Kulturzug ohne Rollis

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Antje Grabenhorst
Antje Grabenhorst
Bild: Privat

Berlin (kobinet) Zwischen Berlin und Wrocław/Breslau verkehrt wieder der Kulturzug. Kultur- und Europasenator Klaus Lederer war zum Saisonauftakt zusammen mit Musikerinnen und Musikern der Staatskapelle Berlin dabei. Antje Grabenhorst dachte heute, sie  könnte doch auch mal mit Freunden für 19 Euro pro Person mit dem Kulturzug fahren. Doch offensichtlich muss sie ihre mitreisenden Freunde sehr genau aussuchen. Reisende mit Rollstühlen und Fahrräder dürfen nicht mit (siehe Bahn-Info) in die Europäische Kulturhauptstadt 2016.

"Das ist nicht zu fassen", meint die Journalistin am Telefon mit dem Berliner kobinet-Korrespondenten. "Dabei wäre der Kulturzug eine tolle Gelegenheit, auch Interessenten mit Rollstuhl oder Handbike einen Ausflug in die polnische Stadt zu ermöglichen." 

Senator Lederer hat die Bedeutung von Kunst und Kultur für die gutnachbarschaftlichen Beziehungen betont: "Der Kulturzug nimmt eine Mittlerfunktion zwischen unseren Städten ein, die hier entstandenen Kontakte und Ideen wirken in die Städte hinein."

Von diesen Kontakten wollen behinderte Menschen nicht ausgeschlossen sein.

Lesermeinungen zu “Kulturzug ohne Rollis” (1)

Von Arnd Hellinger

Da sollte die Senatsverwaltung für Kultur und Europa von #Berlin als für den #Kulturzug zuständiger Besteller zeitnah einmal mit der DB Regio AG, der VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH sowie der #PKP in Kontakt treten und auf Realisierung der #Barrierefreiheit hinwirken. Notfalls muss man eben statt eines #VT629 eine Diesellok mit zwei RE-Doppelstockwagen oder ggf. auch Fernverkehrsmaterial einsetzen...

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