Selbsthilfegruppe für behinderte Frauen mit Gewalterfahrung

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: domain public

Mülheim (kobinet) Behinderte Frauen sind zwei bis dreimal häufiger von Gewalt betroffen als Frauen ohne Behinderung. Häufig beginnt die Gewalt in der Kindheit durch die Familie und hält bis ins Erwachsenenalter an. Dabei geht es um alle Gewaltformen, nicht nur körperliche und sexuelle, auch psychische Gewalt. Im Ruhrgebiet entsteht nun mit Elfriede im Raum Mülheim/Oberhausen/Essen/Duisburg zur Zeit eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die es entweder bereits geschafft haben oder dabei sind, diese Gewalt zu stoppen und sich mit anderen Betroffenen zusammenschließen möchten. Es kann über Erfahrungen gesprochen und sich gegenseitig unterstützt werden.

Die Gruppe ist für Frauen mit allen Behinderungsformen und allen Formen von Gewalterfahrung durch die Familie gedacht, wie es in einer Presseinformation heißt. Assistenzpersonen dürfen gerne dabei sein. Es wird versucht werden, die Gruppe so barrierefrei wie möglich für alle zu halten. Momentan ist angedacht einmal im Monat samstags ein Gruppentreffen von ca. 1,5 - 2 Stunden Dauer abzuhalten. In Absprache mit den Teilnehmerinnen wäre auch ein anderer Tag möglich. Ein barrierefreier Raum im Mülheimer Innenstadtbereich stünde zur Verfügung, zwecks eventuell besserer und barrierefreierer Erreichbarkeit für die Teilnehmerinnen werden derzeit auch Räume in den umliegenden Städten wie Essen angefragt. Eventuell könnte sich die Gruppe dort an einem Wochentag nachmittags bei einer Hilfestelle für Frauen treffen. Zwischen den Terminen kann per E-Mail miteinander kommuniziert werden.

Frauen, die interessiert sind mitzumachen oder Fragen haben, können sich an die offizielle Gruppenemailadresse elfriedeanderruhr@gmail.com oder unter der Telefonnummer 0208 30 048 14 an die Selbsthilfekontaktstelle in Mülheim an der Ruhr wenden. Von dort aus wird die Information an die Gruppengründerin weitergeleitet.