Resolution zur Einhaltung der Menschenrechte

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Manne Lucha
Manne Lucha
Bild: Sozialministerium Baden-Württemberg

Berlin (kobinet) Der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat eine positive Bilanz der 14. Integrationsministerkonferenz gezogen, die gestern in Berlin zu Ende gegangen ist. Einstimmig verabschiedet wurde bei der Konferenz u.a. auch eine von Baden-Württemberg eingebrachte Resolution gegen alle Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Darin verurteilen die Minister*innen und Senator*innen jegliche Form der Diskriminierung und Verfolgung von Menschen und setzen sich für die uneingeschränkte Einhaltung grundlegender internationaler und nationaler Menschenrechtsverträge ein.

Sie begrüßen den Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration der Vereinten Nationen sowie Initiativen von Bund und Ländern, die sich explizit gegen Ausgrenzung, Benachteiligung und Diskriminierung und für eine inklusive Gesellschaft der Vielfalt aussprechen. "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bedroht den gesellschaftlichen Zusammenhalt fundamental. Wir müssen die unantastbare Würde jedes Menschen, unabhängig vom jeweiligen Lebensentwurf, achten und schützen – sie bildet die Grundlage unseres gesellschaftlichen Wertesystems“, betonte Manne Lucha in einer Presseinformation.