Geht's noch ... vorwärts?

Veröffentlicht am von Gerhard Bartz

Hollenbach (kobinet) Alljährlich im Dezember veröffentlicht der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) e.V. einen Rückblick auf das vergangene Jahr und stellt dazu fest: "Dem Stillstand der Behindertenpolitik unserer Regierungen ist es zu verdanken, dass diese Texte zeitlos Gültigkeit behalten. Man könnte ja mal versuchen, daraus ein Quiz zu machen, Gewinner ist, wer die meisten Aufsätze zeitlich richtig zuordnen kann."

Die Liste der Veröffentlichungen kann man unterteilen in die der Jahre bis zum Jahreswechsel 2015/16. Darin drückten sich die Erwartungen auf ein gutes Bundesteilhabegesetz aus. In der Folge wird dann die Enttäuschung und der Zorn über die Inhalte, aber auch die Kälte, mit der Ansprüche aus der Behindertenrechtskonvention verweigert wurden, angeprangert. Der Jahresrückblick 2018/2019 stellt als Titel die Frage: "Geht's noch ... vorwärts?"

Link zur Liste der Jahresrückblicke

Lesermeinungen zu “Geht's noch ... vorwärts?” (1)

Von kirsti

Heute noch aktuell wie in allen Jahren zuvor; „Solidarität“ wird immer noch klein geschrieben, mir kommt es vor, als sei „Solidarität“ immer mehr dem persönlichen Egoismus der Macher und Herrscher und dem Verfall der Sitten preisgegeben.
Zum Jahreswechsel 2004/2005 schrieb Elke Bartz: „Mein persönliches ‚Wort des Jahres 2005‘ lautet Solidarität. … Ohne Solidarität sind wir verloren, verloren im Dschungel von Reformen und Kürzungen, die denjenigen, die ohnehin schon nicht viel haben, noch mehr wegnehmen. Ohne Solidarität verlieren diejenigen, die sich alleine nicht gegen Behördenwillkür und Leistungsverweigerung helfen können. Ohne solidarisches Handeln werden wir nie die Gesetzgebung bekommen, die unsere gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sichert.“

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