Stimmungsvoller Inklusionsball in Berlin

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Stimmung beim Inklusionsball
Stimmung beim Inklusionsball
Bild: Cooperative Mensch eG

Berlin (kobinet) Am Vorabend des Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fand im Berliner Columbia Theater der zweite Inklusionsball, der „Ball of Inclusion“ statt. Die Party bot allen Gästen die Möglichkeit, sich musikalisch auf die Demo „#MissionInklusion - Die Zukunft beginnt mit dir!“ am 5. Mai einzustimmen. Alle hatten auf der Party Spaß und die Inklusion war in einem Maße gelungen, dass Gäste und Musiker schon fast vergessen hatten, auf einem "Inklusionkonzert" zu sein.

Insgesamt acht Bands oder Solokünstler spielten ab 16 Uhr live im ehrwürdigen Columbia Theater; eröffnet wurde das Konzert von Tonalpie, einem inklusiven Bandprojekt der Cooperative Mensch, und mit dem Rapper Graf Fidi und der Punkband Metzer58 standen zwei weitere Live Acts auf der Bühne, die sich im Bereich der musikalischen Inklusion bereits einen Namen gemacht haben. Auf und vor der Bühne hatten Menschen mit und ohne Behinderung Spaß und genossen sichtlich den Abend.

Bereits zum Beginn des Abends haben die Berliner „Wallerts“ für so gute Stimmung gesorgt, dass die unterschiedlichsten Menschen durch den Saal tanzten, in allen Variationen: ob Pogo, Polonaise oder eigene Rollstuhlchoreographien. Der „Verein für Suurbier-Kultur und Handwerk“ hatte das von der Aktion Mensch geförderte Konzert organisiert, zusätzlich unterstützt durch die Cooperative Mensch eG und dem Verein Kulturleben, welche durch Stände ebenfalls im Columbia Theater vertreten waren.

Das genreübergreifende und kurzweilige Musikprogramm bot so eine bunte Mischung aus renommierten und weniger bekannten Künstlern, aufgelockert und moderiert durch das Jodel-Duo Esels Alptraum. Das Anliegen der Veranstalter des „Ball of Inclusion“ hat sich erfüllt: einen Abend zu gestalten, der allen Beteiligten Spaß macht und dadurch gelungene Inklusion wurde, dass Gäste und Musiker auf der Party vergaßen, auf einem „Inklusionskonzert“ zu sein.

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