Teilhabegesetz ist Thema in der Region Siegen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: ht

Siegen/Kreuztal (kobinet) Am 25. September findet ab 17 Uhr in der Weißen Villa, Hagener Str. 24, in 57223 Kreuztal bei Siegen eine Diskussionsveranstaltung unter dem Titel "Mehr Selbstbestimmung und Teilhabe durch das neue Bundesteilhabegesetz auch in unserer Region?!“ statt. Ausrichter sind der Kreuztaler Verein INVEMA sowie das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen, wie es in einer Veranstaltungsankündigung heißt.

"Das Bundesteilhabegesetz wurde 2016 unter zahlreichen Protesten verabschiedet und tritt stufenweise bis 2023 in Kraft. Im Juli 2018 hat der Landtag das Ausführungsgesetz für Nordrhein-Westfalen verabschiedet. Dieses bringt zahlreiche Veränderungen für Menschen mit Behinderungen mit sich", heißt es in der Ankündigung für die Veranstaltung. Die Veranstaltung wird eingeleitet von Ottmar Miles-Paul von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland. Im Anschluss startet die Diskussion. Auf dem Podium sind vertreten: Reiner Jakobs von der Sozialplanung des Kreises Siegen-Wittgenstein, Andrea Arntz vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe sowie von Seiten der sozialen Einrichtungen im Kreis Siegen-Wittgenstein: Anja Hillebrand (Bethel regional), Dr. Andreas Neumann (AWO) und Stephan Lück (INVEMA). Die Diskussion wird geleitet von Prof. Dr. Albrecht Rohrmann vom ZPE der Uni Siegen.

Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit dem 25-jährigen Bestehen des Vereins INVEMA, der ambulante Unterstützung für Menschen mit Behinderungen zur Ermöglichung eines selbstbestimmten Lebens anbietet. Seit der Gründung gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dem ZPE bei der Durchführung von Forschungsvorhaben sowie bei der Begleitung von PraktikantInnen im Studium und im Berufseinmündungsjahr von AbsolventInnen des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit.