ISL aktualisiert behindertenpolitisches Grundsatzprogramm

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: ISL

Berlin (kobinet) Anlässlich des gestrigen Welttages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ihr behindertenpolitisches Grundsatzprogramm, das "Hamburger Programm“ aktualisiert. Auf Grund der veränderten politischen und gesellschaftlichen Prozesse der letzten Jahre wurde die Aktualisierung nötig.

Das im Jahr 2013 in Hamburg auf einer Mitgliederversammlung der ISL aufgesetzte Statut beinhaltet die wichtigsten Aspekte, um die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland auf allen Ebenen menschenrechtskonform für behinderte Menschen umzusetzen. Dabei liegt der Fokus auf einem selbstbestimmten und gleichberechtigten Leben. "Die ISL legt viel Wert darauf, dass jeder behinderte Mensch durch eine bedarfsgerechte Assistenz sein Leben selbstbestimmt gestalten kann“, erklärte ISL-Pressesprecher Alexander Ahrens und ergänzte: "Zudem plädiert die ISL für eine vermögens- und einkommensunabhängige Deckung aller behinderungsbedingten Bedarfe im Privat-, Familien- und Berufsleben.“

Die ISL hat gemeinsam mit ihren Mitgliedern unter anderem folgende Bereiche aktualisiert:

  • Barrierefreiheit, Angemessene Vorkehrungen
  • Frauen mit Behinderungen
  • Recht auf Leben
  • Berufliche Teilhabe
  • Bildung
  • Mobilität

Neu aufgenommen wurden die Kapitel:

  • Kinder mit Behinderungen
  • Recht auf Familie
  • Behinderung und Migration

Das Hamburger Programm kann als barrierefreies PDF heruntergeladen werden oder als gedrucktes Exemplar per E-Mail oder telefonisch unter Angabe der Lieferadresse bestellt werden. Über eine kleine Spende als Aufwandsentschädigung freut sich die Bundesgeschäftsstelle der ISL.

Link zum Hamburger Programm der ISL

E-Mail: info@isl-ev.de

Telefon: 030/4057-1409