Menu Close

Steigender Mehrkosten für Behinderte sind alarmierend

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Durch die derzeitig bestehende Teuerungsrate entstehen für für Menschen mit Handicap besondere Herausforderungen – darauf weist der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) hin. Wie ABiD- Sozialberater Dennis Riehle, eindrücklich klarmacht, haben ihn in den letzten Wochen viele Zuschriften von Personen mit einer Behinderung erreicht, die in existenzielle Not geraten sind.

Anspruch auf Budget für Arbeit – auch ohne formale Bildungsmaßnahme

Logo reha-recht Rehabilitations- und Teilhaberecht
Logo reha-recht Rehabilitations- und Teilhaberecht
Foto: reha-recht

Heidelberg (kobinet) „Der Anspruch auf ein Budget für Arbeit (BfA) setzt die sogenannte ‚Werkstattfähigkeit‘ voraus, nicht aber zwingend eine vorherige berufliche Ausbildung. So urteilte das Sozialgericht (SG) Nürnberg am 24. November 2021 und verpflichtete einen Träger der Eingliederungshilfe zur Übernahme eines unbefristeten BfA für einen jungen Mann mit Down-Syndrom im Rahmen der Beschäftigung in einem Haus für Kinder und Familien (Az. S22 SO 59/19).“ Auf diese Entscheidung weist das diskussions forum Rehabilitations- und Teilhaberecht hin.

Mit politischer Partizipation in Zukunft inklusiv

Logo: In Zukunft inklusiv
Logo: In Zukunft inklusiv
Foto: LAG Selbsthilfe NRW

Münster (kobinet) „In Zukunft inklusiv: Mit politischer Partizipation zum Kreis für alle“, so lautet der Titel eines neuen nordrhein-westfälischen Landesprojektes, das drei Kreisen in Nordrhein-Westfalen die Chance auf eine qualifizierte, dreijährige Prozessbegleitung bietet. Ziel ist, auf Kreisebene flächendeckend wirksame und nachhaltige politische Teilhabestrukturen für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Eine Bewerbung ist bis zum 31. August möglich. Am 11. August findet dazu von 17:00 bis 19:00 Uhr ein Online-Austausch über das Projekt statt.

Deutscher Behindertenrat bildet AG Barrierefreier Tourismus

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Mit einer neuen Arbeitsgruppe Barrierefreier Tourismus des Deutschen Behindertenrats (DBR) wollen die Behindertenorganisationen in Deutschland wieder ihre Kompetenzen und Potentiale auf diesem Gebiet bündeln um hier weiter voran zu kommen, den Austausch untereinander zu befördern und mit möglichst einer Stimme gegenüber der Tourismuspolitik sowie der Tourismuswirtschaft und ihren Verbänden aufzutreten. Dies beschloss der DBR-Arbeitsausschuss in seiner Sitzung am 10. Juni 2022 auf Vorschlag des ABiD-Instituts Behinderung und Partizipation e.V. (IB&P), das über diese Initiative in einer Presseinformation berichtet.

Momentaufnahme 269

Ein Mann im Tunnel geht in die Richtung des Lichtes
Tunnel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Leben ist kurz…. man muß sich einander einen Spaß zu machen suchen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Leuchtfeuer der Hoffnung

Foto zeigt UNO-Generalsekretär António Guterres
UNO-Generalsekretär
Foto: UNO-Photo/Rick Barjornnas

Berlin (kobinet) Nach den Raketenangriffen auf Odessa geht es jetzt weiter darum, wie ein am Freitag vereinbartes Abkommen über den ukrainischen Getreideexport umgesetzt werden kann. UNO-Generalsekretär António Guterres hat den Raketenbeschuss des Hafens von Odessa vom Samstag verurteilt. Guterres erinnerte daran, dass sich am Vortag alle Parteien klar verpflichtet hätten, den sicheren Export ukrainischen Getreides zu gewährleisten: «Die vollständige Umsetzung durch die Russische Föderation, die Ukraine und die Türkei ist zwingend erforderlich.»

50. Ausgabe von Echt behindert zum Leben mit Assistenz

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) In der mittlerweile 50. Ausgabe des Podcast der Deutschen Welle Echt behindert! geht es um das Leben mit Assistenz. „Um als Mensch mit Einschränkung selbstbestimmt leben zu können, bedarf es oft der Unterstützung durch andere Menschen. Doch wo findet man die? Was sind ihre Aufgaben? Und wie bezahlt man das Ganze?“, heißt es dazu in der Ankündigung der aktuellen Episode des Podcasts.

Hilfsmittel in der Mehrheit mehrkostenfrei

Logo aus einem  roten G mit angedeutetem K und hochgestelltem  V.
Logo der GKV
Foto: GKV

BERLIN (kobinet) Nach einer Meldung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen werden die GKV-Versicherte zu 80 Prozent mehrkostenfrei mit Hilfsmitteln versorgt. Rund 20 Prozent der bei den GKV-Versicherten zahlen durchschnittlich etwa 136 Euro dazu. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Mehrkostenbericht des GKV-Spitzenverbandes.

Linke fordert umfassendes Entlastungspaket

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

BERLIN (kobinet) Nach dem Einstieg der Bundesregierung zur Rettung des finnischen Unternehmens Uniper durchdeutsche Steuergelder sind weitere Gaslieferungen an die Energieversorger gesichert. Der Ostbeauftragter der Linksfraktion im Deutschen Bundestag Sören Pellmann fordert angesichts weiterer Belastungen für alle Konsumentinnen und Konsumenten sowie der Steuerzahler in Deutschland ein weiteres umfassendes Entlastungspaket.

Deutscher Behindertenrat fordert mehr Tempo bei Barrierefreiheit

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Mal schnell Geld abheben vom Automaten, spontan mit Freunden etwas essen gehen oder kurzentschlossen verreisen: Was für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, kann für Menschen mit Behinderungen oder mobilitätseingeschränkte Menschen mit unüberwindbaren Hindernissen einhergehen. Aus diesem Grund fordert der Deutsche Behindertenrat (DBR) seit Jahren umfassende und verbindliche Regelungen zur Barrierefreiheit. Diese Forderung hat der DBR angesichts eines in diesem Zusammenhang von der EU-Kommission eingeleiteten Verfahrens gegen Deutschland erneuert.

Verena Bentele: Ankündigung des Kanzlers klingt vielversprechend

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bundeskanzler Olaf Scholz hat am 22. Juli weitere Entlastungen angekündigt, unter anderem sei eine große „Wohngeldreform“ für Anfang des Jahres 2023 geplant. Der Kreis der Berechtigten werde ausgeweitet und eine Heizkostenpauschale „dauerhaft integriert“. Ganz besonders sollten davon Rentnerinnen und Rentner profitieren. Für den Sozialverband VdK klingt diese Ankündigung vielversprechend, wie es in einer Presseinformation des Verbands heißt.

ABiD kritisiert Referentenentwurf für Triage-Gesetz

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) übt zum Referentenentwurf für ein neues Triage-Gesetz Kritik und bemängelt nicht nur die unzureichende Beteiligung der entsprechenden Vertreterorganisationen. Zugleich sieht dieser Verband in der aktuellen Version des Vorhabens weiterhin eine überproportionale Anfälligkeit, wonach im Ernstfall behinderte Menschen offenkundig „auch weiterhin die deutlich schlechteren Karten haben“.

Kritik an Triage-Referentenentwurf: Entspricht nicht Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) „Inhaltlich entspricht der vorliegende Gesetzentwurf in keinster Weise den Vorgaben des zugrundeliegenden Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts, auch wenn das Vokabular aus dem Beschluss häufig verwendet wird“, heißt es u.a. in der von Dr. Sigrid Arnade für das NETZWERK ARTIKEL 3 verfassten Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vom 2. Juni 2022, der den Verbänden zur Stellungnahme zugeleitet wurde und in dem es um Regelungen im Falle einer Triage geht. Heute am 22. Juli ist Einsendeschluss für Stellungnahmen zum Referentenentwurf, am 28. Juli soll bereits die mündliche Anhörung durch das Bundesministerium für Gesundheit stattfinden.

Offener Brief an Svenja Schulze: Rolle rückwärts beim weltwärts-Programm verhindern

Logos der unterstützenden Organisationen für offenen Brief von bezev
Logos der unterstützenden Organisationen für offenen Brief von bezev
Foto: bezev

Essen (kobinet) Im Rahmen eines offenen Briefes hat sich die Organisation Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev) Anfang Juli an die Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze gewandt, um Rückschritte in Bezug auf Inklusion und Diversitätsorientierung im weltwärts-Programm zu verhindern. Den Brief unterzeichneten fünfzehn weitere Organisationen. Seit 2015 arbeitet bezev als Kompetenzzentrum für die Inklusion von Freiwilligen mit Beeinträchtigung/Behinderung im weltwärts-Programm am Abbau von Teilhabebarrieren. In den letzten Jahren sei es im Rahmen dieser Arbeit gelungen, deutlich mehr Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung einen Freiwilligendienst zu ermöglichen. Von drei entsendeten Freiwilligen mit Behinderung vor Beginn der Arbeit konnte die Zahl auf 240 erhöht werden.

Initiative für neues EU-Zentrum für Barrierefreiheit

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Am 12. Juli stimmte der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europaparlaments mit großer Mehrheit für einen Bericht zum neuen Accessible EU Center. Das neue Zentrum soll Mitgliedstaaten dabei unterstützen, Standards zur Barrierefreiheit umzusetzen, wie die Europaabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Langensiepen, auf ihrer Internetseite mitteilt.

DIGAB-Positionspapier zur Triage-Gesetzgebung

Logo der DIGAB
Logo der DIGAB
Foto: DIGAB

Freiburg (kobinet) Die Deutsche Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) hat sich mit einem Positionspapier zur diskriminierungsfreien Triage zu Wort gemeldet und dies auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Darauf machen Dinah Radtke und Dr. Maria Panzer aufmerksam.

ISL sieht Triage-Gesetz weiterhin menschenrechtlich bedenklich

Wandtatoo Logo und Schrift Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. v. - ISL
Wand Tatoo ISL
Foto: ISL

BERLIN (kobinet) Anlässlich der Stellungnahmefrist für ein Triage-Gesetz hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ihre Position zum Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) für ein Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes eingereicht und stuft den Gesetzestext weiterhin als menschenrechtlich bedenklich ein.

Barrierefreier Wohnraum ist Mangelware

Joachim Leibiger
Joachim Leibiger
Foto: LB

Erfurt (kobinet) Nur etwa 2 Prozent des Wohnungsbestandes in Deutschland weisen Qualitätskriterien der Barrierefreiheit auf. Dies wurde im Ergebnis des Mikrozensus 2018 festgestellt. Darauf weist der Landesbehindertenbeauftragte von Thüringen Joachim Leibiger in seinem neuesten Newsletter mit Verweis auf die Quelle bfb – barrierefrei bauen, 01/2020 hin. Barrierefreier Wohnraum sei daher eine Mangelware, wie der Beauftragte betont.

Inklusiver Ferienspaß im Syker Kreismuseum

Bei der Syker Waldwoche des Martinsclubs Bremen
Bei der Syker Waldwoche des Martinsclubs Bremen
Foto: Frank Scheffka

SYKE (kobinet) Auf dem Ferienprogramm der inklusiven Syker Waldwoche, welche vom Martinsclub Bremen und dem Syker Kreismuseum in diesen Sommerferien organisiert werden, steht ein inklusiver Ferienspaß in der Natur. Auf dem Programm stehen dabei Aktivitäten rund um den Wald und die Natur, die mit allen Sinnen erkundet werden können.

Paritätischer Wohlfahrtsverband bewertet Eckpunkte Bürgergeld als inkonsequent

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband bewertet die von Bundessozialminister Hubertus Heil vorgestellten Eckpunkte für ein Bürgergeld-Gesetz als inkonsequent und fordert von der Ampel-Koalition ein klares Bekenntnis zu einer armutspolitisch wirksamen Reform, die durch ausreichend finanzielle Mittel unterlegt sein müsse. Mit der Höhe der Regelsätze klammere das vorgelegte Papier aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes ausgerechnet den zentralen Punkt aus, an dem sich letztlich die gesamte Reform messen lassen muss.

Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen zu Operation wegen geringer Körpergröße

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Greifswald (kobinet) Henry Spradau berichtet für die kobinet-nachrichten über eine Entscheidung des Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen zu Operation wegen geringer Körpergröße. Das LSG hat in einem Urteil von Juli 2022 festgestellt, dass eine geringe Körpergröße keine Krankheit im Sinne des Sozialgesetzbuch V (SGB V) ist.

Hilfsprogramm für Musiker mit Behinderungen

Musiker am Schlagzeug
Emoji Musik
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Handiclapped – Kultur Barrierefrei unterstützt die Initiative Musik bei ihrem Hilfsprogramm für Musikerinnen und Musiker mit Behinderungen. Dies geschieht im Rahmen der Initiative Musik. Antragsberechtigt sind professionelle und semiprofessionelle in Deutschland lebende Musikerinnen und Musiker mit Behinderung.

Niedersachsen schaltet Fördermitteldatenbank frei

Links weißes Pferd auf rotem Grund, daneben das Wort Niedersachsen
Grafik zeigt Symbol für Niedersachsen
Foto: gemeinfrei

HANNOVER (kobinet) Engagierte Menschen in Niedersachsen benötigen für die Umsetzung von Projekten und Aktivitäten immer wieder auch finanzielle Unterstützung. Um bei der Suche nach möglichen Finanzquellen nicht in der Masse an Informationen in den großen Suchmaschinen die Orientierung zu verlieren, wurde im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung im „FreiwilligenServer Niedersachsen“, einem Portal für das Bürgerschaftliche Engagement, eine Fördermitteldatenbank für entsprechende Recherchen eingerichtet.

Aktiv gegen Diskriminierungen in Bussen und Bahnen

Annett Heinich
Annett Heinich
Foto: privat

Dresden (kobinet) Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen führt derzeit eine Online-Befragung durch, die sich an Nutzer*innen von Bus und Bahn richtet. Im Fokus stehen dabei Menschen mit Behinderung und Menschen mit Rassismus-Erfahrungen. Aber auch alle anderen sind eingeladen, ihre Erfahrungen noch bis zum 31. Juli mitzuteilen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Annett Heinich vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen, die selbst einen Rollstuhl nutzt, ein Interview über die Umfage und das Projekt, in dessen Zusammenhang diese stattfindet.

Austausch behinderter Menschen aus der Ukraine in Deutschland

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Im Anschluss an eine Veranstaltung von Handicap International (HI) und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 22. Juni lädt Handicap International zu einer nächsten (kostenfreien) Online-Veranstaltung mit dem Titel „Austausch für Menschen mit Behinderung aus der Ukraine in Deutschland. Fragen und Antworten zum Thema: Was sind meine Rechte? Wo bekomme ich Hilfe?“ für den 4. August von 16:00 bis 18:00 Uhr ein.

Auf Rädern übers Wasser

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Hannover (kobinet) Auf Rädern übers Wasser – das ist jetzt bei der Rollstuhl-Sportgemeinschaft Hannover 94 möglich. Das Stand-Up-Paddle-Board ist extra breit und hat besondere Vorrichtungen für Rollstühle. So können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam sportlich aktiv sein und Teamgeist auf dem Wasser erleben. Darüber berichtet die Aktion Mensch, die das Projekt mit 5.000 Euro gefördert hat, passend zu den sommerlichen Temperaturen in ihrem aktuellen Newsletter.

SoVD fordert Hitzeschutzpläne

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) Große Hitze, wie wir sie in diesen Tagen erleben, ist eine lebensbedrohliche Gefahr. Dies gilt insbesondere für ältere, vorerkrankte oder behinderte Menschen. Ganz besonders für Alleinlebende. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) appelliert deshalb an alle Menschen, dass sie während der Hitzewelle sehr gut auf sich achten. Sie fordert, dass in den Kommunen Hitzeschutzpläne entwickelt werden.

Forum Demokratie mit Jürgen Dusel

Logo des Fernsehsenders Phoenix
Logo von phoenix
Foto: Phoenix

Hollenbach (kobinet) In der Sendereihe „forum demokratie“ sendete Phoenix eine Diskussion zum Thema „Minderheitenreche – Menschen mit Behinderungen“. Phoenix-Moderatorin und Programmgeschäftsführerin Michaela Kolster diskutiert mit:
Prof. Manfred Görtemaker, Historiker
Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Jonas Karpa, Medienwissenschaftler und Aktivist, Sozialhelden e. V.

Geschichten um die Special Olympics Nationalen Spiele Berlin 2022

Sportler mit den Terminen der Special Olympics Berlin 2022
SOWG Berlin 2022 Kampagne Logo
Foto: SOWG

BERLIN (kobinet) Die Special Olympics Nationalen Spiele Berlin 2022 sind Geschichte. Von diesem bunten Fest des Sports und der Begegnung. Bilder, Zahlen, Geschichten viel ist geblieben und erinnert an erlebnisreiche Tage. Sehr viele werden sich noch sehr lange an die schönen und erfolgreichen Tage dieses sportlichen Höhepunktes in Berlin erinnern. .

Erhebliche Bedenken am Triage-Gesetzentwurf

Logo: BODYS
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Mit einer eindringlichen Mahnung hat das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) seine Stellungnahme zum Referenten-Entwurf zum „Triage-Gesetz“ vorgelegt.

Schwerbehindertenausweis kann in Niedersachsen jetzt online beantragt werden

Schwerbehindertenausweis
Grafik zeigt neuen Schwerbehindertenausweis
Foto: privat

Hannover (kobinet) Anträge nach dem Schwerbehindertenrecht, wie der Schwerbehindertenausweis, können jetzt in Niedersachsen auch online gestellt werden. Damit ermöglicht das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das digitale Beantragen weiterer wichtiger Sozialleistungen, heißt es in einer Presseinformation des Ministeriums.

Existenzielle Krisen nicht gegen menschenrechtsorientierte Teilhabepolitik ausspielen

Proträtbilder von Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Stephanie Aeffner/Sabine Arndt und Corinna Rüffer/Yaph Trier

Berlin (kobinet) „Außer Spesen nichts gewesen?“ Dieser Frage ging kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul am 26. Juni anlässich der Marke von 200 Tagen rot-grün-gelber Regierungskoalition in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik nach. Bei verschiedenen Akteur*innen nachgefragt, kam nun auch ein Statement von den beiden Berichterstatterinnen zur Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer, zu deren Einschätzung der ersten 200 Tage. Für die Grünen-Politikerinnen ist klar, dass die existenziellen Krisen nicht gegen andere genauso dringende Aufgaben wie menschenrechtsorientierte Teilhabepolitik ausgespielt werden darf.

Mehr als 47 Prozent primär wegen und nicht mit Corona im Krankenhaus behandelt

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Stuttgart (kobinet) Trotz steigender Infektionszahlen und der anhaltenden Sommerwelle, hat sich das Verhältnis von Menschen, die mit oder wegen Corona im Krankenhaus behandelt werden, seit Mai dieses Jahres nur unwesentlich verändert. Dies hat eine Umfrage an den Klinikstandorten in Baden-Württemberg ergeben. Wie der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha mitteilte, wurden am Stichtag 6. Juli 2022 47,5 Prozent der Corona-Patienten in Krankenhäusern primär wegen ihrer COVID-19-Infektion behandelt. In der vorausgegangenen Erhebung am 4. Mai 2022 waren es 44,5 Prozent der Patientinnen/Patienten, die primär wegen COVID-19 behandelt wurden.

Seltsamer Streit um Garagenparkplatz in Bremen

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Bremen (kobinet) Ein Parkhaus ist eine Großgarage für Autos – und nichts anderes. Auf diesem Standpunkt steht nach einem Bericht des Weser Kurier die Brepark, die Bremens öffentliche Parkpaletten betreibt. „Wie konsequent das städtische Unternehmen auf Einhaltung seiner Regularien pocht, hat jetzt ein 85-Jähriger aus dem Viertel erfahren. Seit Wochen ist Wolbert Sobing in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, denn sein behindertengerechtes Elektrofahrzeug musste er von einem Stellplatz in der Parkgarage Ostertor entfernen, obwohl ihm die Fläche sogar gehört“, berichtet der Weserkurier.

(Un)fair gehandelte Taschen bei documenta?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Die documenta fifteen, die am 18. Juni begonnen hat und noch bis zum 25. September in Kassel stattfindet, kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. Nach massiven Antisemitismusvorwürfen gegen die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst musste nicht nur ein Kunstwerk entfernt werden, nun musste auch deren Generaldirektorin ihren Hut nehmen. Aber auch aus Sicht behinderter Menschen wird nun Kritik an der documenta laut. Nach einem Bericht über die documenta-Taschen in der in Kassel erscheinenden Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen (HNA), die in einer Werkstatt für behinderte Menschen gefertigt werden, fragt Prof. Dr. Gisela Hermes beispielsweise ob bei der documenta un(fair) gehandelte Taschen vertrieben werden.

40 Jahre Handicap International

Frau hilft Kleinkind bei Gehübungen
HI versorgt hunderttausende Menschen weltweit
Foto: ISNA Agency/HI

MÜNCHEN (kobinet) Französische Ärzte gründeten am 19. Juli 1982 an der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand, im Flüchtlingslager Kao I Dang, die Hilfsorganisation Handicap International. Seit nun bereits 40 Jahren hilft diese Organisation Menschen mit Behinderung – seit der ersten Prothese für Landminenopfer im Vietnamkrieg bis hin zu Behandlungen für Schwerverletzte in der Ukraine.

Abschlusszertifikate übergeben

Rednerin auf einer Bühne umgeben von weiteren Personen
Die Leiterin des zbba Sabine Kopp würdigt die Leistungen der Lehrgangsabsolventen
Foto: Anja de Bruyn

ERLANGEN (kobinet) Berufliche Bildung ist für alle wichtig, auch für Menschen mit Beeinträchtigung. Das „Zentrum für berufliche Bildung und Arbeit“ macht hier deshalb ein besonderes Angebot und hat kürzlich für verschiedene Berufsfelder Zertifikate überreicht. In der Kellerbühne des Erlanger E-Werks haben mehr als 20 Teilnehmende von Lehrgängen des „Zentrum für berufliche Bildung und Arbeit“ (zbba) ihre Abschlusszertifikate entgegen genommen.

Freude über Erfolg beim Sozialgericht für ein Liegerad

Birte Oldenburg mit Liegerad
Birte Oldenburg mit Liegerad
Foto: Birte Oldenburg

Hamburg (kobinet) Behinderte Menschen müssen immer wieder lange und hart für die Genehmigung von Hilfsmitteln kämpfen. Birte Oldenburg aus Hamburg hat nicht locker gelassen und berichtet nun auf ihrem Blog über den Erfolg mit einer Klage für die Finanzierung eines Liegerads. „Ich freue mich riesig, denn ich habe nach drei Jahren vor dem Sozialgericht Hamburg, Geschäftszeichen S 56 KR 2769/19, mit Hilfe der Rechtsanwältin Heike Kaiser-Behm das Liegerad ‚Van Raam Easy Rider 3‘, wegen meines sehr schweren Schlaganfalls, zugesprochen bekommen. Und das ist sooo irre phantastisch“, berichtet Birte Oldenburg.

Ankündigung von Hubertus Heil hat keine Auswirkungen auf Klage von SoVD und VdK

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Berlin (kobinet) Vor dem Hintergrund seit Monaten explodierender Teuerungsraten hat sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) entschlossen, gegen die Anpassung der Regelsätze für sieben Millionen Menschen, die Grundsicherung im Alter und Hartz IV beziehen, zu klagen. Gemeinsam mit dem Sozialverband VdK werde der SoVD dafür auch bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, wie der Verband in einer Pressemitteilung bekräftigte. SoVD-Vizepräsidentin Ursula Engelen-Kefer betont, dass daran auch die von Bundessozialminister Hubertus Heil in Aussicht gestellte Anhebung der Regelsätze um 40 bis 50 Euro im Rahmen der Einführung des Bürgergeldes nichts ändere.

VdK fordert starke Rente für alle

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

München (kobinet) Der Sozialverband VdK berichtet, dass der Präsident des Bundessozialgerichts Rainer Schlegel fordert, dass Beamte und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. „Die derzeitigen Befreiungsmöglichkeiten für abhängig Beschäftigte und die Versicherungsfreiheit der Beamten, Richter und Soldaten sind nicht mehr zeitgemäß“, argumentierte Rainer Schlegel dem VdK zufolge beim 1. Bayerischen Sozialrechtstag in München. Darauf aufbauend bekräftigte die VdK-Präsidentin Verena Bentele die Forderung nach einer starken Rente für alle.