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Wie kommunizieren taubblinde Menschen?

Lormalphabet
Lormalphabet
Foto: public domain

Marburg/Lahn (kobinet) Heinrich Landesmann, alias Hieronymus Lorm, der Erfinder des Lorm-Alphabets, hat heute Geburtstag. Er wurde am 9. August 1821 geboren und wuchs als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Wien auf. Im Alter von 15 Jahren ertaubte Hieronymus Lorm und verlor einen Großteil seiner Sehkraft. Deshalb musste er sein Studium der Musik aufgeben. Doch fest entschlossen bildete er sich weiter, wurde Schriftsteller und Dichter. Seine Erfindung, das Lorm-Alphabet, ermöglicht bis heute, dass taubblinde Menschen mit ihrer Umwelt kommunizieren können. In Deutschland gibt es nach offiziellen Angaben circa 12.000 taubblinde Menschen, doch die Dunkelziffer dürfte höher liegen. Darauf weist der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf hin, der den kobinet-nachrichten diesen Beitrag zur Veröffentlichung zur Verfügung stellte.

Kassandra Ruhms Ausstellung bunt ist schöner wird im Saarland gezeigt

Poster: Liebe - Mama, Mama und die 2 Mädels im Park
Poster: Liebe
Foto: Kassandra Ruhm

Merchweiler (kobinet) Die saarländische Gemeinde Merchweiler im Landkreis Neunkirchen freut sich, die Bremer Künstlerin Kassandra Ruhm zur Ausstellung ihrer Serie „bunt ist schöner“ gewonnen zu haben. Die großformatige Ausstellung mit Motiven auf Bauzaunbannern im Format 340 x 173cm wird in Kooperation mit den Phantasie- und Mittelaltertagen im Deutsch-Französischen Garten vom 10. August bis Montag, 15. August gezeigt. Die Ausstellung ist zu sehen am Zugang des Festivalgeländes am Eingang Süd außen an der Festivaleinzäunung.

Constantin Grosch in heiße Phase des Landtagswahlkampfs gestartet

Constantin Grosch vor seinem Wahlkampfbus und Plakat
Constantin Grosch vor seinem Wahlkampfbus und Plakat
Foto: privat

Hameln (kobinet) Wenn am 9. Oktober diesen Jahres die Abgeordneten des nächsten niedersächsichen Landtags gewählt werden, dann steht hierfür auch Constantin Grosch zur Wahl. Der langjährig behindertenpolitisch und in der Kommunalpolitik Aktive tritt als Direktkandidat der SPD für die niedersächsische Landtagswahl des Wahlkreises Hameln, Hessisch Oldendorf und Rinteln an. Mittlerweile hat Constantin Grosch die heiße Phase des Landtagswahlkampfs eingeläutet, so dass die ersten Plakate von ihm in der Region schon zu sehen sind.

Nachgefragte zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Logo: EU Schwerbehinderung
Logo: EU Schwerbehinderung
Foto: EU Schwerbehinderung

Berlin (kobinet) Mit der Rafizierung der UN-Behindertenrechtskonvenon durch die Bundesrepublik Deutschland vom 26. März 2009 dachten viele betroffene Menschen, dass sich jetzt in der Behindertenpolik viel ändern wird. Für viele betroffene Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, fällt aber auf, dass sich das Thema offensichtlich zwar bewegt, aber sehr langsam. Darauf weist der Nachrichtendienst EU-Schwerbehinderung hin, der mit einer Reihe von Bundestagsabgeordneten über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gesprochen hat und hierzu nun ein gut 12minütiges Video auf YouTube eingestellt hat.

Protagonistinnen und Protagonisten für Ausstellung gesucht

Sitzende Frau im höheren Lebensalter und nach Fehlbelastung der Wirbelsäule
Alt werden mit Handicap
Foto: Heino Ehlers

HANNOVER (kobinet) Im Rahmen der „Blauen Zone“ sucht der in Hannover lebende Fotograf Heino Ehlers Protagonistinnen und Protaginsten im höheren Lebensalter, Menschen mit Abweichungen vom allgemein anerkannten Idealzustand, die bereit sind, sich fotografieren zu lassen. Diese sind für eine Ausstellung vorgesehen, welche gemeinsam erarbeitet wird und und im kommende Jahr im Pavillon stattfinden wird. Diese Ausstelung soll dann zeigen, daß ein Leben mit Einschränkungen nicht negativ ist.

Sozialverband fordert Sozialgipfel

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Angesichts der Existenzängste breiter Bevölkerungskreise hat sich der VdK-Nordrhein-Westfalen in einem Brief an Ministerpräsident Wüst gewandt und einen NRW-Sozialgipfel gefordert. Dieser könne, so der VdK, für höhere Sozialleistungen und gegen Existenzangst bundesweit Impulse setzen. Gerade diejenigen, die mit ihrem Geld ohnehin kaum über die Runden kommen, bräuchten dringend höhere Sozialleistungen und steuerliche Entlastungen.

Aufzüge an Karlsruher U-Bahn werden ab 32 Grad abgeschalten

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Karlsruhe (kobinet) „Bei deutlich mehr als 32 Grad, wie sie am heutigen Donnerstag bereits um die Mittagszeit erreicht werden – Tendenz steigend – kommt auch die Technik an ihre Grenzen. Aus Sicherheitsgründen müssen daher alle Personenaufzüge an den Haltestellen Marktplatz, Europaplatz und Kronenplatz ausgeschaltet werden. Das gilt für den heutigen Tag und alle weiteren Tage ab einer Temperatur von etwa 32 Grad.“ Dies meldete die Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) am 4. August auf Facebook in Bezug auf die Aufzüge an den drei U-Bahn-Haltestellen. Die Meldung hat eine rege Diskussion ausgelöst.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus der Region Süd Pfalz, kurz vor Hessen.

Uber muss in den USA wegen Diskriminierung Entschädigung zahlen

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Wien (kobinet) „Uber muss wegen Diskriminierung behinderter Kund:innen Entschädigung zahlen“, mit dieser Überschrift berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS über einen Vergleich, der in den USA auf der Basis des US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetzes für behinderte Menschen im Rahmen eines Rechtsstreits geschlossen wurde. „Kund:innen mussten einen Aufpreis zahlen, wenn sie länger als zwei Minuten zum Einsteigen benötigten. Uber muss nun zehntausenden Kund:innen mit Behinderung mehrere Millionen Dollar Entschädigung zahlen“, heißt es im Teaser des BIZEPS-Berichts.

Leeroys Barrierecheck im Urlaub

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Leeroy nimmt uns mit auf einen Kurztrip nach Mailand. Auf der Reise dorthin und auch vor Ort begegnen ihm viele Barrieren. Du willst wissen, was Leeroy erlebt hat? Dann check jetzt seinen Reisebericht“, schreibt die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter und weist auf den Barrierecheck von Leeroy im Urlaub hin.

Gute Nachrichten zur Inklusion für Veranstaltung gesucht

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Mainz (kobinet) Seit Oktober 2021 berichtet das NETZWERK ARTIKEL 3 in einem von der Aktion Mensch geförderten Projekt über gute Nachrichten zur Inklusion. Nachdem bereits über 75 solcher Nachrichten veröffentlicht wurden, begibt sich der Koordinator des Projektes, Ottmar Miles-Paul, am 3. September im Rahmen einer Veranstaltung bei der Inklusionsmesse INKLUSIVA in Mainz auf die Suche nach weiteren guten Nachrichten zur Inklusion. Für diejenigen, die bei der Veranstaltung nicht dabei sein können, gibt es die Möglichkeit, vorab Informationen über gute Nachrichten zur Inklusion zu schicken, die in die Veranstaltung mit einfließen sollen.

Markus Ertl hakt in Sachen barrierefreier Nahverkehr nach

Markus Ertl
Markus Ertl
Foto: privat

Lenggries (kobinet) Die Kasseler Politikstudentin Mandy Müller hat vor kurzem im kobinet-Interview auf Barrieren hingewiesen, die blinden Nutzer*innen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) Probleme bereiten. Zur Vertiefung des Themas hat sie nun mit dem Sprecher für Barrierefreiheit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und Gemeinderatsmitglied von Lenggries, Markus Ertl, folgendes Interview in Sachen barrierefreier Nahverkehr und entsprechende Handlungsmöglichkeiten hierzu geführt.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in vom Niederrhein in NRW.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus einer Metropole in der Region Südhessen.

Knackpunkt ist Kriterium der Überlebenswahrscheinlichkeit

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Freiburg (kobinet) Die Diskussion um nichtdiskriminierende Regelungen im Falle einer Triage ist angesichts des Referentenentwurfs deer Bundesregierung in vollem Gange. „Knackpunkt ist das Kriterium der ‚Überlebenswahrscheinlichkeit‘: Dies könnte dazu führen, dass Menschen mit Behinderung notfallmedizinisch nicht behandelt werden“, so bringen die Autor*innen eines aktuellen Beitrags in der Neuen Caritas Dr. Thorsten Hinz und Maria del Pilar Andrino Garcia einen zentralen Kritikpunkt an der Gesetzesvorlage auf den Punkt.

Wie wir aufhören Geld zu bezahlen, um krank zu bleiben

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) „Wie wir aufhören Geld zu bezahlen, um krank zu bleiben“, so lautet ein Beitrag zu Value Based Health Care, auf den Hertha-Margarethe Kerz aus Hamburg die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. „Die Initiative ‚Value Based Healthcare‘ hat sich ein Konzept überlegt, welches es ermöglichen soll, dass Menschen tatsächlich gesund werden können – trotz Gesundheitssystem, in dem ja die Menschen eher krank gehalten werden, damit das System verdient“, schreibt die Hamburger Autorin.

Sozialverband fordert Berliner Krisenfonds aufzustocken

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) In einem Brief an die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, stellt die SoVD-Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer fest, dass den Sozialverband die Sorge umtreibt, wie wir die Lebensgrundlagen unserer Bevölkerung in Herbstund Winter sichern können. Aus der Lage heraus ergibt sich für den Sozialverband die Forderung, den Berliner Krisenfonds auf eine Milliarde Euro aufzustocken.

Noch längere Arbeitszeiten wären nicht hinzunehmen

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Gegenüber der Debatte über mögliche längere Lebensarbeitszeiten zeigt sich der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland besorgt. Wie der Sozialberater des ABiD Dennis Riehle aktuell äußert, wäre sowohl eine erhöhte Wochenstundenzahl im Berufsleben, aber vor allem ein späterer Renteneintritt ein klarer Verrat an der fleißigen Bevölkerung.

Katrin Gensecke seit einem Jahr im Landtag von Sachsen-Anhalt

Porträt von Katrin Gensecke
Bild von Katrin Gensecke
Foto: Susie Knoll

Wolmirstedt (kobinet) Die langjährig in der Selbsthilfe behinderter Menschen und in der SPD engagierte Katrin Gensecke hat vor gut einem Jahr den Sprung in den Landtag von Sachsen-Anhalt geschafft. Dort wirkt sie vor allem im sozialpolitischen Bereich und hat schon einige Initiativen mit angeschoben. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Katrin Gensecke folgendes Interview, in dem sie u.a. darüber berichtet, wie sie als behinderter Mensch im Landtag angekommen ist und dass sie die ambulanten Angebote stärken will.

Erklärvideo zum Budget für Arbeit

Logo: Budget für Arbeit
Logo: Budget für Arbeit nutzen
Foto: NW3

Berlin (kobinet) Was ist das Budget für Arbeit? Wer kann es bekommen? Und was muss man beachten? Das erklärt ein kurzer Film in einfachen Worten. Das Erklärvideo wurde partizipativ orientiert zusammen mit Budgetnehmenden, Werkstattbeschäftigten und Berater*innen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) entwickelt, wie es im Text zum Video auf YouTube heißt.

Video zur Inklusionsmesse INKLUSIVA erschienen

Logo: INKLUSIVA
Logo: INKLUSIVA
Foto: LAG Selbsthilfe

Mainz (kobinet) Am 2. und 3. September findet die mittlerweile vierte Ausgabe der Inklusionsmesse INKLUSIVA in Mainz unter dem Motto „Teilhabe für Alle – Wie wollen wir 2030 zusammenleben?“ statt. Am 2. September findet diese online per Zoom statt und am 3. September in Präsenz an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Nun haben die Organisator*innen von der LAG Selbsthilfe Rheinland-Pfalz und vom Mainzer Zentrum für selbestbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) ein kurzes Video mit einem Rückblick auf die bisherigen INKLUSIVA Messen und einem Ausblick auf die Messe im September veröffentlicht.

Magazin MITEINANDER mit Neuigkeiten aus der Sozialpolitik

Logo: MITEINANDER
Logo: MITEINANDER
Foto: abm

München (kobinet) Neuigkeiten aus der Sozialpolitik gibt es in der August-Ausgabe des monatlichen Fernsehmagazins Miteinander der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm). Die Sendung wird auf SPORT 1 normal am 6. August um 9:30 Uhr ausgestrahlt. Eine Wiederholung wird am 9. August um 15:30 Uhr ausgestrahlt.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus Wien in Österreich.

Studie bestätigt Forderung nach höheren Regelsätzen

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Das DIW Berlin und die Ruhr-Universität Bochum halten eine Erhöhung des Hartz-IV-Satzes für die dringlichste Maßnahme, die mit der Einführung eines Bürgergeldes verbunden sein muss. Der Paritätische Wohlfahrtsverband sieht sich damit in seiner Forderung nach einer deutlichen Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung bestätigt und fordert als Sofortmaßnahme bis zur Neuberechnung der Regelsätze die Anhebung um mindestens 200 Euro pro Kopf und Monat.

KfW-Preis für Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

MÜNSTEER / BERLIN (kobinet) Eine Tochtergesellschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wurde für ihr Programm für selbstständiges und technikunterstütztes Wohnen im Quartier mit dem „KfW Award Leben“ in der Kategorie „Soziales und bezahlbares Wohnen“ ausgezeichnet. Für den Wettbewerb wurden Wohnprojekte ausgewählt, die auf besondere Weise an Marktausgleich und Bezahlbarkeit ausgerichtet sind oder eine soziale Funktion erfüllen.

Nun auch Vertreterin aus der Behindertenhilfe im Landesheimrat

Wappen Bundesland Bayern
Wappen Bundesland Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

MÜNCHEN (kobinet) Zum ersten Mal in seiner fast zehnjährigen Geschichte hat der Landesheimrat Bayern eine Vertreterin aus der Behindertenhilfe in seinen Reihen. Der zwölfköpfige Landesheimrat ist ein selbst organisiertes Gremium, das sich für die Wahrnehmung der Rechte von jungen Menschen in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe in Bayern einsetzt.

Eltern kämpfen verzweifelt gegen Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen für 12jährigen Archie

Symbol Paragrafenzeichen
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Foto: omp

Straßburg (kobinet) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat einem ntv-Bericht zufolge einen Eilantrag für eine weitere Beatmung des als hirntot eingestuften zwölfjährigen Archie abgelehnt. Der Präsident des EGMR habe entschieden, die beantragte einstweilige Anordnung nicht zu erlassen, teilte der Gerichtshof am Abend des 3. August dem ntv-Bericht zufolge mit. Trotz Niederlagen in allen Instanzen der britischen Justiz wollen die Eltern des zwölfjährigen Archie dem Bericht zufolge die Einstellung der lebenserhaltenden Maßnahmen nicht akzeptieren.

Diskussion über Ex-Post-Triage wieder entfacht

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Als Anfang Mai diesen Jahres durchsickerte, dass die Bundesregierung über die Ermöglichung einer Ex-Post-Triage – also den Abbruch einer begonnenen Behandllung zugunsten einer anderen Person mit vermeintlich besseren Erfolgsaussichten – im Rahmen der zu schaffenden Regelungen gegen die Diskriminierung behinderter Menschen im Falle einer Triage nachdenkt, hagelte es Kritik an diesen Plänen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach stellt damals klar, dass es diese Möglichkeit nicht geben wird. Nach der Anhörung zum Referentenentwurf mit Regelungen im Falle einer Triage im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes im Bundesgesundheitsministerium ist diese Diskussion nun wieder neu entfacht und wird aus Teilen der Ärzteschaft offensiv befeuert. Das sorgt für scharfe Kritik aus den Reihen der Behindertenbewegung und -verbände.

VdK: Nächstenpflege darf nicht arm machen

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am heutigen 4. August überreicht der Unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf den aktuellen Teilbericht an Bundesfamilienministerin Lisa Paus. Der Teilbericht ist nach Ansicht des Sozialverband VdK ein Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Koalitionsvertrags, nach dem pflegende Angehörige eine Lohnersatzleistung zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erhalten sollen. Der vollständige Bericht des Beirats soll im Jahr 2023 folgen. VdK-Präsidentin Verena Bentele machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass „Nächstenpflege“ nicht arm machen dürfe.

Bremer Werkstätten müssen Beitrag für inklusiven Arbeitsmarkt leisten

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, macht anlässlich der aktuellen Geschehnisse bei der Werkstatt Bremen mit dem Weggang des derzeitigen Geschäftsführers deutlich, dass alle Werkstätten im Land Bremen weitere Entwicklungsschritte vollziehen müssen, um ihren Beitrag für die Herstellung eines umfassend inklusiven Arbeitsmarkts zu leisten. Die menschenrechtlichen Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention verlangten dies. Die Umsetzung erfordere von den Werkstätten im Land erhebliche weitere Anstrengungen, die durch den Senat gesteuert und unterstützt werden müssen.

Berufs­ge­nos­sen­schaft muss Sexualas­sis­tenz bezahlen

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Hannover (kobinet) „Berufs­ge­nos­sen­schaft muss Sexualas­sis­tenz bezahlen“, so titelte die Legal Tribune Online einen Beitrag, der mitte Juli erschienen ist. „Laut dem Sozialgericht (SG) Hannover muss die Berufsgenossenschaft die Kosten für eine Sexualassistenz für einen schwerbehinderten Mann übernehmen. Selbstbestimmte Sexualität sei Voraussetzung für eine wirksame und gleichberechtigte Teilhabe, so das SG“, heißt es in dem Beitrag.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus Düsseldorf.

Österreichweite Demonstrationen für Menschenrechte behinderter Menschen

Sharpic des Österreichischen Behindertenrats zur Demo am 28.9.22
Sharpic des Österreichischen Behindertenrats zur Demo am 28.9.22
Foto: ÖBR

Wien (kobinet) Das Präsidium des Österreichischen Behindertenrats hat beschlossen, gegen die Unterlassung der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu protestieren und am 28. September österreichweit auf die Straße zu gehen. Auslöser der Entscheidung zum öffentlichen Protest war der völlig ungenügende Nationale Aktionsplan (NAP) Behinderung, der am 6. Juli 2022 vom Ministerrat – trotz massiver Kritik von Interessenvertretungen von und für Menschen mit Behinderungen – beschlossen wurde, wie der österreichische Online-Nachrichtendienst zu Behindertenfragen BIZEPS berichtet.

Aktion Mensch: Behinderte Menschen besonders armutsgefährdet

Christina Marx
Christina Marx
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Immer mehr Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht. So erreichte die Armutsquote 2021 laut paritätischem Armutsbericht einen neuen Höchststand. Menschen mit Behinderung sind dabei besonders gefährdet, in die Armut abzurutschen, wie die Aktion Mensch mitteilt. „Und die aktuellen Entwicklungen werden die Situation noch verschärfen“, ist sich Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, sicher. Denn aufgrund der aktuellen Inflation, der anhaltenden Corona-Pandemie und steigenden Energiekosten werde sich die wirtschaftliche Lage vieler Menschen in Deutschland ihrer Meinung nach weiter verschlechtern.

Abgesichert im Ehrenamt: Neue Sammel-Unfallversicherung für freiwillig Engagierte in Hamburg

Sinkendes Schiff
Sinkendes Schiff
Foto: armyasaf auf Pixabay

Hamburg (kobinet) Viele Ehrenamtliche sind nicht nur am Computer aktiv, sondern sehr viel unterwegs. Doch leider nicht immer sicher unterwegs. Sei es, dass sie zu ihren Einsätzen fahren müssen, sei es, dass sie bei ihrer Arbeit „Hand anlegen“ müssen. Sei es, dass Sie einen Haftpflichtschaden haben, aber dummerweise keine Haftpflichtversicherung. In Hamburg nimmt der Senat die Ehrenamtlichkeit immer stärker wahr – aber auch die Zurückhaltung der ehrenamtlichen, aufgrund von eventuellen Schäden und deren Begleichung. Deshalb hat er jetzt reagiert – und zwar für alle Ehrenamtlichen, wie Hertha-Margarethe Kerz aus Hamburg für die kobinet-nachrichten berichtet.

REHADAT-Talentplus – das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

REHADAT Telentplus
REHADAT Telentplus
Foto: REHADAT

Köln (kobinet) Das Portal REHADAT-Talentplus steht nach einer Überarbeitung in neuem Layout online bereit: Mit erweiterten Inhalten, informiert das Portal Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber darüber, wie sie Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen im eigenen Unternehmen beschäftigen oder ausbilden können, heißt es in einer Presseinformation von REHADAT.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus der Region Nordöstliches Oberbayern.

Anhörung des Bundesministeriums für Gesundheit: Ärzteschaft fordert Ex-Post-Triage

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Als zynischen Etikettenschwindel bezeichnet der Runde Tisch Triage einen Vorschlag, der von Seiten der beteiligten Ärzt*innen bei der Anhörung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zu einem Triage-Gesetz am 28. Juli unterbreitet wurde: Statt von der umstrittenen Ex-Post-Triage solle bei den künftigen gesetzlichen Regelungen zur Triage von einer „Therapiezieländerung“ die Rede sein. BMG-Abteilungsleiter Joachim Becker sagte zu, diese Idee bei der Gesetzesüberarbeitung zu bedenken. „Wenn das BMG diesen üblen Taschenspielertrick realisiert, ist ihm die Gunst der Ärzteschaft offensichtlich wichtiger als die Menschenwürde der Betroffenen und die deutsche Verfassung“, konstatiert Dr. Sigrid Arnade, Sprecherin der LIGA Selbstvertretung, die als Vorstandsfrau des NETZWERK ARTIKEL 3 e.V. an der Anhörung teilgenommen hat.

Inklusion rockt und rollt in Hamburg

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Am Samstag, den 6. August laden die beiden Radsportler Sebastian Fietz und Sven Marx ins Brakula – Bramfelder Kulturladen e.V. (Bramfelder Chaussee 265, in 22177 Hamburg) zu Gesprächen und Diskussion sowie zu der anschließenden Party mit der Mischa Gohlke Band ein. Einlaß ist ab 19:00 Uhr, die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.