Bayern will inklusiven Wohnungsbau fördern

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: omp

München (kobinet) Bayern will inklusiver Wohnraum für Menschen mit Behinderung fördern und mit einem Förderprogramm zeitgemäße und inklusive Wohnformen schaffen.

„Wir nehmen Inklusion in allen Lebensbereichen ernst", so Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer, und führt dazu weiter aus: "Das heißt für mich, dass Menschen mit Behinderung in Mitten unserer Gesellschaft wohnen und arbeiten. Damit Menschen mit Behinderung zukünftig besser am öffentlichen Leben teilhaben können, müssen sich große Einrichtungen stärker öffnen. Dazu brauchen wir zeitgemäße und inklusive Wohnformen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung individuell und selbstbestimmt leben können“.

Der Freistaat Bayern wird hierzu ein bundesweit einmaliges Sonderinvestitionsprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro pro Jahr für 20 Jahre auflegen. Dazu Ministerin Schreyer: „Die Einrichtungsträger können die Konversion nicht alleine stemmen. Solch ein Umbau geht auch nicht von heute auf morgen. Dafür braucht es Zeit und auch viel Geld. Mit dem Sonderinvestitionsprogramm unterstützen wir die Träger dabei, bestehende Plätze zu modernisieren und neue zu schaffen.“ Das Sozialministerium wird nun bis Mitte nächsten Jahres ein Umsetzungskonzept erarbeiten. „Dazu holen wir die Bezirke, Selbsthilfegruppen und die Verbände mit an den Tisch. Inklusion ist nicht nur eine Chance für die betroffenen Menschen, sie schafft auch eine Gesellschaft des Miteinanders“, so Schreyer abschließend.

Konversion bedeutet, die großen, sogenannten Komplexeinrichtungen der Behindertenhilfe zu dezentralisieren. Die Einrichtungen sollen mit der vor Ort verfügbaren Infrastruktur (ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeit und so weiter) besser vernetzt werden und sich stärker als bisher öffnen.

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