Inklusive Bildung gestärkt

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Emoji Inklusion
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Bild: Aktion Mensch e.V.

Berlin (hib/kobinet) Der Bund unterstützt die inklusive Bildung deutlich mehr als noch vor zwei Jahren. Der geplante finanzielle Umfang der Förderung des Bundes für Forschungsvorhaben, die sich mit der Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte für inklusive Bildung befassen, liegt für das Jahr 2019 bei knapp 7,98 Millionen Euro. In den Jahren 2017 lag die Förderung noch bei 312.569 Euro, in 2018 bei 7,62 Millionen Euro.

Im Vergleich zum Jahr 2017 entspricht der Ansatz für das Jahr 2019 einem Plus von 96 Prozent, im Vergleich zum Jahr 2018 einem Plus von vier Prozent. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP. Die Fraktion hatte unterstrichen, dass mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) die inklusive Bildung in Deutschland immer wichtiger werde. Schulhelfer leisteten einen wichtigen Beitrag für das Gelingen von Inklusion in der Schulbildung. Die Bundesregierung betont, dass entsprechend der föderalen Grundordnung allein die Länder für Fragen der Organisation schulischer Bildung einschließlich des Personaleinsatzes an Schulen zuständig seien. Ihnen obliege die konkrete Umsetzung des Artikels 24 der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).

Die gesamte Antwort der Bundesregierung auf diese Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion ist hier nachzulesen.

Lesermeinungen zu “Inklusive Bildung gestärkt” (4)

Von Rosa

"Teilhabe als Menschenrecht und nicht als Gnade"

Auch von mir die Frage an dieser Stelle mangels Kommentar-funktion an Herrn Hüppe:

Gilt das, was für die Kirche richtigerweise gilt, nicht auch für
die Lebenshilfe, für die Sie im Bundesvorstand Veranwortung
mittragen?

Von TN

Da bei dem Hinweis zu dem Beitrag zu Hubert Hüppe im Domradio keine Möglichkeit vorgehalten wird, einen Leserbrief hinzuzufügen, ersatzweise von mir an der Stelle hier:
Hubert Hüppe wird auf domradio.de zitiert: "... "Wer 18 Jahre nicht gelernt hat, in der Welt der nicht-behinderten Menschen zu leben, sich mit den Reaktionen auf seine Behinderung auseinanderzusetzen, schafft es danach oft auch nicht mehr", so Hüppe. ..."

H. Hüppe schiebt den Behinderten eine große Schuld zu: Sie seien selber schuld, sich nicht zu integrieren und müssten die Nichtbehinderten 'kennenlernen'. Dass die Nichtbehinderten die Behinderten kennenlernen ebenso kennenlernen müssten, hiervon steht in dem Wortbeitrag bei domradio.de nichts.
Also wieder die Schuldzuweisung den Behinderten.
Sehr schlecht, Herr Hubert Hüppe!

Von Behindert_im_System

Zitat:
„Die Bundesregierung betont, dass entsprechend der föderalen Grundordnung allein die Länder für Fragen der Organisation schulischer Bildung einschließlich des Personaleinsatzes an Schulen zuständig seien. Ihnen obliege die konkrete Umsetzung des Artikels 24 der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).“

Die Bundesregierung, ist das Lustig, da kann man nur sagen, wenn nach zehn Jahren noch keiner begriffen hat, dass die Schüler/in, welche 2009 eingeschult wurden, dieses Jahr vielleicht den Abschluss machen sollen, da aber die föderale Grundordnung ein schnelles Handeln bei der Digitalisierung etc. so manches nicht zulässt und wichtiger Lehrstoff an der Technik der Schulen scheitert, welche man anscheinend mit den Entwicklungsjahren von Bill Gates vergleichen könnte, muss man sich doch über nichts wundern?

Wenn jeder Hinterwäldler seinen Senf dazu geben muss, dann sollten wir uns doch wirklich ernsthaft fragen, wollen wir wirklich unseren Kindern einen Bildungsweg eröffnen, wo jeder die ihm ermöglichte Chance nutzen kann, oder wollen wir beweisen, dass das Schicksal unsere Kinder und späterer Generationen uns egal ist, Hauptsache der föderalen Grundordnung wurde Rechnung getragen?

Hier lebt die Demokratie und wir haben nur noch nicht verstanden, dass die Zahl 24 die Jahre sind, welche man benötigt um sich erstmal zu einigen, was man dann mit Studien und Projekten alles ins Leben rufen kann, aber alles braucht halt seine Zeit.

Von Behindert_im_System

Fortsetzung:

Artikel 19 ist das gleiche anscheinend, 2009 plus 19 Jahre dann sind wir bei 2028 mit den Vorbereitungen angelangt. Also müssen wir doch Verständnis für alles haben, denn sie arbeiten ruhig und gediegen, was nicht fertig wird bleibt liegen, die Ruhe ist dem Staat sehr heilig, nur Menschen mit Behinderung haben es eilig und da sollte nun der Mensch mit Behinderung auch mal etwas mehr Verständnis aufbringen.

Haben viele behinderte Menschen vergessen, dass der eigene Kampf über Jahre gehen kann und wenn es eine Gleichheit vor dem Gesetz gibt, dann steht die auch deren Gegnern zu, so die Sichtweisen anscheinend aus den Ländern?

Wie gesagt, wer Bildung als den Grundstein des Lebens bezeichnet, der sollte wirklich zu mehr fähig sein, als auf eine Förderale Grundordnung zu bestehen.

Wie man zur Kenntnis nehmen konnte, ist Frau M. Dreyer als Ministerpräsidentin von Rheinland- Pfalz nicht bereit, erforderliche Kompetenzen z.B. mit einer Grundgesetzänderung zum Wohle unserer Kinder und der Bildung allgemein an den Bund abzugeben.

Willy Brandt sagte mal:
„Es hat keinen Sinn, eine Mehrheit für die Sozialdemokraten zu erringen, wenn der Preis dafür ist, kein Sozialdemokrat mehr zu sein.“
Willy Brandt, deutscher Bundeskanzler, SPD

Was wollte er uns und seinen Genossen damit sagen?

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