Inklusion droht zu scheitern

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

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Berlin (kobinet) Die Inklusion droht zu scheitern, befürchtet der Deutsche Behindertenrat. Anlässlich der Prüfung der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland durch den UN-Fachausschuss erklärte heute Sprecherratsvorsitzender und SoVD-Präsident Adolf Bauer: "Bisher mangelt es in Deutschland an Strategien, die eine langfristige Steuerung der Inklusionsbemühungen ermöglichen. Hier muss die Bundesregierung nacharbeiten, wenn es ihr mit der vollen und gleichberechtigten Teilhabe der Menschen mit Behinderungen ernst ist. Und dies gilt insbesondere für den Schlüsselbereich der Inklusion von Kindern und Jugendlichen in der Bildung. Denn hier sind die Initiativen bisher gescheitert."

Nach wie vor besuche die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler mit einem Handicap eine Förderschule, warnte Bauer. Auch mit Blick auf das entscheidende Thema Barrierefreiheit sei die Inklusionsoffensive festgefahren. Hierbei wurde insbesondere versäumt, private Anbieter von Gütern oder Dienstleistungen verbindlich in die Pflicht zu nehmen.

Lesermeinungen zu “Inklusion droht zu scheitern” (11)

Von rgr

Ein Repetitorium zu 'Die Krise in der Erziehung' bei Arte France
https://www.youtube.com/watch?v=XfWD81TG6bk

Von rgr

Spaß bei Seite und Schluss mit dem Säbelrasseln
Jede Krise ist anders

Von rgr

Wurde Uschi dazu schon gefragt?

Von rgr

@kirsti
Im alten Westberlin hätten wir Kontakt zu den Alliierten gesucht und die hätte dem Senat den Marsch geblasen.

Von kirsti

@ rgr

Der Unterschied zu Little Rock Nine; Arkansas, ist: Sie hatten den Druck der Bundesbehörden auf ihrer Seite, wir haben keine Bundesbehörden, die die Rechte von Minderheiten schützen.- Noch nicht einmal die UN- BRK wird umgesetzt. Oder gibt es jemanden in der Groko auf unserer Seite? Unsere timeline sieht noch gruseliger aus...

Von rgr

Der gruseligste Tag in der Timeline ist der 4. September 57
https://web.archive.org/web/20010309210829/http://home.swbell.net:80/chmuseum/timeline/tl_pages/tl-1957o.html

Von rgr

Einfach Einsteigen und den Rückwärtsgang in der Geschichte legen

Mit dem Internet haben sich die Dinge so beschleunigt, dass man hoffte die Zeit anhalten zu können. So geht es vielen mit der ersten Fußnote zu den Little Rock Nine auf Wikipedia. Dank ewiger Tradition ist der Artikel aber mit der Wayback Machine immer erreichbar.

https://web.archive.org/web/20120825014540/http://centralhigh57.org/

Von rgr

Remember Little Rock Nine

Zu Hannah Arendts Bemerkung, das Schülern ein Recht auf Schutz vor zudringlicher Öffentlichkeit nicht streitig gemacht werden darf, gehört auch eine innenpolitische Zuspitzung, die sich im Jahre 1957 in Little Rock, Bundesstaat Arkansas, zugetragen hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Little_Rock_Nine

Von rgr

Sehr geehrter Dirk Hentschel
Die Einigkeit wurde dort durchbrochen, wo es gelang den Skandal der Zwangskollektivierung in Pflege, Assistenz und ja auch der Erziehung auf den Fall juristischer Auseinandersetzung zwischen wehrfähigen Parteien zu begrenzen. Das Deutsche Institut für Menschenrechte trägt eine Mitschuld an dieser Bornierung.

Das aber wurde abgewehrt und die Einheit steht wieder.

Eine gute Woche, wünsch ich allen Lesern

Von Dirk Hentschel

In meinen Augen geht es um die "Inklusion von oben gedacht" das diese scheitern muß verwundert mich nicht ........

Wann ist die "Behindertenselbstvertretung" soweit "Ihre rechtmäßige Inklusion von unten gedacht" einzufordern?

Leider fehlt es hier an Einigkeit! Siehe hierzu auch "Kritik am Bundesteilhabegesetz hält an"

Das etablierte Behindertensystem - welches "abgewickelt werden muß" darf sich getrost freuen weitermachen zu können wie bisher .....

Dirk Hentschel

Von rgr

Das Wort zum Sonntag

Hannah Arendt zu Migration und Bildungspolitik in den Nationalstaaten der Industrieländer Ende der 50er Jahre:

https://www.youtube.com/watch?v=nOTl1Wp8-ME

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