Zum internationalen Tag der Pflege

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: VDBA

Berlin (kobinet) Die Leistungen der professionellen Pflege werden zum heutigen internationalen Tag der Pflege von vielen Seiten hervorgehoben. Das ist mehr als verdient. Die Wertschätzung für die Branche sollte sich allerdings nicht nur auf besondere Anlässe beschränken, sondern selbstverständlicher Teil des Alltags werden.

Dazu hebt Thomas Knieling, der Bundesgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Alten und Behindertenhilfe (VDAB) hervor: „Der Internationale Tag der Pflege ist ein schöner Anlass, um die Leistungen der professionellen Pflege in Deutschland herauszustellen. Den Unternehmerinnen und Unternehmern aus allen Versorgungsbereichen gelingt es, zusammen mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die qualitativ hochwertige pflegerische Versorgung sicher zu stellen. Diese Leistung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, zumal sich der Pflegekräftemangel weiter zugespitzt hat und die demografischen Herausforderungen weiter gestiegen sind. Das Augenmerk von Gesellschaft und Politik muss deshalb darauf liegen, den Status Quo für die Zukunft zu halten und die Pflegeunternehmen optimal zu unterstützen. Dafür braucht es endlich eine Reformpause, die es den Einrichtungen erlaubt, die bisherigen Reformen umzusetzen und eigene unternehmensinterne Projekte zur Zukunftssicherung verfolgen zu können. Dies ist vor allem für die mittelständischen inhabergeführten Einrichtungen wichtig, die aktuell auch noch Gefahr laufen, mit institutionellen Investoren und fragwürdigen Finanzierungsformen in einen Topf geworfen zu werden. Die mittelständischen inhabergeführten Pflegunternehmen prägen derzeit noch den Markt. Dies muss auch in Zukunft so bleiben, damit die flächendeckende Versorgung mit professioneller Pflege gesichert bleibt. Dafür braucht es ein klares Bekenntnis zur privaten professionellen Pflege und politische Rückendeckung.“

„Der Schlüssel zur Zukunft der professionellen Pflege liegt in mehr Gestaltungsfreiheit für die mittelständischen Unternehmen und mehr Vertrauen in die Redlichkeit ihrer Arbeit. Starke mittelständische Pflegeunternehmen können die professionelle Pflege besser und erfolgreicher gestalten als staatliche Normierung. Dazu gehören auch die selbstverständlichen Rechte von Pflegeunternehmen, wie wir sie in unserer Charta niedergelegt haben“, so Thomas Knieling abschließend.

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