Teilhabe als Menschenrecht und nicht als Gnade

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Bild: Alle Rechte Hubert Hüppe

Münster (kobinet) Der ehemalige Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe hat mit seiner Forderung nach mehr Inklusion in der Kirche eine Diskussion angestoßen. Gebetbücher in Blindenschrift und Gebärden-Dolmetscher in großen Messen würden Menschen mit Behinderung besser einbinden, findet Hubert Hüppe, wie es auf Domradio.de heißt.

"Wir müssten als katholische Kirche die Ersten sein, die Inklusion umsetzen", habe Hubert Hüppe der Wochenzeitung des Bistums Münster "Kirche + Leben" erzählt. "Er kritisierte die Trennung zwischen behinderten und nicht-behinderten Menschen bereits als Kinder. Hüppe plädierte für Gebetbücher in Blindenschrift, Gebärden-Dolmetscher für die großen Messen in Domkirchen oder Gottesdienste in leichter Sprache. Die Kirche habe noch nicht verinnerlicht, dass 'Teilhabe ein Menschenrecht und keine Gnade' sei", heißt es im Bericht des Domradio.

Link zum Bericht in Domradio.de