die vielerorts fehlende Barriefreiheit sind sie jedoch in ihrer Mobilität bedeutend schlechter gestellt als Menschen ohne Beeinträchtigung.

Drei nomminierte Arbeiten für Hörspielpreis

Logo: DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Für die 71. Ausgabe des Hörspielpreises der Kriegsblinden – Preis für Radiokunst hat eine 14-köpfige Jury drei Arbeiten nominiert. Die renommierte Auszeichnung, getragen vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und von der Film- und Medienstiftung NRW, wird am Dienstag, den 17. Mai 2022, in der Kölner Wolkenburg vergeben. Darauf macht der DBSV in seinem Newsletter dbsv-direkt aufmerksam.

Mahnwache vor dem Landtag und Demo in Saarbrücken

Flagge Bundesland Saarland
Flagge Bundesland Saarland
Foto: Gemeinfrei, public domain

Saarbrücken (kobinet) Um den 5. Mai herum finden bundesweit Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt – so auch in Saarbrücken. Hier ruft der BSK-Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter im Saarland Bürgerinnen und Bürger zur Mahnwache mit einer Kundgebung am 5. Mai um 13:30 Uhr vor dem Saarländischen Landtag auf. Im Anschluss daran wird es einen Protestzug über die Wilhelm-Heinrich-Brücke zum Rathaus geben, wo gegen 15:30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet.

Simone Fischer startet neue Podcastreihe zum Protesttag

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“, so lautet das Motto des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der jährlich am 5. Mai stattfindet. Simone Fischer, Beauftragte der baden-württembergischen Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, präsentiert im Rahmen des diesjährigen Protesttags ihren neuen landesweiten Podcast. Dort spricht sie mit spannenden Menschen, die alle auf die eine oder andere Weise einen wichtigen Beitrag zu einer gerechten Gesellschaft leisten. Erster Gast im Podcast ist Jürgen Dusel, der Bundesbehindertenbeauftragte.

Rückblicke – Einblicke – Ausblicke zu 30 Jahre Protesttag

Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel!
Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!
Foto: Aktion Mensch

Ludwigsburg (kobinet) „Rückblicke – Einblicke – Ausblicke: 30 Jahre Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die heute am 3. Mai um 18:00 Uhr über Zoom stattfindet.

Blind aus dem Kriegsgebiet geflohen – Zwei Ukraine-Vertriebene berichten

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Blind aus der Ukraine geflohen: Der Jugendreferent des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) Robbie hat den blinden Dima und den sehbehinderten Oleg zum Interview getroffen. Ihr Geschichte kann man im Podcast des DBSV Jugendclubs hören.

30 Jahre 5. Mai für echte Ganzhabe

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Im Vorfeld des 30jährigen Jahrestages des Europaweiten Protesttages für Gleichstellung und gegen Diskriminierung am 5. Mai hat sich der Berliner Rechtsanwalt und kobinet-Chronist Dr. Martin Theben zu Wort gemeldet und tritt für eine echte Ganzhabe ein. Vor allem war er fündig und hat einige Links zu tagesschau-Berichten der frühen Jahre des Protesttags zusammengestellt. „Nachdem dieser wichtige Protesttag in den letzten zwei Jahren wegen der Corona-Pandemie weitgehend nur online stattfinden konnte, werde ich diesmal auf jeden Fall wieder teilnehmen. Gerade in diesen kriegsbedingten Zeiten ist es wichtig, ein deutliches Zeichen für Inklusion, Frieden und Freiheit zu setzen“, teilte er den kobinet-nachrichen mit.

Blick mit gemischten Gefühlen auf den Europäischen Protesttag

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen finden am 5. Mai zum 30. Mal bundesweit Aktionen statt. Sie haben das Ziel, mehr Aufmerksamkeit auf die Anliegen von Menschen mit Behinderungen zu lenken. Auf diesem Wege soll die Kluft zwischen den gesetzlich verbrieften Rechten und der Lebenswirklichkeit behinderter Menschen überwunden werden.

Aussichten auf eine Schule für Alle in Nordrhein-Westfalen

Verschiedenfarbige Punkte unterschiedlicher Größe links,  Name des Bündnisses rechts
Logo: Eine Schule für alle NRW
Foto: NRW-Bündnis Eine Schule für alle

BIELEFELD (kobinet) Am 15. Mai 2022 sind rund 13,2 Millionen Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Zu jenen, die im Vorfeld dieser Wahlen die Parteien auf den Prüfstand gestellt haben, gehört auch das NRW Bündnisses „Eine Schule für alle“. Sie hat die bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der zur Wahl antretenden Parteien nach den Zielen der Parteien gefragt, um eine Schule für alle zu erreichen in welcher alle Kinder willkommen sind.

Momentaufnahme 260

Turm aus dem Sand
Ostsee
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Ist einer, der nimmt alle in die Hand,

dass sie wie Sand durch seine Finger rinnen. (Rainer Maria Rilke)

Sonnenschein und dunkle Wolken am Reisehimmel

Blick über die Spree auf dern Berliner Hauptbahnhof
Berlin – Hauptbahnhof
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Nach zwei Jahren vieler Einschränkungen beginnt die Zeit des Reisens und der Fahrten zu Erholung und Entspannung wieder. Sehr viele und immer mehr Menschen benötigen für diese „schönste Zeit des Jahres“ jedoch auch barrierefreie Bedingungen. Mit dem Blick auf den fünften Mai, dem bundesweite Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der in diesem Jahr zum 30. Mal stattfindet, hatte das ABiD-Institut Behinderung und Partizipation zu einem Rundtisch-Gespräch zum Thema „Barrierefreier Tourismus in Deutschland“ eingeladen.

Markt der Inklusion in Dresden

Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden mit Schlosskirche und Semper-Oper
Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet in Sachsens Landeshauptstadt Dresden unter der Überschrift „Markt der Inklusion – weniger Barrieren, mehr Teilhabe“ ein Markt der Inklusion statt. Dieser wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt Dresden Manuela Scharf organisiert.

Protestaktion am 7. Mai in München

Plakat zum Protesttag am 7. Mai 2022 in München
Plakat zum Protest am 7. Mai in München
Foto: Behindertenverband Bayern

München (kobinet) Am Samstag, den 7.Mai, findet ab 14:00 Uhr auf dem Marienplatz in München der Randgruppenkrawall-Behindertenprotest statt. Der Protest soll nicht nur ein Zeichen in Bayern, sondern auch ein Signal für ganz Deutschland senden. Die Veranstaltenden sprechen unter anderem über die ausbleibende Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und über die staatlichen und rechtlichen Strukturen, die noch immer ein selbstbestimmtes und barrierefreies Leben verhindern, wie es in der Ankündigung heißt.

IGEL-Podcast: Monatsrückblick zur Behindertenpolitik im April 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat auch für den Monat April 2022 mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul einen Podcast zum Monatsrückblick zur Behindertenpolitik erstellt. Die beiden sprachen dabei über behindertenpolitisch relevante Themen im April 2022 und beleuchteten dazu einige Hindergründe. 20.000 Artikel beim Online-Nachrichtendienst BIZEPS, die Morde im Oberlinhaus vor einem Jahr und der Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen waren dabei nur einige Themen. Gute Nachrichten zur Inklusion gibt es am Ende des Podcast auch noch.

Verbändeappell für inklusive Arbeit

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Situation behinderter Menschen in Sachen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hat am diesjährigen Tag der Arbeit am 1. Mai so gut wie keine Rolle gespielt. Ein breites Bündnis von Wohlfahrts- und Fachverbänden hat allerdings im Vorfeld des 1. Mai mit einem Grundsatzpapier an die Politik appelliert, dafür zu sorgen, dass mehr Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung finden.

Bahnkundenverband unterstützt Protest gegen Diskriminierungen beim Bahnfahren

Foto-Montage: ICE vor Brandenburger Tor, Rollifahrer und Hublift
Foto-Montage: ICE vor Brandenburger Tor, Rollifahrer und Hublift
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband weist auf die Protestaktion „Diskriminierung beim Bahnfahren – Alltag für Menschen mit Behinderung!““ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V. hin, die der Verband unterstützt. Seit einigen Jahren gibt es zwischen beiden Verbänden in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion eine enge Zusammenarbeit. Am 5. Mai findet die öffentlichkeitswirksame Protestaktion von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor am Platz des 18. März in Berlin anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen statt.

Podcast Echt behindert zu behinderten Menschen auf der Flucht

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Dass unter den über 60 Millionen Geflüchteten weltweit auch Menschen mit Behinderung sind, damit müsste man eigentlich rechnen. Doch es fehlt an medizinischer Versorgung, Menschen, die sich kümmern und barrierefreien Unterkünften.“ So heißt es in der Ankündigung der 44. Ausgabe des Podcast Echt behindert, der von der Deutschen Welle herausgegeben wird. Ulrike Lessig vom Verein „Be an Angel e.V.“, der sich seit 2015 für Geflüchtete einsetzt, und Rainer Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der blinde und sehbehinderte Menschen aus der Ukraine in Deutschland unterbringt, waren zu Gast bei diesem Podcast.

Ukraine erhält weiter Geld und Waffen

Foto zeigt Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz
Foto: Bundesregierung

Berlin (kobinet) Deutschland wird die Ukraine weiter mit Geld und Waffen unterstützen. Das betonte Bundeskanzler Olaf Scholz heute auf einer Kundgebung zum Tag der Arbeit in Düsseldorf. Gewerkschaftschef Reiner Hoffmann warnte in Berlin, den Militärhaushalt dauerhaft aufzustocken und den Sozialstaat zu vernachlässigen. Der offene Brief an Scholz stößt in der Öffentlichkeit auf Zustimmung.

Mindestlohnerhöhung darf nicht scheitern

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Nach den Plänen der Bundesregierung soll der Mindestlohn zum 1. Oktober auf zwölf Euro angehoben werden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt diese längst überfällige Anhebung ausdrücklich und tut das, obwohl damit die vom SoVD geforderten armutsfesten 13 Euro noch nicht umgesetzt werden.

Heute starten die Ausschreibungen zum 5. Sächsischen Inklusionspreis

Blick auf die Elbe in Richtung Carolabrücke in Dresden
Blick auf die Elbe in Dresden
Foto: H.Smikac

DRESDEN (kobinet) Mit dem heutigen 1. Mai stehen auch die Bewerbungsformulare für eine Bewerbung um den Sächsischen Inklusionspreis 2022 zur Verfügung. Unter dem Leitmotiv: »So geht sächsisch inklusiv!« will der fünfte Sächsische Inklusionspreis Ideen, Projekte und Maßnahmen auszeichnen, die den Gedanken der Inklusion aktiv und nachhaltig voranbringen und die die Intentionen der UN-Behindertenrechtskonvention transportieren sowie das gelungene inklusive Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung erfahrbar machen, die zur Nachahmung anregen.

Barrierefreier Tourismus bringt Nutzen für Alle

Logo mit den Buchstaben IB&P sowie dem Text ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Logo des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Foto: ABiD-Institut B&T

BERLIN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hatte das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) am 29. April zu einer Rund-Tisch-Diskussion zum barrierefreien Tourismus nach Berlin eingeladen.

20 Jahre Behindertengleichstellungsgesetz

Zahl 20
Zahl 20
Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 1. Mai 2002, also heute vor 20 Jahren, trat das von Behindertenverbänden hart und lange erkämpfte Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) des Bundes in Kraft. So wurde in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2002 dieser Erfolg in Berlin gebührend gefeiert, denn bereits seit 1992 finden, wie auch dieses Jahr, alljährlich um den 5. Mai herum Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen statt. Das BGG, an dessen Entwicklung das Forum behinderter Juristinnen und Juristen entschend beteiligt war, bot in den darauf folgenden Jahren den Rahmen für die Verabschiedung von Landesgleichstellungsgesetzen für behinderte Menschen.

VdK kritisiert Ausweitung von Minijobs

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zum heutigen Tag der Arbeit am 1. Mai kritisiert VdK-Präsidentin Verena Bentele die geplante Ausweitung von Minijobs. Die Geringfügigkeitsgrenze soll von 450 auf 520 Euro angehoben werden. Das entspricht einer Wochenarbeitszeit von zehn Stunden zum Mindestlohn. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Natürlich muss der Mindestlohn auch bei Minijobs gelten. Aber Minijobs führen selten zu einer gut bezahlten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Sie zementieren Armut, statt sie aufzulösen.“

Berliner Behindertenparlament startet ins zweite Jahr

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Das Berliner Behindertenparlament (BBP) startet mit einer digitalen Auftaktveranstaltung am 7. Mai 2022 von 11 bis 14 Uhr ins zweite Sitzungsjahr. Politik inklusiv gestalten ist auch 2022 der Anspruch des BBP. Bei der Auftaktveranstaltung werden die bisherige Arbeit sowie die Mitwirkungsmöglichkeiten und die geplanten Fokusgruppen zu den Themen Arbeit, Bauen und Wohnen, Bildung, Gesundheit und Pflege, Mobilität und Partizipation vorgestellt. Christian Specht wird als Impulsgeber des BBP die Veranstaltung eröffnen. Die Berliner Staatssekretärin für Integration und Soziales, Wenke Christoph (DIE LINKE), stellt sich den Fragen der Moderierenden Gerlinde Bendzuck und Gerd Miedthank sowie der Teilnehmenden, heißt es in der Ankündigung.

Wolfspinne in Sachsen

Eine junge Frau hält eine Laterne mit leuchtender Kerze
Laterne
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Spinnen sind nützliche Tiere. Es ist ein Mythos sie wären gefährlich. Zumindest in Deutschland sind Spinnen für Menschen keine Gefahr.
Und dann gibt es dieses Aber …

Schwere Waffen für die Ukraine

Foto vom Ufer des Landwehrkanals
Am Ufer des Landwehrkanals in Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Grünen stimmten heute auf einem kleinen Parteitag für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Parteichef Nouripour erklärte, man bleibe eine Friedenspartei. Der Bundestag hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Ukraine mit schweren Waffen unterstützt werden soll. Doch in der Öffentlichkeit wird weiter darüber diskutiert, ob das richtig ist.

Aktionsplan NRW inklusiv mit 177 Maßnahmen veröffentlicht

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) Das nordrhein-westfälische Sozialministerium hat den neuen Aktionsplan „NRW inklusiv“ veröffentlicht. Er bündelt insgesamt 177 laufende oder geplante Maßnahmen aller Landesministerien zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Sie betreffen alle Politikfelder und sind nach sogenannten „Lebenslagen“ gegliedert, beispielsweise „Familie und soziales Netz“, „Bildung und Ausbildung“, „Arbeit und materielle Lebenssituation“ und „Gesundheit und Gesundheitsversorgung“.

Protest für barrierefreien Bahnhof in Starnberg am 5. Mai

Sharepic zur Aktion in Starnberg am 5. Mai 2022
Sharepic zur Aktion in Starnberg am 5. Mai 2022
Foto: ARGE Starnberg

Starnberg (kobinet) Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg wird sich auch dieses Jahr wieder am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung engagieren. Dieses Jahr ruft die ARGE am 5. Mai ab 15:00 Uhr zu einem Protestmarsch am Starnberger Kirchplatz unter dem Motto „Tempo Machen: Barrierefreier Bahnhof – jetzt sind wir am Zug!“ auf. Um 16:00 Uhr findet die Abschlusskundgebung statt.

IGEL-Podcast zu 30 Jahre Protesttag am 5. Mai

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) Aktuell zu den derzeit seit dem 23. April bis zum 8. Mai stattfindenden über 600 Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen sprach der Macher des Podcat Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, mit Wiebke Schär und Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) über die Geschichte des Protesttages, der vor 30 Jahren zum ersten Mal stattfand. Dabei geht es auch über dessen Wirkung und die diesjährigen Aktionen.

Gute Erfahrungen mit Vermittlung über Datenbank www.hilfsabfrage.de

Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung
Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung
Foto: LB Bremen

Berlin (kobinet) Seit einigen Wochen gibt es die Datenbank zur Vermittlung von Wohnangeboten und Transportmöglichkeiten für geflüchtete behinderte Menschen www.hilfsabfrage.de. Die Datenbank wurde nach dem Angriff auf die Ukraine vom Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen entwickelt, wird von einer Vielzahl von Verbänden unterstützt und nun von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Zusammenarbeit mit Handicap International betreut. Martina Köninger, Leiterin des Arbeitskreises der Evangelischen Allianz Deutschland hat nun einen Bericht über das Engagement für behinderte Geflüchtete und vor allem über ihre guten Erfahrungen mit der Datenbank zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Martin Ladstätter zum ORF-Publikumsratsmitglied bestellt

Martin Ladstätter
Martin Ladstätter
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Vor kurzem konnte der unermüdliche Streiter für die Menschenrechte behinderter Menschen Martin Ladstätter die Veröffentlichung des 20.000. Artikels des österreichischen Online-Nachrichtendienstes zu Behindertenfragen BIZEPS vermelden. Nun wurde Martin Ladstätter zum Mitglied des Publikumsrats des ORF für den Bereich Behinderte Menschen bestellt, wie der österreichische Behindertenrat mitteilt.

Teilhabe umfasst auch pflegerische Leistungen

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung und die Bundesarbeitsgemeinschaft Heilerziehungspflege (BAG HEP) begrüßen die Erstellung des Kompetenzorientierten Qualifikationsprofils für die Ausbildung von Heilerziehungspflegenden an Fachschulen, welches am 16. Dezember 2021 von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossen und nun veröffentlicht worden ist. Allerdings machen sie darauf aufmerksam, dass die Teilhabe als Kernkompetenz der Heilerziehungspflege zwingend auch pflegerische Leistungen umfasst.

Inklusives Schulsystem muss Ziel in Nordrhein-Westfalen sein

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Alle Kinder und Jugendlichen sollen die gleichen Bildungschancen haben. Nordrhein-Westfalen ist nach Ansicht des Deutschen Instituts für Menschenrechte auch 13 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention weit davon entfernt, Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zu garantieren. Mit 4,9 Prozent stagniere der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die außerhalb des allgemeinen Schulsystems beschult werden, derzeit auf einem relativ hohen Niveau (Platz 12 im bundesweiten Vergleich). Deshalb müsse ein inklusives Schulsystem das Ziel der nächsten Landesregierung in Nordrhein-Westfalen sein.

Miteinander statt nebeneinander, Gemeinsam für eine bessere Welt in Erlangen

Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel!
Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!
Foto: Aktion Mensch

Erlangen (kobinet) „Miteinander statt nebeneinander, Gemeinsam für eine bessere Welt“. Unter diesem Motto mischt die Lebenshilfe Erlangen am 5. Mai am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung mit. Die Lebenshilfe Erlangen hat dieses Jahr ihre Partner aus Wirtschaft, Bildung, Sport und Kultur gebeten, mitzumachen. „Wir haben sie nach einem Beitrag zur Inklusion und Teilhabe gefragt in Bild und Wort. Zum Beispiel das E-Werk, den Stadtjugendring, die Firma Wartenfelser, das Stadtmuseum Erlangen und viele mehr. Und es sind tolle Beiträge eingegangen“, erläutert Andy Bernard, Leiter der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Erlangen.

Broschüre: 30 Jahre 5. Mai – Lautstark für Gleichstellung 1992 -2022

Kalenderblatt: 1992 - 2022 5. Mai Protesttag
Kalenderblatt: 1992 – 2022 5. Mai Protesttag
Foto: ISL

Bonn/Berlin (kobinet) „30 Jahre 5. Mai – Lautstark für Gleichstellung 1992 -2022“, so lautet der Titel einer Broschüre, die von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen herausgegeben wurde. Erarbeitet wurde die aktuelle Broschüre, deren Erstellung und Druck durch die Aktion Mensch unterstützt und im Rahmen ihrer Materialien zum Protesttag vertrieben wird, von Dr. Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden vom JOB Medienbüro Berlin.

Diskriminierung melden bei den Berliner Registern

Auswertungsbild vom Berliner Register
Auswertungsbild des Berliner Register
Foto: Berliner Register

Berlin (kobinet) Die Berliner Registerstellen dokumentieren in allen 12 Berliner Bezirken Vorfälle, die diskriminierend sind oder rechtsextrem. Die Vorfälle, die von verschiedenen Menschen an die Berliner Register gemeldet werden, werden auf der Internetseite veröffentlicht und einmal jährlich ausgewertet. Neben rassistischen oder antisemitischen Vorfällen, werden auch Vorfälle aufgenommen, die sich gegen Menschen mit Behinderung richten, wie die Koordinatorin der Berliner Registerstellen Kati Becker den kobinet-nachrichten in folgendem Bericht mitteilte.

Gedenken an ermordete Menschen im Oberlinhaus: Traurige Spitze eines Eisbergs der Gewalt

Schwarze Fläche
Dunkelheit
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gedenkt heute den ermordeten und verletzten Menschen im Oberlinhaus vor einem Jahr am 28. April 2021. Die ISL betrachtet diese brutale Tat als Spitze eines Eisbergs, der institutionelle und strukturelle Gewalt an Menschen mit Behinderungen verinnerlicht hat. „Ein Jahr ist seit den Morden an den vier Bewohner*innen des Oberlinhauses in Potsdam vergangen, bei denen noch ein weiterer Mensch zudem schwerstverletzt wurde. Deshalb fordern wir die Abschaffung dieser Einrichtungen, welche als geschlossene Sondersysteme Gewalt an Menschen mit Behinderungen regelrecht begünstigen. Nur eine Deinstitutionalisierung kann ein Ende dessen bedeuten“, heißt es vonseiten der ISL.