Gleichberechtigung – nicht gleich, sondern sofort

Veröffentlicht am von Jens Wegener

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Bild: SoVD

Berlin (kobinet) Von echter Gleichberechtigung meilenweit entfernt sagt die Frauensprecherin des Sozialverbandes Deutschland Edda Schliepack und fordert deshalb: „Gleichberechtigung – nicht gleich, sondern sofort!“

„Für die Gleichberechtigung zu demonstrieren und einzutreten ist für die Frauen heute so wichtig wie vor 100 Jahren“, erklärt die SoVD-Frauensprecherin aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März. „Frauen bekommen für dieselbe Arbeit 21 Prozent weniger Geld als Männer. Zudem arbeiten mehr als zwei Drittel der Mütter in Teilzeit. Bei den Vätern sind es nur knapp zehn Prozent“, sagt Schliepack.

In den Vorständen und Unternehmensspitzen seien Frauen kaum vertreten.

Insbesondere im Europawahljahr komme es deshalb darauf an, ein starkes Zeichen für die Frauenrechte und eine tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern zu setzen. „Wir Frauen im SoVD fordern Gleichberechtigung – nicht gleich, sondern sofort!“, betont die SoVD-Frauensprecherin.

Seit über 100 Jahren findet am 8. März der Internationale Frauentag statt. Der Tag wird dafür genutzt, um für die Frauenrechte zu demonstrieren. Seit 1917 versteht sich der SoVD als Ansprechpartner und Anwalt sozial benachteiligter und von gesellschaftlicher Ausgrenzung bedrohter Menschen. Der Verband macht auf soziale Missstände aufmerksam und nimmt Einfluss auf die Sozial- und Gesellschaftspolitik, um die Ursachen von Benachteiligung und Ungleichheit aus der Welt zu schaffen. 

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