Beratungszentrum für Barrierefreies Planen und Bauen in Sachsen

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: omp

Dresden (kobinet) Nach Informationen des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen bauen die Architektenkammer Sachsen und der Sozialverband VdK Sachsen bauen für Sachsen ein Beratungszentrum für Barrierefreies Planen und Bauen auf. Im Dezember 2018 gaben dazu Horst Wehner, VdK-Landesvorsitzender, und Alf Funkert, Präsident der Architektenkammer Sachsen, als gemeinsame Projektträger den offiziellen Startschuss, wie die Internetseite der Architektenkammer Sachsen informiert.

Ab März 2019 soll es regelmäßige Beratungstermine in Chemnitz, Dresden und Leipzig geben. Sie richten sich an Bürger, Unternehmen der Wohnungswirtschaft, Fachplaner und Vertreter der Städte und Kommunen sowie an Vereine. Die Beratungen sind kostenfrei. In Planung sollen ebenfalls Weiterbildungsangebote und Informationsveranstaltungen zum barrierefreien Planen und Bauen sein.

Das Projekt ist ein Modellvorhaben, das durch die Richtlinie „Teilhabe“ des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz gefördert wird. Fachlich wird das Projekt durch die Technische Universität begleitet. Sie soll untersuchen, welche Zielgruppe und in welcher Häufigkeit das Angebot genutzt wird. Im Ergebnis soll Ende 2020 nach Angaben der Architektenkammer Sachsen ein Konzept stehen, das zeigt, wie Beratungen zum barrierefreien Planen und Bauen dauerhaft und sachsenweit etabliert werden können.

Lesermeinungen zu “Beratungszentrum für Barrierefreies Planen und Bauen in Sachsen” (1)

Von TN

Da kann sich Herr Wehner gleich mal um das von baulichen und optischen Barrieren nur so wimmelnde SMAC (Staatliches Archeologiemuseum) in Chemnitz kümmern.

Lichtverhältnisse - eine Katastrophe, Treppenstufen nicht ausgeleuchtet;
Ausstellungsstücke sind aus dem der Position eines Sitzenden in den Vitrinen nicht ordentlich zu sehen. Vitrinen sind viel zu hoch angebracht und das Glas der Vitrinen ist nicht blendfrei.

An den Wänden angebrachte Ausstellungsstücke, wie Bilder, sind zu hoch angebracht.

Das SMAC lässt erklären, dass SMAC sei barrierefrei, siehe https://www.smac.sachsen.de/download/Broschur_Leichte_Sprache_160504_komprimert.pdf

In dem Text in dem genannten link wird selbst für Laien augenfällig, dass das SMAC mitnichten hundert Prozent barrierefrei ist, siehe die in dem link mit veröffentlichten fotografischen Abbildungen vom Innenleben des SMAC. Keine blendfreien Fußböden zum Beispiel. Lichtverhältnisse könnten erheblich besser sein. Da lässt sich sicherlich noch was machen.

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