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Mit Bildern Gefühle ausdrücken

Mehrere Personen sitzen in einem Raum an Staffeleien und malen
Im Malprojekt
Foto: ZMO – Kreativzentrum Omnibus

DRESDEN (kobinet) Das Kreativzentrums Omnibus lädt alle Kunstfreunde in Dresden zu den wöchentlichen interkulturellen Maltreffen ein. Das Kreativzentrums ist ein offenes Atelier und gibt Zeit und Raum zum Malen und Zeichnen in angenehmer, entspannter Atmosphäre. Dabei geht es um den Spaß am Malen und den zwischenmenschlichen Austausch, – nicht darum, ein besonderes Ergebnis zu erzielen oder zu bewerten.

Das Selbsthilfeparadox: Auf das Müssen müssen wir verzichten

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg (kobinet) „Das ‚Selbsthilfeparadox‘ ist eine heimtückische Falle. Nicht nur Behinderte sollten sich dieses Problems bewusst sein, um unnötige Konflikte zu vermeiden.“ Darauf weist Franz-Josef Hanke aus Marburg in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten hin.

Mainz wie es agiert und inkludiert

Logo: IGEL-Podcast zu guten Nachrichten zur Inklusion aus Mainz
Logo: IGEL-Podcast zu guten Nachrichten zur Inklusion aus Mainz
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Mainz (kobinet) „Mainz wie es agiert und inkludiert“, so hat Sascha Lang, Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), die neueste Ausgabe des IGEL-Podcast getitelt. Der Podcast gibt eine Veranstaltung vom 24. Januar mit Gerlinde Busch vom Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) und Ottmar Miles-Paul vom Projekt Gute Nachrichten zur Inklusion des NETZWERK ARTIKEL 3 wider, bei der nicht nur viele gute Nachrichten zur Inklusion aus Mainz aufgezeigt werden, sondern auch einige Teilnehmer*innen der Veranstaltung ihre Erfahrungen einbringen konnten.

30 Jahre EU Binnenmarkt – jetzt soll die Barrierefreiheit folgen

Katrin Langensiepen
Katrin Langensiepen
Foto: Katrin Langensiepen

BRÜSSEL (kobinet) In einer heute verabschiedeten Resolution zum 30-jährigen Bestehen des EU Binnenmarkts, fordert das EU-Parlament jetzt auch mehr Barrierefreiheit. Dazu wurde das neue AccessibleEU-Zentrum gebildet. Es soll von nun an Mitgliedstaaten dabei unterstützen, endlich EU-Standards umzusetzen und den EU-Binnenmarkt barrierefrei auszubauen.

Solche grausamen Verbrechen gegen die Menschlichkeit dürfen sich keinesfalls wiederholen

Dr. Sigrid Arnade bei der Kranzniederlegung
Dr. Sigrid Arnade bei der Kranzniederlegung
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Solche grausamen Verbrechen gegen die Menschlichkeit dürfen sich keinesfalls wiederholen“, betonte heute am 27. Janaur die Vorsitzende des Sprecher*innenrats des Deutschen Behindertenrats (DBR), Dr. Sigrid Arnade, anlässlich der Kranznierderlegung zum Holocaust-Gedenktag am Gedenk- und Informationsort T4 in der Tiergartenstraße 4 in Berlin. Zu der Veranstaltung, an der Vertreter*innen verschiedener Verbände teilnahmen, hatte der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel eingeladen.

E-Roller sollen von Wiener Gehwegen verschwinden

E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
Foto: omp

Wien (kobinet) Während in Deutschland im Umgang mit falsch abgestellten und herumliegenden E-Rollern auf Gehwegen immer noch keine klare Linie erkennbar ist und die Beschwerden von Betroffene oft ins Leere laufen, hat die Stadt Wien klare Regeln verabschiedet, wie zukünftig die E-Roller von Gehwegen verbannt werden und Zuwiderhandlungen sanktioniert werden. Auf dieses in Deutschland immer noch aktuelle Thema hat der österreichte Online-Nachrichten BIZEPS vor einer Weile hingewiesen.

Behindertenbeauftragter Dusel lädt zum gemeinsamen Gedenken ein

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Zum ersten Mal seit der „Corona-Pandemie“ findet heute am 27. Januar wieder eine öffentliche Kranzniederlegung am Gedenk- und Informationsort T4 um 11:25 Uhr in der Berliner Tiergartenstraße 4 statt. Begleitet wird die Kranzniederlegung von Mariano Domingo (Klarinette), Leiter von Werkstatt Utopia von KulturLeben Berlin. Im Anschluss um 12:30 Uhr findet im Foyer der Berliner Philharmonie eine Lesung mit Helga Schubert statt. Die Autorin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin wird anlässlich des Gedenktages aus ihrem Buch „Die Welt da drinnen“ lesen. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel lädt zu dieser öffentlichen und barrierefreien Gedenkveranstaltung ein, denn das gemeinsame und inklusive Gedenken ist ihm ein besonderes Anliegen.

Dr. Andreas Philippi ist neuer Sozialminister in Niedersachsen

Dr. Andreas Philippi
Dr. Andreas Philippi
Foto: photothek.net

Hannover (kobinet) Niedersachsen hat einen neuen Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Dr. Andreas Philippi ist am 25. Januar von Ministerpräsident Stephan Weil für dieses Regierungsamt ernannt worden. Er folgt auf Daniela Behrens, die nun das Amt der Niedersächsischen Innenministerin innehat. „Die aktuellen und kommenden Herausforderungen in der Sozial- und Gesundheitspolitik sind vielfältig und groß. Ich habe Respekt vor der Aufgabe und freue mich gleichermaßen darauf, sie anzugehen“, erklärte Dr. Andreas Philippi.

Menschen mit Behinderungen waren die ersten Opfer des NS-Regimes

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Anlässlich des heute am 27. Januar stattfindenden nationalen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert der Berichterstatter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss und ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, an die „Aktion T4“, die in der Tiergartenstraße 4 ihren Anfang nahm, wo das NS-Vernichtungsprogramm an behinderten und kranken Menschen geplant und organisiert wurde: „Behinderte und kranke Menschen waren die ersten Opfer des nationalsozialistischen Massenmords. Sie sind oft als Opfergruppe in Vergessenheit geraten. Die abscheuliche Selektion im Rahmen der sog. ‚Aktion T4‘ ist Warnung und Mahnung auch nach 83 Jahren“, erklärte Hubert Hüppe.

Holocaust-Gedenktag: Nie wieder Aussonderung und Vernichtung!

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: Günter Heiden

Berlin (kobinet) Am morgigen 27. Januar gedenkt der Deutsche Behindertenrat (DBR) der etwa 300.000 als behindert oder psychisch krank eingestuften Menschen, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Zu den Opfern, an die erinnert wird, zählen außerdem die 350.000 bis 400.000 behinderten Menschen, die zwangssterilisiert wurden. „Solche grausamen Verbrechen gegen die Menschlichkeit dürfen sich keinesfalls wiederholen“, betont die Vorsitzende der DBR-Sprecher*innenrats, Dr. Sigrid Arnade, anlässlich des Holocaust-Gedenktags.

Drohenden Personalabbau bringt Engpässe für die Versorgungsverwaltung

Frau mit altem Telefon in der Hand, Aktenregal im Hintergrund
Schon ein Termin zu verabreden, braucht Zeit
Foto: Pixabay/Alexas_Fotos

DÜSSELDORF (kobinet) Die Arbeit der Versorgungsämter liegt in Nordrhein-Westfalen in kommunaler Hand. Das Personal wird vom Land refinanziert. Jetzt plant die Landesregierung diese Finanzierung um 120 Vollzeitstellen zu kürzen. Wer vorzeitig in Rente gehen muss und dies ohne Abschläge tun möchte oder wer als mobilitätsbeeinträchtigter Mensch mit seinem Auto einen Behindertenparkplatz benötigt, braucht hierfür die Anerkennung als schwerbehinderter Mensch durch das Versorgungsamt. Die Sozialverbände in Nordrhein-Westfalen befürchten, dass eine Kürzung um 120 Vollzeitstellen zu Engpässen in der Versorgungsverwaltung führen und sich somit zu Lasten von Menschen mit Behinderungen auswirken könnte.

Frist für Volunteers bei den Special Olympics World Games Berlin 2023 endet

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Am 31. Januar 2023 endet die offizielle Anmeldefrist für alle, die als Volunteer beim größten Sportereignis in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 dabei sein wollen. Insgesamt werden für die Special Olympics World Games in diesem Jahr in Berlin 20.000 Volunteers gesucht, um 7.000 Athletinnen und Athleten während der Wettkämpfe im Juni zu betreuen.

Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes überfällig

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) Unter den über 100 Organisationen des Bündnisses AGG-Reform Jetzt, das am 25. Januar Vorschläge für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vorgelegt haben, sind auch eine Reihe von Behindertenorganisationen. Die LIGA Selbstvertretung fordert beispielsweise, dass die längst überfällige Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes vom Justizministerium nicht weiter verzögert, sondern konsequent angepackt wird. „Jeder Tag, der für die nötige Reform vergeudet wird, ist ein schlechter Tag für diejenigen, die diskriminiert werden“, erklärte der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul.

Goldenen Rollstuhls auf Messe Caravan, Motor und Tourismus verliehen

Goldener Rollstuhl des ZsL Stuttgart
Goldener Rollstuhl des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Das Stuttgarter Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hat vor kurzem den Goldenen Rollstuhl auf der Messe Caravan, Motor und Tourismus verliehen. Die Berichte über die Begründung für die Auszeichnung in verschiedenen Kategorien wurden nun auf der Internetseite des ZsL Stuttgart eingestellt.

Wahlen sollen in Österreich barrierefrei werden

Kreuz auf Wahlzettel
Kreuz auf Wahlzettel
Foto: ISL

Wien (kobinet) Der Zugang zu Ihrem Wahllokal ist nicht barrierefrei„, diese Information hatte vor kurzem Alexander Ahrens im Vorfeld der anstehenden Wahl in Berlin bekommen. In Österreich soll nun mit einer Wahlrechtsreform auch die Barrierefreiheit von Wahlen vorgeschrieben werden. „Der Verfassungsausschuss des Nationalrats stimmte am 24. Jänner 2023 mit den Stimmen von ÖVP, Grünen und NEOS für die umfangreiche Sammelnovelle, die unter anderem eine beschleunigte Auszählung von Briefwahlstimmen, Verbesserungen für Menschen mit Behinderung und höhere Entschädigungen für Wahlbeisitzer:innen bringt“, heißt es in einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS. Wahllokale müssen demnach zukünftig barrierefrei sein.

Interviews zur Geschichte der Behindertenbewegung in Österreich

Plakat zur Geschichte der Behindertenbewegung in Österreich
Plakat zur Geschichte der Behindertenbewegung in Österreich
Foto: bidok

Wien (kobinet) „Seit den 1920er-Jahren des 20. Jahrhunderts und nach dem 2. Weltkrieg ab 1945 bemühen sich Organisationen von Menschen mit Behinderungen in Österreich um Verbesserungen bei sozialen Rechten und um allgemeine Gleichstellung. Ab den 1970er-Jahren entsteht eine neue Bewegung, die Selbstvertretung und die Umsetzung von Menschenrechten einfordert. Dokumente vor allem zur Geschichte dieser Bewegung – der Selbstbestimmt Leben Bewegung – und ihrer Auseinandersetzung mit der Behindertenpolitik in Österreich werden hier als Teil eines Gedächtnisses der Behindertenbewegung in einer online Forschungsplattform präsentiert.“ So heißt es auf der Internetseite des Projektes Geschichte der Behindertenbewegung in Österreich mit einer Reihe von Interviews mit Zeitzeug*innen.

10 Jahre Inklusive WohnGemeinschaft LUdwigshafen (IGLU)

Logo: IGLU
Logo: IGLU
Foto: IGLU

Ludwigshafen (kobinet) „‚Zukunft durch Tun erproben‘ – IGLU besteht seit 10 Jahren“, so lautet die Überschrift eines Berichts über die Inklusive WohnGemeinschaft LUdwigshafen (IGLU), die nunmehr schon seit über zehn Jahren besteht. Ab 1. November 2012 fand der Einzug statt. In der Wohngemeinschaft im Ludwigshafener Stadtteil Friesenheim leben vier Menschen mit und sechs ohne Behinderungen zusammen. „Entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten organisieren sie ihren gemeinsamen Alltag gleichberechtigt und selbstbestimmt und leisten einen verbindlichen Beitrag für das Zusammenleben. Wohngemeinschaftsmitglieder, die aufgrund ihrer Behinderung Unterstützung benötigen, erhalten die erforderlichen Assistenzleistungen durch das Fachpersonal in IGLU, in einem bestimmten Rahmen durch die Mitbewohner*innen ohne Behinderungen und ggf. durch persönliche Assistenz“, heißt es in dem Bericht, der von Wolfgang Spähn im Januar 2023 veröffentlicht wurde.

Bundestagsdebatte zur Patient*innenberatung

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Heute, am 26. Januar, steht in der Zeit von 12:00 bis 13:20 Uhr die erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Fünfzehnten Gesetzes zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch – Stiftung Unabhängige Patientenberatung Deutschland auf der Tagesordnung des Plenums des Deutschen Bundestages. Damit wird der Gesetzentwurf der Bundesregierung ins Parlament eingebracht und die einzelnen Fraktionen beziehen zum ersten Mal dazu Position. Für den 1. März ist dann eine Anhörung im Gesundheitsausschuss geplant. Die Debatte wird auf www.bundestag.de im Parlamentsfernsehen übertragen.

Ferda Ataman fordert mehr Tempo bei Gesetzesreform zum Schutz vor Diskriminierung

Übergabe von Vorschlägen zur AGG-Reform an Ferda Ataman
Übergabe von Vorschlägen zur AGG-Reform an Ferda Ataman
Foto: Alexander Ahrens ISL

Berlin (kobinet) Rund 100 Verbände, die sich gegen Diskriminierung engagieren, haben heute am 25. Januar einen Forderungskatalog an die Bundesregierung für eine rasche Verbesserung des Schutzes vor Diskriminierungen in Deutschland vorgelegt. Auch die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, der die Verbände die Vorschläge und eine Stellungnahme übergeben haben, drängt die Bundesregierung, bei der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) endlich aktiv zu werden.

Wohnungsnotstand trifft verstärkt Menschen mit Behinderung

House made of paper with Suche bezahlbare Wohnung text von wuestenigel

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY 2.0 .

BERLIN (kobinet) Die Aktion Mensch warnt vor zunehmender Ausgrenzung auf dem Wohnungsmarkt. Eine aktuelle Studie bestärkt die Erfahrung, je knapper das Angebot, desto schlechter sind die Chancen für Menschen mit Behinderungen, eine barrierefreie und bezahlbare Wohnung zu finden.

Abschlagsfreie Rente für schwerbehinderte Menschen ab 60 im Gespräch

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
In Sachen Recht nachgefragt
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Eine abschlagsfreie Rente für schwerbehinderte Menschen ab dem 60. Lebensjahr wird vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mehrheitlich für erwägenswert gehalten. Der Ausschuss verabschiedete dementsprechend eine Beschlussempfehlung an den Bundestag, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales „als Material“ zu überweisen und sie den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben.

Bündnis hat Vorschläge für Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes vorgelegt

Screenshot von der Pressekonferenz
Screenshot von der Pressekonferenz
Foto: omp

Berlin (kobinet) Ein Bündnis aus über 100 zivilgesellschaftlichen Organisationen hat heute am 25. Januar unter dem Motto „AGG Reform-Jetzt!“ eine umfassende Ergänzungsliste zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und eine Stellungnahme mit 11 zentralen Forderungen im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Beide Papiere wird das Bündnis am Nachmittag an die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung übergeben und auch an die zuständigen Ministerien versenden.

Digitale Aufgabenassistenz für jeden Arbeitsalltag

Logo: InA-Coach
Logo: InA-Coach
Foto: InA-Coach

Köln (kobinet) Eine neue, derzeit kostenlose App hilft dabei, Aufgaben im Alltag zu erledigen. Mit der vom LVR-Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) finanzierten App „InA.Coach“ lassen sich komplexe Aufgaben in kleine, überschaubare Schritte zerlegen und mit Bildern und Videos ansprechend gestalten. Die Anwendung ist nach Informationen des LVR inklusiv gestaltet und richtet sich an alle Menschen, die sich bei der Erledigung ihrer Aufgaben Struktur und Stabilität wünschen. Insbesondere helfe sie Menschen mit Lernschwierigkeiten und kognitiven Beeinträchtigungen, zum Beispiel in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Schule und Haushalt.

VdK fordert Deutschlandticket nur mit Sozialtarif

Menschenmenge am Bahnsteig
Menschenmenge am Bahnsteig
Foto: Marcus Gebhardt

Berlin (kobinet) Das Deutschlandticket soll laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing zum 1. Mai eingeführt werden. Der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) signalisierte bei seiner Jahrespressekonferenz, dass die Branche startklar für das 49-Euro-Ticket ist. VdK-Präsidentin Verena Bentele tritt dafür ein, dass es das Deutschlandticket nur mit Sozialtarif gibt.

Kranzniederlegung und Lesung am 27. Januar 2023

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Am 27. Januar wire der Millionen Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Unter ihnen waren auch mehrere hunderttausende Kinder, Männer und Frauen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. In den vergangenen zwei Jahren war wegen der Corona-Pandemie nur ein stilles Gedenken möglich. In diesem Jahr können die Kranzniederlegung und das Gedenken wieder gemeinsam stattfinden. Dazu lädt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, ein: Am 27. Januar um 11:25 Uhr kann man am Denkmal in der Tiergartenstraße 4 zusammenkommen, um gemeinsam der Opfer der sogenannten Euthanasie und Eugenik zu gedenken.

Tamara Dell arbeitet seit 11 Jahren mit einem Budget für Arbeit im ZsL Mainz

Tamara Dell an der Pforte des ZsL Mainz
Tamara Dell an der Pforte des ZsL Mainz
Foto: omp

Mainz (kobinet) Während für viele eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Rahmen eines Budgets für Arbeit noch mit vielen Fragezeichen versehen ist, ist dies für Tamara Dell schon 11 Jahre lang Alltag. 2011 hatte sie den Schritt aus der Werkstatt für behinderte Menschen heraus gewagt und beim Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) ein Praktikum gemacht. Daraus ergab sich für Tamara Dell, die heute an der Pforte des ZsL arbeitet und eine Reihe anderer Tätigkeiten in der Verwaltung ausübt, ein richtiges Beschäftigungsverhältnis. Für Ottmar Miles-Paul vom NETZWERK ARTIKEL 3 ist es eine gute Nachricht zur Inklusion, dass es bei Tamara Dell so gut mit dem Budget für Arbeit funktioniert. Er sprach mit ihr darüber, wie das damals für sie war und ob sie Tipps für andere parat hat, die auch den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gehen wollen.

Neues Wohnprojekt entsteht in Münster

Münster- Westfalen von HeinzDS

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY-SA 2.0 .

MÜNSTER (kobinet) In Münsters Stadtteil Roxel erfolgt heute im Rahmen des Programms „Selbstständig Wohnen“ (SeWo) in Münsters Stadtteil Roxel der Spatenstich für den Bau eines neuen Apartmenthauses. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will damit mehr Menschen mit Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf ein Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. In Kooperation mit dem Stift Tilbeck entsteht ein Wohnhaus mit elf Einzelapartments an der Ludwig-Thoma-Straße.

therapie LEIPZIG findet wieder statt

Neue Messe Leipzig von Nerid Solórzano

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LEIPZIG (kobinet) Unter dem Motto „Besser.Helfen“ vereint die therapie LEIPZIG im Frühjahr 2023 Heilmittelerbringer aus ganz Deutschland auf dem Leipziger Messegelände. Vom 4. bis 6. Mai werden die Veranstaltung zahlreiche Neuheiten, innovative Lösungen und moderne Behandlungsformen vorstellen, mit denen Helfen zukünftig mit noch mehr Evidenz und Effizienz gelingt.

Einheitliche Qualitätsstandards bei Betreuungsangeboten gefordert

schule von o.tacke
schule “ von „o.tacke

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STUTTGRT (kobinet) Zum heutigen Internationalen Tag der Bildung fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg für eine gute Ganztagsbetreuung einheitliche Qualitätsstandards bei den Bildungs- und Betreuungsangeboten sowie eine verbindliche Kooperation von Jugendhilfe und Schule. Die Kooperation von Schule und außerschulischen Partnern wie der Jugendhilfe bekommen, so der Verband mit dem verpflichtenden Ganztagsausbau ab dem Schuljahr 2026/2027 ein zusätzliches Gewicht.

Von den Nazis ermordete behinderte Menschen werden zu Opfern zweiter Klasse gemacht

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bundestag muss endlich auch im Rahmen der T4-Aktion ermordete Menschen mit Behinderung offiziell als Verfolgte des Nazi-Regimes anerkennen. Das fordert mit Nachdruck die Bundesvereinigung Lebenshilfe anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. „78 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es keinen einzigen historischen Grund, den Opfern von ‚Euthanasie‘ und Zwangssterilisation den Verfolgten-Status zu verweigern. Damit werden sie bis zum heutigen Tag zu Opfern zweiter Klasse gemacht“, beklagt die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt.

LVR informiert über höhere Freigrenzen in der Eingliederungshilfe

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Die Fachinformation des Landschaftsverband Rheinland (LVR) „Höhere Freigrenzen in der Eingliederungshilfe: Verbesserungen bei Einsatz von Einkommen und Erspartem für Menschen mit Behinderung“ steht in aktualisierter Fassung zum Download bereit. Grund für die Aktualisierung ist nach Informationen des LVR die Berücksichtigung der jeweils zum Jahreswechsel neu ermittelten Berechnungswerte für die Einkommens-Heranziehung.

Österreichischer Behindertenrat führte öffentliche Anhörung für Behindertenanwältin/-anwalt durch

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Foto: public domain

Wien (kobinet) Wie die Besetzung der Stellen von Behindertenbeauftragten in einem partizipativen und transparenten Prozess erfolgen kann, das zeigt die Praxis in Österreich. Der Österreichische Behindertenrat hat dafür am 18. Januar eine öffentliche Anhörung für die Besetzung der Position einer Behindertenanwältin / eines Behindertenanwaltes in Wien durchgeführt. 19 Personen haben sich laut einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS für die Position beworben. Zum öffentlichen Hearing des Österreichischen Behindertenrats wurden sieben Bewerber:innen eingeladenen.

Bundesregierung muss Rettungspaket für arme Rentnerinnen und Rentner schnüren

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Im Vergleich zum Vorjahr haben im September 2022 zwölf Prozent mehr Rentnerinnen und Rentner in Deutschland Grundsicherung im Alter beantragt. Zu diesen neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die das Redaktionsnetzwerk Deutschland veröffentlicht hat, tritt VdK-Präsidentin Verena Bentele dafür ein, dass die Bundesregierung ein Rettungspaket für arme Rentnerinnen und Rentner schnürt.

Neue Struktur für die Unabhängige Patientenberatung geplant

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) soll nach Informationen von Heute im Bundestag neu strukturiert und in einer Stiftung bürgerlichen Rechts verstetigt werden. Das Ziel sei, die UPD in eine dauerhafte, staatsferne und unabhängige Struktur unter Beteiligung der maßgeblichen Patientenorganisationen zu überführen, heißt es in einem Gesetzentwurf (20/5334) der Bundesregierung.

Telekom ist Premiumpartner der Special Olympics World Games Berlin 2023

Plakat mit Logos der Special Olympics und der Telekom, einem Kanuten sowie Symbolen von Berlin
Plakat zur den Special Olympics World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023 / Deutsche Telekom

BERLIN (kobinet) Die Weltspiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung finden im Juni in Berlin statt. Mehr als 7.000 Athlet*innen treten in Berlin in 26 Sportarten an und machen die Weltspiele zu einem großen Fest der Inklusion. Dies wird auch von der Deutschen Telekom unterstützt – sie ist Premiumpartner der Special Olympics World Games Berlin 2023.

Mentoren unterstützen in Studium, Beruf und Alltag

Person mit Buch vor dem Gesicht. Links daneben ein Stapel weiterer Bücher. Dahinter Tafel mit Formeln
Studieren bedeutet viel Arbeit bei der guter Rat hilfreich ist
Foto: Pixabay/janeb13

MARBURG (kobinet) Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) wird auch in diesem Jahr mit dem DVBS-Projekt TriTeam mit berufserfahrenen, sehbeeinträchtigten Mentorinnen und Mentoren ein Jahr lang Abiturienten, Auszubildende und Studierende coachen und begleiten. Interessentinnen und Interessenten können sich noch bis zum 28. Februar 2023 für dieses Projekt bewerben.

Die 10 wichtigsten Kinderrechte in Gebärdensprache

Symbol Gebärdensprache
Symbol Gebärdensprache
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

Homberg/Efze (kobinet) Die 10 wichtigsten Kinderrechte in Gebärdensprache erklären Schüler:innen der Klasse DGS3-5 der Hermann-Schafft-Schule in Homberg/Efze auf informative Art. Darauf macht der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) in seinem neuesten Newsletter aufmerksam.

Wann hat die Gewalt ein Ende?

Katharina Müllebner
Katharina Müllebner
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) „Wann hat die Gewalt ein Ende? – Anklage nach Misshandlungen im Heim Wittekindshof“ So lautet der Titel eines Beitrags von Katharina Müllebner für den österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS. Die ausgebildete Heil- und integrative Pädagogin mit Schwerpunktsetzung auf Gender Studies und psychoanalytische Pädagogik richtet dabei vor allem einen kritischen Blick auf bekanntgewordene Vorkommnisse in deutschen Einrichtungen für behinderte Menschen.

Fußball erleben – ohne Barrieren

Fußball im Netz
Fußball im Netz
Foto: gemeinfrei

Bonn (kobinet) In der Fußball-Bundesliga rollt der Ball wieder und die Menschen strömen wieder in die Stadien. Um behinderten Fußball-Fans den Stadionbesuch zu erleichtern, gibt es die App „Bundesliga-Reiseführer“, auf die Aktion Mensch in ihrem Newslwetter hinweist. „Sport verbindet – wenn die Zugänge zu Veranstaltungen barrierefrei sind. Die App ‚Bundesliga-Reiseführer‘ zeigt für viele Fußballstadien, wo Blindenleitwege sind und welche Eingänge mit dem Rollstuhl genutzt werden können. Auch Informationen in Leichter Sprache stellt die App zur Verfügung – für ein inklusives Sporterlebnis von der 1. bis zur 3. Liga“, heißt es dazu in der Ankündigung des Newsletter-Beitrags vonseiten der Aktion Mensch.

Tagung: Quo vadis außerklinische Intensivversorgung?

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) „Quo vadis außerklinische Intensivversorgung? Wie kann eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet werden?“ So lautet der Titel einer Tagesveranstaltung, zu der der GKV-IPReG ThinkTank am 28. Februar ins Hotel Adlon Kempinski nach Berlin einlädt.