Von Ramallah nach Berlin

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Alexander Ahrens
Alexander Ahrens
Bild: ISL - Franziska Vu

Berlin (kobinet) Eine Delegation behinderter Menschen aus Ramallah und dem Westjordanland überschüttete den Pressereferenten der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Alexander Ahrens, mit Fragen, als er am vergangenen Donnerstag bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Arbeit des Selbstvertretungsverbandes vorstellte. "Die Beteiligten wollten mir gar nicht glauben, als ich sie auf Nachfrage über den geringen Verdienst von behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen informierte", berichtet Alexander Ahrens.

Bei der zweistündigen Veranstaltung wurden gemeinsam mit den Teilnehmenden aus dem Nahen Osten die behindertenpolitische Arbeit, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und die aktuellen Herausforderungen der Behindertenpolitik in Deutschland angeregt diskutiert. Des Weiteren stellten die Sozialhelden ihre Aktivitäten vor.

Die GIZ veranstaltete eine Woche lang in Bonn und Berlin eine Studienreise für Selbstvertretungsorganisationen von behinderten Menschen im Rahmen des Projekts "Förderung der Zivilgesellschaft in den Palästinensischen Gebieten". Im weiteren Verlauf beabsichtigt die GIZ weiterhin mit der ISL zu diesem Thema zusammenzuarbeiten.