Special Olympics World Games 2023 in Berin ?

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: Special Olympics Deutschland

Berlin (kobinet) Auf Grund der Bewerbung um die Special Olympics Weltspiele 2023 besucht die Evaluierungskommission von Special Olympics International (SOI) Berlin Die Bewerbung von Special Olympics Deutschland (SOD) um die Ausrichtung des Special Olympics World Games 2023, unterstützt vom Land Berlin, dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), geht in die entscheidende Phase.

Die SOI-Evaluierungskommission unter Leitung von Exekutivmitglied und Schwimm-Olympiasiegerin Donna de Varona (USA) weilt in dieser Woche in Berlin, um sich ein Bild von der möglichen Gastgeberstadt, den Sportstätten und den Rahmenbedingungen für die sportliche Großveranstaltung zu machen. „Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern schon mit dem Bidbook eine umfassende und in allen Aspekten auf Nachhaltigkeit orientierte Bewerbung abgegeben und freuen uns nun, dies der Evaluierungskommission hier in Berlin ganz praktisch vor Augen zu führen“, so SOD-Bundesgeschäftsführer Sven Albrecht. „Wir haben den Eindruck gewonnen, dass wir mit unserem innerstädtischen kompakten Veranstaltungskonzept sowie der umfassenden Einbindung unserer Athletinnen und Athleten und der bundesweiten Ausrichtung über beispielsweise Schul- und Vereinsprojekte überzeugen konnten.“

Die Weltspiele von Special Olympics werden alle vier Jahre ausgetragen (2019 in Abu Dhabi). Etwa 7.000 Athletinnen und Athleten aus zirka 170 Ländern gehen während der neun Wettbewerbstage in 25 Sportarten an den Start. Auch die etwa. 3.000 Trainerinnen und Trainer beziehungsweise Betreuenden, 12.000 Familienmitglieder sowie 20.000 Volunteers verdeutlichen die Dimension der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung. "Es war mir eine Ehre, die Evaluierungskommission der Special Olympics World Games um die Bewerbung Berlins für die Spiele 2023 zu leiten", so Donna de Varona. "Das auf die Athleten zugeschnittene Konzept beinhaltet Inklusion und Diversität unter der Einbindung der Bevölkerung mit der Absicht, besondere Sportstätten und Orte zu nutzen. Berlin ist eine pulsierende, moderne Stadt voller historischer Orte, die sowohl Geschichte, Gegenwart und Zukunft als auch Einheit, Erneuerung und Menschlichkeit miteinander verknüpft."

Die Kommission, der auch SOI-Gremienmitglieder aus Belgien, Österreich, Norwegen und Korea angehören, hat sich u. a. das Veranstaltungszentrum in der Messe Berlin, die Sportstätten Max-Schmeling-Halle, Olympiastadion, Sportforum und Mommsenstadion sowie die Begegnungsstätten auf der Straße des 17. Juni und am Brandenburger Tor angesehen und viele Gespräche geführt. Der Besuch endet am gestrigen Donnerstag im Olympiastadion mit einem Empfang des Berliner Senats, gemeinsam mit Berliner und Brandenburger Athletinnen und Athleten. „

Wir freuen uns, die Evaluierungskommission von SOI für die Weltspiele 2023 in der Sportmetropole Berlin begrüßen zu können“, so Berlins Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki. „Unsere Stadt steht weltweit für Weltoffenheit und Vielfalt, auch und gerade im Sport. Mit der internationalen Special Olympics Bewegung unterstreichen wir diese Werte und das Ziel einer inklusiven Gesellschaft, in der alle frei, gleichberechtigt und selbstbestimmt zusammenleben. Für Berlin wäre es eine große Ehre, Gastgeber der Special Olympics World Summer Games 2023 zu werden. Denn die Kraft und Ausstrahlung dieser bedeutenden Veranstaltung tragen dazu bei, dem gemeinsamen Ziel ein Stück näher zu kommen.“

Die Entscheidung zur Vergabe der Special Olympics World Games 2013 wird am 13. November 2018 durch SOI bekannt gegeben.

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