Frauen im SoVD feiern 100-jähriges Jubiläum

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Grafik zeigt Logo des SoVD Niedersachsen
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Bild: SoVD

Hannover (kobinet) Das Jahr beginnt für den Sozialverband Deutschland (SoVD) mit einem ganz besonderen Jubiläum: Vor genau 100 Jahren traten die ersten Frauen dem damaligen Reichsbund bei. Diesen historischen Tag feiert Niedersachsens größter Sozialverband mit einem Festakt im Sprengel Museum Hannover.

Dazu sind zahlreiche Gäste eingeladen. Neben der SoVD-Landesfrauensprecherin Roswitha Reiß und dem SoVD-Landesvorsitzenden Adolf Bauer wird auch die Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta sprechen.

Am 15. Januar 1919 vollzog der SoVD – damals noch unter dem Namen Reichsbund – einen für jene Zeit wirklich revolutionären Akt: Erstmals konnten Frauen Mitglied im Verband werden. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung und für die damalige Zeit ein echtes Novum. „Wir waren von Anfang an ein fortschrittlicher Verband und die erste Kriegsopferorganisation überhaupt, die Frauen aufnahm“, sagt SoVD-Landesfrauensprecherin Roswitha Reiß. Seitdem habe sich der SoVD konsequent für die Gleichberechtigung eingesetzt und konnte dabei so manchen Erfolg verbuchen. „Für die Anrechnung von Erziehungszeiten bei der Altersversorgung, der sogenannten Mütterrente, sind wir im ganzen Land immer wieder auf die Straße gegangen. Dieser Kampf hat sich gelohnt“, so Reiß.

Doch das Ziel sei noch längst nicht erreicht. „Egal, ob es etwa um die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern oder die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege geht – der Weg ist noch lang“, betont die Landesfrauensprecherin. Der SoVD werde jedoch in seinem Engagement nicht nachlassen. Neben den Festreden wird bei den Feierlichkeiten außerdem erstmals der Jubiläumsfilm „100 Jahre Frauen im SoVD“ gezeigt.

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