Demo am 13. Oktober in Berlin

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Profilbild der Demo
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Bild: #unteilbar

Berlin (kobinet) Für eine offene und solidarische Gesellschaft wird am 13. Oktober in Berlin demonstriert. Mehr als 450 Initiativen, prominente Künstler, Wissenschaftler und politische Aktivisten haben bereits einen Aufruf unterzeichnet, der gegen eine "dramatische politische Verschiebung" mobilisiert: "Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt." Die Liste der Unterzeichner reicht vom Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland bis zum Zentralrat der Muslime.

"Wir müssen als Gesellschaft gemeinsam darauf achten, dass der Hass und die Angst vor Fremden uns nicht teilt", zitiert die Berliner Zeitung heute den Schauspieler Benno Fürmann. "Empathie wird das Entscheidende sein, nicht die Hautfarbe." Die Route der Großdemonstration zum Brandenburger Tor steht noch nicht fest.

Mit dabei sind Bands wie die Punkrocker von Feine Sahne Fischfilet, die auch beim Chemnitzer Konzert "Wir sind mehr" (kobinet 3.9.2018) zusammen mit 65 000 vorwiegend jungen Leuten gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus protestierten.

Das sich formierende Bündnis unter dem Hashtag #unteilbar will gemeinsam an diesem Samstag im Oktober die solidarische Gesellschaft sichtbar machen. Am 13. Oktober soll von Berlin ein klares Signal ausgehen.

#unteilbar Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung Demonstration: 13. Oktober 2018 – 13:00 Uhr Berlin

Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus!
Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!

Lesermeinungen zu “Demo am 13. Oktober in Berlin” (3)

Von Behindert_im_System

@Von Speedwheel
Sonntag, 9. September 2018 09:59

an Behindert im System

Zynismus hilft uns in diesem Fall nicht weiter. Womit in der Aussage haben Sie Probleme? Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten, ist der Rechtspopulimus und sein brauner Sumpf dabei sich auszubreiten. Das hat nicht nur auf Menschen mit Migrationshintergrund sondern letztendlich auch auf Menschen mit Behinderungen ungeahnte Auswirkungen. Daher ist es nicht nur unser Recht sondern auch zumindest moralische Pflicht Gesicht und Flagge gegen die braunen Auswüchse zu zeigen.

Zitat:

„Daher ist es nicht nur unser Recht sondern auch zumindest moralische Pflicht Gesicht und Flagge gegen die braunen Auswüchse zu zeigen.“

Hallo Speedwheel,

sollten Sie demnächst in die Politik einsteigen, dann geben Sie mir bitte Bescheid wann und wie Sie den Deutschen Bundestag erstmal von der AFD bereinigen wollen?



Von Speedwheel

an Behindert im System
Zynismus hilft uns in diesem Fall nicht weiter. Womit in der Aussage haben Sie Probleme? Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten, ist der Rechtspopulimus und sein brauner Sumpf dabei sich auszubreiten. Das hat nicht nur auf Menschen mit Migrationshintergrund sondern letztendlich auch auf Menschen mit Behinderungen ungeahnte Auswirkungen. Daher ist es nicht nur unser Recht sondern auch zumindest moralische Pflicht Gesicht und Flagge gegen die braunen Auswüchse zu zeigen.

Von Behindert_im_System

Zitat:
„Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit! Für ein solidarisches und soziales Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus! Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas! Für eine freie und vielfältige Gesellschaft! Solidarität kennt keine Grenzen!“
„Solidarität kennt keine Grenzen!“

Habe ich hier was verpasst, oder ist es das Motto für die nächsten 30 Jahre mit dem Ziel, 10 Jahre später neue Studien und was da so manchen ohne wesentliche Ergebnisse einfallen wird ins Leben zu rufen um zumindest den Anschein zu erwecken, Solidarität kennt keine Grenzen auch wenn wir nur Diskutieren, aber das ist zumindest für den Anfang ein guter Start, für neue Fördermittel.

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