Verlässliche Orientierung statt Traumnoten

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Adolf Bauer (SoVD-Präsident und DBR-Sprecherratsvorsitzender)
Adolf Bauer (SoVD-Präsident und DBR-Sprecherratsvorsitzender)
Bild: ROBERT-SCHLESINGER.com

Berlin (kobinet) Zu den aktuellen Plänen der aus Sicht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) längst überfälligen Reform des Pflege-TÜV erklärte der SoVD-Präsident Adolf Bauer: "Die gängige Praxis der Bewertung von Heimen schafft nicht selten Traumnoten, die keine verlässliche Orientierungshilfe geben." Um sich zurechtzufinden, benötigten Pflegebedürftige und Angehörige reelle Auskünfte über die tatsächliche Qualität von Pflege.

"So können Aussagen über Maßnahmen zur Vermeidung des Wundliegens gerade bei bettlägerigen Kranken ausschlaggebend für eine Entscheidungsfindung sein. Transparenz ist daher unverzichtbar, wenn es darum geht, einen geeigneten Heimplatz zu finden. Fehlentscheidungen wirken sich für Betroffene umso gravierender aus, da es sich häufig um ihren letzten Lebensort handelt", betonte Adolf Bauer. 

Lesermeinungen zu “Verlässliche Orientierung statt Traumnoten” (3)

Von rgr

Hilfe! Ich brauche Orientierung!

Da hat Adolf Bauer ja wohl ein Thema angeregt. Ich finde die 'Traumnoten' nämlich nicht, von denen in der Überschrift die Rede ist! Ich finde jetzt muss er aber nochmal nachlegen.

Die Seiten der medizinischen Dienste von Bund und Ländern sind von jeden Bewertungen von Leistungen - inklusive der Eigenen - komplett frei! So zusagen grundgekärchert. Das Angebot richtet sich nicht an Bürger wie mich.

Von rgr

Weiß jemand was von Plänen zur Reform der Tätigkeit des medizinischen Dienstes der Krankenkassen?

Von rgr

Die technischen Überwachungsvereine hatte einmal einen Ruf als Sachverständige. Dann stellte sich heraus, dass sie im Bereich Kraftfahrtzeuge weder Verbräuche noch den Schadstoffausstoss messen wollten. Wohlgemerkt wollten und nicht etwa konnten! Und bis heute musste niemand beim TÜV seinen Hut nehmen.

Alles was jetzt noch helfen kann ist schonungslose Öffentlichkeit. Und die muss von den Gepflegten und ihren Angehörigen hergestellt werden, denn von seiten der Dienste kam ja in der Vergangenheit nichts.

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