KKH und Special Olympics Deutschland jetzt Partner

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Emoji 2 Sportler
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Bild: Aktion Mensch e. V.

Berlin (kobinet) Mit dem Auftakt am kommenden Freitag startet in Berlin der 16. KKH-Lauf, der in diesem Jahr in elf Städten von der Kaufmännischen Krankenkasse ausgetragen wird. Beim KKH-Lauf steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund, es geht nicht um Bestzeiten oder Leistungsdruck. Sehr beliebt und perfekt geeignet für Laufeinsteigerinnen und -einsteiger dient der KKH-Lauf zudem einem guten Zweck: Alle Startgelder gehen als Spende an eine gemeinnützige Organisation – seit diesem Jahr an Special Olympics Deutschland, die Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung.

Seit 2004 erreichte der KKH-Lauf mehr als eine Million Besucher und rund 220.000 Teilnehmende, mehr als eine Million Euro Spendengelder wurden gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt. Im vorigen Jahr war die KKH auf der Suche nach einem Spendenpartner, der hinsichtlich gemeinsamer Werte zur Krankenkasse passt. Das betrifft sowohl den Charakter der KKH-Läufe als auch ein zur Organisation gehörendes breites gesellschaftliches Engagement.

Es sei die Entscheidung für Special Olympics Deutschland relativ leichtgefallen, so die KKH, zumal SOD die Inklusionsbewegung in vorbildlicher Weise voranbringe. Dies habe letztendlich überzeugt.

Am KKH-Lauf können Läuferinnen und Läufer jeden Alters teilnehmen. Auch wenn die Meldefrist bereits verstrichen ist, sind Nachmeldungen vor Ort noch möglich. Ein Rahmenprogramm rund um die einzelnen Läufe ergänzt das Angebot, zu dem auch Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Zaungäste herzlich willkommen sind.

In jeder Stadt werden von allen Onlineanmeldungen die drei teilnehmerstärksten Teams mit mehr als 20 Läuferinnen und Läufern für ihr gesundheitsbewusstes Verhalten mit 500, 300 und 200 Euro prämiert.

Einzelheiten zum 16. KKH-Lauf sind hier nachzulesen.

Lesermeinungen zu “KKH und Special Olympics Deutschland jetzt Partner” (6)

Von Arnd Hellinger

@TN:

Die Begriffe "Gewaltenteilung" und "Datenschutz" scheinen Ihnen der Bedeutung nach irgendwie nicht wirklich bekannt zu sein. Das mag an Ihrer Herkunft aus der vormaligen DDR liegen, auch wenn die nach fast 30 Jahren keine stichhaltige Begründung mehr dafür zu bieten vermag - ist aber jetzt ein anderes Thema...

Wären Ihnen diese Dinge nämlich geläufig, wüssten Sie, dass für die Überprüfung von Einzelfallentscheidungen wie etwa Hilfsmittelbewilligungen der -versagungen eben gerade _nicht_ der Deutsche Bundestag oder dessen öffentlich tagender Gesundheitsausschuss zuständig ist, sondern der Widerspruchsausschuss der jeweiligen Krankenkasse oder bei Zurückweisung eines Widerspruchs durch denselben eben das örtliche Sozialgericht und ggf. die Folgeinstanzen.

Warum Herr Walloschek jetzt bei Erstablehnung des beantragten Rollstuhls nicht sofort Widerspruch bei der KKH eingelegt und anschließend ggf. die Fachgerichtsbarkeit mit welchem Ergebnis angerufen hat, wissen wir leider aus seinen hiesigen Darstellungen nicht. Es ist aber weder ihm noch anderen Betroffenen in ähnlicher Lage geholfen, wenn Sie hier untaugliche Ratschläge erteilen, die solche Verfahren nur unnötig in die Länge ziehen, wodurch unter Umständen sogar Fristen verfallen können.

Ihre Systemkritik sollten Sie zudem auch besser in vollständigen sowie nachvollziehbaren Sätzen zum Ausdruck bringen...

Von TN

@ Markus W.:
Da von Ihnen keine Antwort weiter gepostet wurde, aus der hervorgeht, ob Sie das Hinhalten und die Zahlungsverweigerung der Kaufmännischen Krankenkasse an den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages geben wollen und sich interessieren, woran es _eigentlich_ gehakt hat in dem gesamten Antrags(nichtbewilligungs)procedere zu dem von Ihnen (als Fortsetzungsantrag) beantragten Elektrorollstuhl, möchte ich Sie nochmal fragen, ob Sie den Gesundheitsausschuss um eine Aufarbeitung der Verweigerungshaltung der Kaufmännischen Krankenkasse anrufen werden?

Von TN

P. S.: Hoffentlich sind dieAbgeordneten (falls die denn stattfinden sollte) in der öffentlichen Aufarbeitung durch den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, was die Nichtbereitstellung des Elektrorollstuhles durch die KKH anbelangt, nicht geneigt, eher der KKH den Heiligenschein zu verpassen, da ja die KKH die Special Olympics bezuschusst.

Diese Gefahr sehe ich, dass sich die Abgeordneten im Gesundheitsausschuss der KKH beugen.

Leider gibt es Gemengegelage, die eine öffentliche Aufklärung oben genannten Sachverhalts stören, wenn nicht gar verhindern könnten.

Von TN

Sehr geehrter Herr W.,

vielen Dank für Ihre Mitteilung des aktuellen Standes in der Auseinandersetzung um einen neuen Rollstuhl.

Meine Frage an Sie ist, ob Sie mal der Sache in der Richtung nachgegangen sind, als dass Sie die KKH (um die es hier als Skandal-Krankenkasse offensichtlich geht) gebeten haben, die Begründung für ihre Entscheidung, Ihnen ein Lauftraining aufzuoktroyieren, mitgeteilt zu bekommen.

Eine nachträgliche, öffentliche Aufarbeitung an einem Beispiel, wie es zum Beispiel Ihnen mit den Entscheidungsträger/innen bei der KKH ergangen ist, täte (meinem Dafürhalten nach) wirklich not.

Ein Untersuchungsausschuss beim Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages wäre hierbei wohl die richtige Adresse, an die sich gewandt werden könnte. Nur: Das muss leider der Betreffende selber tun. Meine Frage ist deshalb an Sie: Mögen Sie Ihre Odyssey, die Sie mit der KKH all' die Jahre hatten, als Paradebeispiel dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages zur Rückverfolgung des schändlichen Umgangs der KKH mit Ihnen zur Prüfung und zur Rückverfolgung der Nicht-Bewilligungs-Zeit durch die KKH anvertrauen?

Mit freundlichen Grüßen,
T.N.

Von Markus W

das ist die Krankenkasse die mir ein Lauftraining anbot, statt die Verordnung meiner Ärztin auf einen neuen E-Rollstuhl den ich seit 1983 erstmals erhalten hatte, bin jetzt bei AOK und wenn alles klappt dann ist es nach 5 Jahren Wartezeit (wegen KKH) nun bald so weit...

Von TN

Kobinet jazzt die KKH, eine Krankenkasse, Körperschaft öffentlichen Rechts (KdöR) enorm hoch. Wozu?

Die KKH gibt doch kein Geld zum Spenden an Behinderte her. Die Startgelder für den allerliebsten Herzkrankenlauf bezahlen die Läuferinnen und die Läufer. Für die schrottige KKH-ErbsenzählerInnen und HilfsmittelbezahlungsverweigerInnen-Geizkragen-"Kranken"kasse namens KKH ist das nur Publicity, die bitte nach hinten losgehen möge.

Und kobinet latscht voll in die Schleifspur, die die KKH bereitet samt dieser der in schikanöser Manier GEGEN die Krankenkassenmitglieder agierenden Krankenkasse namens KKH.

Hierbei scheint es kobinet nicht im Geringsten zu stören, dass kobinet sich gradezu dem Saftladen KKH herumschleimend erbötig andient und dabei nach dem KKH-Mitglied namens Markus Walloscheck ergiebigst ans Schienbein tritt.

Zu Walloschecks Odyssey mit der KKH um das Nicht-Ausfinanzieren eines fahrbaren Elektrorollstuhls, siehe https://walloschek.blogspot.com/2016/11/seitvielen-jahrzehnten-findet-in.html

Auf die A*D braucht man nicht unbedingt zu zeigen; das Gedankengut, Behinderte wegzusperren, _da_ die Krankenkasse den dringend benötigten Elektrorollstuhl nicht ausfinanziert, ist (in dem Vorgehen der Krankenkasse) mindestens ebenso A*D-Vorgehens-verdächtig, wie die tumben Sprüche der A*D selber.

Und: Kobinet macht sich wissentlich und willentlich des An-die-Wand-Nagelns eines Politikers mit Behinderung gemeinsam mit der KKH gemein. Herr Walloschek ist äußerst aktives Mitglied der Piraten-Partei in Erfurt.

Statt in KKH-Lobhudelei und KKH-Speichelleckerei zu verfallen, hätte kobinet eine parlamentarische Anfrage machen können, ob die KKH hier nur Schminke verteilt und ansonsten die Mobilitätsbehinderten am ausgestreckten Arm verhungern und eingesperrt in den eigenen oder vier Anstaltswänden lässt.
Zeit, die KKH-Filialen zu besetzen. Piratenpartei voran!

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