Stadtspaziergang zwischen Hauptbahnhof und Donau-Ufer

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Blick aus der Pfluggasse auf den Alten Kornmarkt und den Dom
Blick aus der Pfluggasse auf den Alten Kornmarkt und den Dom
Bild: H. Smikac

Regensburg (kobinet) Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um die Hauptstadt des Regierungsbezirkes Oberpfalz Regensburg. Sie ist eine der vier Großstädte des Freistaates Bayern und liegt am Zusammenfluss von Donau, Naab und Regen.

Die weitgehend erhaltene Altstadt und der Stadtteil "Stadtamhof" gehören seit dem Jahr 2006 zum UNESCO-Welterbe. Flächenmäßig ist die historische Altstadt relativ überschaulich und von den Entfernungen her auch mit Rollstuhl gut zu bewältigen. Schwierigkeiten könnte sich jedoch bei einigen Abschnitten mit aus der langen Geschichte erhaltenem Kopfsteinpflaster ergeben. Ein zweiter Anspruch ergibt sich aus der Tatsache, dass die Altstadt aus einem schwer überschaubarem Gewirr von Straßen und Gassen sowie hoch aufragenden historischen Gebäuden besteht. Hier ist es nicht immer einfach, die Orientierung zu behalten.

Es ist also angebracht, sich auf einen Besuch die Regensburg etwas vorzubereiten. Die Möglichkeit dazu bietet die Stadt Regensburg mit der Internetseite "Barrierefreies Regensburg". Hier gibt es einen Altstadtplan mit Piktogrammen sowie die Broschüre "barrierefreies Regensburg" herunter  zu laden. Ebenso können hier barrierefreie Stadtführungen gebucht werden. In der Broschüre ist ebenfalls ein Plan enthalten, welcher über den Belag der Straßen und Wege informiert. Zudem gibt es hier Angaben zu jenen Hotels, die barrierefreie Zimmer anbieten, zur Zugänglichkeit von Restaurants, Theatern, Konzerträumen oder Räumlichkeiten anderer Veranstaltungen sowie zu Geldinstituten, Sanitätshäusern und Orthopädiewerkstätten, zu den Stadtorten der Toiletten und vielem mehr.


Die Promenade an der Donau Foto: H. Smikac 

Mit diesem Material ist man als Besucher der Stadt also gut gerüstet und kann nach dem Besuch des Dom Sankt Peter, an den man wohl gleich in Verbindung mit Regensburg denkt und der über eine Schräge an der Rückseite gut zugänglich ist, sich sein individuelles Besuchsprogramm zusammenstellen.


Tastmodell der Walhalla in Donaustauf Foto: H. Smikac 

Wer in Regensburg ist, möchte diesen Aufenthalt eventuell auch mit einem Besuch der Walhalla in Donaustauf verbinden. Der östlich von Regensburg gelegene Ort ist von Regensburg aus auch mit dem Schiff zu erreichen. Wer sich als Rollstuhlnutzer dazu entscheidet, sollte jedoch bedenken, dass der Berg, auf dem die Gedächtnishalle steht, hoch über der Donau steht und von dort aus nur über Treppen zu erreichen ist. Es wird also vermutlich ein Umweg über die Straße erforderlich. Besser wäre, mit dem eigenen Auto oder einem Taxi hinzufahren. Als Inhaber einer Behindertenparkkarte und eines Euroschlüssels kann man die Schranke am Parkplatz Walhallastraße öffnen und zu den Behindertenparkplätzen am Imbiss weiterfahren. Von dort aus ist es nur ein kurzer Weg bis zur Gedächtnishalle. Diese ist dann mittels Schräge ohne Schiebehilfe zugänglich.

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