Erstes inklusives Gründerlabor für soziale Innovationen

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Eröffnung des Social Impact Lab
Eröffnung des Social Impact Lab
Bild: Jürgen Nobel

Bonn (kobinet) Mit dem Social Impact Lab Bonn eröffnet in der Metropolregion Rhein-Ruhr das erste inklusive Innovationslabor. Im Gegensatz zu bereits bestehenden Gründungsunterstützungsangeboten in der Region fördert das Lab gezielt Gründerinnen und Gründer, die mit ihren Unternehmensideen drängende gesellschaftliche Herausforderungen lösen. Ohne gedankliche oder räumliche Barrieren können die inklusiven Teams an ihren sozialen Geschäftsmodellen arbeiten. Ein Fokus soll dabei auf Innovationen aus dem Bereich Inklusion und Teilhabe liegen.

Durch die zunehmende Digitalisierung sowie moderne Technologien können Menschen mit Behinderung soziale Innovationen nicht nur nutzen, sondern auch aktiv mitgestalten. Darin liegt das große Potenzial des inklusiven Gründerprogramms im Lab Bonn: „Es stellt die Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten in den Mittelpunkt. Mit ihrer Expertise und ihrem spezifischen Know-how können sie dazu beitragen, zukunftsweisende Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, die nicht nur für Menschen mit Behinderung relevant sind. So entstehen soziale Geschäftsmodelle, die nachhaltig und anwenderorientiert einen sozialen Mehrwert schaffen – für unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und jeden Einzelnen.“, so Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die Vernetzung des Labs und seiner Akteure mit dem großen Akademiker-Netzwerk in der Region, der Startup-Region Köln-Bonn, Industriekonzernen und Medienunternehmen sowie mit dem Netzwerk und der Expertise der Aktion Mensch. Das Lab ist zentraler Teil einer national und international relevanten neuen Gründerbewegung, die zunehmend bedeutsamer für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands wird. Unterstützt wird das Innovationslabor durch verschiedene Partner, die von Anfang an in die Entwicklung des Social Impact Lab Bonn eingebunden sind. Sie stellen die Räumlichkeiten, finanzieren Strukturen, investieren Ressourcen und stellen ihre Netzwerke zur Verfügung.

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