Wie gelingt Inklusion in der Kommune?

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: Bündnis 90/Die Grünen

Stuttgart (kobinet) Wie gelingt Inklusion in der Kommune? Die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Behindertenpolitik der GRÜNEN Baden-Württemberg haben sich zu dieser Frage in den vergangenen zwölf Monaten ausführliche Gedanken und nun eine Vorlage für die nächstes Jahr in Baden-Württemberg stattfindende Kommunalwahl gemacht. Darauf hat Max Bleif von der LAG aufmerksam gemacht.

"Wir Menschen mit Behinderungen leben in Städten und Gemeinden. Deshalb ist es sinnvoll die Inklusion alltagstauglich zu gestalten und bei der lokalen Planung und Umsetzung alle vor Ort lebenden Generationen und Gruppen aktiv einzubeziehen", erläutert Torsten Hopperdietzel, Fachplaner für bauliche Barrierefreiheit und einer der Sprecher der LAG Behindertenpolitik Baden-Württemberg. In mehreren Sitzungen und in Zusammenarbeit mit der kommunalpolitischen Vereinigung GAR (Grün-Alternative in den Räten) haben die Mitglieder der LAG das Papier "Inklusion in der Kommune" erarbeitet. Es macht auf Probleme bei der Umsetzung der Inklusion aufmerksam und enthält Ansätze und Vorschläge der selbst behinderten ExpertenInnen zur Lösung. Es ist nachzulesen und abzurufen unter: https://www.gar-bw.de/teilhabe-mit-behinderung

"Inklusion in der Kommune" ist das Ergebnis eines mehrmonatigen vernetzten Beteiligungsprozesses, bei dem sich interessierte Mitglieder direkt einbringen konnten. "Durch den Landesvorstand wurde es an alle Kreis- und Ortsverbände der Grünen in Baden-Württemberg verschickt. Damit bildet das Papier 'Inklusion in der Kommune' eine wichtige Grundlage für die am 26. Mai 2019 stattfindenden Kommunalwahlen in Baden-Württemberg. Ich freue mich sehr, das Bündnis 90/Die Grünen die politische Beteiligung von Menschen mit Behinderungen auf diese Weise fördern und würde mich freuen, wenn mehr behinderte Menschen bei unseren Kommunalwahlen auf unseren Listen kandidieren", schreibt Max Bleif.