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Sächsischer Landtagsbeschluss: Ab 2027 Qualifizierungszeit auch für Werkstattbeschäftigte

Michael Welsch
Michael Welsch
Foto: Landesinklusionsbeauftragter Sachsen

Dresden (kobinet) Der sächsische Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, Michael Welsch, begrüßt die in der Plenarsitzung des Sächsischen Landtages am 4. Februar 2026 beschlossenen Verbesserungen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Mit dem Gesetz über den Anspruch auf Qualifizierungszeit im Freistaat Sachsen haben ab 2027 auch die rund 16.000 Beschäftigten in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) die Möglichkeit, sich unter Freistellung von ihrer Tätigkeit an bis zu drei Tagen pro Jahr beruflich zu qualifizieren, für ihr Ehrenamt fortzubilden oder sich politisch zu bilden. „Dieses Anliegen hat die Menschen in den Werkstätten und mich schon länger bewegt. Nun gilt es, eine niedrigschwellige Umsetzung in der Praxis zu etablieren“, teilte Michael Welsch mit.

Ausgezeichnete Schwimmhilfe für blinde Menschen

Beckenrand eines Schwimmbads mit Ausstiegstreppe
Beckenrand eines Schwimmbads mit Ausstiegstreppe
Foto: RosZie In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Bern, Schweiz (kobinet) „Was tun, wenn man beim Schwimmen das Bahnende nicht sieht? Selina Przyjemski, Absolventin des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik, findet die Lösung und gewinnt an der Hochschule für Technik und Umwelt FHNW den Preis für die beste Bachelorarbeit sowie die Nominierung für den renommierten Siemens Excellence Award 2026.“ So macht der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband auf einen Bericht der Hochschule über die neue technische Entwicklung aufmerksam, die es blinden und sehbehinderten Schwimmer*innen ermöglicht, zu erkennen, wenn sie den Beckenrand erreichen.

Magazin Let’s Talk About mit Bericht zu Kooperation beim Blindenfußball

Gemeinsames Blindenfußball-Team von Hannover 96 und Werder Bremen
Gemeinsames Blindenfußball-Team von Hannover 96 und Werder Bremen
Foto: privat

Berlin (kobinet) David Günther hat ein neues Audio-Magazin mit dem Titel Let’s Talk About ins Leben gerufen, das über YouTube angehört werden kann. „Seit Oktober 2025 gibt es in Hannover ein neues sportliches Angebot für Jugendliche mit Sehbehinderung, Blindenfußball. Das Interessante hierbei, Werder Bremen kooperiert dafür mit Hannover 96“, heißt es in der Ankündigung des sechsminütigen Audiobeitrags.

Sind behinderte Menschen im Katastrophenfall auf sich allein gestellt?

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) „Eine CORRECTIV-Abfrage zeigt: Städte und Landkreise haben zwar Notfallpläne. Informationen über besonders gefährdete Menschen liegen aber nur vor, wenn diese in Einrichtungen leben. Wer zu Hause auf mit Strom betriebene medizinische Geräte angewiesen ist, bleibt ohne eigenes Zutun unsichtbar.“ So heißt es in einem vor kurzem von CORRECTIV veröffentlichten Beitrag, der sich mit der Frage beschäftigt, warum behinderte Menschen im Katastrophenfall bislang meist auf sich allein gestellt sind.

Horst Frehe: Eine Instanz der Behindertenbewegung wird 75

Horst Frehe
Horst Frehe
Foto: Franziska Vu

Bremen (kobinet) Krüppelgruppen, Krüppeltribunal, Hungerstreik und Besetzungen, Demonstrationen, Parlaments- und Regierungsarbeit, Mit-Entwicklung des Behindertengleichstellungsgesetz und anderer Gesetzesvorschläge, Gründung der Assistenzgenossenschaft in Bremen und von Selbstbestimmt Leben Bremen, bis hin zur jahrzehntelangen Prägung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland sowie der Aufbau der neuen Genossenschaft behinderter Arbeitgebender und die Horst Frehe Stiftung. Diese Liste von Aktivitäten, die Horst Frehe entscheidend mit vorangetrieben hat, ließe sich noch lange fortsetzen. Heute kann sich der Behindertenrechtler und Aktivist der ersten Stunde aus Bremen jedoch ein leckeres Stück Kuchen gönnen. Denn heute, am 5. Februar 2026, kann Horst Frehe seinen 75. Geburtstag feiern. Den vielen Gratulant*innen schließen sich die kobinet-nachrichten an, denn der engagierte Rollstuhlnutzer hat auch die Berichterstattung der kobinet-nachrichten immer wieder bereichert.

Wunsch an die Bundesregierung: Schafft endlich Regelungen für mehr Barrierefreiheit

Sharepic der ISL: Neujahrsvorsätze 2026: Mein Wunsch an die Bundesregierung von Ottmar Miles-Paul
Sharepic der ISL: Neujahrsvorsätze 2026: Mein Wunsch an die Bundesregierung von Ottmar Miles-Paul
Foto: ISL

Berlin (kobinet)

„Reformiert endlich das Behindertengleichstellungsgesetz und regelt, dass die Privatwirtschaft barrierefrei werden und angemessen Vorkehrungen schaffen muss. Reformiert endlich das unsägliche Werkstättensystem, so dass mehr behinderte Menschen echte Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bekommen.“ So bringt der Autor und Inklusionsaktivist seine Wünsche an die Bundesregierung auf den Punkt. So heißt es in einem Sharepic, das die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) auf Facebook und Instagram unter dem Motto „Neujahrsvorsätze 2026: Mein Wunsch an die Bundesregierung“. Damit will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen dazu ermuntern, die Wünsch an die Bundesregierung zu formulieren. In der Sitzung vom 4. Februar 2026 hat das Bundeskabinett übrigens schon wieder nicht den längst überfälligen Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes beschlossen.

Verschiebung der Wahl des Landesbehindertenbeauftragten: LIGA Selbstvertretung Thüringen fordert zügige Wahl

Logo: LIGA Selbstvertretung Thüringen
Logo: LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) Nach der erneuten Verschiebung zur Wahl des neuen Landesbehindertenbeauftragten von Thüringen fordert die LIGA Selbstvertretung Thüringen (LIGA SV) eine zügige Nachbesetzung dieses wichtigen Amtes. „Die erneute Verschiebung der Wahl ohne ersichtlichen Grund beschädigt nachhaltig das Amt des Landesbehindertenbeauftragten“, ärgert sich Torsten Theuerkauf vom Vorstand der LIGA SV und betont: „Seit Monaten ist bekannt, dass dieses Amt neu gewählt werden muss und man kommt einfach nicht zu einem Ergebnis.“ Dabei warteten nicht nur die Menschen mit Behinderungen auf die Neubesetzung.

Berlinale 2026 – großes Kino mit Audiodeskription

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) Filmfans müssen sich sputen: Heute, am 5. Februar 2026, startet der Vorverkauf für die Hörfilme der diesjährigen Berlinale. Der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) hat Informationen darüber zusammenstellt, welche Berlinale-Filme mit Audiodeskription gezeigt werden. Darauf hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) aufmerksam gemacht, der die Filmtipps und weitere Infos auf seine Internetseite aufzeigt.

Barrierefreiheit ist kein Sahnehäubchen – Arbeit des UN-Ausschusses in Gefahr

UN-Behindertenrechtskonvention
UNO Behindertenrechtskonvention
Foto: BIZEPS Wien

Genf (kobinet) Fehlende Gelder für internationale Gebärdensprachdolmetschung und Untertitelung gefährden die Arbeit im UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Dies teilte der Ausschuss am 2. Februar 2026 mit. Davon betroffen ist zum Beispiel das taube Ausschuss-Mitglied Hiroshi Tamon, der seit 2025 im Amt ist. Ihm wurde für seine Arbeit keine Gebärdensprachdolmetschung zur Verfügung gestellt. Dies steht in ausdrücklichem Widerspruch zu einer UN-Resolution vom Dezember 2025 (80/197). Ferner kritisierte der Ausschuss, dass die nationale Gebärdensprachdolmetschung seit 2025 eingestellt wurde und die Staaten nun eine Zusatzgebühr an die Vereinten Nationen zahlen müssen, wenn sie Dolmetscherdienste aus der Ferne bereitstellen. Darauf hat H.-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 aufmerksam gemacht.

Gemeinsam einzigartig: Gehörlosenverbände fordern zum Weltkrebstag Ende der Informationsbarrieren bei Krebsprävention

Symbol Gebärdensprache
Symbol DGS Gebärdensprache
Foto: public domain

München (kobinet) Zum Weltkrebstag, der heute am 4. Februar 2026 begangen wird, rufen der Landesverband Bayern der Gehörlosen und der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg zu einer gemeinsamen Aktion auf. Unter dem weltweiten Motto „United by Unique – Gemeinsam einzigartig“ machen die Verbände auf die massiven Barrieren aufmerksam, denen gehörlose Menschen bei der Krebsvorsorge und Früherkennung begegnen. Trotz medizinischer Fortschritte bleibt ein erheblicher Teil der Bevölkerung aufgrund fehldender barrierefreier Kommunikation von lebenswichtiger Prävention ausgeschlossen.

Erste Sitzung des Reisen-für-Alle-Beirates hat stattgefunden

Bild zeigt die acht Piktogramme des Informations- und Zertifizierungssystems
Piktogramme „Reisen für Alle“
Foto: BTG / screenshot

MÜNCHEN (kobinet) Seit Januar 2024 ist die Bayern Tourist GmbH (BTG) als Konzessionsnehmer sowohl Betreiber als auch Koordinierungs- sowie Prüfstelle von „Reisen für Alle“. Das Bundesministerium für Wirtschaft  und Energie ist Konzessionsgeber und weiterhin Inhaber aller Rechte, insbesondere aller Nutzungs- und Verwertungsrechte an dem Kennzeichnungs- und Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“. Am 3. Februar haben sich die Mitglieder des RfA-Beirats in hybrider Form, digital und persönlich, zur ersten Sitzung eingefunden.

Ina Fischer kandidiert für Stadtrat in Erlangen, um Teilhabe für alle möglich zu machen

Ina Fischer
Ina Fischer
Foto: Grafschaft Erlangen

Erlangen (kobinet) Wenn es in Erlangen um das Thema Inklusion geht, dann mischt Ina Fischer meist mit. Sie hat nicht nur das Projekt Kommune Inklusiv beim Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter koordiniert, sondern mischt immer wieder in der Stadtpolitik mit. Nun kandidiert Ina Fischer für die Stadtratswahl in Erlangen, die am 8. März 2026 stattfindet. Mit ihrer Kandidatúr möchte die blinde Frau vor allem jetzt, wo Demokratie nicht mehr ganz so selbstverständlich ist und Menschen mit Behinderung leider oft nur als „Kostenfaktor“ gesehen werden, laut werden, um Inklusion weiterhin einzufordern und Teilhabe in der Stadt Erlangen für alle möglich zu machen. Dies und vieles mehr hat sie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview zu ihrer Kandidatur mitgeteilt.

Online-Treffen zur Umfrage zu Diskriminierung

Sharepic zur Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen
Sharepic zur Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen
Foto: IMAP

Dresden (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Sachsen und die AG Selbstvertretung Sachsen laden zu einem Online Treffen am 13. Februar 2026 um 16:30 Uhr ein, bei dem es um die aktuelle Umfrage zu Diskriminierung geht. Bis zum 28. Februar kann man noch bei der Umfrage mitmachen. „Viele Menschen werden aufgrund einer sichtbaren oder unsichtbaren Behinderung im Alltag unfair behandelt oder benachteiligt. Das nennt man Diskriminierung. Das kann zum Beispiel bei der Nutzung von Bus und Bahn passieren. Das kann auch beim Einkaufen oder im Restaurant passieren. Es kann bei der Arbeit oder in der Schule passieren. Und es kann zum Beispiel passieren, wenn man eine neue Wohnung sucht. Die Umfrage findet man unter: https://diskriminierung-umfrage.de/„, heißt es in der Ankündigung der Online-Informationsveranstaltung.

Maßnahmen für Barrierefreiheit und Inklusion beim Eurovision Song Contest in Wien

Logo des ESC 2026 in Wien
Logo des ESC 2026 in Wien
Foto: ORF

Wien (kobinet) Der 70. Eurovision Song Contest (ESC) findet vom 12. bis zum 16. Mai 2026 in der Stadthalle in Wien statt, nachdem JJ mit dem Lied Wasted Love den Eurovision Song Contest 2025 in Basel gewonnen hat. Nach 1967 und 2015 bedeutet dies die dritte Austragung des ESC in Wien. Was dabei in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion geplant ist, damit hat sich der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS beschäftigt: „‚Der 70. Eurovision Song Contest in Wien wird ein Event für alle!‘, gab der ORF am 29. Jänner 2026 in einer Aussendung bekannt“, heißt es dazu im BIZEPS-Bericht.

Lange Wartezeiten auf Schwerbehindertenausweis in Sachsen-Anhalt

Flagge Bundesland Sachsen-Anhalt
Flagge Bundesland Sachsen-Anhalt
Foto: gemeinfrei

Magdeburg (kobinet) Wenn Verwaltungen zu wenig Personal haben, es nicht genug Gutachter*innen gibt oder die Regelungen überbürokratisiert sind, zahlen behinderte Menschen meist die Zeche, in dem die Bearbeitung und Bewilligung von Anträgen lange auf sich warten lassen. So in vielen Bundesländern beispielsweise bei der Bearbeitung von Anträgen zur Anerkennung einer Schwerbehinderung. „Wer in Sachsen-Anhalt den Grad der Behinderung feststellen lassen will, braucht derzeit vor allem Geduld. Antragsteller warten aktuell zwischen neun und 18 Monaten auf einen Bescheid. Häufig folgen anschließend Widersprüche und Klagen. In dieser Zeit leben viele Betroffene in finanzieller, rechtlicher und psychischer Unsicherheit. Ihnen fehlen Nachteilsausgleiche, wie steuerliche Vorteile, Rentenansprüche oder Zugang zu Unterstützung im Alltag durch Assistenz. Oft verschlechtert sich der Gesundheitszustand während der langen Wartezeit weiter“, heißt es beispielsweise in einem Bericht des mdr. Ob die Neustrukturierung der Verwaltung in Sachsen-Anhalt Verbesserungen bringt, das ist noch offen.

Armut in Deutschland steigt weiter

Zwei Hände eines alten Menschen mit zwei Euro-Münzen
Armut hängt immer häufiger mit dem Alter zusammen
Foto: Pixabay/anaterate

BERLIN (kobinet) Armut ist nicht nur eine abstrakte Zahl. Für die Betroffenen bedeutet Armut: Kinder ohne Winterjacke, Familien, die bei der Heizung sparen müssen, Menschen, die den Zahnarztbesuch aufschieben. Armut bedeutet Existenzängste, die Sorge um den möglichen Verlust der Wohnung, Vereinsamung und zunehmende gesundheitliche Probleme. Die Geschäftsführerin beim Paritätischen Gesamtverband, Katja Kipping, verweist mit Blick auf die heute verkündeten vorläufigen Armutszahlen des Statistischen Bundesamtes darauf, dass innerhalb nur eines Jahres rund 300.000 Menschen mehr von Armut betroffen sind. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl einer Stadt wie Karlsruhe oder Mannheim. Die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Die Armut in Deutschland steigt von 15,5 auf 16,1 Prozent und von knapp 13 Millionen auf 13,3 Millionen Armutsbetroffene.

Kinderarmut in Deutschland endlich zur Chefsache machen

Zeichnung von  mehreren Kindern verschiedner Hautfarbe in Kreisen
Kinderrechte
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von Bund, Ländern und Kommunen konkrete sozialpolitische Schritte, um endlich die Kinderarmut in Deutschland wirkungsvoll zu bekämpfen. „Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zeigen eindeutig, dass die bisherigen sozialpolitischen Ansätze zur Reduzierung der Kinderarmut nicht wirken. Im Vergleich zum Vorjahr ist die relative Armutsgefährdung sogar gestiegen. Deshalb muss aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes die Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland endlich priorisiert werden. Kein Kind zurücklassen bedeutet in diesem Zusammenhang, allen Kindern ein gutes und gesundes Aufwachsen sowie gleichwertige Lebensverhältnisse unabhängig von ihrem Wohnort und ihrer sozialen Herkunft zu ermöglichen. Dies kann aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes nur durch das Zusammenspiel einer eigenständigen finanziellen Leistung für Kindern und Jugendliche mit einer gleichzeitigen Absicherung ihrer Bildungs- und Teilhabebedarfe durch ein chancengerechtes, leicht zugängliches und armutspräventives Angebot in ihrem Lebensumfeld gelingen.

Infos zur Ausbildung für Jugendliche mit Behinderungen im Familienratgeber

Logo: Familienratgeber der Aktion Mensch
Familienratgeber der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Für Jugendliche mit Behinderung ist es nicht so einfach, eine Ausbildung zu finden. Deswegen solltest du dich gut vorbereiten. Es gibt viele Angebote die dir dabei helfen können: Es gibt Beratung, Infos und Unterstützung von vielen verschiedenen Stellen. In diesem Artikel kannst du lesen, welche Arten von Ausbildungen für Jugendliche mit Behinderung möglich sind und wer helfen kann.“ So kündigt der Familienratgeber der Aktion Mensch seine Tipps zur Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderungen an, die online eingestellt sind.

Beispiel aus Hessen zeigt, wie Inklusion im Arbeitsmarkt funktionieren kann

Titelbild der tagesschau
Titelbild der tagesschau
Foto: ARD tagesschau

Hamburg (kobinet) „In Deutschland arbeiten Hunderttausende Menschen mit Behinderung in Werkstätten. Wenige schaffen es in reguläre Jobs. Dass es auch anders geht, zeigt ein Beispiel aus Hessen.“ So heißt es in einem auführlichen Bericht der tagesschau vom 1. Februar 2026 mit dem Titel „Warum echte Inklusion am Arbeitsmarkt selten ist“.

Schwierige Ausgangssituation vor Landtagswahlen

Kreuz auf Wahlzettel
Wahlzettel mit Kreuz
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Ein Blick auf die Wahlumfragen für die in diesem Jahr anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zeigt, wie schwierig die Mehrheitsbildung in zukünftigen Landtagen ist und wie wichtig das demokratische Engagement gerade in diesem Wahljahr ist, das noch durch Kommunalwahlen beispielsweise in Hessen und Bayern ergänzt wird. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz liegt derzeit die CDU vor den Grünen bzw. der SPD. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet die AfD in den derzeitigen Umfragen Werte um die 35 Prozent und mehr, was die Regierungsbildung schwierig machen dürfte.

Rheinland-pfälzisches Familienministerium fördert Antidiskriminierungsbüro

Katharina Binz
Katharina Binz
Foto: MFFKI Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Das rheinland-pfälzische Familienministerium stärkt den Schutz vor Diskriminierung und fördert das Antidiskriminierungsbüro Rheinland-Pfalz des Trägers Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz mit einer Landeszuwendung für das Jahr 2026 in Höhe von 282.997,12 Euro. Den entsprechenden Förderbescheid hat Familienministerin Katharina Binz persönlich übergeben. „Diskriminierung ist keine Randerscheinung, sondern eine reale Erfahrung für viele Menschen in unserem Land, im Alltag, am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche oder im Bildungsbereich. Wer Diskriminierung erlebt, braucht eine unabhängige, kompetente und vertrauenswürdige Anlaufstelle. Genau hier setzt die zivilgesellschaftliche Antidiskriminierungsberatung in Rheinland-Pfalz an“, betonte die Ministerin.

Wochenenddebatten der Union stärken rechtspopulistische Kräfte

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: VdK Bayern

Berlin (kobinet) Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, kritisiert die aktuellen Vorschläge aus dem Umfeld der Union zur Kürzung von Leistungen im Gesundheitswesen und zur Ausweitung der Arbeitszeit und warnt vor der politischen Instrumentalisierung des Sozialstaats: „Inzwischen ist es fast schon Normalität geworden, dass an Wochenenden abstruse politische Ideen medial breitgetreten werden. Dieses Mal hat sich der CDU-Wirtschaftsrat entlarvt. Sein Vorschlag, Zahnarztbesuche künftig nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernehmen zu lassen, ist an Zynismus kaum zu überbieten.“

Gesundheitsminister Philippi kritisiert Vorschlag zur Kürzung von Zahnarztleistungen

Dr. Andreas Philippi
Dr. Andreas Philippi
Foto: photothek.net

HANNOVER (kobinet) Der Niedersächsische Gesundheitsminister und diesjährige Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Dr. Andreas Philippi, kritisiert die gegenwärtige Diskussion um Kürzungen von Zahnarztleistungen bei gesetzlich Versicherten und stellt dazu fest: „Der Vorschlag ist gesellschaftspolitisch und gesundheitspolitisch eine Dreistigkeit. Die aktuellen Forderungen, dass gesetzlich Versicherte den Großteil der Zahnarztkosten selber übernehmen sollen, können nicht ernst gemeint sein. Über 90 Prozent aller Menschen in Deutschland sind gesetzlich versichert und wären von dieser unsozialen Maßnahme betroffen. Ernsthafte Reformen im Gesundheitswesen müssen solidarisch angegangen werden und der Sozialstaat als Ganzes verstanden werden. Der Vorschlag, dass Patientinnen und Patienten vermehrt über private Absicherungen ihre Gesundheitskosten absichern, führt an der finanziellen Lebensrealität der meisten Menschen vorbei. Zahngesundheit darf kein Luxus sein.“

Job|inklusivo feiert Erfolge gemeinsam

Fünf Personen stehen auf einer Bühne. Davon halten drei Urkunden und zwei Blumensträuße in den Händen
10 Jahre JobInklusivo
Foto: Andrea Djifroudi

BAD KREUZNACH (kobinet) Bei der Jahresversammlung von job|inklusivo stand nicht nur der Austausch und die Fortbildung in Sachen Soziale Medien im Fokus. Zugleich trafen sich im Luthersaal der Stiftung kreuznacher diakonie alle die Menschen, die es geschafft haben, beruflich außerhalb der der Werkstätten mit Behinderung Fuß zu fassen. Job|inklusivo fördert den Übergang von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, also auf Arbeitsstellen außerhalb der Werkstatt.

Soziales ist keine Wohlfühlpolitik sondern ein Standortfaktor

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg unterstützt als Teil der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg die Forderung, soziale Daseinsvorsorge politisch zu priorisieren. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg bekräftigt damit seine Einschätzung, dass soziale Daseinsvorsorge stärkt soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität stärkt. „Kitas, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Angebote der Eingliederungshilfe, der Jugend- und Familienarbeit sind nicht nur individuelle Hilfen, sondern tragende Säulen unserer Wirtschaft und Demokratie. Soziale Arbeit ermöglicht Teilhabe, stärkt Menschen in Krisen und sichert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ohne verlässliche soziale Infrastruktur können Fachkräfte nicht arbeiten, Regionen nicht bestehen und gesellschaftliche Krisen nicht bewältigt werden“, sagt Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg.

Negativrekord bei der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter: Über 192.000 im Januar 2026 arbeitslos gemeldet

Logo der Bundesagentur für Arbeit
Logo der Bundesagentur für Arbeit
Foto: BA

Nürnberg (kobinet) Vertreter*innen der Wirtschaft und der CDU/CSU überschlagen sich fast täglich mit Vorschlägen, dass Arbeitnehmer*innen mehr arbeiten sollen, dass die wöchentliche Arbeitszeit erhöht und die tägliche Arbeitszeit von acht Stunden flexibilisiert werden soll, das Recht auf Teilzeitarbeit aufgeweicht gehört, dass Leistungen der Krankenversicherung gekürzt oder gar gestrichen und die Lebensarbeitszeit bis zur Rente verlängert werden soll. Was man jedoch wenig hört ist, wie die Wirtschaft mehr Arbeitsplätze schafft und diese vor allem auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer*innen besser anpasst. Und genau das wäre dringender nötig denn je. Nicht nur, dass die Arbeitslosigkeit im Januar den höchsten Stand seit 12 Jahren erreicht und die Marke von 3 Millionen überschritten hat, so gibt es auch bei der Zahl der gemeldeten schwerbehinderten Arbeitslosen einen traurigen Rekord zu vermelden. Erstmals in der von der Agentur für Arbeit seit Januar 2007 geführten Liste zur Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen wurde die Zahl von 190.000 überschritten. Im Januar waren sogar 192.327 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Ein Anstieg gegenüber dem Januar von 2025 von über 7.000. Damals waren 185.168 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Rückgabe von Einwegpfandflaschen oft nicht barrierefrei

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Wien (kobinet) „Ein Jahr nach Einführung des Einweg-Pfandsystems in Österreich verweist der Österreichische Behindertenrat darauf, dass die Rückgabe von Pfandgebinden für viele Menschen mit Behinderungen weiterhin nicht eigenständig möglich ist.“ Darüber berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS und greift damit ein Problem auf, dass sich in Deutschland nicht anders gestalten dürfte.

Eisschwimmerin Tina Deeken auf dem Weg zur Europameisterschaft

Frau mit Dicker Jacke und Pudelmütze auf einem Bootssteg im Winter. Stützt sich auf Gehstöcke. An Beinen Orthesen
Foto von Tina Deeken
Foto: Tobias Prüßner

Hannover (kobinet) Während sich andere bei diesen Temperaturen in eine warme Decke einmümmeln oder am besten gar nicht vor die Tür geht, ist das die richtige Zeit für Tina Deeken. Und zwar nicht nur, um draußen zu sein, sondern ins kalte Wasser zu steigen. Die Eisschwimmerin, die eine Beinprothese nutzt, schwimmt für ihr Leben gern und hat viele Titel und Rekorde in Sachen Eisschwimmen erreicht. Bei der anstehenden Europameisterschaft in den Dolomiten will es die 49jährige aus Hannover noch einmal wissen. Dies geht aus einem Bericht des sportstudio hervor, der am 31. Januar 2026 im ZDF ausgestrahtl wurde.

AWO-Aktionskonferenz zur digitalen Teilhabe am 28. und 29. April in Berlin

Logo: AWO
Logo der AWO
Foto: AWO

Berlin (kobinet) „AWO-Aktionskonferenz ‚DigiTeilhabe‘: Voneinander Lernen, neue Impulse entwickeln und gemeinsam in Aktion kommen für digitale Teilhabe“, so lautet der Titel einer Veranstaltung, die das Projekt DigiTeilhabe der Arbeiterwohlfahrt vom 28. – 29. April 2026 in Berlin durchführt. „Mit der Konferenz möchten wir die Erfahrungen aus unserem Projekt mit haupt- und ehrenamtlich Engagierten teilen und einen Raum für Austausch sowie gegenseitiges Lernen schaffen“, heißt es unter anderem in der Ankündigung.

IGEL-Monatsrückblick: Von Pleiten bis Stillstand – auch der Januar bringt die Inklusion nicht nach vorne

Cover des IGEL-Podcast mit dem Monatsrückblick Januar 2026
Cover des IGEL-Podcast mit dem Monatsrückblick Januar 2026
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Von Pleiten bis Stillstand – auch der Januar bringt die Inklusion nicht nach vorne“, so hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Januar 2026 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im Januar 2026 bestimmt haben.

Katrin Langensiepen bekräftigt Kritik an Werkstätten für behinderte Menschen

Katrin Langensiepen mit Schild: Inklusion ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht
Katrin Langensiepen mit Schild: Inklusion ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht
Foto: ZDF

Köln (kobinet) „Werkstätten für behinderte Menschen stehen seit Jahren in der Kritik: Etwa 300.000 Menschen arbeiten dort, oft für nur wenige Euro pro Stunde“, heißt es u.a. in der Ankündigung eines gut fünfminütigen Sendebeitrags des WDR im ARD Morgenmagazin mit dem Titel „Behindertenwerkstätten: Ausbeutung oder Chance?“. Gast im Studio ist die Europaparlamentsabgeordnete der Grünen, Katrin Langensiepen, die am System der Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland heftige Kritik übt. Dabei verweist sie u.a. auf die UN-Behindertenrechtskonvention und schildert den oft vorprogrammierten Weg der Aussonderung von der Schule bis zur Arbeit und die Eigeninteressen des Systems Werkstätten für behinderte Menschen.

Solidarische Katastrophenhilfe unter pazifistischem Vorzeichen, wie das gehen könnte

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
gewährt einen Hoffnungsschimmer, einen Lichtblick
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) Zivilgesellschaftlich organisierte solidarische Katastrophenhilfe, die nicht Bestandteil bellizistischer Bevölkerungsschutzpolitik ist und nach deren Pfeife tanzt. Also nicht mit Kriegsvorbereitung verquickt wäre. Sondern eine selbstorganisierte Nothilfe bei klimakatastrophischen Ereignissen wie bei einer Flutkatastrophe oder einem Kollaps von Teilen der Infrastruktur (etwa Stromausfall), ob infolge technischen Versagens oder durch einen kriminellen bzw. politisch extremistischen Anschlag. – „Solidarisches Preppen, wie man Nachbarn zu Katastrophenhelfern macht“, eine Hörspiel-Doku von Fritz Thietz aus dem Jahr 2024 (unlängst zum wiederholten Mal auf Deutschlandfunk zu hören), stellt anschaulich und beispielhaft eine Katastrophenhilfe vor, die nicht sogleich Wasser auf die Mühlen der „Masters of War“ in Politik und Medien ist. „Es sind deine Nachbarn, die bei Katastrophen als erstes helfen“, lautet das handlungsleitende Ausgangsmotto.
Denn wenn etwas passiert, sei nachbarschaftlich solidarisches Preppen das erste und naheliegenste, was hilft. Und es werde etwas passieren, spätestens wenn das Klima kollabiert, sagt der Autor. Wie sieht nachbarschaftlich gemeinsame Vorsorge für den Fall eines Kollaps oder der Katastrophe also konkret aus, angefangen beim Stromausfall…

Momentaufnahme 421

Hagebutte im Schnee
Hagebutte
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Nichts in der Welt wirkt so ansteckend wie Lachen und gute Laune.

Deutschlandfunk: Ablei’smus und Philosophie – Behindertenfeindliches Denken hat Tradition

Logo des Deutschlandfunk
Logo des Deutschlandfunk
Foto: Deutschlandfunk

Frankfurt / Köln (kobinet) In der Reihe „Hörsaal“ bei Deutschlandfunk Nova wurde am 29. Januar 2026 der Vortrag „Ablei’smus und Philosophie – Behindertenfeindliches Denken hat Tradition“ ausgestrahlt, der auch in der ARD-Audiothek verfügbar ist. „Die Philosophie ignoriert Menschen mit Behinderung oder wertet sie ab, sagt Regina Schidel. Die Philosophin analysiert in ihrem Vortrag diese Diskriminierung in unserer Denktradition und zeigt Wege zu einer nicht-ableistischen Gesellschaft auf“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Vortrags.

Strukturreformen dürfen nicht an der Lebensrealität behinderter Menschen vorbeigehen

Logo des ABiD
ABiD Logo
Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD e.V.) begrüßt, dass sich die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission bei ihren Vorschlägen zur Sozialstaatsreform auf strukturelle Verbesserungen konzentriert und Leistungskürzungen ausdrücklich ausgeschlossen wurden. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten und wachsender sozialer Ungleichheit ist dies ein wichtiges und notwendiges Signal. Gleichzeitig warnt der ABiD davor, die Debatte auf Verwaltungsvereinfachung und Digitalisierung zu verengen, ohne die besonderen Lebenslagen behinderter Menschen konsequent mitzudenken. „Strukturreformen sind kein Selbstzweck. Entscheidend ist, ob sie bei den Menschen ankommen – insbesondere bei jenen, die auf verlässliche Unterstützung angewiesen sind“, erklärt der Vorstand des ABiD.

Bildungsministerin will Ende der Förderschulen verschieben

Logo: NDR
NDR
Foto: NDR

HANNOVER (kobinet) Wie der Norddeutsche Rundfunk berichtet hatten sich AfD und CDU wiederholt für den Erhalt der Förderschulen eingesetzt. Wie das „Nordmagazin“ berichtet so soll nun der Erhalt der Förderschulen im Norden zumindest um weitere fünf Jahre bis in das Jahr 2035 hinausgeschoben werden. AfD und CDU hoffen, dass man später auch noch einmal darüber reden kann und es letztlich gelingt, die Förderschulen im Norden zu erhalten. Der NDR-Bericht darüber ist auf dieser Seite zu sehen.

Spielen rettet Leben

Eine Frau mit einer Platte in der Hand auf welcher sich kleine Spiele befinden vor einem Kind mit dunkler Haut
Spielen weckt und stärkt die Lebensgeister
Foto: HI

MÜNCHEN (kobinet) Spielsachen haben sehr viel mit der Prävention von Behinderungen zu tun, hebt Uta Prehl, Physiotherapeutin bei der humanitären Hilfsorganisation Handicap International hervor. Seit vielen Jahren begleitet sie Rehabilitationsprojekte in Westafrika und erlebt immer wieder, wie aus apathischen, schwachen Kindern dank einer ganz speziellen Therapie kräftige und fröhliche Kinder werden.

Vorschläge und Erklärvideo zur Weiterentwicklung der Werkstätten für behinderte Menschen

Infozeichen
Info blau Symbol
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Der Berufsverband Arbeits- und Berufsförderung (BeFAB) hat ein Strategiepapier zur Weiterentwicklung der Werkstätten für behinderte Menschen und des übergeordneten Bereiches der Eingliederungshilfe im Arbeitsleben vorgelegt. In einem knapp zehnminütigen Erklärvideo werden die Vorsschläge des Berufsverband anschaulich dargestellt und Ideen für eine zukünftige weitgehend an der UN-Behindertenrechtskonvention orientierte Unterstützung behinderter Menschen im Arbeitsleben vorgestellt.

Tipp: Bruce Springsteens Song Streets of Minneapolis

USA Flagge im Wind
USA Flagge im Wind
Foto: geralt In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Kassel (kobinet) In Ergänzung zu seinen Berichten über die Auswirkungen der Einsätze der US-amerkanischen Einwanderungsbehörde ICE auf behinderte Menschen und die behindertenpolitischen Pläne im Entwurf des Regierungsprogramms der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt empfiehlt kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul den aktuellen Song von Bruce Springsteen mit dem Titel „Streets of Minneapolis„, der auf YouTube eingestellt ist und dort bereits weit über 1 Million mal heruntergeladen wurde.