Vor Europawahl auf die Straße

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Ein Europa für Alle
Ein Europa für Alle
Bild: Veranstalter

Berlin (kobinet) Ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus mehr als 70 Organisationen und Initiativen mobilisiert für Großdemonstrationen am 19. Mai in Berlin und sechs weiteren Städten Deutschlands. Eine Woche vor der Europawahl wollen zehntausende Menschen unter dem Motto „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!" für eine EU der Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels auf die Straße gehen. Mit einem bunten Inklusionsblock beteiligt sich der Paritätische an der Demo in Berlin, die um 12 Uhr auf dem Alexanderplatz beginnt.

Wie bei Demonstrationen am selben Tag in mehreren europäischen Städten macht sich das Bündnis dafür stark, am 26. Mai  wählen zu gehen. "Dieses Mal geht es um alles: Dem Nationalismus und Rassismus entgegenzutreten – für ein demokratisches, friedliches, solidarisches und nachhaltiges Europa", sagen die Initiatoren. Grüne, Linke, Sozialdemokraten und weitere Parteien unterstützen diesen Aufruf.

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Lesermeinungen zu “Vor Europawahl auf die Straße” (1)

Von Wolfgang Ritter

"Dieses Mal geht es um alles:
Dem Nationalismus und Rassismus entgegenzutreten – für ein demokratisches, friedliches, solidarisches und nachhaltiges Europa", sagen die Initiatoren.

Die Tage vom 23. bis 26. Mai werden uns erneut davon überzeugen, dass mit Theorien, einem seit Jahrzehnten praktizierten Wunschdenken und wiederholter Propaganda, nichts eintreten wird, was Rechts an Zuwachs aufhalten könnte, so traurig es auch sein mag.

Die Menschen wollen mehr als die immer wieder die alten abgespielten Platten hören, in welche sie das Vertrauen verloren haben.

Und da es so ist, finden viele der rechten Komponisten Gehör in der enttäuschten Masse, was man das Volk nennt. Auch wenn es mal hieß, "Einigkeit macht stark und auch satt", so ist ein derartiger Spruch längst in weite Ferne gerückt denn jetzt gilt immer mehr das Motto, "Jedem das seine, mir das meiste" wie es sich in der heutigen Zeit immer mehr herauskristallisiert.

Solange man jahrelang über ein kostenloses Schulessen und anderes debattieren muss, kann man nicht nur Rechts kritisieren. Denn Rechts war noch gar nicht im Bundestag, als die Schreier von heute der Schikane durch Harz 4 zustimmten. Dies ist nur ein Beispiel um den ständigen Zuwachs von „Rechts“ zu erklären, da sich nicht wenige Menschen immer mehr von der Politik ver......... fühlen. Wer die Geschichte vergleicht, wird immer Antworten darauf finden, warum das Volk immer sich von Parolen, egal von welcher Seite und Zeit leiten ließ und erst später erkannte, wenn es so weitergeht, na dann Prost Mahlzeit. So war es 1933, dann mit der DDR und heute wird es auch nicht anders sein, egal wie sehr man nach Europa schreit.

Die wenigsten fragen sich ernsthaft, warum mit England so ein Theater abgehalten wird, hier sollten sich nicht wenige Mal die ernsthaften Fragen stellen, vielleicht kämen sie in der näheren Betrachtung der beiden Streithähne auf eine ehrliche Antwort?

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