Baden-Württemberg setzt weiter auf getrenntes Leben

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: omp

Stuttgart (kobinet) „Wir wollen, dass Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können“, sagt Baden-Württembergs  Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha und gibt gleichzeitig über 5,7 Millionen Euro für Bauvorhaben für Behinderteneinrichtungen im Land frei. Mit den aus dem Landeshaushalt und der sogenannten Ausgleichsabgabe stammenden Mitteln unterstützt das Land insgesamt sieben Projekte, um das Angebot an gemeindenahen Wohnformen weiter auszubauen und in Wohnheimen und Werkstätten notwendige Umbauten und Modernisierungen umzusetzen.

„Wir wollen, dass Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Dazu gehört selbstverständlich auch, deren Bedürfnisse beim Thema Wohnen zu berücksichtigten. Die nun geförderten Bauvorhaben erleichtern es Menschen mit Behinderungen, ihr Leben unabhängiger zu führen“, so Minister Lucha. Die geförderten Projekte liegen in den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Heidenheim sowie im Zollernalbkreis. Für die einzelnen Vorhaben werden rund 2,18 Millionen Euro aus Landesmitteln und rund 3,57 Millionen Euro aus Ausgleichsabgabemitteln zur Verfügung gestellt, also Mittel der Abgaben von Betrieben, die mehr als 20 Arbeitsstellen anbieten, aber nicht die gesetzlich vorgeschriebene Zahl schwerbehinderter Menschen (fünf Prozent der Belegschaft) beschäftigen.

Die jetzt freigegebenen Mittel bilden die erste Tranche der diesjährigen Förderung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Insgesamt stehen in diesem Jahr Landes- und Ausgleichsabgabemittel in Höhe von rund 17,4 Millionen Euro zur Verfügung.

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