Forderung nach Aufwertung der Heilmittelversorgung

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Grüne im Bundestag
Grüne im Bundestag
Bild: Die Grünen

Berlin (hib/kobinet) Die Heilmittelversorgung muss nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen besser werden. Derzeit sei die Versorgung regional unterschiedlich und in Teilen defizitär, sie scheine vorwiegend an Kosten orientiert statt am Behandlungserfolg. Die Daten über den tatsächlichen Versorgungsbedarf seien unzureichend, heißt es in einem Antrag der Fraktion.

Die Abgeordneten fordern unter anderem, die Anbindung der Vergütung der Heilmittelerbringer an die Grundlohnsumme dauerhaft aufzuheben und die Vergütungen sofort bundesweit anzuheben.

Zudem müsse eine einheitliche Gebührenordnung für Heilmittelberufe in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf den Weg gebracht werden. Modellversuche für den Direktzugang sollten angestoßen und evaluiert werden.

Auch müssten Heilmittelpraxen zügig an die Telematikinfrastruktur angebunden werden.

Daneben sollte eine Berichtspflicht über die Versorgungsquote mit Heilmitteln bei schweren Erkrankungen eingeführt werden.

Schließlich sollten auch die therapeutischen Berufsgesetze überarbeitet werden. So müsse das Schulgeld schnellstmöglich abgeschafft und die Akademisierung mit dem Auslaufen der Modellstudiengänge 2021 umgesetzt werden.

Lesermeinung schreiben?

Beim erstmaligen Schreiben Ihrer Lesermeinung werden Sie zur Registrierung geleitet. Dabei erkennen Sie die Nutzungsbedingungen und die Netiquette an.Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail. Bitte schauen Sie auch in Ihren Spamordner. Bestätigen Sie den Empfang durch Klicken auf den angezeigten Link. Sie erhalten ein Fenster und ergänzen Ihren Anzeigenamen und Ihren persönlichen Namen zur E-Mailadresse. Die Lesermeinung ist auf 2000 Zeichen begrenzt und Sie können bis 14 Tage nach Veröffentlichung der Nachricht schreiben.