Erholung rund um Salzburg

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

In den Straßen der Altstadt von Salzburg
In den Straßen der Altstadt von Salzburg
Bild: H. Smikac

Salzburg (kobinet) Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um das Salzburger Land, speziell um die Stadt Salzburg. Sie liegt nahe der Grenze zu Deutschland am Fuße der Ostalpen. Durch die Stadt fließt die Salzach und teilt die Stadt faktisch in eine als Fußgängerzone ausgewiesene Altstadt mit Gebäuden aus dem Mittelalter und dem Barock sowie der auf der anderen Flussseite gelegenen Neustadt.

Salzburg ist Mozartstadt, Stadt der Salzburger Festspiele und seit dem Jahr 1997 UNESCO-Weltkulturerbe. Damit ist längst noch nicht alles aufgezählt, was es dort zu entdecken und zu erleben gäbe. Wer nach Salzburg kommt, kann die hoch über der Altstadt stehende Festung Hohensalzburg nicht übersehen. Viele andere Sehenswürdigkeiten wie die Getreidegasse oder den Mirabellgarten sowie vieles andere gilt es erst noch zu entdecken. Die dazu erforderlichen Informationen sind im Internet auf den Seiten von Salzburg Information zu bekommen. Informationen zur Barrierefreiheit in Salzburg, Informationen zu barrierefreien Hotels und Behindertenparkplätzen, ein Stadtführer für Menschen mit Behinderungen, ein entsprechenden Plan der Altstadt gibt es Internet der Stadt Salzburg unter diesem Link.


Im Mirabellgarten Foto: H. Smikac

Die Altstadt von Salzburg ist Fußgängerzone und so auch für Besucher mit Rollstuhl insgesamt gut zu befahren. Viele Geschäfte und Restaurants sind ebenerdig zugänglich. So gibt es im Bereich zwischen Kaigasse und Getreidegasse kaum Barrieren. Ebenso sind die Sehenswürdigkeiten und das Geschehen auf Mozartplatz, Kapitelplatz, Residenzplatz oder Universitätsplatz ohne Einschränkungen zu erleben. Nur - vor allem in den Gassen wird es manchmal etwas eng. Man ist eben fast nie der einzige Besucher in der Altstadt von Salzburg.

Etwas mehr Ruhe könnte bei einem Spaziergang entlang der gut ausgebauten Uferpromenade der Salzach sowie in den Parks und Gärten rund um das Mirabellschloss auf der anderen Seite des Flusses zu finden sein.  

Wer Salzburg besucht, sollte die Möglichkeit nicht versäumen, einmal von "oben herab" auf die Welt zu schauen - den Dachstein zu besuchen. Der liegt in der Urlaubsregion Schladming und ist nur rund 100 Kilometer von Salzburg entfernt - und vor allem: Hier kann man auch mit Rollstuhl in eine Höhe von 2.100 Metern gelangen und die Aussicht genießen - falls das Wetter das erlaubt. Wer sich entscheidet, bei der Gelegenheit auch die schöne Kleinstadt Schladming besuchen zu wollen oder einen Abstecher nach Ramsau am Dachstein machen zu wollen, der sollte dazu rechtzeitig ein barrierefreies Ferienappartement zu buchen.


Talstation der Dachstein-Gletscherbahn Foto: H. Smikac

Lesermeinungen zu “Erholung rund um Salzburg” (3)

Von kirsti

Wenn ich die Beiträge von Sven Drebes und „Rosa“ lese, scheint es mir, als werde Demokratie in unserem Deutschland gespielt: die Einen haben mehr und andere Rechte als die Anderen; für die Einen gilt, was für die Anderen längst nicht gilt. Die Einen sind mächtig, die Anderen nicht.

Von Rosa

@Sven Drebes

Frau Schmidt als Bundesvorsitzende der LH ist auch mir ein andauerndes Ärgernis.

Allerdings habe ich als langjähriges Mitglied der LH hierauf keinen Einfluss - leider.

Von Sven Drebes

Der folgende Beitrag bezieht sich auf diesen Artikel: https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/39795/Zur-Not-Wahlrecht-f%C3%BCr-Europawahl-erstreiten.htm

Das was die Lebenshilfe hier von sich gibt, zeigt (mal wieder), dass es keine gute Idee ist, aktive Abgeordnete zum Vorstand eines Interessenverbands zu wählen, umso mehr, wenn es Mitglieder einer Fraktion sind, die dieRegierung tragen. Warum gab es eigentlich keinen Proteststurm, als Frau Schmidt zur Lebenshilfe-Vorsitzenden gewählt wurde. Wäre es ein Industrieverband gewesen, hätte es den mit Sicherheit zu Recht gegeben.

Umgekehrt ist es auch mehr als seltsam, wenn die Äußerungen von Verbänden wie die von (Regierungs-)Fraktionen klingen.

Und nur der Vollständigkeit halber: Nein, die Wahlrechtsausschlüsse wurden am Freitag nicht abgeschafft. Und am Montag kann jeder im Protokoll nachlesen, wie Frau Schmidt abgestimmt hat.

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