Schwerbehindertenvertreter der Bezirke diskutieren in Augsburg

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Treffen der Schwerbehindertenvertreter in Schwaben
Treffen der Schwerbehindertenvertreter in Schwaben
Bild: Daniel Beiter

Augsburg (kobinet) Die Schwerbehindertenvertreter der Bezirke diskutieren in Augsburg zu Aspekten der Gleichstellung. Inklusion von behinderten Menschen heißt auch, dass sie nicht aufgrund ihrer Behinderung im Arbeitsleben benachteiligt werden dürfen.

Dass diese Gleichstellung rechtlich nicht immer einfach zu beurteilen ist, zeigte sich bei einem Treffen der Schwerbehindertenvertretungen der bayerischen Bezirke in der Hauptverwaltung des Bezirks Schwaben in Augsburg. Bei der Diskussion zahlreicher Einzelfälle stand der Arbeitsgemeinschaft der Richter René Winkler vom Sozialgericht Augsburg zur Seite. Deutlich wurde: Oftmals ist schwer erkennbar, ob tatsächlich eine Benachteiligung vorliegt und ob diese ihren Grund in der Behinderung hat. Nur selten jedoch, so Winkler, landeten Fälle vor Gericht. Häufig könnten Streitfälle auf anderen Wegen gelöst werden – auch dank der Arbeit von Schwerbehindertenvertretungen wie denen der bayerischen Bezirke, die sich als Vermittler für die Gleichstellung im Arbeitsleben einsetzen.

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