Minister Laumann bei Inklusionsbeirat

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann
NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann
Bild: Land NRW / R. Sondermann

Düsseldorf (kobinet) Den Inklusionsbeirat betrachtet Nordrhein-Westfalen Sozialminister Karl-Josef Laumann als ein wichtiges Mittel zur aktiven Beteiligung von Menschen mit Behinderungen in der Landespolitik. Bei der zehnten Sitzung des Gremiums sagte Laumann in Dortmund: „Wir reden mit den Menschen mit Behinderungen und ihren Verbänden auf Augenhöhe. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat unser Land erst kürzlich in vielen Bereichen als Vorreiter auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft bezeichnet. Dabei wurde insbesondere der Inklusionsbeirat als Beratungsgremium für die Landesregierung gewürdigt.“

Erst Ende letzten Jahres habe der Inklusionsbeirat wichtige Impulse gegeben, damit Menschen mit Behinderungen bessere Chancen am Arbeitsmarkt bekommen, so Laumann. Eine Rahmenvereinbarung mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und den kommunalen Spitzenverbänden sehe seitdem unter anderem vor, dass Inklusion innerhalb der Jobcenter als Führungsaufgabe gilt, die Barrierefreiheit verbessert wird, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser für die Beratung von Menschen mit Behinderungen geschult werden und dass Arbeitgeber für neue Formen des Berufseinstiegs für Menschen mit Behinderungen gewonnen werden.

Minister Laumann stellt dazu fest: „Nordrhein-Westfalen ist damit das erste Bundesland, das systematisch die Jobcenter zu Akteuren der Inklusionspolitik gemacht hat.“

Ein weiteres Thema, bei dem der Inklusionsbeirat in letzter Zeit maßgeblich mitgewirkt hat, ist das 2018 verabschiedete Landesausführungsgesetz zum Bundesteilhabegesetz. Minister Laumann sagt in diesem Zusammenhang: „Das Bundesteilhabegesetz stellt erstmals den Menschen mit Behinderung und seine Teilhabe in den Mittelpunkt. Jetzt geht es darum, es gemeinsam mit den Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen mit Leben zu füllen.“

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