Aktionspläne in der Wirtschaft

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: UnternehmensForum

Berlin (kobinet) Auch Unternehmen der Wirtschaft unterstützen die UN-Behindertenrechtskonvention. Mit Aktionsplänen unterstreichen sie nach Information des UnternehmensForum, dass sie zum Handeln für mehr Inklusion bereit sind. Als erstes Medienunternehmen veröffentlichte nun Axel Springer einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Aktionspläne mit konkreten Zielen und Maßnahmen fördern die Umsetzung der Konvention in die Praxis, wie es in einer Presseinformation des UnternehmensForums heißt.

"Axel Springer will als Unternehmen zur Umsetzung der UN-BRK beitragen“, erklärte Thomas Wendt von der Axel Springer SE. "Wir wünschen uns eine Unternehmenskultur, die von sozialer Verantwortung und sozialem Handeln geprägt ist. Dazu gehört eine inklusive Belegschaft, die erfolgreich und gut zusammenarbeitet.“ Axel Springer gehört damit zu den zwölf Unternehmen bundesweit, die sich mit Aktionsplänen verpflichten, die
UN-Behindertenrechtskonvention aktiv umzusetzen. Aktionspläne fördern die Chancengleichheit von Menschen mit und ohne Behinderung. Gleichzeitig implementieren sie eine inklusive Unternehmenskultur. Nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden des UnternehmensForums, Olaf Guttzeit, profitieren alle Beteiligten: "Inklusion bietet Unternehmen gleich mehrere Vorteile: Fachkräftesicherung, loyale Mitarbeiter, die Stärkung der Arbeitgebermarke,
Mehrwert durch Vielfalt, Erhalt von Know-how und last but not least finanzielle Vorteile.“ Das UnternehmensForum hatte zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu einem Austauschtreffen eingeladen, in dem Gelingensaspekte und Herausforderungen diskutiert wurden.