Förderung für Barrierefreiheit in Frauenhäusern

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Daumen hoch
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Bild: omp

Hannover (kobinet) Die 41 niedersächsischen Frauenhäuser erhalten neben der allgemeinen Fördersumme in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro in diesem Jahr zusätzlich eine Million Euro für den barrierefreien Aus- und Umbau.

Zuschüsse für einen barrierereduzierenden Um- und Ausbau erhalten die Frauenhäuser in Delmenhorst, Helmstedt, Hildesheim, Lingen, Nordhorn und Meppen. Diese fließen zum Beispiel in den Bau einer komplett barrierefreien Etage in Hildesheim sowie barrierefreie Bäder und unterfahrbare Küchen, Rampen für den Außenbereich und verbreiterte Türen für Rollstuhlfahrerinnen.

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann freut sich, die Zuwendungsbescheide heute persönlich im Niedersächsischen Sozialministerium zu überreichen.

Lesermeinungen zu “Förderung für Barrierefreiheit in Frauenhäusern” (2)

Von RalleGA

+ Quotenregelung sinnvoll ?

Überall im Leben wird man mit der Quotenregelung „überschüttet“…
Weshalb gibt es keine Quote (für Menschen mit Behinderung/en) bei den Volksvertretern in den entsprechenden Gremien?

Weil u.a. die Wahllokale nicht barrierefrei sind.
Nach der "erforderlichen" Briefwahl ist dann der Sitzungssaal nicht barrietrefrei. Als Bürger mit Behinderung steht mir nach dem Gesetz zwar die volle Teilhabe zu, aber die Umsetzung kann nicht erfolgen...

Nur die Anwesenheit eines Menschen mit Behinderung bewirkt somit, dass baulich was verändert werden muss.
(Aber erste Schriitt aber was in den Köpfen - die über uns entscheiden "müssen", weil uns ja die Teilhabe oft nicht gewährt wird)
Das kommt noch der vielsagende Satz:
"Das haben wir schon immer so gemacht..."
Dann kommt von mir der Spruch: "
" und Sie wohnen immer noch in einer Höhle..."

Von Walloschek

Als Berufener Bürger musste ich im Erfurter Ausschuss für Soziales auf meine Anfrage erfahren, das die Landeshauptstadt keine barrierefreie Unterkunft für in Not geratene Frauen hat, von den über 20 Anwesenden kam Niemand auf die Idee sowas in den letzten Jahrzehnten zu fragen/fordern = es braucht mehr Menschen mit Behinderung in der Politik!

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