PIA erstmals verliehen

Veröffentlicht am von Rolf Barthel

PIA - Buddybärin-Figur
PIA - Buddybärin-Figur
Bild: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Nihal Arslan, Birgit Stenger, Marion Gamerschlag und Andrea Schatz sind die Preisträgerinnen der PIA - Paritätischer Preis für Frauen mit Behinderungen in Aktion.

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung würdigte der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin auf einer Veranstaltung am 2. Dezember 2018 das besondere Engagement von Frauen mit Behinderungen. Die PIA wurde erstmalig verliehen. Damit nimmt der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin eine Vorreiterrolle ein, denn bislang gibt es so einen Preis weder in Berlin noch deutschlandweit. 

Die PIA wurde in den Kategorien Arbeit und Bildung, Gesundheit und Selbsthilfe, Kunst und Sport, Menschenrechte und Selbstbestimmung verliehen. Der Preis soll die Leistungen von Frauen mit Behinderungen in Berlin sichtbarer machen, sie stärken und würdigen. 19 Frauen waren nominiert. 

Von der Jury ausgewählt und von der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach sowie von der Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, Dr. Gabriele Schlimper ausgezeichnet, wurden:

• Nihal Arslan (Arbeit und Bildung)

• Birgit Stenger (Gesundheit und Selbsthilfe)

• Marion Gamerschlag (Kunst und Sport ) 

• Andrea Schatz (Menschenrechte und Selbstbestimmung)

PIA-Preisträgerinnen Stenger, Arslan, Schatz und Gamerschlag
PIA-Preisträgerinnen Stenger, Arslan, Schatz und Gamerschlag; Bild: Rolf Barthel

Kobinet gratuliert herzlich den Preisträgerinnen!

Die PIA, eine Sonderanfertigung einer Buddybärin-Figur der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, ist zusätzlich mit je 4.000 Euro dotiert. Das Geld stellt der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin für Projekte bereit, die Frauen mit Behinderungen unterstützen. Die PIA soll zukünftig jährlich anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung vergeben werden.

Die PIA ist angelehnt an einen internationalen Preis (Her Abilities Award).

Vorstandsvorsitzende, Der Paritätische, Barbara John mit 2 Buchtipps
Vorstandsvors. Der Paritätische, Barbara John mit 2 Buchtipps; Bild: Irina Tischer

Lesermeinungen zu “PIA erstmals verliehen” (2)

Von Lothar Schwarz

Als Pfleger einer Schwerstbehinderten, die trotz höhergehender Querschnittslähmung arbeitet und sich engagiert, in dem sie grieskrämige Mitarbeiterinen - alles Fußgänger*innen - zum Lachen bringt, erachte ich Preise immer als Leuchtturmprojekte. Preise, die auch noch mit Geld verbunden sind, sind gegenüber Menschen, die z.B. so stark behindert sind, dass sie einfach kein Engagement erbringen können, ungerecht !

Von TN

Ah ja, lieber Preise verleihen.

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