Dabei beim Weltkongress zur Barrierefreiheit in Brüssel

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Foto zeigt Blick auf die Eifel aus dem Rollstuhl
Foto zeigt Blick auf die Eifel aus dem Rollstuhl
Bild:

Schleiden/Brüssel (kobinet) Wo steht der barrierefreie Tourismus? Wohin geht die Entwicklung? Diesen Themen haben sich bei dem Weltkongress für Barrierefreiheit „Destinations for All 2018 - World Summit on Accessible Tourism“ in Brüssel über 400 ExpertInnen aus 80 Ländern gestellt. Der Nationalpark Eifel war mit dabei, wie es in einer Presseinformation des Nationalparks heißt, der in den letzten Jahren viele Initiativen ergriffen hat, sein Angebot weitgehend barrierefrei zu gestalten.

Tobias Wiesen, Fachkraft für Barrierefreiheit von der Nationalparkverwaltung Eifel stellte dem internationalen Publikum die barrierefreien Naturerlebnisangebote in Nordrhein-Westfalens Nationalpark Eifel vor. Seit Gründung des Nationalparks Eifel 2004 verfolgt die Nationalparkverwaltung das Ziel, das Großschutzgebiet allen Menschen – mit und ohne Behinderung - zugänglich zu machen. Dabei stellen der Barrierefreie Naturerlebnisraum "Wilder Kermeter" und die große Nationalpark-Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" besondere Leuchttürme dar. Weitere Informationen gab es an einem Messestand der Deutschen Zentrale für Tourismus. Insgesamt habe Deutschland im Bereich des barrierefreien Tourismus in den vergangenen Jahren stark zugelegt, wie es in der Presseinformation des Nationalparks heißt.